1

Debeka Riester Rente

Frage von smurd smurd

Hallo,

hatte gestern einen Berater der Debeka bei mir daheim. Der erzählte mir von den Vorteilen der Debeka, da sie keine öffentliche Werbung und dadurch Geld sparen würden für den Kunden weniger Gebühren anfallen also ein höherer Gewinn anfallen. Er hat mir außerdem die Riester Rente empfohlen. Jetzt wollte ich mal Fragen ob jemand damit schon Erfahrungen bei der Debeka gemacht hat, also wie es mit Rendite und Gebühren etc. aussieht?

Ist die Debeka bei der Riester Rente empfehlenswert oder hat mir der Berater das Blaue vom Himmel versprochen?

Vielen Dank im Voraus!

Fragen zu gleichen Themen finden

Antworten (8)

  • 1
    Antwort von Niklaus Niklaus
    1. Riester lohnt sich für jeden. Alleine schon wegen der Beitragsrendite. 154 € jährlich, wenn man den erforderlichen Beitrag bezahlt.

    2. Wenn man Kinder hat, kommen noch mal für jedes Kind 185 € Kinderzulage dazu.

    3. Achtung Beitrag: 4 % vom letzten Jahresbruttoeinkommen.

    4. Gesamtbeitrag=Eigenbetrag+Zulage+Kinderzulagen.

    5. Zu bezahlen ist aber nur der Eigenbeitrag.

    6. Darüber hinaus macht das Finanzamt bei der Steuererklärung eine Günstigerprüfung, ob die Zulagen oder die steuerliche Förderung günstiger ist. Wenn ja gibt auch noch Steuern zurück.

    7. Bei Riester-Fondssparplänen fällt keine Abgeltungsssteuer an. Sogar nicht, wenn man sie überspart. Mit Aktienfonds ist sie auch besser in der Wertentwicklung.

    Ob allerdings die Riester-Rente der Debeka die richtige ist, kann ich dir nicht sagen. Damit das Risiko für die Sparer begrenzt ist, fordert der Staat von allen Riesteranbietern, dass mindestens die eingezahlten Beiträge und die Zulagen zu Beginn der Leistungsphase zur Verfügung stehen müssen. Aber nur um Geld zu wechseln, investiert man ja nicht. man will ja auch ein Rendite erwirtschaften. Ich fage mich wie die Debeka die Rendite für die Zukunft erwirtschaften will. Mit der bisherigen Strategie Anlage in festverzinsliche Wertpapiere, dürfte es angesichts des herrschenden Zinsniveau nicht gelingen. Meine Empfehlung ist die DWS RiesterRente Premium, Dies ist ein Riesterfonddsparplan mit der intelligenten Absicherungsmethode iCPPI.

  • 0
    Antwort von pippin223 pippin223

    Hi smurd, um die staatliche Riesterförderung zu erhalten, gibt es verschiedene Produktarten. Eine davon ist die Riester-Rentenversicherung. Vorteil dieses Produktes: Du kennst heute schon eine garantierte Mindest-Rente, Nachteil: Häufig ist die Riester-Rentenversicherung das teuerste Produkt im Vergleich zu anderen Produktarten!

    Als Lebensversicherungsunternehmen gehört die Debeka mit Sicherheit zu den günstigeren Anbietern in Deutschland, da gebe ich Deinem Vertreter recht. Wie es mit der Rendite, die von der Debeka in Zukunft erwirtschaftet wird, kann Dir heute weder ich noch jemand anders sagen. Fakt ist, dass die Zinsen der Lebensversicherer durch die Banken- und Finanzkrise seit Jahresn sinken. Ob und wann es eine Trendwende geben wird, weiß keiner.

    Falls Du dich noch nicht auf die Debeka oder eine Riester-Rentenversicherung festgelegt hast, würde ich mich an Deiner Stelle einfach über andere Produktarten mal schlau machen (z.B. bei www.ihre-vorsorge.de von der Dt. Rentenversicherung). Ein Vergleich, bei dem am Ende für Dich das von Anfang an richtige Produkt herauskommt, kann Dir ein Haufen Euros an Gebühren sparen.

  • 0
    Antwort von alex77917 alex77917

    Es ist völlig egal wo du eine sogannte Riester-Rente abschließt, die einzigen die von dieser schön geredeten Anlage profitieren sind nur der Staat und die Versicherung. Die Riester-Rente ist einfach nur ein nutzloses Produkt. Die in der Riester Rente enthaltenen sehr hohen Gebühren fressen die Zinsen soweit auf, das die Rendite auf dem Niveau eines Sparbuches liegt. Und dann müßte ein heute 35jähriger Sparer mindestens 75 Jahre alt werden, nur um von seinen eigenen Einlagen und den Zuschüssen zu profitieren. Auch ein Versicherungswechsel bringt auch nur weitere Kosten. Einfach Beitragsfrei stellen damit die Zuschüsse nicht zurückgebucht werden und das Geld lieber anderweitig investieren.

