Frage von 0Ichputzhiernur, 232

Das ist doch eigentlich unmöglich oder wie seht ihr das?

Ich möchte niemanden angreifen und es kann sein das ich irgendetwas einfach falsch verstanden habe...=) Ich bin zwar Agnostiker allerdings mache ich mir natürlich viele Gedanken über den Tod, wie jeder Mensch. Aber ich habe eine Frage zur Wiedergeburt, woran ja viele Menschen glauben. Wenn man wiedergeboren werden würde, würde man ja alle Erinnerungen, sein Aussehen, seine Charaktereigenschaften, seinen Namen und insgesamt alles verlieren was einen zu dem macht was man ist... Und da liegt das Problem: Ist man denn überhaupt noch man selbst wenn man doch alles verliert was einen aussmacht? Dadurch wird man doch definiert und wenn man all diese Dinge verlieren würde, dann wäre man ja nicht mehr die selbe Person, oder? Ist das nicht eigentlich eine Sache die Wiedergeburten zudem noch unmöglicher macht?

Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen, da mich diese Frage schon länger beschäftigt^^

Liebe Grüße und eine schöne Woche=)

Bella

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 73

Ich selbst bin Buddhist und äußere mich mal dazu.

Buddha hat zu metaphysischen Themen wie zB der Entstehung der Welt bewusst geschrieben, weil er der Ansicht war, dass solch spekulative Fragen einen Menschen nicht wirklich bei seiner eigenen Entwicklung weiterbringen.

Jetzt kann man sich berechtigterweise fragen, weshalb er ausgerechnet beim Thema "Leben nach dem Tod" eine Ausnahme davon gemacht haben soll.

Meiner Meinung nach hat er das gar nicht gemacht und die buddhistische Wiedergeburtslehre hat nicht unbedingt etwas mit dem Tod zu tun.

Es gibt einige buddhistische Lehrer, die das Konzept der Wiedergeburt in den "sechs Daseinsebenen" als Symbol für den eigenen Geisteszustand ansehen.

Schauen wir uns also mal an, was diese "Wiedergeburten" bedeuten könnten, wenn wir sie symbolisch betrachten:

Höllenwesen: Als Hölllenwesen fügen wir anderen Höllenwesen Schmerzen zu. Das ist ein Sinnbild für ständige innere Konflikte. Nie kommt man zur Ruhe, immer peinigt man sich mit irgendwelchen Dingen

Hungergeister: Als Hungergeister leiden wir an dauerhafter Gier. Man glaubt immer, etwas fehle noch zum Glück, deshalb konsumieren wir ständig, ohne jedoch jemals zufrieden zu sein.

Tiere: Ein Tier ist mit der einfachen Befriedigung von Wünschen zufrieden und ist ansonsten ständig am arbeiten - Jagd, Revier verteidigen, Jungtiere aufziehen. Dieses Verhalten dürfte vielen Menschen bekannt vorkommen.

Asuras: Asuras sind kämpfende Wesen und sollen auf einen indischen Gott der Gerechtigkeit zurückgehen. Sie wollen immer ihre eigene Vorstellung von Recht durchsetzen und brauchen Konflikte, um sich glücklich zu führen.

Menschen: Die Suche nach Anerkennung und Profit, sowie Zukunftsängste sind typisch für Menschen. Anders als ein Tier will er ständig mehr als Grundbedürfnisse und fürchtet sich vor dem was kommen mag.

Gottheiten: Die Götter im Buddhismus sind keine allmächtigen Schöpfer, aber Leben lange und im Luxus. Doch sie leiden an der Angst, von anderen ausgenutzt zu werden, ihren Status zu verlieren und entwickeln sich nicht weiter.

Im Laufe unserer Lebens ändert sich unsere geistige Verfassung immer wieder, so dass wir stets aufs neue eine "Wiedergeburt" in einem dieser Verhaltensmuster erfahren.

In dieser Interpretation der "Wiedergeburt" muss man sich also gar keine Gedanken darum machen, ob irgendetwas Ewiges den Tod überdauert.

Vielleicht waren diese Ausführungen zumindest ein wenig interessant, auch wenn sie nicht unmittelbar deine Frage beantworten. :-)

Kommentar von Enzylexikon ,

Buddha hat zu metaphysischen Themen wie zB der Entstehung der Welt bewusst geschrieben

es muss natürlich "geschwiegen" heißen...

