Frage von ahigakun, 38

Dem allem ein Ende setzen?

Hey Leute vorab ich möchte möglichst viele Antworten und euch wissen lassen das ich mich echt überwinden musste das alles zu schreiben. Wenn ich sehe was auf dieser Seite alles als gute markiert wird könnte ich echt * aber jeder hat ja seine eigene Sicht ich möchte auch niemanden irgwelche Vorwürfe machen sondern nur ein paar Anworten haben wenigstens 1-2. Alles begann in der 7te Klasse ich wechselte gerade neu auf ein Gymnasium und meine Erwartungshaltung war groß weil ich mir das Leben als Oberstuffenschüler so toll vorgestellt habe, aber da lag ich so falsch... . Seid der 7ten Klasse hänge ich jeden Tag alleine in der Pause mal mehr oder weniger zurecht, ich möchte auch niemanden aus meiner Schule die Schuld an allem geben, weil ich nun mal ein sehr zurückgezogener Mensch bin mir fällt es schwer mit neuen Personen zu sprechen und überhaupt rede ich einfach nicht so gerne,jedoch war in der Grundschule alles anders da hatte ich immer 2-3 Freunde oder sogar mehr(kann mich nicht mehr so genau erinnern) mit denen ich paar mal gestritten habe und dann wd vertragen(Grundschüler halt^^ war ja auch 10 oder so) jedenfalls hätte ich nie erwartet das sich so eine Kehrtwende in meinem Leben ereignet. Meine Freizeit zuhause verbringe ich auch komplett alleine seid der 7ten hab ich nicht mehr mit jemanden getroffen auch wenn ich es versucht habe ich hab sie öfters angesprochen aber die meisten waren eher dessinteressiert ich würde aber lügen wenn ich sagen würde das ich sie ein Stück weit nicht verstehen kann weil würde mit jemanden in der Pause seine Zeit verbringen wollen der komplett unbekannt ist?Ich bin sogar in verschiedene Clubs gegangen um dort Kontakte zu knüpfen hab dann aber sofort wd abgebrochen als ich als letzter in die Gruppen und so gewählt wurde . Soweit klingt das nicht ganz so unerträglich wie ich es darstelle aber seid der 10ten Klasse haben mich mehrer angefangen in der Pause zu beleidigen und sich während den Unterrichtsstunden über mich lustig zu machen als ich sie fragte wieso meinten sie nur so Sachen wie ;"du bist frech" oder einfach nur Gelächter obwohl ich die nur vom sehen her kenne. dann haben sich einige sich darüber lustig gemacht als ich als antwort auf eine frage meinte das ich keine freundin haben will nun nennen mich die meisten * und so weiter..mittlerweile hab ich auch aufgehört mit dem exzeziven zocken von 10std manchmal sogar mehr wenn es besonders schlimm war fast alles was ich tue macht mir kein spaß mehr/hat nie spaß gemacht ich gehe ungerne in die schule wie man sich vllt denken kann und ich habe beschlossen für eine(oder auch mehr) wochen verschiedene unterrichtsstunden zu bevor ich allem ein ende setzen auch wenn ich meine mutter(die beste person auf der erde) nur ungern unglücklich machen aber ich sehe einfach keinen sinn mehr irgendetwas zu machen nun lautet meine frage: würdet ihr mich anhand des briefes als unfreundlich/komisch einstufen? habt ihr ähnliches erlebt?vg euch allen mfg ...