  • 0
    Antwort von Chrilleman Chrilleman

    Hallo, also...durch "riestern" wird man nicht reich. Vielmehr soll die sogenante "Versorgungslücke" zwischen der zu erwartenden gesetzlichen Rente und dem letzten Nettogehalt geschlossen werden. Der GESETZGEBER gewährt als Anreiz hierfür die staatlichen Zulagen und Steuerermäßigungen 154.-EUR Grundzulage ggf. 185 EUR Kinderzulage pro Kind /300 EUR für jedes ab 2008 geborene Kind! Übrigens für Leute bis 25 Jahren zusätzlich einen einmaligen "Berufseinsteigerbonus" i.H.v. 200 EUR) Diese Summen gelten allerdings nur, wenn man den erforderlichen "Mindesteigenbeitrag" geleistet hat, der richtet sich nach dem jährlichen sozialversicherungspflichtigen Einnahmen. Beispiel: 1 Person, unmittelbar begünstigt, keine Kinder, kein mittelbar begünstigter Ehegatte, jährliches sozialvers.pflichtiges Einkommen: 30.000 EUR davon derzeit 4% = 1.200 EUR - 154 EUR Grundzulage ergibt den Mindesteigenbeitrag i.H.v. 1046 EUR jährl. oder 87,17 EUR monatlich. Diese 87,17 EUR Beitrag müsste man also mindestens monatlich einzahlen, um VOLLE 154 EUR Grundzulage für ein Jahr zu erhalten, zahlt man weniger ein, wird die Zulage im Verhältnis zum tatsächlich eingezahlten Beitrag gekürzt!

    VORSICHT: Jeder, der einen Riester-Vertrag abschließt, sollte sich darüber im Klaren sein, dass die sog. "nachgelagerte Versteuerung" gilt. (Besteuerung später in der Auszahlungsphase) VORSICHT bei einer vorzeitigen Vertragskündigung-hier müssen alle bis dahin gewährten Zulagen und Steuerermäßigungen zurückgezahlt werden und auch die Anbieter lassen sich dies in der Regel ordentlich etwas kosten! VORSICHT bei einem Anbieterwechsel; auch der kostet mitunter ordentlich! VORSICHT bei einem Verzug ins Ausland! = Wegfall der unbeschränkten Steuerpflicht!( Ist auch eine "schädliche Verwendung" des Riestervertrages, wie eine Kündigung des Vertrages) Ausnahme ist der Verzug ins EU-Ausland; hier gab es letztes Jahr ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes, auf die Umsetzung wartet man noch. Sollte man einen "Fonds-Riester" abschließen, so fallen hier in der Regel auch Depotgebühren an! Frage deinen Berater doch nur mal spaßenshalber nach den von mir genannten VORSICHTs-Punkten...mal sehen, was er sagt... Übrigens...du kannst innerhalb von 14 Tagen ohne Nennung eines Grundes vom Vertrag zurücktreten :-)

    Es gab mal eine CD von diesem Wirtschftsmagazin "WISO", da waren hunderte von Anbietern von Riester-Produkten verzeichnet mit ihren Konditionen. Ansonsten: Finanztest oder Verbraucherzentralen.

  • 0
    Antwort von kriesekrieg kriesekrieg

    hallo, habe selber eine riesterrente bei der debeka.... im großen und ganzen stimmt es, was dir erzählt wurde. er verdient nichts an dir, weil die debeka keine provision zahlt, d.h. ob er eine versicherung verkauft oder nicht, er bekommt das selbe geld. ob eine riesterrente sich lohnt oder nicht,kann man noch gar nicht sagen, da nächstes jahr zu erstenmal eine riesterrente augezahlt wird. aber verlohren ist das geld nicht....und gebühren gibt es nicht in extra zahlungen, die sind im monatsbeitrag enthalten. ich hoffe, das dir das hilft...

