Man weiß ja, dass Standby Betrieb mancher Geräte ganz schön viel Strom verbrauchen kann. Also sollte man möglichst alle „Stromfresser“ vom Netz trennen. Es gibt aber z.B. Flachfernseher, die dann die individuellen Einstellungen verlieren. Wo erkenne ich beim Kauf schon, dass das so ein Gerät ist? Wenn ich es erst in der Betriebsanleitung lese ist es schon zu spät. Muss da irgendwo eine Kennzeichnung sein?

Noch nie was von einer Bezeichnung gehört....
Das sollte aber bei neueren Geräten kein Problem mehr sein, da es inzwischen geeignete Speicherchips gibt, sollen immer die wesentlichen Informationen über die Einstellung auch bei der Trennung vom Stromnetz erhalten bleiben. Selbst meine nunmehr etwa 20 Jahre alte HiFi-Anlage hat dafür schon eine Lösung: Ein Goldcap-Kondensator speichert genügend Strom, um die Trennung vom Netz vor mind. zwei Wochen zu überbrücken.
Der PC hat dafür ein Litiumbatterie, die das Uhrchip - enthält einige Speicherplätze, um die wichtigsten Daten aufzuheben - weiter zu betreiben.
Tintenstrahldrucker haben da aber ein Problen. Nach Netztrennung können die nicht feststellen, wie lange sie nich benutzt wurden und machen dann nach der Einschalten erst mal eine gründliche Düsenspülung mit höherem Tintenverbrauch, obwohl es möglich wäre, das der Treiben, der ja im PC läuft, dem Drucker nach dem Einschalten erst einmal Datum und Uhrzeit übermittelt.
Joger am 11. Februar 2008 19:23 Haste noch nicht bemerkt, dass die Drucker-Hersteller ihre Tinte loswerden wollen? Schliesslich ist Druckertinte die teuerste Flüssigkeit der Welt.
siehe hier:
http://springhin.de/QZkqE
Die Antwort gefällt mir. Sehr ausführlich. Mein alter Videorecorder von Philips mit Video 2000 von 1984 hielt die Daten schon monatelang. Die Erfahrung mit dem Drucker kann ich bestätigen. Da ich wenig drucke, hatte ich meinen Drucker ohne Stromanschluss im Schrank stehen und habe innerhalb von 6 Monaten zwei Sätze Tinte verbraucht, da er vor jedem Neuanschluss erst einmal reinigte. Jetzt steht er immer "unter Strom". Der geringe Stromverbrauch ist billiger als neue Tinte, obwohl es unter Umweltspekten wohl nicht ideal ist.
Meines Wissens hat jeder PC eine Notstromversorgung, um bei Netzausfall keinen Datenverlust zu erleiden. Interne Speicherelemente müssen für 'refreshing' sorgen, sonst könnte man nach einer stromfreier Zeit den PC nicht mal mehr starten.
Stromfreie Zeit ist z.B. während eines Umzugs, der Transport des PC zum Servicedienst o.ä.
Bitte niemals einen Pc so ausschalten. Stecker ziehen. Beim Runterfahren werden Einstellungen gespeichert. Außerdem haben viele Programme wie z.Bsp open Office die Möglichkeit das alle paar Minuten gespeichert.
Habe ich auch noch nie etwas von gehört, bezugs Datenverlust.
Daten gehen überhaupt nicht verloren beim Ziehen des Netzsteckers. Sie werde vor Abmeldung vom PC gespeichert.
Die Daten gehen bei ziehen des Netzsteckers definitiv NICHT verloren,die Daten werden vorher beim Gerät abgespeichert! gruss evoxmember2