Frage von ffrancky, 333

Das Internet als Sargnagel der Menschheit?

Eine kleine Umfrage, da ich zunehmend den Glauben an die Menschheit und das an sich von mir geliebte Internet verliere. Wenn ich die Nachrichten und das Weltgeschehen verfolge und Äußerungen von Menschen im Internet dazu lese, habe ich das Gefühl dass der Anteil an Idioten auf der Welt geradezu explodiert.

Als einen der Gründe sehe ich den zunehmenden Einfluss des Internets auf das Leben der Menschen. Eine Technologie, die so viel Potential hat, sich positiv auf die Entwicklung der Menschen auszuwirken (Bildung, Kommunikation, Nachrichten als Stichworte), wird einfach durch die Dummheit und den Egoismus derselben zweckentfremdet.

Ich bin der Meinung, dass Brexit, Trump, das Emporkommen von rechts-nationalistischen Parteien in Europa und (im Speziellen in Österreich) durch soziale Medien, vor allem Facebook, erst möglich gemacht wurden.

Die leichte Zugänglichkeit zu diversen Internetforen und Videoplattformen führt dazu, dass Verschwörungsfanatiker, Terroristen, Reichsbürgern, etc. pp. sich vernetzen und in ihrer eigen Gedankenwelt, abgeschottet von anderen Meinungen und fern von allen Fakten, leben und sich gegenseitig in ihrem Fanatismus aufschaukeln können und so eines Tages die Mehrheit stellen (so unglaublich die Vorstellung sein mag - aber mittlerweile schließe ich nichts mehr aus)

Wie seht ihr das? Hat das Internet einen solchen Einfluss? Wiegen die Vorteile die Nachteile des Internets auf? Wie werden kommende Generation über Facebook und co. denken? Wie wird sich das Internet entwickeln? Wird es weiter instrumentalisiert und zunehmend von politischen Parteien eingenommen?

Schönen Tag, Ff

PS: Bitte spart euch politische Diskussionen, meine Meinung bezüglich genannter Personen ist mittlerweile unumstößlich

Antwort
von cooltom13, 113
Alles halb so schlimm -

Meiner Meinung nach zerstört das Internet nicht alles, da dadurch viele Möglichkeiten geschaffen werden. Es ist so ähnlich wie bei der industriellen Revolution, dort hat sich auch alles verändert und war das schlimm. Zudem werden meiner Meinung nach die Menschen nicht dümmer sondern schlauer, das erkennt man dadurch das die Anzahl der Gymnasial Schüler stättig steigt. Aber ich bin der Meinung das dort alles besser kontrolliert wird, damit so was mit dem IS Rekrutierung übers Internet nicht passieren kann,

Antwort
von TheCreeper25, 30

Das Internet war früher einmal besser(YouTube). Die Menschen reden zu wenig mit einander. Statt sich zu besuchen skypt man, statt raus zugehen surft man und statt z.B. Basketball zu spielen, zockt man. Die Menschen können nicht mehr ohne Internet, und dass ist das Problem! Wäre das Internet weg, würde die Welt zusammen brechen... Ja klar, im Internet lernt man viel(Wikipedia, etc.) doch die Ablenkung ist genauso groß. Wenn man sich vornimmt 2h an einem Thema zu arbeiten, z.B. für die Schule, werden daraus meist ohne das man es merkt 5-6h und ehe man sich versieht ist der Tag um. Das Internet ist ein Zeitfresser. Wir sollten mehr Zeit mit unseren Mitmenschen verbringen, solange wir es noch können...

Antwort
von RenoRaines, 37
Alles halb so schlimm -

Es hat gute und schlechte Seiten, so wie alles im Leben. Man muss sich immer sehr genau überlegen was man weiter gibt. Und man kann sehr viel lernen, sehr viel spontaner als vor der WWW zeit, man muss nicht erst die Bücher raus kramen , man hat viel mehr Infos auf einmal. Das gilt natürlich auch für extreme Nutzer. Und da sind wir wieder bei, es hat vor und Nachteile.

Antwort
von fragra3, 55

Ich Finde das mit dem Internet sehr gut finde auch nicht das es uns dumm macht im gegenteil wenn du was vergessen hast guckt man schnell nach, allerdings ist man trotzdem viel zu viel am Handy.

Antwort
von JesusKing, 12
Alles halb so schlimm -

Also mal an die Fakten!

Als allererstes das was du über Österreich gesagt hast:Rechts nationalistische Parteien?Dabei hast du die Mehrzahl erwähnt.Fakt ist:Es gibt nur eine und die heißt FPÖ(In Deutschland FPD) und so rechts ist die auch nicht...

Fakt 2:Es ist halbsoschlimm weil mann auch nützliche Informationen sammeln und sich austauschen kann,dementsprechend auch Fragen beantworten(wie jetzt).

