Frage von Sommeil, 68

David gegen Goliath, wie verhalte ich mich richtig?

Ich hatte mich für 38,5h beworben. Nach Vorstellungsgespräche rief jemand an und sagte "25h können wir dir anbieten" Das hatte ich abgelehnt. Eine Woche später wurde ich noch einmal gefragt, trotz meiner Ablehnung. Ich habe es wieder abgelehnt. Kurz nach dem Telefonat kam eine EMail 30h, wo ich mir Bedenkzeit ausbat. Ziemlich gleich kam dann "Es bleibt dabei, wie es vereinbart wurde: 38,5" Darauf habe ich zugesagt.

Ich habe den Tag meiner Ankuft (Freitag) schriftlich angemeldet, da ich über 600km umgzogen bin und meine alte Arbeit dafür gekündigt hatte und eine Wohnung vom AG bekomme. Als ich ankam: niemand da! Erst suchen, wo ich einziehen soll. Dann fanden wir jemanden, der sagte "Ich glaube da und da hin ..." Eine leere nicht renovierte Wohnung, die Übergangsweise meine werden sollte. Hilfe beim Umzug, außer vom Freund der mitkam, Fehlanzeige. Das Wochenende alleine, bis Montag Arbeitsbeginn. Einarbeitung gleich Null. Meine Vorgängerin hatte noch nie jemanden eingearbeitet und so lief ich nur mit.. Dann Urlaubszeit für alle, aber ich hatte ja schon und musste in einer Urlaubsgruppe helfen, dabei sollte ich doch so schnell es geht anfangen ursprünglich. Dann nach 5 Wochen, sofort umziehen in die eigentliche Whg, aber ohne Hilfe. Unterdessen hatte ich erfahren, dass alle (übrigen 80 Mitarbeiter) einen Vertrag für 2 Jahre bekommen, aber ich hatte nur einen für 1 Jahr (bei der Bewerbung hatte man mir auch 2 Jahre befristet gesagt) In dem Entscheidungsgremium, z dem ich auch gehöre, abe ich gesagt,dass ich mir alles anders vorgestellt hatte u nun doch lieber wieder gehen wolle, wenn der Vertrag zu Ende ist. Dann kam, dass ich es mir nochmal überlegen solle udafür 14 Tage Zeit bekäme. Nach 14 Tagen, habe ich mich entschieden und gesagt, dass ich es versuchen werde u verlängere. Dann wollte mann wissen "Warumerst Ja und dann Nein" u ich musste mich in dem Gremium äußern. Zur Entscheidungsfindung sollte ich raus gehen, da ich ja, logisch nicht dabei sein durfte (warum überhaupt nochmal entscheiden, man hatte mich doch sogar gebeten mir das zu überlegen?) Ich stand 15 min draußen, dann kam jemand u sagte, dass ich nach Hause gehen könne, mir würde später jemand bescheid sagen. Später kam jemand u sagte, dass sie zu keiner Entscheidung gekommen seien und sich morgen Früh gleich treffen würden um die Entscheidung zu treffen.

Letztlich kam ein Ja für ein weiteres Jahr, was ja eigentlich alle anderen auch haben. Dafpr gibt es aber doch die Probezeit, warum nur 1 Jahr? (nicht persönlich nehmen)

Jetzt soll ich einen Mentor bekommen, den ich wie alle "Anfänger" schon hatte, obwohl meine Arbeit okay ist. Also, bleiben ja, aber mit Mentor und bei den Teamsitzungen (bin Leitung) ist auch der "Chef" dabei .... Angeblich nur zur Unterstützung, aber warum, ich habe keine Angefordert?

Wenn ich in dem Raum mit den Kollegen sitze fühle ich mich nur noch unwohl, weil sie 2h ohne mich über mich geredet habe, denke ich. Fühle mich abgelehnt u unsicher.

Antwort
von Blacklight030, 41

Bleib erst mal cool, mache Deine Arbeit und lebe Dich ein. Dass der Arbeitgeber beim Umzug hilft kann man eigentlich nicht wirklich erwarten, wenn man nicht betrieblich versetzt wird. Vielleicht wird alles schön, bisher hast Du doch erfolgreich gepokert

Antwort
von alexbababu, 25

Ist das so ein neues Arbeitgeber Modell wo es keine richtige Hierarchie gibt und alle Entscheidungen in Gremien bzw Projektgruppen getroffen wird? 

Du schreibst von "Chef" und auch andere Dinge klingen so.  

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