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 61

Es gibt unterschiedliche Vorstellungen von Wiedergeburt - etwa zwischen Buddhismus und Hinduismus. Das führt häufig zu Missverständnissen.

Im Buddhismus ist die Wiedergeburt keine "Seelenwanderung" bei der eine unsterbliche Seele nach dem Tod den Körper wechselt, sondern eine Art ewiger Impuls der durch eine Art Leidensdruck vorangetrieben wird.

Im Buddhismus gibt es die Vorstellung eines "ewigen Selbst" gar nicht, so dass mit dem körperlichen Tod tatsächlich das "Ich" vollständig stirbt. Da ist kein Bewusstsein mehr, das wiedergeboren werden kann.

Da ist nur dieser Impuls, der durch unseren ständigen Wünsche, Anhaftungen und Instinkte angetrieben wird. Ähnlich wie die Linie auf einem EKG ist es ein ewiger Fluss, der vorwärts drängt, lediglich kurze Ausschläge (Wiedergeburten) zeigt und dann wieder zum Teil dieser Strömung wird.

Die selbe Person kann also gar nicht wiedergeboren werden und dadurch lösen sich auch andere Fragen auf - etwa, wieso es Bevölkerungswachstum geben kann, wenn immer die selben Individuen wiedergeboren werden.

Doch das ist wie gesagt laut dem Buddhismus gar nicht der Fall, da wir gar keine dauerhafte Existenz als Individuum haben.

Antwort
von Buchstabenfrau, 21

Irgendwann wird sich jeder Mensch solche Gedanken machen. Wir wollen das ganz logisch und rational beantworten können. Wäre das so leicht, bräuchten wir uns alle keine Gedanken über Sinn oder Unsinn dieses Lebens zu machen. Wir wüssten den Weg und das Ziel. Wahrscheinlich gäbe es einen Kalender der Leben.

Im Laufe meines Lebens habe ich zu diesem Thema vieles gelesen, vieles gehört und vieles gesehen. Aus dieser Sammlung bin ich zur Überzeugung gekommen dass wir ein unsterbliches Bewusstsein haben. Dieses oder andere Leben erleben wir um Erfahrungen zu machen. Ich kenne Menschen die während ihrer NTE wieder in Leben mussten um noch eine Aufgabe zu erfüllen. Solche Menschen verändern ihr bisheriges Leben grundlegend, sie wissen dass alles zusammenhängt.

Unsere Lebensziel ist wohl als Seele zu reifen und vor allem Liebe in ihrer bedingungslosten Form zu erfahren und zu lernen. Materielles ist immer nur geliehen.

Ich persönlich halte es dabei für unsere Pflicht und für unser Geschenk das Leben zu genießen und mit Mensch, Tier und Natur sorgsam umzugehen.

Antwort
von AlphaundOmega, 26

Ist man denn überhaupt noch man selbst wenn man doch alles verliert was einen aussmacht?

Das Problem ist , das du, wie du dich selbst siehst , nicht wirklich das bist, was du glaubst oder zu wissen denkst,...doch man hat die Möglichkeit, auch in jedem Leben dahinter zuschauen ... Im  Delphin Tempel steht es bereits geschrieben " Erkenne dich selbst"...und das bezieht sich nicht auf den Körper...

Dadurch wird man doch definiert und wenn man all diese Dinge verlieren
würde, dann wäre man ja nicht mehr die selbe Person, oder?

Das sind alles Dinge, die nur für dieses Leben angenommen und "gebraucht" wurden ...Wenn wir den Körper verlassen wird das alles unwichtig ,...das Leben, auf dass wir dann herab sehen, wirkt nur noch wie ein Traum oder ein Film den wir schon mal gesehen haben...

Ist das nicht eigentlich eine Sache die Wiedergeburten zudem noch unmöglicher macht?

Nein ,im Unterbewusstsein (unser niederes Selbst) werden Erfahrungen gespeichert, sie werden Teil von uns und können über Rückführungen unter Hypnose zurückgeholt werden ...Einige erinnern sich sogar an manche Dinge ;)

Kommentar von cyracus ,

Richtig! So wie wir in Laufe unseres gegenwärtigen Lebens lernen, so lernen wir auch von Leben zu Leben ... anderes würde ja auch nicht wirklich Sinn machen.

Antwort
von triunitas3in1, 38

Du gehst das schon "richtig" an, es ist eine Frage der Identität...