Aber trotzdem ist es nicht gut zu lange daran zu hängen...

Antwort
von Brunnenwasser, 209

Ersetze "Internet" durch "Kapitalismus", eine bessere Alternative kann ich Dir aber auch nicht bieten. Außer der einfachen Lösung, zumindest die Minderjährigen komplett aus dem Netz rauszuhalten ( aus Gründen des Schutzes, aber auch des Selbstschutzes ).

Antwort
von ulrich1919, 136
Facebook und Co. wirken sich negativ auf die Gesellschaft aus

Die ,,Verdummung" ist sowohl aktiv als passiv.

Aktiv heisst, dass auf den erwähnten Plattformen grosser Unsinn und gefährliche Inhalte verbreitet werden.
Weil die meisten Plattformen durch Werbung bezahlt werden, werden die Benützer dauernd mit überflüssiger Werbung bombardiert.

Passiv heisst, dass der problemlose und einfache Zugang zu diesen Plattformen den Teilnehmern ermöglicht, mit wenig Aufwand belangloses Zeug, schädliche Beiträge und --bei GuteFrage leider sehr aktuell-- schlecht formulierte Fragen und dumme Antworten zu veröffentlichen.
Zusätzlich ist zu bemerken, dass die im Internet verschwendete Zeit für sinnvolleres benützt werden könnte.

Antwort
von Motfrager, 45

Durchs internet bin ich schlauer geworden man muss es nur nutzen

Antwort
von fanvonkc, 39

Ich denke das Internet ist eher schlecht weil irgendwann wird das zur sucht und es geht nicht Internet kann zwar zum guten Zwecken aber es hat negativen seiten

Antwort
von Biky66, 12
Facebook und Co. wirken sich negativ auf die Gesellschaft aus

Finde facebook und Co. nicht gut.

Antwort
von OhNobody, 35

Beispiele für Vorteile:

Um den besten Zeitpunkt für den Verkauf seiner Ernte herauszufinden, prüft ein Bauer in einem indischen Dorf den Preis für Sojabohnen in Chicago.

Gleichzeitig liest anderswo eine Rentnerin eine E-Mail von ihrem Enkel, ein Reisender informiert sich über das Wetter an seinem Zielort und eine Mutter findet nützlichen Stoff für die Hausaufgaben ihres Kindes — alles im Internet.

Gefahren:

Die Zahl der pornographischen Webseiten hat explosionsartig zugenommen — um 1 800 Prozent allein in den letzten fünf Jahren.

Chatrooms können einem nicht nur Zeit stehlen, sie sind zunehmend auch bei gescheiterten Beziehungen im Spiel.

Sexualstraftäter am PC ...

Schlussfolgerung:

Das Internet ist wie eine Kettensäge: Es ist ein extrem leistungsfähiges und nützliches, gleichzeitig aber gefährliches Werkzeug, mit dem man vorsichtig umgehen muss.

Kommentar von Jerichmed ,

LOL, ob es nun 1800 oder 18 Millionen mehr Pornoseiten gibt spielt doch keine Rolle... Wer sich Pornos ansehen will dem reichen auch 50 oder 500...

Kommentar von OhNobody ,

Stimmt ... hier ging es um die prozentuale Zunahme ...

Antwort
von katharinahope, 78

Liegt es nicht an jedem selber, was er aus dem " Fortschritt Internet " macht? Ich bin auch gerne am Laptop, Tablet oder Smartphone, und habe bislang nur positive Erfahrungen gemacht. Aber wer gerne Sklave sein will, verliert eben den Maßstab. Aber leider ist die Menschheit nun mal eine Hammelherde.........Auch wenn zeitweise (Gottseidank) einige Schafe ausbrechen

Antwort
von Tomnbetsroht, 30

Würde es Internet mit Facebook Twitter und co, sowie diverse Blocks nicht geben, würde fast die gesamte Bevölkerung hinters Licht geführt. Die mediale Verblendung durch seit 60 Jahren bewiesenermassen CIA gesteuerte Medien ala Bertelsmann Springer und Co, kann über Blocks wie Compact Magazin für Souveränität, Michael Mannheimer ua wenigstens entblößt werden. Sehen Sie sich nur mal die neuen Spiegel und Stern an und dann Compact mit der gegensätzlichen aber realen Berichterstattung, dann macht es auch bei Ihnen Klick. Frau Merkel will ja eine Vollkontrolle des Internets zur Meinungsbremse durch setzen. Quasi eine DDR 2.0

Kommentar von Hundele ,

Diese Antwort bestätigt sämtliche Thesen des Fragestellers! Wie kommt man auf so was?

Antwort
von Flytosky12, 18

Du musst nicht jeden blödsinn ansehen.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community