Frage von kaktusstachel90, 265

Das "Ich" und "Wir"-Denken in einer Beziehung?

Guten Morgen,

ich habe eine Frage, die eventuell etwas merkwürdig klingt. Es geht um das "wir" bzw. "ich-denken" in einer Beziehung. Ab wann denkt man in einer Beziehung wirklich als Einheit, als "wir"? Gibt es dafür einen Zeitpunkt, zum Beispiel die Hochzeit, oder kommt das von alleine? Mir fällt öfter auf, dass ich oft nur an mich denke und die Sachen aus meinem Blickwinkel beleuchte, nicht jedoch als "wir".

So habe ich zum Beispiel vor einem halben Jahr einen Ratenkredit aufgenommen. Nicht für mich, sondern meine Partnerin. Sie zahlt mir monatlich die Raten zurück, mein Name steht jedoch auf dem Vertrag. So sage ich beispielsweise "ich habe Schulden" und nicht "wir haben Schulden" (um Grunde genommen hat sie Schulden aber das ist Haarspalterei). Wir teilen uns aktuell mein Auto weil sie ihres abgegeben hat. Ich sage jedoch meistens nicht "unser Auto" sondern "mein Auto", aber ich weiß dass sie es in derselben Situation als "unser Auto" deklarieren würde.

Ich bin deshalb darauf aufmerksam geworden, weil wir gestern ein Gespräch hatten da es ihr aufgefallen ist. Den Kredit müssten wir aufstocken, da er die Forderungen nicht gänzlich abdeckt die Tilgung von unserem monatlichen Einkommen im Moment nicht abgedeckt wird. Es sind ihre Schulden - aber da fängt das Thema wieder an. Ich habe ihr gestern gesagt, dass mir das ein ungutes Gefühl gibt weil "ich dann noch mehr Schulden habe" - sie meinte, das sind nicht meine sondern unsere Schulden.

Ich hoffe, ihr versteht was ich meine.

Wie seht ihr das in einer Beziehung? Lasst ihr euch alles schriftlich geben, sichert ihr euch ab, trennt ihr Konten und Denken oder schmeißt ihr alles in einen Topf?

Danke für eure Antworten.

Antwort
von Fortuna1234, 141

Ich bin mit meinem Freund seit 13 Jahren zusammen. Ich habe kein Auto und darf sein Auto aber benutzen. Es ist sein Auto und nicht meins. Einen Kredit auf meinen Namen aufnehmen für ihn würde ich nicht machen - er würde das auch nicht tun.

Konten haben wir getrennte und ein gemeinsames (für Urlaube, Haushalt). Würde ich auch weiterhin so machen. Bei einem gemeinsamen Kind könnte sich das ändern, da dann meistens die Frau ja kein Gehalt hat, aber eben auf das Kind mittags aufpasst, da verschimmt dann "mein" und "dein".

Eine Freundin wohnt im Haus ihres Mannes, zusammen mit Kind. Er hat dieses Haus früher gebaut. Es ist sein Haus, aber das gemeinsame Zuhause.

Ich habe Bafögschulden. Das sind meine Schulden, nicht seine.

Man kann nicht alles in einen Topf schmeißen. Es hört sich auch bei euch so an, dass alles was dir gehört ihrer Meinung nach "euer" ist... Du wirst auf diesen Schulden ggf. sitzenbleiben. Es sind deine Schulden, denn rechtlich stehst du alleine für sie ein.

Man sichert sich schon ab. Geld verleihen (wenn es mal nicht anders geht) macht man genauso wie bei Freunden. Man verleiht so viel, dass es einem nicht selbst weh tut. Ich würde aber keinen Vertrag machen... Aber in aller Regel ist jeder für sein Gehalt und seine Ausgaben selbst verantwortlich. Als ich noch nichts verdient habe (bzw. als Student) haben wir Urlaube gemacht, die ich mir auch leisten konnte. Ich wollte nie, dass er das zahlt.

Antwort
von BeGa1, 135

Ob und wann man etwas in einer Beziehung als unseres bzw. meines/deines bezeichnet, kann man sicher nicht verallgemeinern. Es gibt immer Sachen die klar meins oder ihres sind. Wiederum gibt es auch Sachen, die ganz klar uns zusammen gehören.