Wer oder was bist du noch, wenn du alles verlierst, was dich (in diesem Leben) ausmacht? Wenn du dich durch all das definierst, was deine Person ausmacht, dann müsste ja nach deinem "Tod" nichts mehr übrig bleiben. Damit dürfte es auch keine Wiedergeburt geben, denn sonst müsstest du ja eine andere Person sein, die von deiner Person gar nichts weiß... sogesehen ist das unmöglich, ja.

Aber :-) du brauchst dir eigentlich nicht die Frage nach Wiedergeburt stellen, wenn du die Identitätsfrage in DIESEM Leben klärst: Prüfe dich selbst, frage dich bis ins tiefste Innere, ob du WIRKLICH all das bist, wer du bisher zu sein glaubst. Bist du dein Körper? Bist du dein Aussehen? Bist du dein Name? Bist du deine Erinnerungen? Bist du dein Charakter? Bist du deine Person? Ist es überhaupt "dein" Leben? Wer bist DU?

Viel Glück bei der Suche ;-)

Antwort
von Mucker, 20

Hi Bella, du schreibst:

"Wenn man wiedergeboren werden würde, würde man ja alle Erinnerungen,
sein Aussehen, seine Charaktereigenschaften, seinen Namen und insgesamt alles verlieren was einen zu dem macht was man ist... Und da liegt das Problem: ...."

Ob das Problem wirklich da liegt - wo du es vermutest - ist fraglich. Denn wir wissen i.d.R. nicht, was nach dem Tod ist - und auch nicht, was wir im Falle einer Wiedergeburt mitgenommen oder verloren hätten.

Von daher können wir nur vermuten bzw. spekulieren - aber keine konkreten Antworten erwarten.

Und Bhudda hat zu diesem Thema gesagt, dass solch spekulative Fragen einen Menschen nicht wirklich bei seiner eigenen Entwicklung weiterbringen.

Und auch deshalb vertiefe ich solche Fragen auch nicht, sondern beschränke mich auf solche, wo man eine vernünftige Antwort erwarten kann.

Alles Gute !

Antwort
von ScienceFan,

Eine Wiedergeburt im klassischen Sinne gibts nicht. Allerdings bin ich der festen Überzeugung dass es ein Leben nach dem Tod gibt, und das obwohl ich Atheist bin. Diese These kann ich allerdings logisch "beweisen". Nun, du kannst dir nur solche Fragen stellen weil du ein hochentwickeltes Primatengehirn hast, welches ein Bewusstsein entwickelt hat. Das ist eine unglaubliche Tatsache, wie kann aus dem nichts so was komplexes wie Leben entstehen? Dafür stell ich die Prämisse auf dass man zur Wahrnehmung von Zeit ein solches Bewusstsein braucht. Wenn dies nicht der Fall ist, kann die Zeit so lange voranschreiten bis irgendwo der Fall eintritt dass sich ein Lebewesen entwickelt hat welches ein Bewusstsein hat und damit die Zeit fassen kann. Da das Universum keinen Anfang und kein Ende hat und es alle paar Trillionen Jahre zur Bildung eines neuen kommt wird es unendlich viele Universen geben, wenn man die Zeit unendlich schnell vergehen lässt. Wenn du nun nach deinem Tod kein Zeitempfinden hast, wird die Zeit unendlich schnell voranschreiten bis es zur Bildung eines geeigneten Universums kommt, welches durch Zufall ein Lebewesen erschafft welches wieder eim Bewusstsein hat. Diese Lebensform wird wahrscheinlich nichts mit einem Menschen zutun haben aber es wird entstehen. Das würde auch erklären wieso du geboren wurdest, wenn dies nicht passiert wäre könntest du dir keine Fragen darüber stellen.Diese Vorstellung scheint abwegig aber der Beweis dafür ist erbracht.

Antwort
von Andrastor, 61

Es macht die Wiedergeburt nicht zwingend unmöglich, aber sinnlos. Immerhin soll man ja aus seinen vorherigen Lernen lernen, was unmöglich ist, wenn man nicht einen Teil der Erinnerungen behält.

Kommentar von Buchstabenfrau ,

Das klingt logisch. Sollte es aber ein Bewusstsein geben das diese Lebenserfahrung speichert und sozusagen zu einem neuen Lehrgang (ohne Vorbelastung) geht, macht das schon wieder viel Sinn.

Kommentar von Andrastor ,

Um Erinnerungen zu behalten muss man aber über ein Speichermedium verfügen, das ist in unserem Fall das Gehirn. Solange es so ein Medium nicht gibt, können Erinnerungen nicht gespeichert werden.

