Dauerhaftes Fehlen in der Schule wegen der Psyche, wer/was hilft?

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3 Antworten

Hallo SecretOfMania,

wenn Dir die Schulzeit 'zuwider' ist - Und Deinen Realschulabschluss hast Du bereits, dann wird es vor allem Zeit Dich zu fragen, was Du aus Deinem Leben machen magst. Denn wenn Du Dich nun kaputt spielst, weil Du den Eindruck hast, dass das Leben sowieso nur nach "Massenabfertigung" verläuft, dann breche aus diesen Gedankenstrukturen nun aus und schau, was Du lieber machen magst. Eventuell ist es ein Auslandsjahr - oder 2 oder 3.... oder Du hast eigene Interessen, die Du verwirklichen magst - und wo sich eventuell auch noch Geld mit verdienen lässt. Vielleicht hast Du auch eine größere psychische Erkrankung (keine Krise), welche Dich blockiert und egal, was Du machst, es wird einfach nicht besser.

Wichtig ist, dass DU entscheidest, was für Dich wichtig und richtig ist. Aber dann auch die Konsequenzen trägst. Oftmals sind die Konsequenzen aber besser auszuhalten, wenn diese 'sich selbst eingebrockt worden sind'.

Wenn Du einen Berufswunsch hast, worauf Du hinarbeiten magst und Dein Herz auch dabei ist, dann wird Dir die Schulzeit wahrscheinlich auch einfacher fallen. Weil Du weißt, wofür Du das tust.

Eine psychologische Beratungsstelle könnte eventuell hilfreich sein. Auch, um das Prozedere einer Psychotherapie zu besprechen, wenn Du Dich dafür entscheiden magst. Ebenso könnte auch ein stationärer Aufenthalt in Betracht kommen. Hier aber vorsicht, weil einige eher "Verwahren". Und ich kann mir bei Dir vorstellen (kann auch falsch liegen), dass Du eher etwas aktives brauchst. Etwas, wo Du Dich spüren kannst - etwas erleben. Neue Reize in Deinem Leben setzen, damit es weitergehen kann.

Eventuell täte auch ein freiwilliges soziales Jahr gut. Oder.... ja, ich weiß nicht, was Dich bewegt, was Dir Freude bereitet,.... vielleicht auch, welche Defizite es zu 'beheben' gibt. Also ich rede hier von "Stresstoleranz" oder "Konfliktfähigkeit" oder einfach nur die "Motivationssache". Weil es wird auch Zeiten geben, wo Du etwas ganz viel willst und trotzdem ging die Motivation auf Wanderschaft. Dann sich selbst zu bewegen ist sehr anstrengend - aber möglich. Weil das Ziel Dich vorantreibt.

Vielleicht hast Du auch einfach Schlafstörungen. Das heißt, dass Du zwar glaubst zu schlafen, aber diese Tiefschlafphasen sind gestört, sodass sich auch nach prinzipiell 'gesundem Schlaf' sich sehr erschöpft gefühlt wird.

Oder es sind die vielen Reize und Informationen, die kaum bewältigt werden können. Aus welchen Gründen auch immer, was zu besprechen wäre.

Gewiss sind es verschiedene Schwierigkeiten. Sich dessen aber bewusst zu werden, das ist schon sehr viel wert, weil damit kann dann gearbeitet werden. In der Hoffnung ohne Tabletten, da diese oftmals mehr Schwierigkeiten mitsich bringen und am Ende eine Abwägung kommt, was dann schlimmer ist.

Wenn es allerdings Stoffwechselstörungen sein würden oder tatsächlich Vitaminmangel, dann ließe sich dies generell feststellen, durch Bluttest oder ähnliches.

Und wenn Du mit Deinem Hausarzt nicht klar kommst, gäbe es einen alternativen Hausarzt? (Wobei dies "am Rande" auch nicht erzählt werden sollte. Es bedarf hier schon eine nähere Erläuterung bestimmt... aber ich glaube, Du meinst dies anders.)

Lieben Gruß an Dich

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Um welche Art von Hilfe geht es denn? Du solltest dein Anliegen schon konkret schildern..

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Kommentar von SecretOfMania
11.12.2015, 12:30

Habe es unter meiner Fragestellung geschildert

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Kommentar von Seanna
11.12.2015, 12:33

Wende dich an einen Kinder- und Jugendpsychiater bzw -Psychotherapeuten. Wenn du jedoch nicht mehr schulfähig bist, ist eigentlich eine stationäre Therapie angezeigt. Das kannst du auch mit diesen Fachleuten besprechen.

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Ich hab mich damals an meinen Klassenlehrer gewendet. Wobei er eher das Gespräch gesucht hat. es hat sogar bei den Noten und dem Zeugnis geholfen, weil er die Situation berücksichtigt hat und die Fehlzeiten.. keine ahnung was er da gemacht hat aber es hat nix ausgemacht das ich selten da war. Ansonsten kann man sich noch bei Problemen ans Jugendamt wenden, die haben damals auch geholfen. Sonst noch den Psychiater/Therapeuter

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