Die Frage ist nur die Art der Beurteilung. Oft spricht man ja von einem "gemeinsamen Leben" und da trennt man auch nicht ihres und meines, obwohl wir beide jeweils einzelne Lebewesen sind. Aber darüber lässt sich streiten. Gibt meiner Meinung nach keine Definition, das ist jedem selbst überlassen.

Bei solchen Sachen wie Schulden muss man trennen. Wenn du einen Kredit aufnimmst, dann sind das im ersten Moment ganz klar deine Schulden. Wer oder was diese abbezahlt ist ja im Endeffekt egal. Der Kredit läuft über deinen Namen, also ist er grundsätzlich deiner.
Wie ihr es dann in der Beziehung bezeichnet ist wiederum eure Sache. Da es dort ohne Gesetze, Rechte etc. vorgeht, kannst du auch "unsere Schulden" sagen, und es wäre nicht falsch.

Man muss in der Hinsicht einfach zwischen rechtlich vorgeschriebener "Zugehörigkeit" und eben der eigenen ausgemachten Zugehörigkeit trennen.

Ist schwer da ein gemeinsamen Nenner zu finden.

Antwort
von DesbaTop, 116

Bei mir und meiner Freundin kam das Wir-Denken mit der steigenden Veranstwortung (Kind, Wohnung etc.).

Ich und sie haben aber natürlich auch ein Ich-Denken. Das ist auch gut so, es sollte kein reines "Wir" geben, da man damit seine Selbstständigkeit einbüßen könnte.

Was Finanzen angeht haben wir uns sehr schnell für ein "Wir" entschieden. Wir haben getrennte Konten aber ein gemeinsames Sparkonto. Genauso behandeln wir sämtliche Einkünfte als "einen Topf", trotz diverser Konten.

"Ich" habe ein Gehalt, "Sie" hat ein Gehalt, aber "Wir" haben Finanzielle Möglichkeiten.

Was ich sagen möchte ist: In jedem "Wir-Denken" steckt im Kern auch ein "Ich-Denken". Es ist dir überlassen, ob du weiterhin im Kern denkst oder die ganze Sache aus etwas mehr Entfernung betrachtest und erkennst, dass im Kern nicht nur ein "Ich" steckt, sondern 2.

Antwort
von Prinzessle, 60

Das wir kommt, wo gemeinsame Anschaffungen getätigt wurden...

So wie Du Eure Situation schilderst, gehören die Dinge Dir, weil Du sie auch gekauft hast und Dich auch für den Unterhalt sorgst.

Darum kommt das Wir denken nicht ab einem bestimmten Zeitpunkt, sondern dann wenn man sich die Kosten für Anschaffungen teilt...denn dann ist es Euer Haushalt...

Wenn Deine Freundin kaum etwas beisteuert, dann ist es natürlich eine etwas bequeme Geschichte von unserem zu sprechen....denn das stimmt grundsätzlich nicht...

So gesehen hast Du recht, wenn Du von meinem Auto sprichst...und ja die Schulden laufen auf Deinen Namen...was ich ohnehin nicht getan hätte, wenn sie das Geld gebraucht hat...

Denn Du wirst alleine die Verantwortung für den Kredit tragen, den ich im übrigen auf keinen Fall aufstocken würde...denn man kann nicht mit einem neuen Kredit den Alten abzahlen...

So gerät man in eine Schuldenfalle aus der man nicht mehr so schnell heraus kommt...

Gehe da lieber mal zu einer Schuldenberatung und nimm Deine Freundin mit...denn dann könnt ihr von wir sprechen...

Nämlich wie ihr Euch da wieder auf eine gesunde Finanzielle Basis zurück bringen könnt.

Antwort
von Ostsee1982, 67

Es gibt Frauen wie auch Männer die bereits am 2. Tag der Beziehung im "wir" denken, die es auch als völlig normal erachten in die Privatsphäre des anderen einzudringen. Andere haben oft nach jahrelanger Beziehung klar getrennte Wohnungen wo jeder "seines" hat, nicht "unser". Im Falle von Schulden kann man es auch so sehen, dass es eine Sache der Bequemlichkeit und Einfachheit ist zu sagen "unsere Schulden", dabei bist du der Schuldner für die Bank und sie hat die Bringschulden an dich. Es ist auch nicht "euer" Auto sondern "dein" Auto. Ich bin schon seit ein paar Jahren verheiratet und würde weder für meinen Mann noch für die Eltern etc. einen Kredit aufnehmen oder als Bürge einspringen. Hängen tust du unterm Strich für Geld das sie ausgibt. Ich würde an deiner Stelle auch nicht aufstocken.

