Frage von zockergirly95, 61

Das Kind einer bekannten will bei mir leben?

Hallo liebe gemeinde Also wie in der überschrift schon geschrieben steht möchte das kind einer bekannten bei mir leben und ich würde gerne wissen was ich für möglichkeiten habe ich hoffe mir kann jemand ein wenig weiter helfen

Also kurz zur geschichte das kind ist 14 jahre alt die eltern leben seit einiger zeit getrennt was aber mittlerweile gut verarbeitet ist.... allerdings gibt es ein großes problem das kind ist mehr als überfordert mit der jetzigen Situation da das kind den gesamten Haushalt schmeißen muss und sich um Geschwister kümmern muss....mittlerweile hat sich das kind mir gegenüber schon sehr oft geäußert das es bei mir leben möchte und das die Situation stark überfordert

Nun ist meine frage ob ich die Möglichkeit habe das kind zu mir zu holen da ich selbst erst 21 bin Ich muss dazu sagen das ich mir das schon reichlich überlegt habe und zu dem Entschluss gekommen bin das ich mich um das kind kümmern und helfen möchte

Vielen dank im voraus für hilfreiche Antworten

Antwort
von Tamajoschi07, 22

Wenn die Eltern das nicht wollen, wird es schwierig.

Vielleicht kannst du aber auch dafür Sorgen, dass das Kind, seine Geschwister und die Mutter Hilfe erhalten. So dass es für alle Beteiligten besser wird.
Dass das Kind zu Hause alles machen muss hat ja sicherlich einen Grund. Vielleicht ist die Mutter krank?
Oder überfordert und benötigt Hilfe.

Du könntest versuchen über das Jugendamt eine Familienhilfe für sie und die Kinder zu bekommen.
Und ansonsten dem Kind zuhören und einfach da sein.
Jemanden der einen versteht, wo man hingehen kann und sich ernst und gut angenommen fühlt stärkt auch und hilft ein bisschen.

Kommentar von zockergirly95 ,

familienhelfer sind vor Ort bringt aber nix wurden schon mehrere versuche gestartet keiner hat ein Problem damit wenn ein kind im Haushalt mit anpackt aber wenn ein 14 jahre altes Kind kochen, waschen, putzen und einkaufen muss und dann zusätzlich noch mit der schule klar kommen muss ist es meines Erachtens nach nicht in Ordnung die mutter ist zu 100% gesund und auch nicht überfordert sondern einfach faul ich kenne die Familie schon sehr viele jahre kenne auch die vorgeschichte dasmache ich alles schon höre zu und motiviere auch

Kommentar von Tamajoschi07 ,

Das ist auch sehr wichtig für das Kind. Es scheint viel Vertrauen zu dir zu haben, was gut ist, dass es jemanden hat.

Also das ein Kind mit 14 im Haushalt mithilft ok. Aber der Fokus liegt hier auf das mit und helfen, also "auch" etwa beitragen. Nicht komplett übernehmen! Denn ein Kind ist mit Schule und Hausaufgaben und ein paar Aufgaben im wochenhaushalt genug beteiligt. Es soll ja auch Kind sein dürfen.
Das seh ich genauso wie du.

Ist natürlich schwierig, wenn das Jugendamt schon involviert ist und nicht entsprechend reagiert.
Ist halt die Frage, wie genau prüfen die. Entweder die Mutter hat sich immer dann wenn die da waren bemüht gezeigt und super verkauft. Oder die haben einfach um Kosten zu sparen nichts weiter unternommen.  
Leider sitzen die erstmal am längeren hebel.
Das Thema Jugendamt ist bei uns auch ein leidiges Thema...