Antwort
von IRENEBOA, 11

Liebe/r ahigakun, ich weiß nicht, ob du männlichen oder weiblichen Geschlechts bist, von daher weiß ich nicht recht, wie ich dich ansprechen soll. Da du Zockerei erwähnt hast, tippe ich jetzt einfach mal eher auf 'männlich'. Ich rolle die Sache einfach mal von hinten auf und auch nur kurz, weil ich (eigentlich) noch arbeiten sollte - das Los der Freiberufler! Setze dem KEIN Ende. Das ist keine Lösung. Was dir vielleicht passiert ist, ist, dass du das Vertrauen in dich selbst verloren hast. Damit meine ich nicht ganz generell das Selbstvertrauen, das hast du sicher, denn du kennst dich selbst und weißt, wer du bist und was du kannst, sondern das Vertrauen in dich selbst bei der Interaktion mit anderen. Die Crux der „heutigen Zeit“ ist einfach, dass man/n theoretisch nur dann bestehen kann, wenn man einigermaßen unsensibel, unkritisch sich selbst gegenüber und agressiv-defensiv ist. Alle anderen, die diese Eigenschaften, die ich persönlich allesamt als ausgeprägte Schwächen bezeichnen würde, nicht an den Tag legen, werden schnell als Loser, Opfer, als willensschwach und Weicheier bezeichnet. Das finde ich aber ganz und gar nicht. Ich bin kein ganz junges Semester und bin in der Tag froh darüber, nicht JETZT die Pubertät durchmachen und erwachsen werden zu müssen, denn alles ist noch viel komplizierter geworden. Also: Die Überlegung mit deiner Mutter ist richtig und sollte dir Ansport genug sein, keine Schritte in der Richtung zu unternehmen. Ich habe den Eindruck, dass dich deine Umwelt einfach nicht so versteht oder verstehen will, wie du eigentlich bist - und dass du den Mut verloren hast, dich zu behaupten bzw. dir das gar nicht (mehr) zutraust. Ich bin kein psychologisch geschulter Mensch, finde es aber spannend, welche Ergebnisse man mit ganz, ganz einfachen Mitteln erzielen kann. Du fühlst dich nicht anerkannt, du fühlst dich missverstanden, ausgegrenzt? Erfinde dich neu! Wer sagt, dass du mit dem Pack laufen musst? Mit ´„Pack“ meine ich das Wolfspack im übertragenen Sinne. Bist du überhaupt ein Wolf? Vielleicht bist du ja ... ein Elefant. Ein Elefant hat in einem Wolfspack nichts zu suchen, nichts zu gewinnen. Er ist anders, aber stark. Oder ein Gnu. Schau dir mal an, was Gnus für herrliche, starke, beeindruckende Tiere sind. Oder vielleicht ein Wasserbüffel? Vor dem nehmen viele Fleischfresser, die ansonsten den Ton angeben, Reißaus, denn mit denen ist nicht gut Kirschen essen. Finde einfach heraus, wer du bist - und wer du sein willst. Du passt nicht ins Schema? Frage dich, ob das Schema überhaupt zu dir passt. Ich würde mal annehmen, dass das 0815-Schema für dich einfach zu grob, zu eng, zu unflexibel, zu einfarbig ist. Suche dir also Beschäftigungen oder Aktivitäten, bei denen du NICHT auf Feedback von denen angewiesen bist, in deren Nähe du nicht du selbst sein kannst.
Hierzu fallen mir folgende Ideen ein:
Habt ihr in der Umgebung ein Tierheim? Wenn du keine Allergien und auch keine größeren Ängste hast, stelle dich dort vor. Überlege dir, um welche Tiere du dich dort kümmern möchtest. Suche dir eines oder zwei aus und gehe regelmäßig hin. Sprich die Tiere an, beruhige sie, mache ihnen Mut, erzähle ihnen von deinem Tag, gehe mit ihnen spazieren ... Du wirst schnell feststellen, dass die Tiere auf DICH reagieren, nicht auf das, was andere meinen, wahrnehmen zu müssen. Das mag jetzt doof klingen, aber mit Tieren, egal, ob Hunde, Katzen, Pferde, Esel, Papageien hast du stets ein ungefiltertes und direktes Feedback. Du musst offen sein und nicht auf Ergebnisse zusteuern, sondern dich einfach ganz ehrlich kümmern, dann siehst du schon bald, wie „tier“ auf dich reagiert. Das ist der erste Schritt.
Erzähle niemandem in der Klasse davon - das ist dein Geheimnis, deine Sache, die niemand dort zu kommentieren braucht. Der Sinn dieser „Übung“ ist Folgender: Wenn die Tiere dich wahrnehmen, Vertrauen zu dir fassen, sich über dein Kommen freuen, kannst du ja wohl nicht ein „Niemand“ sein. Du bist ein „Jemand“, den die Umwelt vielleicht nicht erkennt oder erkennen mag. Außerdem schöpfst du hier auch Vertrauen in dich selbst, denn du musst auf deinen Instinkt hören, einfach beobachten und dann überlegen, wie diese oder jene Reaktion wohl bedeuten soll. Vergiss nicht, mit den Leuten des Tierheims auch Rücksprache zu halten, also zu berichten, wenn dir etwas positiv oder negativ aufgefallen ist. Im Klartext musst du versuchen, zu dir selbst zu finden, aber ohne die vorgefassten Ideen und Vorstellungen deiner Umwelt. Das funktioniert auch in anderen Situationen: Hilfe für Senioren, die sonst niemanden haben, Hilfe für behinderte Mitmenschen, Mitgliedschaft im Karateclub des Nachbardorfs ... Des Nachbardorfs? Ja klar - oder willst du die Bullys aus der Schule in der Gruppe haben? Warum Karate? Ganz einfach: Durch die (in der Regel strikte) Unterteilung des Unterrichts und die festen Abschnitte im Training (Betreten des Dojos, Begrüßung, Aufwärmen, Techniken, Technikkombinationen, Kata, Kumite/Freier Kampf) hast du ein Muster, in dem du dich sicher fühlen kannst, weil keine unverhofften Überraschungen drohen. Durch die Sicherheit genau dieses Musters kannst du aber vielleicht auch die Freiheit finden, dich selbst zu entdecken und zu schätzen. Es gibt viele Möglichkeiten, sich zu erfahren, kennenzulernen, schätzen zu lernen. Ganz wichtig ist, seinen eigenen Wert nicht von der Reaktion anderer abhängig zu machen. Also: Lass' die anderen dem Leithammel hinterherblöken. Wenn du nicht in die Herde passt, so suche dir eine andere, sofern du nicht ein gänzlich anderes „Tierchen“ bist. Nur Mut!