Von wir und unser rede ich zb. bei gemeinsam finanzierten Urlaub, ein gemeinsam finanziertes Haus. Wenn ich in eine Wohnung mit einziehe wo ich nicht die Hauptmieterin bin würde ich zwar sagen "bei uns zuhause" weil es ja auch mein Lebensmittelpunkt ist aber nicht "meine Wohnung" außer ist zahle einen erheblichen Teil mit.

Antwort
von Irgendwerxyz, 59

Hi,
sowas schleicht sich ein. Wenn man dann irgendwann zusammen wohnt, die ersten gemeinsamen Anschaffungen etc. Richtig Fahrt nimmt es auf wenn man heiratet. Vor allem weil oft ein Teil die bessere Steuerklasse bekommt und der andere Teil weniger raus bekommt, weil er die schlechtere Steuerklasse bekommt. Dann geht es weiter wenn man Kinder bekommt. Irgendwann hat man so viele Dinge zusammen gekauft und Entscheidungen zusammen getroffen, dass man nur noch Dinge als meins bezeichnet, die einem vorher schon gehört haben oder die man alleine benutzt.

Ich bin mit meinem Mann 16 Jahre zusammen, 7 Jahre verheiratet, 1 Kind. Wir haben getrennte Konten aber das Geld gehört uns. Wir haben die Kosten so aufgeteilt wie es uns sinnvoll erscheint. Größere Anschaffungen besprechen wir, an sonsten macht jeder was er will. So funktioniert es für uns sehr gut. Es ist aber auch keiner von uns verschwenderisch.

Ich finde es wichtig sich abzusichern, wenn das Gesetze etwas nicht automatisch regelt. Jemandem Geld geben ist immer so ne Sache. Und natürlich gehört Dein Auto auch Dir, wenn Du es bezahlt hast und als Halter eingetragen bist. Es kann allerdings auch Haarspalterei sein wie man es bezeichnet ;-) Wenn allerdings nur Euch gehört, was ihr einen Vorteil verschafft fände ich das auch irgendwie komisch.

Antwort
von miezepussi, 96

Oje, wieso überhaupt ein Kredit? Und den auch noch erhöhen? Keine gute Idee. Wenn ihr euch jetzt trennen würdet, wären es Deine Schulden. Sie soll mal fix ihren eigenen Kredit bei der Bank beantragen.

Das "wir" "ich"-Ding liegt wohl daran, dass Du Dich ausgenutzt fühlst: Auto, Kredit, jetzt noch Krediterhöhung. Was macht Sie für Euch? Für mich sieht es so aus, als wenn sie nur nimmt und nichts gibt.

Antwort
von MarkFlynn, 83

Aus meiner Sicht gehört zu einer guten stabilen Beziehung (egal ob Ehe oder nicht) ein ICH, ein DU und ein WIR.

Die Grenzen und Vereinbarungen, wo ICH/DU endet und WIR beginnt ist wohl ein Prozess der individuellen Aushandlung innerhalb der Beziehung, ist fluktuierend und ganz sicher auch immer situativ, zeitlich und räumlich verhaftet.

Antwort
von girlgonebad, 76

darauf gibts keine wissenschaftliche antwort. meine eltern sind seit zwanzig jahren zusammen und sagen noch immer "mein auto". klar, du teilst das auto mit ihr, aber es gehört ihr nicht. es ist nicht auf ihren namen geschrieben und ihr habt es (wahrscheinlich) nicht zusammen gekauft, soll heißen euch den kaufpreis geteilt. soweit ich das verstehe, teilst du das auto mit ihr, weil sie keines hat. sie hat kein recht, es einfach als ihres bzw. als euer gemeinsames gut zu bezeichnen, weil das nicht richtig ist. es ist dein auto, auf deinen namen geschrieben und du zahlst wohl auch die regelmäßigen kosten dafür, lass dir von ihr nichts anderes einreden.


und was die schulden angeht: es SIND deine schulden, nicht ihre, nicht eure gemeinsam. DEINE. du hast den kredit aufgenommen, nicht sie, oder? die schulden laufen offiziell auf deinen namen, sie zahlt dir das ganze "im dunklen" zurück. soll sie die schulden doch auf ihren namen schreiben lassen, dann sind es IHRE schulden.

hoffe, ich konnte dir da helfen.