Im Übrigen ist noch kein Kind zur Welt gekommen dass über sein vorheriges Leben bescheid wusste, was beweist dass es so etwas wie Wiedergeburt nicht gibt. Denn wenn das Kind dies nicht weiß, macht die Wiedergeburt keinen Sinn.

Kommentar von Buchstabenfrau ,

Darüber gibt es auch unterschiedliche Aussagen. Es gibt tatsächlich Kinder die sich in der frühen Kindheit an ihr Vorleben erinnern. (zumindest wird in vielen Kulturen davon sehr häufig berichtet)

http://www.focus.de/panorama/welt/raetsel-um-reinkarnation-kleinkind-erzaehlt-au...

Es gibt auch erwachsene Menschen die Erinnerungen an vorige Leben haben. Das Gehirn ist für mich ein Speicher während dieses Lebens. Wir müssten schon ein Bewusstsein jenseits dieses Speichers annehmen um den Sinn zu erkennen.

Kommentar von Andrastor ,

Solche Phänomene sind mir durchaus bekannt, aber ich habe eine andere und logischere Erklärung dazu als eine "Wiedergeburt".

Bewusstsein hat damit im Übrigen nichts zu tun.

Antwort
von Chaoist, 68

Vom materiellen Standpunkt aus betrachtet hast du recht. Jedoch ist das Konzept der Wiedergeburt an die Überzeugung gekoppelt, dass die Seele keinerlei "egoistische" Eigenschaften besitzt.

Zu den ersten Dingen die man am spirituellen rechten Weg lernt gehört, dass das Ego etwas ist, was man unbedingt auflösen muss.

Antwort
von oxygenium, 51

ich hoffe mal nicht das ich wieder geboren werden,denn das größte Raubtier auf dieser Erde,ist der Mensch.

Antwort
von Hamburger02, 29

Glauben und Logik passen einfach nicht zusammen.

Antwort
von Wilfri, 23

Es fällt mir einigermaßen schwer, deinen Gedanken zu folgen. Denn die Wiedergeburt ist in der Bibel nicht der Begriff für Auferstehung und hat mit dem körperlichen Tod nichts zu tun. Wiedergeburt bedeutet, dass aus einem sündigen, Gott ablehnenden Mensch, ein echt gläubiger Mensch wird.

Dies geschieht nicht so einfach mal, sondern mit Zustimmung des Betroffenen. es geschieht durch Wasser und Geist im göttlichen Sinne. Mit anderen Worten durch das Wirken des Heiligen Geistes an einem Menschen und die Taufe (aber keine Kindertaufe).

Tatsächlich ist es so, dass ein Mensch in seinem Wesen verändert und im positiven Sinn erneuert wird.

Wenn Du allerdings die Auferstehung meinen solltest, dann muss ich darauf hinweisen, dass es nach der Offenbarung 20, 6 uf. folgende Erläuterung dazu gibt: Selig ist der und heilig, der teilhat an der ersten Auferstehung. Über diese hat der zweite Tod keine Macht; sondern sie werden Priester Gottes und Christi sein und mit ihm regieren tausend Jahre.

Hier geht es um unser persönliches Schicksal. Jeder Mensch, der Jesus nachfolgt und sich an sein Wort hält und Vergebung erhalten hat für alle Sünden, hat Anteil an der ersten Auferstehung.

Wer im bewussten Unglauben lebt, der wird bei der zweiten Auferstehung dabei sein und dann den ewigen Tod erleiden, weil seine persönliche Entscheidung nichts anderes zulässt. Wenn mit dem Tod eine Veränderung des Wesens noch möglich wäre, dann wäre diese Voraussage sinnlos. Die Entscheidungen für oder gegen Gott müssen jetzt getroffen werden. Gott wird aber niemanden untergehen lassen, der ernsthaft seine Wege gehen möchte. Er wird ihm die Möglichkeit schaffen durch die Wiedergeburt.

Antwort
von JohnnyAppleseed, 41

Es gibt Menschen, die erzählt haben, als sie aus einer Hypnose erwacht sind, dass sie früher schon ein mal gelebt haben sollen. Auch die Christen glauben durch das Glaubensbekenntnis daran. Aber zunächst muss man sterben. Jedenfalls irdisch gesehen. Dann hat man nichts und besitzt nichts mehr. Und ein Mann wird vielleicht als Frau wiedergeboren. Dann wärest du sowieso eine ganz andere Person mit völlig anderen Charaktereigenschaften und Aussehen. Deine Seele lebt im Himmel als Engel und vielleicht hat/sind dann beide Personen der gleiche Engel. Wer weiß!😳

Antwort
von Creaperbox, 66

Guter Einwand ich denke ich würde das auch so sehen.

