Frage von Mambomaus, 89

Das Zwischenzeugnis meiner Tochter in der 9. Klasse MIttelschule enthält negative Beurteilungen obwohl sie sich damit bewerben will. Darf die Lehrerin das?

Antwort
von Pangaea, 52

Ja natürlich darf sie das, wenn die negativen Beurteilungen gerechtfertigt sind.

Stell dir mal vor, so  ein Zeugnis wäre ein wahrheitswidrig gutes Zeugnis, ein Arbeitgeber stellt aufgrund dessen einen Bewerber ein, und es stellt sich hinterher heraus, dass alles geschönt war. Dann hätte der Arbeitgeber womöglich Schadensersatzansprüche gegenüber der Schule.

Kommentar von Mambomaus ,

Im Arbeitszeugnis darf auch nur wohlwollend geschrieben werden, da wird auch kein früherer Arbeitgeben verklagt. Es ist sogar seine gesetzmäßige Pflicht wohlwollend zu umschreiben.

Kommentar von oliberlin ,

Ein Schulzeugnis ist auch kein Arbeitszeugnis.

Kommentar von RobertLiebling ,

Es ist sogar seine gesetzmäßige Pflicht wohlwollend zu umschreiben.

... und deswegen hat sich da eine "Geheimsprache" entwickelt. Wenn man im Arbeitszeugnis mitteilen möchte, dass man ganz froh ist, diesen inkompetenten Beschäftigten los zu sein, kann man das problemlos. Es klingt halt für Außenstehende besser.

Kommentar von Pangaea ,

"XY hat sich stets bemüht, die Anforderungen zu erfüllen. Seine Pünktlichkeit ist zu loben". Übersetzt: Hat die Anforderungen nicht erfüllt, machte aber immer früh Feierabend.

Antwort
von RobertLiebling, 55

Ein Schulzeugnis ist kein Arbeitszeugnis. Im Schulzeugnis darf auch Klartext geschrieben werden.

Antwort
von NameInUse, 49

Es sollte wohlwollend formuliert sein, viell. überlegst Du mal was da alles dran ist bei den Bemerkungen, denn ausdenken tut sich die Leherin das bestimmt nicht

Kommentar von Mambomaus ,

Ich denke das ist immer Ansichtssache. Manche Lehrer lieben meine Tochter, ihre Klassenlehrerin mag sie leider gar nicht. Auf jeden Fall sollte einem im Bewerbungsjahr kein Knüppel zwischen die Beine geworfen werden.

Kommentar von NameInUse ,

Das Zeugnis hat die Schulleitung mitunterschrieben, also am besten einen Termin mit der Schulleitung und der Lehrerin machen.

Ansonsten wird die Lehrerin auch das fahlende Bemühen, fehlendes unterrichtsmaterial etc dokumentiert haben, sie muss es in ihren Aufzeichnungen nachweisen.

Antwort
von 716167, 55

Welcher Art sind denn die negativen Bewertungen?

Kommentar von Mambomaus ,

nicht bemüht, unintressiert, fehlendes Unterrichtsmaterial, mangelnde Bereitschaft.

Die Lehrerin mag meine Tochter nicht. Ihre Lieblinge dürfen alles, wenn meine Tochter einmal gähnt wird sie gleich von der Lehrerin ermahnt. Meine Tochter bekommt doch keine Stelle wenn die Bemerkungen so schlecht sind. Ihre Noten sind gut. Das passt doch nicht zusammen.

Antwort
von zico05, 34

Ja sie darf es auf alle fälle sie wird ja kaum etwas gelogenes reinschreiben. Trotzdem heist es nicht das sie damit keine chance hätte ;)

Antwort
von TreudoofeTomate, 50

Ja, klar darf sie das. Warum soll die Lehrerin lügen?

Antwort
von dresanne, 18

Eigentlich wäre es Deine Pflicht als Mutter, Deine Tochter ins Gebet zu nehmen, und nicht die Schuld bei der Lehrerin zu suchen.

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