sheela2011 am 22.12.2007 um 16:58 Uhr
Seit gerade brennt mir diese Frage unter den Nägeln als einmal wieder ein User bei einer Frage wie man einem Nicht Christ frohe Weihnachten wünscht ( es ging um einen Moslem ) gefragt hat warum sich dieser Mensch nur weil er das Weihnachtsfest nicht feiert ums verrecken nicht integrieren will. Integration kann doch nicht am Feiern des Weihnachtsfestes festgemacht werden, oder doch? Was mir hier, seis im Forum oder auf der Plattform, bitter aufstösst sind von einigen Usern die ausländerfeindlichen Aussagen ( speziell gegen Türken ). Wie definiert ihr Integration?
Ich denke, man kann sich integrieren, indem man den Menschen des Gastlandes offen gegenübertritt, ihre Sprache lernt, versucht ihre Kultur zu verstehen, ihre Traditionen, Gebräuche, Feiertage und Religionen akzeptiert und ihre Gesetze einhält. Ob man dann "einer von ihnen" wird, muss man sehen.
Integration kann aber nicht heißen, dass man seine eigene Sprache, Kultur, Gebräuche, Religion, Tradition usw. verleugnet. Auch wenn ich in der Türkei leben würde, türkisch sprechen könnte usw., würde ich wahrscheinlich zu Ramadan essen und trinken, wonach mir der Sinn steht. Und von meinem türkischen Nachbarn werde ich nicht verlangen, die Geburt unseres Herrn Jesus Christus zu feiern.

Also erstmals "ums verrecken" habe ich nicht gesagt! Zu deiner eigentlichen Frage! Also ich sehe es nicht als speziell integrationswillig an, wenn ein Moslem Mensch der hier lebt und arbeitet sich von Weihnachten distanziert! Ich würde umgekehrt, wenn ich mich länger im Ausland befinde, an den Gepflogenheiten erfreuen und beteiligen! (Habe ich auch gemacht!)Ich habe absolut nichts gegen Türken, wenn sie uns akzeptieren! Gruss Solf
sheela2011 am 22. Dezember 2007 17:20 Partout war das Wort das Du benutzt hast, und Hallo Solf ich bin mit einem Türken verheiratet, ( er lebt übrigens schon seit 37 Jahren in Deutschland und hat sogar Probleme seine Muttersprache zu lesen, schreiben, verstehen und sprechen, er ist der deutschen Sprache mächtiger als seiner Muttersprache, soviel zur Integration ). Ich kenne sehr viele Türken die alles tun würden um respektiert und akzeptiert zu werden, aber leider wird das Respektieren und die Akzeptanz an ein paar schwarzen Schafen die es übrigens in allen Nationalitäten gibt, festgemacht. Und meine Familie akzeptiert die Deutschen. Gruss Sheela

sicher nicht über das feiern von festen.
is meiner ansicht nach eine sache von anpassen an das land und doch auch respekt vor den menschen, die dort leben. weil warum sucht sich sonst jemand genau DAS land aus?
sheela2011 am 22. Dezember 2007 17:10 Ich kenne viele Türken ( durch meinen Mann der Türke ist ) die in Australien, Kanada oder Schweden und Amerika leben, die sich dieses Land "ausgesucht" haben und sich den Gepflogenheiten angepasst haben und dort auch akzeptiert werden. Die Familie meines Mannes lebt hier, sie haben sich auch angepasst werden aber von einigen "Deutschen" abgelehnt und müssen sich Ausländerfeindliche Sprüche anhören, da braucht man sich nicht wundern wenn diese Menschen sich immer mehr zurückziehen und lieber unter "Ihresgleichen" bleiben.

