Frage von GameLineTV, 138

Das Jobcenter zieht zu viel Geld ab, was tun?

Ich hab dieses Jahr das Glück zu studieren. Aber irgenwie macht es mich nicht Glücklich, weil das Jobcenter 713€ abzieht. Ich habe 2 jüngere Geschwister und eine allein erziehende Mutter. Das Jobcenter hat uns unterstütz und hat uns geholfen die Miete zu zahlen. Meine Mutter hat ein Minijob. Ich will auch schon mal sagen das ich erst mal nicht arbeiten gehen will , weil für mich das Studium zu bestehen an erster Stelle liegt. Ich versteh auch nicht wie es sein kann das das Jobcenter 713 von mir abzieht. Also davor haben sie uns mit 1000€ unterstütz und das war dann auch auf vier Personen geteilt. Ich würd ja verstehen wenn das Jobcenter von MIR 250€ abzieht. Jetzt ist die Große frage wie ich meine Familie unterstützen kann das wir uns noch über Wasser halten. 1. Umziehen 2. Arbeiten (Ich will erst dann Arbeiten wenn ich merke das ich keine Probleme im Studium habe und viel zeit habe)

Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen damit ich mein Studium ohne irgendwelche Sorgen absolvieren kann.

Mit freundlichen Grüßen Gamelinetv

Antwort
von passaufdichauf, 48

Natürlich wird das BaföG dir als Einkommen angerechnet und somit dein "Bedarf" in der Bedarfsgemeinschaft geringer. Du musst mit diesem Geld deinen Beitrag im Haushalt leisten (so wie du es auch tun würdest, wenn du dieses Geld mit arbeiten verdienen würdest, oder?)

Kommentar von GameLineTV ,

Ab dem Punkt wo ich eine Antwort auf mein Studium hab, zieht das Bafög das Geld ab und die bearbeitungsdauer ist in der Regel 8 Wochen (2 Monate). Ebenso beträgt mein Bedarf 250€ und sie ziehen 719€ ab. Dann kommt noch dazu das ich vom Bafög warscheinlich 450€ kriege. 450€<719€

Antwort
von petrapetra64, 25

als Student musst du Bafög beantragen. Das Jobcenter zahlt nicht mehr für dich, da du ja dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehst und du eben dadurch Anspruch auf Bafoeg hast. Mit diesem Geld musst du deinen Mietanteil und deinen Unterhalt selbst finanzieren. Daher wirst du aus der Bedarfsgeinschaft rausgerechnet. Von der Warmmiete zahlt das Amt daher nur 3/4, der Rest ist dein Anteil.

Genau kann man das halt nicht nachvollziehen, wenn man die genauen zahlen nicht kennt.

Kommentar von GameLineTV ,

Ich mein sonst hat das Bafög von mir als Unterhalt 250€ bezahlt und jetzt sind das 719€. Also aus meiner sicht ist es einfach Schwach. Ich bin auch kein Typ der jetzt nicht arbeiten will aber wenn ich Arbeit+Bafög mein Lohn bekommen bleiben mir 181€ und da sag ich klipp und klar ne danke. Deswegen suche ich gerade nach einen Lösungsatz.

Antwort
von webya, 41

Dazu müssen wir den Bescheid sehen und wissen was für Einkünfte du sonst noch hast. Bafög...

Gehe zum Amt und lass es dir genau erklären. So stochern wir hier im Nebel rum. 

Antwort
von Immenhof, 30

Natürlich wird dein Bafög angerechnet? Wenn du geld für Vergnügungen willst, musst du arbeiten.

Kommentar von GameLineTV ,

Dient das Bafög nicht als Unterstützung für das Studium. Davon hab ich ja dann nix weil sie ziehen ja 719€ im Monat ab und ich kriege 450 €. Das wären dann -269€, na klar kann ich auch mit nem Minijob das Ausgleichen. Also bleiben mir 181€ was ich für 32h Arbeit bekommen. Nicht zu vergessen das ich ein Semester Beitrag bezahle und Bücher etc brauche.

Kommentar von Immenhof ,

Studiengebühren sind abgeschafft, dh du zahlst pro Semester ca 100€, für Bücher gibt es ja extra die Uni-Bib... und Bafög soll ja nicht für dein Privatvergnügen sein... und 450€(Miete zahlst du ja keine) reichen für Essen etc locker aus. Ein normaler Student hat auch nicht mehr zur Verfügung

Antwort
von BellaBoo, 77

Beziehst du BaföG ?

Kommentar von GameLineTV ,

Ja, Ich beziehe Bafög

Kommentar von BellaBoo ,

Dann wird das vom Jobcenter als Einkommen verrechnet und deiner Mutter abgezogen.

Könntest du dir es denn leisten auszuziehen, wahrscheinlich würde deine Mutter, dann wieder mehr bekommen, wegen dem Mietzuschuss. Die Frage die dann aber im Raum steht, ist ob die Wohnung dann für den Rest nicht als zu groß gilt und sie umziehen müsste. (je mehr Personen, desto größer darf die Wohnung sein).

Wenn du ausziehst hast du nämlich keinen Anspruch auf Leistungen vom Jobcenter, vielleicht würdest du Wohngeld bekommen.

Am besten lasst ihr euch bei der Diakonie oder einer Arbeitloseninitiative beraten. Gibt es mittlerweile eigentlich überall. Klärt das ab, bevor du deine Sachen packst.

Kommentar von GameLineTV ,

Das Problem kannt ich auch. Kann man das eventuell ausrechnen. Diakonie gibt es in meiner Gegend aber laut den Bewertungen sollen es Abzocker sein.

Kommentar von BellaBoo ,

Die Diakonie ist ein karitativer Verein, gehört der evangelischen Kirche an, der kein Geld für Beratungen nimmt, davon hab ich noch nie gehört. Von was für einer Diakonie redest du da bitte ?

Kommentar von GameLineTV ,
Kommentar von BellaBoo ,

*g* das ist die Diakoniestation, die schicken ambulante Pflegekräfte raus und machen Beratung im Pflegefall...die meinte ich nicht (sorry hab ich nicht dran gedacht, bei uns sind die getrennt voneinander). Da sind die Bewertungen aber mit Vorsicht zu geniessen, gerade von ehemaligen Arbeitnehmern, normalerweise zahlen die sogar besser als die meisten Privaten.

schau mal hier http://www.beratung-kann-helfen.de/beratung-kann-helfen/beratungsstellen.html#tempelhof

http://www.beratungsstellen.berlin/hartz-4.html

Antwort
von missott, 54

habt ihr mal mit eurem Sachbearbeiter geredet?

Kommentar von GameLineTV ,

Ja haben wir doch die hat nur gesagt das alles richtig ist und dann haben wir näher nachgehackt. Das die 713€ keinen Sinn ergeben und die Sachbearbeiterin hat uns einen Termin gegeben beim "Profi". 

Kommentar von missott ,

gut, dann geht da mal hin, weil das kann echt nicht sein!!

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