Frage von Resistance2019, 65

Dauerhaft krank und Karriere-geht das?

Hi Leute, wie immer läuft alles schief, was nur schief laufen kann. Bafög kommt nicht, Schulden häufen sich, habe an nichts mehr Freude und kann so langsam nicht mehr daran glauben, dass ich irgendwann doch nochmal Karriere mache. Schreibt bitte nicht, dass dies nicht das Wichtigste in im Leben sei,denn das ist es für mich leider doch.Meine große Liebe würde mich dann verlassen und ich bin dann auch fertig mit meinem Leben. Es war immer mein Traum zu studieren, allerdings habe ich nur einen MSA und muss deshalb eine Ausbildung+FOS absolvieren. An der Ausbildung scheitert es leider schon, weil ich ständig krank bin und nicht die Kraft dazu aufbringen kann die Abgaben nachzuholen. "Zusammen reißen" funktioniert nun mal nicht. Egal von wem ich mir Rat hole,es kommt immer das dabei heraus, was ich mir eh schon denken kann: die Leute die es nicht interessiert oder nicht so furchtbar schlau sind geben nur Floskeln von sich und die mit viel Grips sind nicht sehr einfühlsam und kommen mit solchen Sprüchen wie "Stell dich nicht so an","jammern hat noch keinen weiter gebracht",etc.. Tja und bei Psychologen argumentiere ich so lange dagegen bis denen auch nichts mehr einfällt. Was kann man da noch machen? Frührente?Oder gibt es auch irgendwelche Möglichkeiten von zu Hause aus diesen beruflichen Weg zu gehen, der nicht extrem teuer ist?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von aurora13, 48

Klar gibt es Möglichkeiten an Dein Ziel zu gelangen, nur solange Du es verpasst Dich erstmal vordergründig um Deine Gesundheit zu kümmern, wirst Du wohl leider scheitern. Denn wie möchtest Du Karriere machen, wenn Du andaudern krank bist? Wie möchtest Du Deine Traumfrau halten, wenn Du andauernd krank bist?

Dieses Kranksein, das hat Ursachen. Und anstatt Dich diesen Ursachen zu stellen und daran zu arbeiten, quatscht Du lieber dagegen und verschließt die Augen, flüchtest Dich in eine Traumwelt mit Traumfrau und Karriere und lebst am eigentlichen Leben vorbei.

Solange Du diese Verweigerungshaltung an den Tag legst, wird das leider nichts werden .Aber ich vermute, dass Dir das Deine Therapeuten auch schon gesagt haben. Dann bleibt Dir eigentlich nur abzuwarten bis Du ganz unten angekommen bist und dann wirst Du von alleine aufgrund des Leidensdrucks daran arbeiten, gesund zu werden. Und DANN wirst Du mit etwas Verzögerung vermutlich auch nen guten Lebenswerg einschlagen ;)

Kommentar von Resistance2019 ,

Hart aber könnte was dran sein. Mein Problem ist nur, dass ich nicht mehr viele Jahre habe bis ich 30 bin. Dann ist es zu spät für eine Ausbildung. Ich bin übrigens weiblich;)

Kommentar von aurora13 ,

Blöde Floskel aber zu spät ist es nicht!

Ich gehe auch auf die 30 zu und wenn ich wirklich wollen würde, würde ich mein Leben auch nochmal über den Haufen schmeißen und anfangen zu studieren oder sonstwas...wenn ich der Meinung wäre nur so würde ich glücklich werden.

Fakt ist, für den von Dir angestrebten Weg brauchst Du Voraussetzungen (Gesundheit) und diese sind derzeit nicht gegeben. Mit Deiner Krankheit oder den Depressionen bist Du nicht leistungsstark, aber genau das strebst Du ja eigentlich an.

Dein Weg führt erstmal über Dich selbst. Indem Du da aufräumst und das was Dich hindert und belastet wegräumst schaffst Du Dir wieder Luft und Kraft für den weiteren Weg. Machst Du so weiter wie bisher wird die Frustration und der Berg, den Du auf Deinen Schultern trägst nur noch größer, bis er irgendwann nicht mehr zu bewältigen ist.

Es liegt an Dir worin Du nun Deine noch verbliebene Kraft investieren möchtest.

Antwort
von Schokolinda, 27

an erster stelle käme nach meiner meinung eigentlich eine psychotherapeutische/ psychiatrische behandlung- allerdings muss man sich darauf auch einlassen.

keine ahnung, bei was für psychologen du warst.

ein psychotherapeut lässt sich dieses dagegen argumentieren normalerweise nicht gefallen.

und da du es schon erkannt hast- überlege dir mal, warum du das machst, was es bringen sollte und was du bisher von einem psychologen wolltest, wenn du nicht mal die mindeste offenheit hast, das auszuprobieren, was dir geraten wird.

an frührente kommst du aufgrund von psychischer erkrankung erst nach einer behandlung z.b. einer reha - so einfach ist das nicht. es ist schon schwierig bei körperlichen erkrankungen, wo die einschränkungen auf der hand liegen.

Kommentar von Schokolinda ,

beim weiteren nachdenken über deinen text werden widersprüche deutlich.

du schreibst, du brauchst unbedingt deine karriere, wie du sie geplant hast; sonst würde dich deine große liebe verlassen und du wärst fertig mit dem leben - kurz danach fragst du nach frührente: ist deine karriere nun doch nicht so wichtig?

nicht, dass ich es schlecht fände: wenn deine karriere nicht so wichtig wäre, hättest du mehr möglichkeiten, wärst flexibler.

aber andererseits heisst frührente doch auch (zumindest nach deinem glauben): liebe weg, leben fertig - oder ist das doch nicht so wahrscheinlich? oder wäre es doch nicht alles so schlimm?

Antwort
von Resistance2019, 30

Steht in den Tags:Depression.Aber der Hausarzt versucht etwas körperliches zu finden, normal kann das nicht sein, dass man permanent müde, kraftlos, blass,etc ist. Dazu kommen ja noch solche Dinge wie Asthma, Neurodermitis, Allergien.

Kommentar von Schnuppi3000 ,

wie halten dich Asthma, Allergien und Neurodermitis vom arbeiten ab? Was hast du wegen der Depressionen schon unternommen?

Antwort
von Schnuppi3000, 27

Du erwähnst nicht mal, welche Krankheit du hast. Wird schwer da zu helfen.

Kommentar von Resistance2019 ,

ups der Kommentar sollte eigentlich hier stehen und nicht darüber. Sry hab mich mit dem Handy verklickt.

Antwort
von Carlystern, 18

Wenn du dauernd krank zu sein scheinst aus welchem Grund auch immer, wäre ein Erholungsurlaub inform einer Kur sinnvoll um neue Kraft zu tanken. Es bringt leider nichts irgendwas anzufangen und dann bist du wieder krank. Dann kommt eine Kündigung nach der anderen. Rede doch einfach mal mit deinem Arzt über eine solche Rehabilitation.

Expertenantwort
von Kristall08, Community-Experte für Studium, 17

Wer etwas will, findet Wege.
Wer etwas nicht will, findet Gründe.

In deinem Text und deinen Kommentaren finde ich nur Gründe. Was ist das überhaupt für eine große Liebe, die nur dann bei dir bleibt, wenn du Karriere machst? Seit wann nennt man das Liebe?

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