Gibt es denn noch andere Verwandte? Könnte da nicht jemand mit der Mutter reden, und die Enkel oder Nichten/Neffen zu schützen?
Und vielleicht kann das Kind selbst zum Jugendamt gehen, ab einen bestimmten Alter haben die ja zumindest ein Anhörungsrecht evtl auch mitspracherecht -bin ich mir jetzt nicht ganz sicher-
Weiß nicht so ganz genau wie das gehandhabt wird, ob du quasi die Pflegschaft übernehmen könntest. Ob sich die Pflegefamilie und das Kind kennen dürfen (bei nicht Verwandten) weiß ich nicht genau. Aber evtl geht es darüber.
Nur was ist dann mit den Geschwistern? Wenn die noch jünger sind, muss ja auch für die eine Lösung her.

Kommentar von zockergirly95 ,

leider sind die Kinder alle zu schnell "erwachsen" geworden vorallem das 14 jährige kind es gab auch schon mehrere vorsprechen beim Jugendamt wo ich auch dabei war und die Großeltern aber es wurde nich nie etwas unternommen obwohl stellenweise auch das kindes wohl gefährdet war mittlerweile versucht die mutter alle Menschen aus ihrem Leben zu verdrängen die wissen wie die Situation ist die Großeltern wenden sich immer mehr ab weil sie es nicht schaffen die frau zur Vernunft zu kriegen dadurch fällt für die Kinder noch mehr halt weg meines Erachtens nach ist dieses jugendamt nicht fähig gibt es Möglichkeiten weiter zu gehen wenn das Jugendamt nix macht das Jugendamt kennt die wohnung und auch die Verhältnisse aber jeder Vorschlag von seiten des Jugendamts wird direkt geblockt von der mutter ja davon habe ich auch schon gehört siweit ich weiß hat ein kind ab 14 jahren ein Mitspracherecht und es kann entscheiden wo es leben möchte aber diesen Fall kenne ich bloß wenn es um beide Elternteile geht ich werde einen unverbindlichen termin beim zuständigen jugendamt vereinbaren und mich dort versuchen zu informieren vielleicht bringt mir das etwas darüber habe ich mir auch schon Gedanken gemacht mir schwirren da einige Gedanken durch den kopf die ich auch wenn es soweit ist alle probieren werde....aber für den 14 jährigen ist es am schlimmsten er wird auch fast täglich als a-loch usw. betitelt....die kleinen lässt sie in ruhe bis auf einen ich danke dir für deine hilfe

Kommentar von Tamajoschi07 ,

Das ist ja echt krass.
Aber das hört sich wirklich an, als ob das Jugendamt da richtig Mist baut.
Und das sich die Großeltern da zurückziehen ist mit Sicherheit nicht förderlich für die Kinder. Wenn dort ein gutes Verhältnis besteht bruncht ganz klar noch eine verlässliche Beziehung weg. Aber immer nur zu kämpfen macht auch die Großeltern sehr mürbe.

Was helfen könnte um das Jugendamt in die Pflicht zu nehmen wäre, wenn von offizieller Seite eine schriftliche Kindeswohlgefährdung nach paragraph 8 a ans Jugendamt geht. (Falls noch nicht passiert, wobei mehrmals dann auch nicht schadet) Darauf müssen die reagieren.
Könnte ein Arzt/Psychologe oder die Schule machen.
Bei uns hat das erstmal geholfen.

Und man muss das Jugendamt nerven. Immer wieder...
Und auch nicht nur den Sachbearbeiter selbst, sondern dessen Vorgesetzten, Leiter des Allgemeinen sozialen Dienst, Jugendamtsleiter, dann Bürgermeister, stellvertretender Bürgermeister. (Nach dem Motto: wenn Hänschen nicht will oder darf geh zu Hans)
Vielleicht auch sagen, dass man ansonsten mit der Presse redet, dass hier Kindern nicht geholfen wird.
Hab ich auch alles gemacht...
hatte dann ein Gespräch mit dem Sozialdezendenten vom Bürgermeister, dem Jugendamtleiter, dem Leiter vom ASD und der Sachbearbeiterin.