Antwort
von papermate90, 61

Das ist halt die Frage - ist es noch das eigene Bewusstsein, wenn man keine Verbindung mehr zum Lebend avor hat? Die Frage habe ich mir auch schon gestellt. Es ist halt unmöglich, sich vorzustellen, dass das eigene Bewusstsein weiterlebt, ohne eine Verbindung zum alten Leben zu haben. Es könnte dann ja auch irgendein anderes Bewusstsein sein.

Kommentar von papermate90 ,

man kann das wohl nicht beantworten, denn wenn es das eigene bewusstsein ist, nur ohne erinnerung, dann  könnte man sich auch nicht daran erinnern, schonmal ein bewusstsein gehabt zu haben,e s ist also wie eine neue geburt.

Antwort
von PVTdruyas, 83

Eigentlich nicht obwohl man das alles verliert entwickelt man sich zu der Person die man mal war (innerlich) .

Antwort
von Sturmwolke, 38

Googel einfach mal nach dem Bibelant wortenpool.

Unter dem Stichwort Wiedergeburt wurden dort bis jetzt zwei Fragen beantwortet:

  • Was passiert nach dem Tod? Werden wir wiedergeboren oder gibt es eine Auferstehung?
  • Lehrt die Bibel eine Wiedergeburt?

Besonders in der Antwort zur ersten Frage wird ausführlich auf den Unterschied zwischen der Wiedergeburt und der Auferstehung eingegangen. Außerdem findest Du dort Links zu weiteren Informationen zu Deinem Thema.

Antwort
von cyracus, 21

An Wiedergeburt kann man glauben oder es lassen.

Einige erinnern sich an frühere Inkarnationen - ich auch. Und so muss ich nicht daran glauben, sondern ich weiß.

Ich war weiblich und männlich, hatte verschiedene Hautfarben und
verschiedene Charaktere. Ich war eher reich, mittel und sehr arm und
hatte verschiedenste Berufe / Aufgaben.

Lies meine ausführliche Antwort an Fentyfenty auf die Frage

Warum können sich nur so wenige Leute an ihr damaliges Leben erinnern?
https://www.gutefrage.net/frage/warum-koennen-sich-nur-so-wenige-leute-an-ihr-da...

Klick darin auch meine Antwort an wunderfuss an.

Antwort
von joergbauer, 18

Johannes 3, 3-7:

"Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, dass jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen. Nikodemus spricht zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Kann er denn wieder in seiner Mutter Leib gehen und geboren werden? Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, dass jemand geboren werde aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen. Was vom Fleisch geboren ist, das ist Fleisch; und was vom Geist geboren ist, das ist Geist. Wundere dich nicht, dass ich dir gesagt habe: Ihr müsst von neuem geboren werden".


Diese Neugeburt liegt nicht in unseren Händen. Sie unterliegt keiner menschlichen Logik und kann auch nicht produziert, erzwungen, erarbeitet oder erträumt werden. Es ist die Barmherzigkeit Gottes, die einen Menschen zu einer ''neuen Kreatur'' macht (2. Korinther 5,17). Ohne Neugeburt können wir das Reich Gottes nicht sehen und betreten (Johannes 3,3) und es ist unmöglich (geradezu lächerlich) zu meinen, daß dies in der Hand eines verlorenen (geistlich toten) Menschen liegen könnte. Ohne die Geburt aus Wasser und Geist (also zuerst auf menschliche und dann auf göttliche Weise) können wir keinen heilsbringenden Glauben haben.

Das bedeutet letztlich, daß ich mich als Mensch für Religion, Gott, Jesus und Bibel interessieren kann, und mir auch eine gewisse Bildung anzueignen vermag, aber dadurch nicht automatisch von neuem geboren werde. Mit einer fleischlichen Neugeburt hat das gar nichts zu tun, und ist eine buddhistische Irrlehre. Immer wieder neu geboren zu werden als Mensch, Tier oder Pflanze (je nachdem wie man zuvor gelebt hat) ist kein Segen sondern ein Fluch - wenn es so etwas gäbe. 

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