Frage von sarron1999, 61

Datenschutz: facharbeit über alkoholismus umfrage?

Hallo! Also ich gehe in die 11. Klasse und will meine facharbeit über alkoholismus machen. Soweit so gut, alles ist bereits durchdacht. Nun will ich quasi 2 umfragen starten. 1 mal bei normalen menschen ( auf der straße oder so) und einmal ganz konkret bei alkoholabhängigen in einer suchtberatunsstelle oder klinik oder so... Ich habe mit meiner betreuenden lehrerin heute darüber geredet, und sie meint, dass das kompliziert ist, wegen datenschutz etc. Denn ivh muss die ergebnisse ja auch auswerten, und auch bspw vor meiner klasse auswerten... ich nutze ja die ergebnisse der befragten... Ich habe mit meiner familie drüber geredet, und wir meinen alle, dass das quatsch ist. Schließlich bleibt die gesamte umfrage ja auch anonym... selbst wenn... kann man dann nicht über die umfrage schon etwas in der art schreiben, dass man mit ausfüllen dieser umfrage, dabei zustimmt, dass die ergebnisse für auswertungen etc. Genutzt werden?

Wie dem auch sei, ich soll erstmal schauen, ob ich eine klinik finde, die da mitmachen würde...

Und nun meine frage, weil es mich wirklich interessiert... spielt der datenschutz in meiner situation wirklich so eine rolle? Ich kann mir nicht vorstellen, dass das wirklich so kompliziert ist (vorallem weil das eine lehrerin ist, die von sowas öfter mal keine ahnung hat)
Außerdem ist mir auch noch nie zu ohren gekommen dass jemand bei solchen umfragen iwie probleme mit datenschutz hatte... Gibt eshiier evtl einen (hobby) anwalt, der mich mal aufklären kann, und mir mal den stand erklären kann, inwie fern ich mir wegen umfragen gedanken machen sollte? Oder redet sie wirklich nur mist?

Ich freue mich sehr über hilfreiche antworten, mit freundlichen grüßen!

Antwort
von herakles3000, 18

1 Der Datenschutz ist super extrem wichtig den wen herauskommt das der oder der  zb in einer höheren Position alkoholabhängig ist kann es seine ode ihren Job kosten oder was wäre wen das eine Elternteil deiner Mietschüler wäre und das in der  schule bekannt würde Dazu kommt noch das sowohl die Ärzte /Therapeuten eine Schweigepflicht von Berufswegen haben und auch die Klinik also kannst du das auf dem Wege vergessen

Also bleibt nur die Umfrage auf der Straße oder in der schule  bei einer Umfrage auf der Straße werden keinen Namen und  privaten Daten aufgeschrieben sonder  du befragts die Leute anonym.

Außerdem hast du was extrem wichtiges übersehen den ein Alkohol abhängiger gibt es nicht zu das er abhängig ist und die das tun sind wohl schon bei den anonymen Alkoholiker vielleicht kannst du mal bei denen nachfragen ob du da mal zuhören darfst.!.

Kommentar von sarron1999 ,

Ich befrage leute, die ihr problem erkannt haben und darüber reden wollen. Jegliche persönlichen daten sind irrelevant! Selbst bei gezielt verfälschten ergebnissen der befragten, wäre es ja auch interessant zu sehen,wie sie das problem herunterspielen.  

Aufjedenfall befrage ich menschen, nur mit ihrem einverständnis. Und menschen, die ihr problem erkannt haben, freuen sich in der regel auch, damit konfrontiert zu werden, zu sehen, dass ihre gefühlslagen eine rolle spielen, denn alkoholismus und seine folgen werden in unserer gesellschaft von den meisten menschen sehr heruntergespielt, und garnicht als    sehr starkes suchtproblem wahrgenommen. 

Kommentar von herakles3000 ,

Wie willst du den so welche Menschen finden den es wird kaum einer zugeben das er das Problem hat..Du must dich doch bloß bei deinen Mietschülern umsehen wie die sich am wochenende verhalten und du wirst sehen das viele schon ein Alkohol Problem haben und das nicht erkennen so wie du das vorhast   kannst du die Umfrage nicht machen. Von ca 100 befragten gibt das vielleicht 1 er zu das er damit ein Problem hat.Wislt du den erstmal alle menschen die du befragst überprüfen ob die viel süsse essen und dan danach fragen ob sie ein Alkohol Problem mal hatten das gebe dann eine menge ärger.Dein vorhaben ist so nicht möglich und  nicht richtig durchdacht .Also müssest du die Erlaubnis haben  das bei den anonymen Alkoholiker zu machen  und das bezweifle ich das du die dort bekommst..