Familienministerium Anschreiben bringt leider nichts, dass ist Sache der Länder bzw. Kommunen. (Antwort vom Ministerium)

Aber Kinderschutzbund oder Caritas, Diakonie etc. Die haben Beratungsstellen, die teilweise auch mit zu den Ämtern gehen.
Wenn das Kind sich dort Hilfe sucht, begleiten die das Kind dahin, und können auch sagen, was rechtlich machbar ist helfen je nach dem auch dabei. Das wäre vielleicht auch einen Versuch wert.
Ob man vom Jugendamt wirklich alle nötigen Infos bekommt, was an Hilfen drin ist, bezweifle ich. Vor allem wenn das Jugendamt da schon involviert ist und nicht viel unternommen hat.

Hoffe ihr findet da eine gute Lösung für die Kinder.

Antwort
von dfllothar, 6

Ich hatte den Fall schon mal erlebt, daß ein 11 jähriger Junge nach oftmaligen Besuchen bei mir eines Tages erklärte, er möchte am liebsten bei mir wohnen, weil wir uns so gut verstehen und ich ihn in fast allen Dingen, ob Schule oder Freizeitgestaltung, wertvoll unterstützen kann.

Klar, er hing jetzt an mir, weil ich ihn schon wie ein eigenes Kind behandelte.

Eines Tages fragte er mich ob man ihn nicht klonen könne, dann könnte er selbst dauernd bei mir bleiben, seine geklonte Person würde er dann bei sich daheim unterbringen. Seine Mutter, alleinerziehend, würde doch garkeine Veränderung mitbekommen.

Noch zusätzlich bemerkt, seine Mutter war durch ihre berufliche Tätigkeit so weit ausgelastet, daß ihr der Sohnemann eher lästig war.

Als dann eines Tages seine Mutter von den Beobachtungen aus der Nachbarschaft erfuhr, daß sich ihr Sohn außerhalb der Schulzeit immer bei mir aufhielt, wurde sie eifersüchtig und verbot ihm absofort jemals noch mal zu mir zu kommen. Ich hab ihn dann danach öfter mal von der Schule ohne Kenntnis seiner Mutter abgeholt, wobei er mir immer wieder sagte, daß die neue Situation für ihn dauernd unerträglich ist und er nun sehr darunter leide.

Das war für mich auch eine traurige Sache, jedoch ich konnte da nicht´s dagegen unternehmen. Um so trauriger wurde es dann, als ich von anderen erfuhr, daß er mittlerweile in schlechte Gesellschaft einer Jugendgang geriet und für seine früheren Schulfreunde garnicht mehr ansprechbar war.

Das war die Ballade, die mir heute immer noch mal in Erinnerung kommt.

Kommentar von zockergirly95 ,

ich vermute aber mal das es dem jungen psychisch noch recht gut ging er hat sich halt nur vernachlässigt gefühlt aber bei meinem fall steckt eine sehr lange geschichte dahinter die ich nicht öffentlich machen möchte und um alles zu erklären würde ich 3 tage am stück schreiben müssen interessant wäre ob sie über ämter etwas versucht haben um das kind zu bekommen

Kommentar von dfllothar ,

Nein, über Ämter was zu versuchen sah ich keinen Sinn darin. Ich würde und wollte den Jungen niemals der Mutter wegnehmen, wollte nur die Ersatzvater-Rolle und den Kumpel spielen.

Antwort
von Kirschkerze, 30

Was sagen die Eltern dazu. 

Kommentar von zockergirly95 ,

zum vater besteht kein kontakt und mit der Mutter kann man nicht reden ich möchte aber auch nicht die pferde scheu machen wenn ich selbst noch nichts genaues weiß

Kommentar von Kirschkerze ,

Plump gesagt: Es geht nur dann wenn die Mutter ihr Einverständnis dazu gibt. Sonst nicht

Kommentar von zockergirly95 ,

oke also ohne Einverständnis der mutter funktioniert nix danke für die Antwort

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