Integration ist erstmal ein zweiseitige Sache, nämlich der der integriert werden sollte und auf der anderen Seite, das Land, was integrieren muss. Allerdings gewinnt man immer mehr den Eindruck, dass Viele nur hier leben wollen und Vorteile genießen möchten, denn Integration beginnt mit dem Erlernen und Anwenden der Sprache und wenn das schon nicht gegeben ist.. dann entstehen halt irgendwelche Meinungen..und manchmal nicht die feinsten,,ohne nationalistisch zu sein, sage ich auch, es ist nicht meine Aufgabe eine Fremdsprache in Deutschland zu lernen, wenn ein Ausländer nicht in der Lage ist, obwohl er schon lange hier wohnt und arbeitet sich so auszudrücken, dass er verstanden wird...wegen mir lernt auch in einem anderen Land keiner Deutsch...in jedem Reisekatalog steht geschrieben, dass ich Sitten und Gebräuche meines Gastlandes zu achten habe..gilt das auch nicht für diejenigen, die sich hier ihre Heimat gesucht haben??????? und und und
sheela2011 am 22. Dezember 2007 17:27 Nimm bitte mal den Bereich internationale Fußballliga, es gibt viele deutsche Trainer die in anderen Ländern trainieren und das schon einige Jahre, aber nicht in der Lage sind diese Sprache zu erlernen, warum, weil es einfacher ist an seiner Muttersprache festzuhalten und immer einen Dolmetscher an der Seite zu haben der ja alles übersetzt. Regt ihr Euch darüber auf? Jeder Ausländer muß die deutsche Sprache wenigstens vom Ansatz her lernen um hier sich verständigen zu können, aber muß er , wenn er mit seinen Landsleuten zusammen ist auch deutsch sprechen nur weil er hier lebt?
andreas48 am 22. Dezember 2007 19:30 das habe ich nicht behauptet, aber ich erlebe Tag für Tag dieses erbärmlich eKauderwelsch, die vollgeplabbere mit DU von Menschen, die hier groß geworden sind und sich vernünftig ausdrücken konnen..wenn sie wollten..
sheela2011 am 22. Dezember 2007 20:04 In vielen Sprachen gibt es kein Sie so wie bei uns und mich stört es keinesfalls wenn mich jemand mit Du anspricht. Aber ich möchte Dir etwas erzählen was meinem Mann auf der Ausländerbehörde ( er wollte seine Aufenthaltsgenemigung verlängern lassen ) passiert ist. Er ging zu seiner Sachbearbeiterin, diese Frau ( ein junges Mädchen von ca. 25 Jahren ), sagte zu meinem Mann, DU sprechen deutsch? Mein Mann total perplex, kommte keine Antwort geben. DU hier setzen ging es weiter, DU müssen das hier ausfüllen und DU müssen gehen an Kasse und 60 Euro bezahlen. Mittlerweile fand mein Mann die Fassung wieder und fragte diese Frau: " Sprechen sie immer so abgehackt? Mit mir können Sie ruhig deutsch sprechen, ich kann sie verstehen. " Und nun frage ich Dich, wie soll sich ein Ausländer egal welcher Nationalität für Ernst und voll aktzeptiert fühlen wenn solche Klischees ( die können eh kein Deutsch ) schon auf den Ämtern praktiziert werden?
sie wird wohl die erfahrung gemacht haben, dass die meisten vor ihr nur rumradebrechen!
Könnt ihr bitte den Profi-Fussball hier raus halten? Das ist doch der größte Etikettenschwindel überhaupt. Wie viel deutsch ist den in der deutschen Nationalmannschaft, oder wie viel Bayern spielen bei München?
Apahatchi am 18. August 2008 17:37 Das mit dem Etikettenschwindel mag zwar stimmen, aber Sheela hat dass als Beispiel benannt, von den Ausländern wird immer verlangt dass Sie sich unseren Gepflogenheiten und unserer Sprache anpassen, aber die Deutschen ( hier als Bsp. die Trainer ) brauchen sich in dem Land in dem Sie arbeiten nicht anpassen.
Daher finde ich ist Sheelas Kommentar mehr als angebracht hier.
integration bedeutet sich der kultur des gastlandes anzupassen, die sprache des gastlandes zu sprechen, sich gesellschaftskonform zu verhalten, seinen beitrag zur solidargemeinschaft zu leisten. und da du es ja schon auf türken reduzierst:
Integration geht anders!!!
(schön für dich, wenn du nur "vorzeigetürken" kennst. ich sehe leider nur die anderen!)
sheela2011 am 27. Dezember 2007 00:00 Genau das meine ich mit ausländerfeindlichen Sprüchen, ich bin wahnsinnig erschrocken darüber wie manche sich auf Ausländer einschießen, warum? Und zu deinem Vorwurf die die Jungen sprechen tatsächlich so wie Erkan und Stefan, kann ich so nicht bestätigen, ich kenn viele jungen Türken die genauso sprechen wie Du und ich aber was mir auffällt ist das viele deutsche Jugendliche wie Erkan und Stefan sprechen und warum, weil es ihre Art ist sich zu unterhalten, und sie es rech witzig finden, mich stört es nicht, solange sie mit mir " normal " reden. Eine Einstellung wie Du sie hast hat es schon immer gegeben und diese Einstellungen und Predigten haben riesige Wellen hinter sich her gezogen, ich will mich bei weitem hier mit niemand streiten, aber man sollte jeden sein Leben leben lassen wie er es für richtig hält, egal welcher Rasse, Religion oder Nationalität. In diesem Sinne wünsche ich allen die mir hier geantwortet haben und allen anderen Usern einen guten Rutsch ins neue Jahr und ich hoffe das alles besser wir und jeder jeden akzeptiert so wie er ist.
