Hallo Janijackass
Der „Dekalog der Gelassenheit“ ist eine Sammlung von Lebensregeln des Papstes Johannes XXIII und damit mehr Lebensphilosophie als Religion mit der Auswirkung, dass mehr der menschlichen Weisheit statt dem Worte Gottes Aufmerksamkeit geschenkt wird.
Zwar lehnt sich die erste Regel an die Bergpredigt Jesu an, aber der Verfasser verschweigt die Quelle!
Vergleiche bitte selbst:
Johannes XXIII:
'' Nur für heute werde ich mich bemühen, den Tag zu erleben, ohne das Problem meines Lebens auf einmal lösen zu wollen. ''
Jesus in Matthäus 6:34
„. . . Macht euch also niemals Sorgen um den nächsten Tag, denn der nächste Tag wird seine eigenen Sorgen haben. Jeder Tag hat an seinem eigenen Übel genug.“
Und die zweite Regel widerspricht gleich einer ganzen Reihe von biblischen „Klartexten“
Der Papst: „ . . .werde ich die größte Sorge für mein Auftreten pflegen: vornehm in meinem Verhalten . . . „
Jesus in Matthäus 5:5 „. . . Glücklich sind die Mildgesinnten (und nicht die Vornehmen), da sie die Erde erben werden.“ Und von sich selbst sagte er nie, er sei vornehm, sondern „. . .denn ich bin mild gesinnt und von Herzen demütig . . .“ (Matthäus 11:29) und Christen werden aufgefordert, seine „Fußstapfennachfolger“ zu werden!?!
Und noch einmal der Papst:
„ . . . .ich werde niemand kritisieren, ja ich werde nicht danach streben, die anderen zu korrigieren oder zu verbessern, nur mich selbst.''
Dazu der Bibelschreiber Judas (Vers 12) „Diese sind . . .Hirten, die sich ohne Furcht selbst weiden. . .“
Oder wieder Jesus selbst gibt seinen Nachfolgern - und allen voran den Hirten - in Matthäus 28:19, 20 den ganz klaren Auftrag „. . .Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen . . . und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe. . . .“
Ein christlicher Hirte, der seinen Glauben ernst nimmt, ist daher verpflichtet zu lehren, zu korrigieren und darauf zu drängen, dass die ihm Anvertrauten „alles halten (anwenden) was „ich euch“ (also Jesus Christus) „geboten habe“, sie also anzuhalten sich zu verbessern um in den christlichen Glauben hineinzuwachsen.
Vor diesem Hintergrund lies doch nun noch einmal die zweite Regel aus dem päpstlichen „Dekalog“:
„Nur für heute werde ich die größte Sorge für mein Auftreten pflegen: vornehm in meinem Verhalten; ich werde niemand kritisieren, ja ich werde nicht danach streben, die anderen zu korrigieren oder zu verbessern, nur mich selbst.''
Das ist es, was mir spontan dazu einfällt.
Ab undumzu: Super Antwort: Ich habe leider zu spät gesehen, daß es sich um eine Aussage des Papstes handelt. Asche auf mein Haupt......
Du hast in allem Recht, was du schreibst