Frage von BaracudaGeist, 46

Das Referendum / Brexit ist JA in Großbritannien nicht Bindend , kann man einen Austritt noch verhindern ?

Großbritannien will jetzt ein zweites Referendum , den es war vielen NICHT klar was der Brexit bedeutet für das Britisches Volk , viele haben Gewählt wussten aber nicht was sie Wählen. Schottland und Irland hat ein Referendum eingeleitet das sie in der EU bleiben. Großbritannien leitet erneut ein zweites Referendum ein um die Verhinderung der Brexit. Was meint ihr - was kommt raus ??

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von annokrat, 26

ganz ehrlich, die bedeutung englands für die eu wird überschätzt. mir tun nur die engländer leid, die die bedeutung der eu begriffen haben und jetzt mit unnötigen einschränkungen leben müssen.

die engländer waren immer schon eu-unfreundlich. letztlich waren sie nur beigetreten, weil sie für sich keine andere wirtschaftliche perspektive sahen. dabei handelten sie schon von beginn an sonderkonditionen aus, mit dem ziel rosinen zu picken. der eu-beitritt war für uk ein gewinn. so wie uk heute da steht, ist das ein ergebnis der eu-mitgliedschaft, was viele nicht begreifen wollen.

ich erwarte jetzt, dass uk versucht mit der eu nützliche verträge abzuschliessen, mit dem wunsch, dass alles, was ihnen nützt, so bleibt wie es ist, sie aber nichts mehr in den eu-topf einzahlen müssen. das wäre dann die maximal mögliche ausbeute beim rosinenpicken.

ausserdem hat uk nie akzeptiert, dass sie in der eu nur einer von mehreren sind. sie sehen sich immer noch in der rolle des legendären weltkriegsiegers und empfinden es als majestätsbeleidigung, dass die alten urfeinde italien, frankreich und deutschland sehr grossen einfluss haben, weil sie eben die gründernationen sind.

für uk sehe ich negative auswirkungen, unsere deutsche wirtschaft wird das relativ schnell verkraften, da bin ich zuversichtlich.

annokrat

Kommentar von Wischkraft1 ,

Nebst den Britten, die deiner Meinung nach nicht wissen, was sie tun, sind noch andere Länder auf der Kippe, aus der EU auszutreten zu wollen. Sollte GB der Initialzünder gewesen sein und andere nachziehen, wars dann das mit der EU.

Das Modell ist ja die Schweiz. Dort sind nicht nur verschiedene Parteien zusammen, sondern auch andere Volksgruppen, nein,sogar ander Sprachen, vier an der Zahl und die allerwenigsten Schweizer sprechen auch nur zwei der andern Sprachen!
Und wieso funktioniert das so mehr oder weniger seit ein paar hundert Jahren?
Weil immer das Volk, jeder einzelne Bürger immer wieder gefragt wird, was er denn wolle.
Nicht einmal in ein paar Jahren wählt er seine Abgeordneten, nein, jede Wegbegradigung eines Fahrradweges wird besprochen und die Mehrheit sagt, wos langgeht, was von den Unterlegenen dann auch akzeptiert wird.  Es wird wenigstens viermal pro Jahr über nationale, kommunale und lokale Dinge eine Volksbefragung, eine Abstimmung durchgeführt.

Das ist, was nicht passt in der EU. Dort hocken in ihren Türmen ohne Fenster die Abgeordneten rum und entscheiden über alles, was passieren soll. Das Volk darf dazu noch nicht mal ja und amen sagen. Es braucht überhaupt nichts zu sagen, denn es ist ja bereits beschlossene Sache.

Das ist eines mündigen Bürgers unwürdig. Sowas war in ancient times, in der Feudalherrschaft, wo der König, Keiser, Vogt oder wer immer, bestimmte, was der Sklave, äh, der Bürger tun soll/muss.
Würde, könnte das geändert werden und der Bürger einbezogen in die Beschlussfindung, wäre sogar die Schweiz bereit, diesem  Klub beizutreten.
Auch wenn nicht das gemacht wird letztendlich, was sich Hans Dampf vorgestellt hatte, das hätte gemacht werden sollen für sein oder aller Glück. Er wil gefragt werden, er will für voll genommen werden.
Und das wird er nicht in der EU.

Die Britten haben einen Satz:

"Asking for Advise"  Was meint, selbst wenn du bereits schon genau weisst, was richtig ist und wie es gemacht werden soll:
FRAG!
Nimm dein Gegenüber ernst, nimm ihn voll. Beziehe ihn ein in deine Entscheidung.


Antwort
von soissesPDF, 11

Man kann nicht solange wählen lassen bis das Wunschergebnis eintritt.
Die Briten haben nicht eilig den Antrag auf Notifikation zu stellen, die haben dafür alle Zeit der Welt.

Wenn das Verhandlungsergebnis stimmt, ließe sich das erneut in einem Referendum vorstellen.
So viel Zeit ist, denn Zukunft findet immer statt.

Antwort
von Leolele, 21

Schwer zu sagen...das hängt jetzt alles davon ab, wie groß der öffentliche Druck wird, und wer nach Cameron PM wird ^^

Antwort
von suziesext07, 10

das Ergebnis ist ganz eindeutig: 52% der Briten wollen raus. Da gibs nicht mehr zu verhindern.

Aber die Schotten haben ja mehrheitlich für die EU gestimmt, also versuchen jetzt die Schottischen Nationalisten diesen Trick: sie erklären, nach nem Referendum, endlich ihre Unabhängigkeit von England und bleiben in der EU.

Antwort
von Shir0yasha, 14

Hab grad gehört das London unabhängig werden will und zurück in die EU möchte... Aber ob dass funzt... glaub ich eher weniger.

Antwort
von Julia2016, 12

das erste ist nicht bindend. das britische volk hat das recht ein zweites referendum zu fordern.

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