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Das Haus hat einen "Teich" im Keller

Frage von jemandzehage jemandzehage

Hallo. An andere Handwerker und alle, die einen Rat geben können. Also: wir wollen ein Haus kaufen. Es hat ein großes, schönes Grundstück und auch die Lage ist toll.... Nur das Haus.. naja, hat sozusagen einen Teich im Keller. Die vorbesitzer waren pleite und man hat Ihnen den Strom abgestellt. Dadurch ist auch die Pumpe ausgefallen, die sonst das Grundwasser abpumt. Das Haus ist dem entsprechend seit etwa 8 Wochen "nass". Es ist runter gekommen und verwohnt, aber die Substanz an sich und die Aufteilung sind genial. Mein Schwager, meine Schwester und ich sind Maler, also am Renovieren liegts nicht. Aber da die Heizung im Keller ist, ist auch diese geflutet. also es muss eine ganze Menge SANIERT werden! (Elektrik, Heizung, Trocknung, Dach etc) Die Frage ist, zu welchem Preis Würdet Ihr ein solches Haus kaufen, wenn Ihr viel aber nicht alles selber machen könntet. Oder würdet Ihr ganz die Finger davon lassen?

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Antworten (11)

  • 2
    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von guterwolf guterwolf

    Zu dem Preis bekommt ihr nie mehr ein Haus und auch kein Grundstück.

    Ich würde den Bericht des Gutachters abwarten und wenn der positiv ist, würde ich zuschlagen.

  • 3
    Antwort von Pumukl Pumukl

    Da sollte ihr das Geld für einen Gutachter investieren.
    Per Ferndiagnose kann ich nur vom Kauf abraten.
    Aber wie gesagt ...

    Kommentar von jemandzehage jemandzehagejemandzehage

    der Gutachter ist bestellt.

    Kommentar von Pumukl PumuklPumukl

    Ein weiser Entschluss.

    Kommentar von jemandzehage jemandzehagejemandzehage

    ja, aber weil wir bei uns in der nähe keinen finden konnten, kostet der uns nun schlanke 650 euro:(

    Kommentar von augustkoenigin augustkoeniginaugustkoenigin

    Um diese 650 Euro kannst Du dann den Preis noch mal drücken. Oder Du stellst fest, das Du bereits unter der Schatzgrenze kaufen kannst. Das ist dann toll, weil Du weißt, das Du alles richtig gemacht hast und keine unangenehmen Überraschungen mehr auf Dich warten.

    Kommentar von guterwolf guterwolfguterwolf

    die 650 sind aber bestimmt sehr gut investiert.

  • 2
    Antwort von Eldor Eldor

    Die Nässe ist nicht unbedingt das Problem. (Wasserburgen stehen seit Jahrhunderten...)

    Für mich wäre eine solide Bauberatung entscheidend. Habt ihr keinen Statiker/Architekten im Bekanntenkreis, der nur mal einen Blick werfen kann?

    Per Ferndiagnose kann ich dir nicht helfen.

    Kommentar von jemandzehage jemandzehagejemandzehage

    leider nicht, und ich finde bei uns in der nähe auch keinen baugutachter... das ist ja das problem. wir haben da einen in dortmund gefunden den auch erstmal bestellt, aber er will 150 euro + jeden gefahrenen kilometer 1 euro hin u zurück... das wären dann nochmal 500 euro!

    Kommentar von marlylie marlyliemarlylie

    das kann dann aber günstiger sein, als nachher ständig immer wieder in den bau investieren zu müssen, weil immerzu folgeschäden auftreten, die ihr ohne gutachter jetzt gar nicht einschätzen könnt... lg

  • 2
    Antwort von Kronkorkenkugel Kronkorkenkugel

    Das wäre eine Frage des Kaufpreises und meiner inneren Einstellung zu diesem haus. Wenns mir gefällt und ich den "Schaden" beziffern kann, würde ich zuschlagen. Wie ist die Lage ? Kann ich mir vorstellen, hier alt zu werden ? Alles Faktoren, die ich dabei bedenken würde. Wieviel kostet mich die renovierung ausser meiner Eigenleistung ? Der Rest kommt aus dem Bauchgefühl.

    Kommentar von Kronkorkenkugel KronkorkenkugelKronkorkenkugel

    Da der Wasserschaden ja nur durch den "Ausfall" der Pumpe entstanden ist, lässt sich die Ursache dafür relativ leicht beheben. Dann wird der Keller auch wieder trocken, wenn keine Nässe mehr nachkommt. Es ist ja schliesslich nicht das Mauerwerk undicht.

  • 2
    Antwort von hajottka hajottka

    Bin da mit dem Wasser skeptisch, ansonsten hört sich das doch für einen Handwerker ideal an.