Antwort
von Wippich, 46

Das hört sich so an das Du dir deiner Beziehung  gar nicht so sicher bist.

Antwort
von Tragosso, 85

Ich sehe uns als Einheit an, seit wir zusammen wohnen und unser Geld auch als solches verwalten. Keiner von uns kauft etwas ohne den anderen zu fragen (außer Kleinigkeiten wie Süßigkeiten z.B). Mein Partner sieht das ähnlich.

Manchmal sage ich noch 'meine Wohnung', da ich hier ursprünglich alleine gewohnt habe, aber ansonsten ist es mittlerweile eigentlich alles 'wir', auch unser Besitz. Wir haben zwar getrennte Konten, aber letzten Endes wissen wir beide was auf dem Konto des anderen ist.

Antwort
von Charlybrown2802, 104

das ist Kleinigkeitskrämerei, ob wir oder uns, oder meins und deins

wenn ihr in Urlaub fahrt, sagst du dann ja nicht ich fahre in urlaub

Antwort
von passaufdichauf, 36
Den Kredit müssten wir aufstocken, da er die Forderungen nicht gänzlich abdeckt die Tilgung von unserem monatlichen Einkommen im Moment nicht abgedeckt wird.

Klingt für mich gerade so, dass du auf dem Weg in die Überschuldung bist - mit Schulden, die du für sie aufgenommen hast, auf denen du aber im Fall der Trennung sitzen bleiben wirst!

"WIR" ist bei deiner Partnerin wohl nur dann der Fall, wenn sie davon profitieren kann. Sonst ist es ein "DEIN".

Antwort
von BellAnna89, 73

Mein Mann und ich haben eine Wohnung gekauft. Die Wohnung gehört uns, die Schulden haben wir beide, und im Falle einer Trennung müssten wir gleichermaßen den Kopf hinhalten. Den Kredit für unser Auto hat meine Mutter aufgenommen, könnten wir plötzlich die Raten nicht mehr zahlen, wäre es ihr Problem, somit ist der Autokredit Teil ihrer Schulden. 

Es sind tatsächlich DEINE Schulden, der Kredit, und es ist auch DEIN Auto. Und wenn du die Miete zahlst, ist es auch DEINE Wohnung. 

Wenn sie es als “unser“ bezeichnet, erhebt sie damit einen Besitzanspruch, den sie nicht hat. 

Baut sie einen Unfall, ist es sicherlich plötzlich wieder DEIN Auto. DEINE Versicherung. DEINE Selbstbeteiligung.

Und wenn sie von dir gelangweilt ist, weil du alles für sie tust, dann haut sie ab. Dann ist es noch immer DEIN Kredit. Der im Übrigen monatlich teurer werden würde, bei Aufstockung. Ich bezweifle, dass der Kredit in eurem Fall überhaupt die klügste Entscheidung war, denn scheinbar handelt es sich um eine Art Umschuldung. Aber ohne Schuldenberatung und ohne alle Szenarien durchzurechnen, wie ich vermute.

Und um ganz ehrlich zu sein, ich kenne solche Frauen. Sie sind dreist. Die Gutmütigkeit anderer ist für sie selbstverständlich. Das Geld anderer geben sie gerne aus. Sie lassen sich ihr Leben von anderen finanzieren, und geben selbst nur einen mickrigen Anteil. Haben immer Zeit zum Feiern, aber kein Geld für die Drinks. Haben auch immer eine Ausrede parat. Man hat Mitgefühl oder hat sich schon daran gewöhnt, dass sie immer schnorren. Man trifft sie im Café in dem Bewusstsein, dass man ihre Bestellung mitbezahlen wird. Und sie nimmt ihr Geld gar nicht erst mit. Und dass sie so hoch verschuldet ist, dass ein Kredit nötig wurde, bestätigt mir mein Bild dieser Frau. Dann braucht sie nicht mehr Geld, sondern Verhaltenstherapie.