Antwort
von GINA1314, 27

Hallo!

Du kommst überhaupt nicht unfreundlich oder frech rüber! Ich verstehe was du meinst, nicht immer haben andere Leute (oder in diesem Fall Schüler) die gleichen Interessen wie du, das ist ganz normal. Du fühlst dich meistens einsam, und weißt nicht was du machen sollst. Aber ein Ende zu setzen ist NIE die Lösung. Denk doch mal darüber nach, was genau deine Interessen sind. Vielleicht gibt es ein Hobby, welches du gerne ausüben möchtest? In den meisten Vereinen freundet man sich ja auch an, da man etwas gemeinsames teilt. Wenn dies keine Option ist, dann musst du dich selbst fördern. Für die anderen, bist du nur ein Außenseiter, du musst denen das komplette Gegenteil beweisen/zeigen, damit die merken, dass die falsch liegen/lagen. Mach einfach das, was du willst. Suche etwas, was dich glücklich macht. Dann bist du nämlich irgendwann erfolgreich und glücklich, und dann wirst du sehen, dass du die anderen nicht nötig hast. Dann wirst du die richtigen Freunde finden, du bist noch jung, es kommt alles mit der Zeit. Aber um all das zu schaffen brauchst du Willenskraft. Du musst dich durchsetzen, und du musst dich auf dich selbst konzentrieren. Sich selbst aufzubauen zeigt viel Stärke, und damit können dir die anderen egal sein. Sie sind es nicht Wert, du sollst deine Energie nicht an denen verschwenden. Es gibt besseres zu tun. 

So, ich bin jetzt ein wenig vom Thema abgekommen, aber hoffe dass ich dir hiermit ein wenig helfen konnte.

Viel Glück mit allem!

Antwort
von NeonLightLp, 19

Du wirkst nicht unfreundlich oder komisch...
Solche "Depressionen" hatte ich auch in der 8ten, aber es macht kein Sinn aufzugeben! Ich war vier Jahre in einer Therapie, die mehr sehr geholfen hat und sowohl Selbstwertgefühl, als auch Selbstbewusstsein bei mir aufgebaut hat... Ich habe jetzt Hobbys und Freunde und ein insgesamt gutes Umfeld, dass ich mir zum größten Teil selbst aufgebaut habe. Und auch wenn es sich vielleicht doof anhört; hole dir Hilfe, bei Lehrern, deiner Mutter und dir selbst! Du solltest stärker werden und dich nicht von ein paar trotteln terrorisieren lassen.

Viel Glück!

Kommentar von ahigakun ,

was heißt hier auch?tut mir leid der text kommt vllt wie von dem eines achtklässers rüber bin aber in der 11ten.. trtzm thx für die antwort

Kommentar von NeonLightLp ,

Ich bin auch in der Oberstufe, aber du meintest, dass diese Umstände schon länger bestehen, also hab ich diese auf meine frühere Schulzeit bezogen...

Antwort
von Bambi201264, 18

Aufgrund des Textes würde ich Dich maximal bitten, eine bessere Gliederung zu machen (Absätze usw.), so war das echt schwer zu lesen.

Sprich mal mit Deiner Mutter, vielleicht hat sie Ideen, mal ne Party schmeissen oder so..

Aller Anfang ist schwer, aber wenn Du Freunde hattest, wirst Du auch wieder welche finden. Du musst wohl mehr Geduld aufbringen.

Ich drück Dir die Daumen :)

Antwort
von CHYPRO, 15

Ich denke ich habe fast ein selbes Problem aber nicht so stark.

In der Grundschule wurde ich auch gemobbt und hatte dort auch keine Freunde doch dann ging ich irgendwann auf die Realschule. Alles besserte sih nicht, anfangs wurde ich wieder gemobbt aber ich hatte gelernt ich ignorierte alles und langsam wurde ich "cool" wie ich jetzt auch mit 14 herausfand waren einige Mädchen ich mich verknallt gewesen, Aber dazu Später. ich wurde immer beliebter doch dann ging es bergab ich bekam schlechte Noten und wurde in der Schule eine echte null. Ich wusste auch warum, dieses "dazu gehören" brachte mich dazu nicht mehr aufzupassen und nichts mehr zu lernen, ich ging von der "coolen" gruppe und machte wiede mehr mit meine Noten besserten sich wieder, einigermaßen, doch ich wurde unbeliebt, dass kam daher dass ich einen komischen Humor entwickele den viele nicht verstanden oder sogar nervig fanden einige freunde konnte ich grad noch so halten. so hatte ich mich bis zur 9 klasse duhgemogelt und zwischendrin bekamen wir einen neuen den ih noch aus dem Fußball kannte und wir hatten uns wieder gut verstanden und er verstand teilweiße meinen Humor. Nun bin ich noch in der 9 klasse und bin bei Jedem als Computerfreak bekannt. Nicht sehr schönes Gefühl....

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