Ist das eine realistische Darstellung des „Stasi“ Apparates, bzw. der Verhältnisse vor dem Mauerfall in Ostdeutschland?

Damalige Betroffene haben sich geäußert, dass es tatsächlich eine realistische Darstellung ist.
Das habe ich auch so irgendwann mal gelesen. Echt schrecklich diese Vorstellung - da bekommt man Beklemmungen und fragt sich, wieso nach dem Mauerfall nicht mehr Morde passiert sind...
ich habe den film auch gesehen und fand ihn wahnsinnig gut!
wenn man selbst nicht in der situation war, mit den herren der stasi zu tun gehabt zu haben, ist so ein film absolut empfehlenswert.
er soll auch ziemlich wahrheitsgetreu von der situation der damaligen zeit berichtet haben.
gerade die abhörmethoden von dem dachboden aus.
neulich habe ich gelesen, dass eine familie in leipzig ihre alten türen zu brettern machen wollte und darin die komplette abhöranlage ihrer wohnung entdeckt haben. nach all den jahren!

Dass ein Stasimitarbeiter sich vom Saulus zum Paulus wandelte, wird wohl nicht so in dieser krassen Weise passiert sein (das ist halt künstlerische Freiheit), aber sonst nehme ich dieser Geschichte jedes Wort und jede Szene ab.
Sehr realistisch, sehr gute Schauspieler, extrem gutes Drehbuch.
Ulrich Mühe ist vor einigen Tagen verstorben, das ist ein großer Verlust für die deutsche Schauspielszene und für unsere Gesellschaft schlechthin. Er hätte sicherlich noch einiges in seiner Schublade gehabt, um uns zu verzaubern.
Das ist so realistisch und doch befremdend, wie die Deutschen das verdrängen. Jetzt hat man Ihnen schon zum Zweitenmal gezeigt (3.Reich und DDR) wie ein Staatsapparat mit dem Volk umgeht und sich die so korrekten deutschen Bürger einspannen lassen und nichts daraus gelernt - das macht mir Angst. Die Richter und Justizbeamten - damals, wie nach der Wende - kassieren Ihre dicken Pensionen, obwohl sie das Leben Vieler verdorben haben. Und nun? Fangen wir - mit dem Argument "Terrorabwehr" - wieder mit unserer deutschen Gründlichkeit an, die Freiheit der Bürger anzutasten.

der film ist genial. echt erschütternt, wenn man süch überlegt, was da damals so abgegangen ist.