  • 0
    Antwort von Gianna6 Gianna6

    Riester rechnet sich, wenn Du deutlich älter als 13o Jahre wirst. Ansonsten gehört das Geschäft dem Versicherer - ganz gleich, bei welchem Du dein Geld abgibst (auf Nimmer-Wiedersehen übrigens). Du erhälst dafür zum Eintritt in die gesetzliche Rente bzw. ins geseztliche Rentenalter eine Zusatz-Rente, die dann zusammen mit deinen anderen Bezügen der vollen Besteuerung und Verbeitragung unterliegt. Das Dumme ist nur, wir verraten dir erst dann, wie hoch sich die Steuer belaufen wird. Rechne Beiträge, mögliche Zulagen 154 EUR p.a. pro Erwachsenen (Ehemann + Ehefrau) zzgl. derzeit 185,- EUR pro Kind (solange es auf der Lohnsteuerkarte steht) zusammen und rechne hoch mit der garantierten Verzinsung von derzeit 2,25 Prozent bei Lebens-/Rentenversicherungen, dann hast Du den (eigentlich) dann zur Verfügung stehenden Kapitalbetrag, den es aber nur per monatlicher Rentenzahlung gibt und zwar im Betrag der garantierten Rente (Überschüsse sind nicht garantiert). Diese garantierte Rente gibt's, bis Du vom Recht des Ablebens Gebrauch machst. Dann freut sich die Versicherung, weil sie den Rest behalten darf. Es sei denn, Du hattest 'ne Rentengarantiezeit vereinbart. Dann wäre in dieser Frist noch etwas für Erben drin. Diese Garantie kostet aber (Du siehst es, wenn Du dir's rechnen läßt vom Versicherungsvertreter: der Wert garantierte Rente geht damit in die Knie). Riester solltest Du dir verkneifen, weil Du davon wie gesagt kaum etwas wieder siehst, dich aber auf lange Zeit mit einer Zahlungspflicht sozusagen "in Ketten" legst, dir andere schöne Dinge zu leisten. Riester entsprang der staatlich verordneten Absenkung der gestzlichen Altersrente, weil der Staat die Gelder des Rentenversicherungsträgers anderweitig ausgegeben hatte und der Staat somit schon seit vielen Jahren mit Steuermitteln hier auffüllen muß, was immer schwerer fällt. Deshalb wird uns suggeriert, wir müßten (sebstbestimmt!) etwas für unsere Altersvorsorge tun. Komisch, eigentlich sollten doch dafür die staatlich bestimmten gesetzlichen Rentenversicherungsbeiträge bestimmt gewesen sein. Aber jadoch, die Einzahler werden immer weniger, die Rentner immer mehr. Diese Mär nun wieder! Die Schweiz hat's gelöst: 5 Prozent auf alle Einkommen und es langt für alle Rentner. Wenn heute immer weniger Menschen gebraucht wrden, um die nahezu vollautomatischen Abläufe in Industrie und großen Teilen der Wirtschaft zu bewältigen, so ist's höchste Zeit zum Umdenken. Die Renten können gut aus einer Abgabe bezogen auf das so genannte Brutto-Sozialprodukt bezogen werden. Es kann doch nicht sein, daß wir einerseits die Überproduktion haben und andererseits wollen wir älteren Mitmenschen ein würdevolles Leben verweigern mit dem Verweis auf leider leergemachte Rentenkassen.

  • 0
    Antwort von kbvspunktde kbvspunktde

    Hallo,

    so lange Du nur von einem Ein-Firmen-Vertreter beraten wirst, kannst Du Dich darauf verlassen, dass Du nie unabhängig beraten wirst, weil er Geld damit verdient Dir etwas zu verkaufen, was eben von SEINER Versicherung kommt.

    Für einen unabhängigen Vergleich such Dir einen Makler oder schau einfach mal in die Finanztest.

    Viele Grüße

    Andreas

  • 0
    Antwort von benjaminst benjaminst

    riester rente ist der größte dreck! finger weg!

    Kommentar von smurd smurd

    Wow, großartige Antwort... Begründung?

    Kommentar von Niklaus NiklausNiklaus

    @benjaminist: Du musst Fachmann sein - oder ?

    Kommentar von SgtMiller SgtMillerSgtMiller

    ja er ist Fachmann für Gewinnspiele :-)

     

Diese Frage

Verwandte Fragen

Noch nicht den richtigen Rat gefunden?

Einfach und schnell viele hilfreiche Ratschläge von Deutschlands aktivster Ratgeber-Community erhalten!

Einfach und schnell einen Tipp erstellen und Ihren guten Rat mit anderen teilen!

Einfach und schnell ein Video hochladen und anschaulichen Rat an alle geben!

Die unter gutefrage.net angebotenen Dienste und Ratgeber Inhalte werden nicht geprüft. Die Richtigkeit der Inhalte wird nicht gewährleistet. Rechtliche Hinweise finden Sie hier.