Frage von Dymatent, 25

Das Magnetfeld, um eine bewegte Ladung, dreht sich immer in die gleiche Richtung. Wo kommt das her- Vom Spin- Warum nicht mal andersrum, oder gibt es Das doch?

Antwort
von Maimaier, 25

Das elektromagnetische Feld und die Bewegung von Ladungen hängen direkt miteinander zusammen. Ich stelle mir das über den Lichtäther vor, d.h. der Raum ist voll mit kleinsten Teilchen, und die Bewegung dieser Teilchen hängt sehr eng mit den Ladungen zusammen, z.B. als Elektronenmeer oder so.

https://de.wikipedia.org/wiki/Lorentzsche_%C3%84thertheorie

"durch die mathematisch äquivalente ... Relativitätstheorie ... abgelöst"

Die Äthertheorie ist also der Vorläufer der Relativitätstheorie, sagt genau das gleiche aus, nur eben mit dem Äthermodel, das bei der Relativitätstheorie dann fehlt.

Wenn also Ladungen sich bewegen, bewegen sich auch die kleinsten Teilchen mit, und daher gibt es die Felder.

Kommentar von Dymatent ,

Ja, wie nun auch immer, aber warum immer in die gleiche Richtung??? (Das Auto fährt vorwärts und die Kurbelwelle - längs mit der Fahrtrichtung - dreht immer rechts rum... Die könnte aber doch auch linksrum drehen, wenn der Winkelgetriebeingenieur heute mal Im anderen Nasenloch gebohrt hat...) Wo kommt dieser "Richtungs- Zwang" her?

Kommentar von Maimaier ,

Wenn das Rad des Autos sich dreht, wird auch die Luft um das Rad in diese Richtung gewirbelt. Dieser Luftwirbel könnte dann ein anderes Rad drehen, in genau die gleiche Richtung. Ein Kreisstrom induziert einen Kreisstrom.

Das Magnetfeldlinien also immer in die gleiche Richtung gehen, bedeutet das der Äther sich auch immer in die gleiche Richtung mitbewegt, z.B. weil Ladungen sich in der Spule bewegen, oder winzige Kreisströme in den Weiss'schen Bezirken eines Dauermagneten.

Bei der Kurbelwelle hängt die Bewegung ja auch nicht davon ab, wie der Ingenieur in der Nase gebohrt hat, sondern von dem Getriebe/Zahnrädern/Kardanwelle usw.

Kommentar von Dymatent ,

Der Ingenieur entscheidet darüber. Das wiederum geschieht , physikalisch gesehen, willkürlich. Vorranging geht's da um Patentrechte, Standardteile und und und. Das die Engländer auf der anderen Straßenseite zu lächeln belieben, hängt sicher stärker damit zusammen, in welchem Nasenloch die Queen zu bohren hatte (um den unwürdigen "Restweltbesiedlern", sooo, dezent den Finger zu zeigen) als von, auch nur irgendeiner, Zahngetriebewellenrad- Bewandtnis.

Der Kreisstrom- Ansatz klingt interessant. Aber die "Richtungen"/ "Kreise" sind um 90° versetzt. Für mich besteht in deinen Ausführungen immer noch die Möglichkeit zum Richtungswechsel.

Lass uns mal bitte nicht bei dem Auto verkrampfen... mir fällt grad was, glaube Ich, besseres ein.

Der Propeller... beim Windrad... kann mit Negativ-/ positiv- pitch so oder so rum drehen wenn der Wind von vorne weht. Das Magnetfeld um die bewegte Ladung kann offensichtlich nur in eine Richtung... oder gibt es da Ausnahmen?

Kommentar von Maimaier ,

Magnetkraft alleine betrachtet ergibt kein Sinn. Wenn man aber die elektrische Kraft dazu nimmt, gibt es wieder Sinn.

Die Lorenzkraft wird ja umso größer, umso schneller eine Ladung sich bewegt. Für einen Beobachter wäre also die Lorenzkraft zwischen zwei Ladungen umso größer, umso schneller der Beobachter sich bewegt. Paradox, denn damit wäre ja die Energie beliebig groß.

Aber die elektrische Kraft ist der Lorenzkraft entgegengesetzt. Damit könnte es eine Obergrenze für die Kraft/Energie geben zwischen zwei Ladungen. Bei Lichtgeschwindigkeit hebt die Lorenzkraft die elektrische Kraft auf.

Ich kann das nicht so gut in Worte fassen. Satz von Pythagoras spielt hier eine Rolle, die abstoßende Kraft (Coulombkraft/elektr.Feld) ist ein Kreis, die Lorenzkraft (Magnetfeld) ist ja quadratisch zur Geschwindigkeit. Im Kreis gilt ja auch das x^2+y^2=konst.

Wie auch immer, betrachte am besten NICHT die Formeln für die Felder, sondern wie die Bewegungen der Ladungen zusammenhängen. Dann wirst du sehen, das wenn in einem Leiter sich Ladungen bewegen, in einem anderen Leiter die Ladungen genauso bewegen werden durch Induktion. Das zeigt recht gut die Wirkung des Äthers.

Mathematisch muss man glaube ich das Kreuzprodukt verstehen, das ist der Grund warum das Magnetfeld so merkwürdig verdreht ist. Am Schluss (also der Wirkung von Ladung auf Ladung) kürzt sich dieses Kreuzprodukt wieder raus. Anschaulich sind diese Kreuzprodukte aber sicher nicht. Leider kenne ich keine Formeln, die das einfacher beschreiben, vermutlich gibt es sie aber in alten Büchern (so um 1800 oder so, leider setzt sich kompliziertes durch, siehe maxwellsche Gleichungen).

Kommentar von Dymatent ,

Wenn 100 Mann im Raum sind und 105 gehen raus, müssen 5 wieder rein damit der Raum leer ist... Mathematisch korrekt. Ich nenne das (alter Spruch) präzise ungenau.

Wie ist es genau?

 Zwangsverkrampfte Präzisionsversklavung ist was für die Erbsenzähler... Ich hab Hunger.

Der Denkansatz mit der "Kreisformel" ist schon mal was. Muss Ich mich erst mal mit befassen... Danke, bis dann.

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