Antwort
von Apolon, 13

Dies ist einfach zu beantworten: Wenn du bei deiner Umfrage persönliche Daten aufnimmst wie z.B. Name, Anschrift, Geburtsdatum, dann ist das Bundesdatenschutzgesetz maßgebend.

Wenn du aber Personen befragst und diese nur mit einer durchlaufenden Nr. erfasst und sonst keine persönliche Daten aufnimmst, hast du keine Probleme.

Antwort
von sarron1999, 27

Und brauche ich von den befragten eine schriftliche genehmigung, dass ich die ergebnisse verwenden darf?

Antwort
von ghul666, 22

Solange du keine namen und Gesichter veröffentlichst und die Befragten einverstanden sind, dass du ihre anonymen Daten auswertest hast du kein Problem mit Datenschutz

Kommentar von sarron1999 ,

Brauche ich dazu eine schriftliche genehmigung von den befragten?

Kommentar von ghul666 ,

Mal ganz theoretisch.Sollte die Facharbeit veröffentlicht werden und dann behauptet jemand der Befragten er hätte dir sein Einverständnis nicht gegeben, dann könnte es aber nur ganz eventuell ein Problem geben.

Da es sich aber um eine Arbeit für die Schule handelt wird das nicht passieren.

Antwort
von vierfarbeimer, 12

Das ist eine ziemlich unausgegorene Idee die du da hast. Wenn du so ein Thema ernsthaft angehen willst, solltest du das Thema auch konkretisieren. Dann sollte dir ziemlich schnell klar werden, dass man solche Interview Partner sorgfältig und einfühlsam ansprechen, bzw. vorbereiten müsste. Mit ein paar direkten und oberflächlichen Fragen wirst du da schnell auf Grenzen und Widerstände stoßen.

Datenschutz würde bei einem solchen Unterfangen natürlich eine bedeutende Rolle spielen. Das würdest du feststellen wenn du dich tiefer mit dem Thema befassen würdest.

Kommentar von sarron1999 ,

Ich habe mich sehr intensiv mit dem thema befasst. Mir liegt das thema sehr am herzen, weil ich selber seit geburt an in einer familie lebe, die sehr stark von alkoholabhängigkeit geprägt. Das thema habe ich konkretisiert, war aber für die fragestellung ziemlich irrelevant, sodass es niemanden interessieren muss, was ganz konkret mein thema ist, alkohol sollte ja reichen. Ich will mich an menschen in behandlung richten, menschen, die erkennen dass sie ein problem haben, menschen die eventuell auch darüber reden wollen, weil es sie selber sehr bedrückt und sie es auch loswerden wollen. Die umfrage ist dann in diesem sinne auch darauf abgestimmt, soll menschen eben auch die möglichkeit bieten, anonym über ihre gefühlslage zu reden und sich nochmal mit sich selbst auseinanderzusetzen. Ich habe nicht gefragt, ob es eine gute oder schlechte idee ist, weil die entscheidung ist gefallen, und ich denke, dass ich, der in einem von alkoholismus geprägten umfeld aufgewachsen bin, am besten einschätzen kann, was ich da eigentlich machen will. Namen, adressen, sind irrelevant, es geht bei der umfrage um die gefühle der befragten.  Erklär mir, wo das poblem mit dem datenschutz hängt, und gib mir einen rat, anstatt meine idee zu kritisieren obwohl ich jegliche infprmationen darüber ausgelassen habe für die frage! Danke

Kommentar von vierfarbeimer ,

Genau das habe ich mir gedacht, dass du dich aus einer persönlichen Betroffenheit heraus diesem Thema widmen willst.

Ich werde auf deine Fragestellung nicht weiter eingehen, weil dir der nötige Abstand fehlt, um dich dem Thema objektiv zu nähern.

Antwort
von hyp3rbolicus, 15

ne du brauchst keine schriftliche Genehmigung solange die Umfrage anonym durchgeführt wird (wäre ja auch quatsch bitte keine namen und da unten dann ihre Unterschrift?!)

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