  • 2
    Antwort von pecudis pecudis

    Kommt drauf an, was für ein Haus das ist. Ein Massivhaus, was sich durch die Feuchte den Schwamm eingefangen hat, kannst Du abreißen.

    Wenns Fachwerk ist, und der Keller nur "druntergesetzt", kann man das sicher sanieren.

    In jedem Fall würde ich einen BAUINGENIEUR fragen, in einem Forum kann man da schwer weiterhelfen.

  • 2
    Antwort von augustkoenigin augustkoenigin

    Sachverständigen hinzuziehen und Haus schätzen lassen. Das kann leicht sehr viel teurer als erwartet werden. Drückt den Preis bis unter die Schmerzgrenze. Mehr als das Grundstück, auf dem es steht, sollte es nicht kosten. Da müsst ihr viel erneuern.

    Kommentar von jemandzehage jemandzehagejemandzehage

    Ich habe den Preis auf etwa 30.000 gedrückt also auf Grundstückswert. da könnten wir noch ordentlich was machen bis das geld ausgeht.... und sind noch günstiger als bei einem neu bau

    Kommentar von marlylie marlyliemarlylie

    altes renovieren und sanieren kann schnell teurer werden als gleich neu zu bauen... lg

    Kommentar von jemandzehage jemandzehagejemandzehage

    also neu würde etwa 350.000 kosten... das grundstück muss man ja auch noch kaufen...

    Kommentar von marlylie marlyliemarlylie

    naja, dann habt ihr schon mal das grundstück zu einem guten preis und könnt nach dem besuch des sachbearbeiters weiter entscheiden, wie ihr verfahren sollt / könnt...

    ich selber "handwerkle" auch viel und gerne, deshalb kann ich euren wunsch gut verstehen, ein auf den ersten blick schönes objekt erhalten und gestalten zu wollen...

    lasst euch beraten und dann macht das beste draus... alles andere ist hier aus der ferne sowieso viel zu fiktiv...lg

  • 2
    Antwort von Saarland60 Saarland60

    Lohnt sich allenfalls, wenn man nach der Sanierung vermieten will.

    Zum Selberwohnen ist das blanker Luxus.

    Kommentar von Phelsuma PhelsumaPhelsuma

    Warum?

    Kommentar von Saarland60 Saarland60Saarland60

    Weil sich Sanierungskosten irgendwann amortisieren müssen, wenn man nicht Draufzahlen will. Selber wohnen kostet nur, Vermieten bringt Geld. Allzumal es derzeit in ganz Deutschland eine Flut von Immobilien gibt, die sehr günstig in Zwangsversteigerungsfahren stehen, ohne dass dort teuer und aufwändig saniert werden müsste. Aus geschäftlicher Sicht wählt man immer ein Objekt, in das man möglichst wenig investieren muss, das aber einen höchstmöglichen Ertrag bringt.

    Kommentar von jemandzehage jemandzehagejemandzehage

    ausser du hast nen mietnomaden drin...

    Kommentar von Saarland60 Saarland60Saarland60

    Das ist unternehmerisches Risiko, lässt sich aber minimieren.

    Kommentar von Phelsuma PhelsumaPhelsuma

    Danke :)

  • 1
    Antwort von marlylie marlylie

    bei aller liebe zu den eigenen handwerklichen Faähigkeiten - doch das haus wäre mir zu risikoreich:

    wenn schon so lange flüssigkeit im keller stand, must du davon ausgehen, dass das mauerwerk im Keller schon sehr durchtränkt ist = pilze / Schimmel / Schwamm im Mauerwerk = die Basis des hauses ist so angegriffen, dass du die Schäden kaum noch wegbekommen wirst..

    oder - mal im Spaß: willst dud die Kellerräume mit beton zugießen, damit die Feuchtigkeit mit ihren auswirkung nicht in das mauerwerk der oberen stockwerke hochzieht...

    klar kann man versuchen, mit allen möglichen (chemischen) techniken das Maerwerk trocken zu legen - aber das wäre mir zu ungewiss...lg

  • 1
    Antwort von Bernd2001 Bernd2001

    wenn der Preis stimmt dann zugreifen, alles ist reperabel

    Kommentar von marlylie marlyliemarlylie

    tja - nur zu welchen preis und was sind die ewigen folgekosten - bei feuchtigkeit im mauerwerk bin ich sehr empfindlich... das kann heftig werden... lg

    Kommentar von jemandzehage jemandzehagejemandzehage

    naja, die feuchtigkeit wird wenn, über eine trocknungfirma behoben

  • 1
    Antwort von Romio Romio

    ich würde die finger dafon lassen weil das mir zu viel arbeit wäre

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