"Eine Einstellung wie Du sie hast hat es schon immer gegeben und diese Einstellungen und Predigten haben riesige Wellen hinter sich her gezogen,.." der nazitum unterstellende unterton gefällt mir gar nicht. du solltest dich lieber fragen, welches verhalten der von dir favorisierten bevölkerungsgruppe bei den einheimischen die ablehnende haltung ihnen gegnüber generiert! so wird ein schuh draus!
sheela2011 am 27. Dezember 2007 23:20 Das mit dem Nazitum hast Du gesagt und nich ich und ich favorisiere keine Bevölkerungsgruppe, bei mir sind alle Menschen, egal welcher Hautfarbe, Rasse, Religion oder Nationalität gleich. Jeder hat ein Recht auf Leben und Existenz, aber so wie Du daher redest könnte man meinen keiner hat das Recht auf der Erde zu existieren ausser Du und deinesgleichen. Du unterstellst mir Nazitum, und Du, was machst Du?? Egal ob hier auf der Plattform oder im Forum, Du hast nichts anderes zu tun als gegen Ausländer zu hetzen, siehe all deine Kommentare bei den anderen Antwortgebern. Auch wenn Du schon schlechte Erfahrungen gemacht hast mit Ausländern, kannst Du nicht alle über einen Kamm scheren. Aber Menschen wie Dir sind nicht zu helfen.
sheela2011 am 28. Dezember 2007 12:08 Hab mich falsch ausgedrückt: Du unterstellst mir Nazitum, sollte eigentlich heißen: Du behauptest ich würde Dir Nazitum unterstellen.
ich habe nichts gegen ausländer, ich habe was gegen türken und das mit recht! mir egal, wie toll du türken findest, ich brauche sie nicht! und deutschland auch nicht!
sheela2011 am 28. Dezember 2007 19:44 Und Du bist Deutschland.
...und handball und papst!
sheela2011 am 29. Dezember 2007 12:01 Armes Deutschland........
Ich habe jahrelang an einer Schule mit 80%-Ausländeranteil gearbeitet. Dort wurde intergriert, was das Zeug hielt - leider immer nur zugunsten den Türken. Alle anderen Nationen mussten anscheinend nicht integriert werden. Ganz seltsame Sache, die bei vielen der Türken dazu geführt hat, dass sie ausländerfeindlich wurden.
Sehr gute Antwort, ich kenne meinen Mann schon über 30 Jahre und spreche bis heute noch kein Wort türkisch ( warum? Hatte einfach schon immer Probleme mit der Aussprache ) seine Familie seis seine Eltern oder Geschwister haben nie von mir verlangt türkisch zu sprechen, drei seiner Schwestern sind deutsch verheiratet, wenn wir zusammen kommen wird nur deutsch geredet, auch von meinen Schwiegereltern, sind aber noch andere türkische Mitbürger dabei wird eine Mischung aus deutsch und türkisch bevorzugt, was ich auch akzeptiere.
hallo matthias, von gästen erwarte ich aber dann auch, dass sie unsere städte nicht mit moscheen überziehen!
Mann ratpacker, bis neulich warste mir noch sympathisch!
Erstens sehe ich nirgends einen Moscheen-Überzug über deutschen Städten. Ich halte es als Preuße mit dem alten Fritz: "Ein jeder muss nach seiner Facon selig werden". Wie kommst Du denn dazu anderen vorzuschreiben, was sie zu glauben haben und wo sie ihren Glauben ausüben dürfen?
Zweitens: Wen stören denn Moscheen, Synagogen und buddistische Tempel, wenn überall leere Kirchen rumstehen?
Drittens: Was für Gäste? In Deutschland leben 3 Millionen Muslime, die entweder konvertierte Nachfahren christlicher/atheistischer Deutscher oder Nachfahren muslimischer Gastarbeiter sind, die heute zum Großteil selbst Deutsche geworden sind. Wir haben die selbst ins Land geholt, also gewöhn' Dich mal dran, dass die nicht mehr weggehen.
Genau Deine Haltung behindert die Integration und führt zur ABspaltung der Muslime von der "Mehrheitsgesellschaft".