Antwort
von ErsterSchnee, 92

Offiziell haben wir getrennte Konten (und auch ein gemeinsames) - aber das mit den Ausgaben sehen wir nicht so eng. Kredite/Schulden würde ich IMMER den tatsächlichen Verhältnissen entsprechend behandeln. (Also sowas wie "sie braucht Geld und er nimmt einen Kredit auf") würde es bei uns nicht geben.

Autos gibt es auch "mein Auto" und "dein Auto". Da geht es aber eher um die Unterscheidbarkeit und wer die Kosten trägt.

Trotz bald 11 Jahren Ehe denke wir noch immer viel in "mein und dein" - und keiner von uns beiden hat ein Problem damit.

Antwort
von MrsWhateverX, 77

Guten Tag erstmal :)

Also wir haben getrennte Konten, aber schmeißen alles in einem Pott. Bei uns ist das "Wir" Normalität. 

Wir haben ein Auto &' er sagt immer "Unser Auto" obwohl ich nicht mal einen Führerschein habe. Das einzige wo wir 'Ich' bzw 'mein' sagen ist bei unseren Anzieh sachen, bei meinen Schmink kram etc.

Wir sind jetzt ca. 2Jahre zusammen und wohnen zusammen. Bei uns gibt es nur ein 'Wir' bzw 'unser'. Gibt es bei dir irgendwelche Vorgeschichten weshalb du verunsichert bist ?

P.s: Einen Kredit würd keiner von beiden aufnehmen und für eine dritte Person erstrecht nicht. Ich weiß nicht wie lang bzw. wie eure Beziehung generell ist aber das macht man grundsätzlich nicht. 

Antwort
von tapri, 18

auch ich trenne nach mein, ihr, unser.

Bei dir sind die Schulden doch klar verankert. Es sind deine Schulden, denn du bist das Ende der Fahnenstange. Also der, der dafür gerade stehen muss. Also nur du.

Ich hätte den ersten Kredit schon nicht für meine Partnerin aufgenommen (und sie auch nicht für mich) deshalb würde ich die Aufstockung erst recht nicht machen.

Wenn Sie von der Bank kein Geld bekommt, solltest du ihr auch keines geben, denn deine Sicherheiten sind gleich NULL:

Antwort
von jenshiller, 19

Hey,

die Frage gefällt mir.

Ich denke, es gibt gemeinsame Teilbereiche und dennoch Bereiche, die jedem einzeln gehören.

Ein Kumpel prägte den Begriff des "Toilettengeheimnisses", da bin "ich", "allein", in "meinem Bad" auch wenn "unser" Haus ist.

Wir haben eine gemeinsame Immobilie und stecken genau 50/50 drin. Wir haben uns in der guten Zeit den Zwang auferlegt, in schlechten Zeiten "gemeinsam" über "unser" Haus zu reden.

Stellenweise meckere ich aber über "mein" Haus, wenn mir etwas nicht passt....da es nur "mir" nicht gefällt.

Schwer zu beschreiben.

Ich würde es nicht an einzelnen Dingen festmachen. Wir haben getrennte Konten, verschiedene Handynetze und wenn einer keinen Empfang hat, nutzt er das Handy, des anderen.

Mal bezahlt "a", für "b" und seiner Familie o.ä.

Geld ist eh immer ein Stellvertreterthema und Moral von der Geschicht, fühle es....

Faktisch ist es so, dass der, der unterzeichnet, im "Recht ist"....erschreckend fand ich bei einer Antwort, dass jemand Wohneigentum hat und die Mama den Autokredit aufnimmt.....omg.....da wird "mein" und "dein" sicher sicher.

Ich bin Vater und meine Lebensgefährtin ist die Stiefmutter. Es ist auch "ihr" Kind, wir leben seit Jahren zusammen und auch wenn es die KM noch gibt und sie die "echte Mutter" ist, so sind "wir" eine Familie und die "unechte" Stiefmutter, ist die mit mir, als "wir", eine Familie....plus Kind.

Ich hoffe, du verstehst?

Ach so, einen Rat noch.....einen Kredit aufzustocken ist ......... zumindest mehrfach zu überdenken, selten sind Probleme mit Geld zu lösen....

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