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Das gute neue Erwachsenenleben.

Frage von anonon anonon

Ich weiss nicht mehr weiter. Ich hatte in den letzten Jahren in der guten alten unbeschwerten Schulzeit immer genug Zeit für alle meine Hobbies und Freunde und was man halt sonst so treibt, wenn man nichts zu tun hat. Nun bin ich seit September in einer Ausbildung und ich finde für nichts mehr Zeit, ich stehe jeden Tag früh um 6 Uhr auf weil ich um 7 Uhr raus muss und komme abends um halb 6 heim. Danach bin ich erstmal beschäftigt mit essen, lernen, lernen, duschen, schlafen. Mein liebstes Hobby ist Musik hören (so "professionell" mit Kritiken und Bewertung im Internet abgeben), und Filme schauen. Das ist natürlich ein ziemlich zeitaufwendiges Hobby. Mal im Ernst, ich mache das wirklich für mein Leben gerne. Ich finde dafür nur noch begrenzt Zeit. Nichtmal am Wochenende, weil da die Freunde anklopfen. Mein Ausbildungsort ist ziemlich weit weg von meinem Wohnort, von daher hab ich da zwei Kategorien von Freunden. (wegen während des Tages was mit den "alten" Freunden machen)

Wenn ich so überlege, das jetzt für drei Jahre durchzuziehen und danach noch die "echte" Arbeitswelt, dann...weiss ich nicht. Ich kann so einfach nicht leben.

Nun meine eigentliche Frage: Wie zum Teufel kommt ihr damit zurecht und gewöhnt man sich irgendwann daran?

Ich weiss nicht ob dies die richtige Seite für meine Probleme ist aber schließlich heisst es ja "Die Ratgeber-Community" ;)

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Antworten (12)

  • 4
    Antwort von aleida aleida

    Freizeitstress ? Du must halt irgendwo Abstriche machen und Dein Leben neu nach "Wichtigkeit" sortieren. Du solltest Dir überlegen, was für Dich persönlich das Wichtigste ist und die restlichen Dinge streichen oder reduzieren.

    Kommentar von mbrandis mbrandismbrandis

    richtig, aber nicht die Ausbildung ;-)

    Kommentar von aleida aleidaaleida

    Die sollte einem aber doch Wichtig sein oder ?

  • 1
    Antwort von mbrandis mbrandis

    HI Ja, das ist schon schwer zum Anfang, aber Du wirst Dich daran gewöhnen. Es werden auch wieder Zeiten kommen wo mehr Zeit für Dich vorhanden ist, aber aktuell musst Du das so hinnehmen. War bei mir in der Ausbildung auch so und ich würde fast sagen das war die schrecklichste Zeit, aber es ist nunmal auch die wichtigste, ich kann Dir nur sagen, aus meiner Erfahrung. Es wird besser. So ist das Leben, wenn ich meine Mutter so sehe...die macht das seid 40 Jahren...arbeiten,fernsehen,schlafen also unter der Woche ;-) Ich persönlich habe auch wie Du, meine Tiefpunkte, ich denke mir dann auch so ein Schei...aber so ist das nunmal, es ist anstrengender sich dagegen zu stemmen als es so zu nehmen wie es ist. Sehe das positive

  • 1
    Antwort von Lauwerzsee Lauwerzsee

    willkommen im leben. es geht nicht nur dir so. aber man gewöhnt sich dran. und deinen freunden wird es ähnlich gehen.

  • 1
    Antwort von xyz098 xyz098

    Ja, so ist das. Das "Lotterleben" ist vorbei. Aber keine Sorge, Du gewöhnst Dich schneller daran als Du glaubst. Nutze die Wochenenden sorgfältig.

    Step by Step,und in diesem Moment nicht weiter sehen, als unbedingt sein muss.

  • 1
    Antwort von cubanita cubanita

    Kündige am besten. Dann hast du genug Zeit dir jeglichen Filmquatsch reinzuziehen!

    jesus maria aber auch

    Sei froh das du einen Ausbildungsplatz hast!!

    Kommentar von mbrandis mbrandismbrandis

    Naja, es ist nicht einfach ins Berufsleben einzusteigen,recht gebe ich Dir auch,man soltle heute froh sein.

    Kommentar von cubanita cubanitacubanita

    Ja, es ist schwer. Aber bei Sätzen wie: "Wenn ich so überlege, das jetzt für drei Jahre durchzuziehen und danach noch die "echte" Arbeitswelt, dann...weiss ich nicht. Ich kann so einfach nicht leben. "

    wird mir ganz anders.

  • 1
    Antwort von Denise180685 Denise180685

    wir habe für sowas wochenende und urlaub, man gewöhnt sich dran und legt sich nicht so zeitintensive hobbys zu. blumengießen einkaufen und so ;D .... ich hab während der schuhlzeit nächtelang gezeichnet, handball und volleyball gespielt und gerne und oft mit freunden abgehangen, jetzt hab ich orchideen :)

    Kommentar von MissMaas MissMaasMissMaas

    ist das nicht irgendwie traurig ?

  • 0
    Antwort von maxi6 maxi6

    Du wirst in Deinem Leben Prioritäten setzen müssen, so oder so, kommt immer darauf an, was Dir wichtiger erscheint, einen Beruf zu lernen, oder Deine Freizeit. Auch nach der Lehre geht es so weiter, immer entweder oder, aber man gewöhnt sich daran, das sei Dir zum Trost mitgegeben.

  • 0
    Antwort von MissMaas MissMaas

    ich arbeite jetzt seit ca. 15 jahren (vollzeit, teilzeit, ...) und ich hab mich da immer noch nicht daran gewöhnt und werde es vermutlich auch nicht.

    mit 40 stunden arbeit + wegzeiten + lernen/fortbildungen + alltagserledigungen (haushalt, ämter,...) + evtl. auch noch familie + reproduktion ... bleibt einem halt nicht mehr viel.

    ich bemühe mich immer wieder jobs zu machen, die mir bei weniger arbeitszeit ausreichend geld aber auch genug zeit zum leben lassen.

    und verzichte dafür gerne auf luxus wie zb ein auto, haus, teure klamotten, etc.

    manche menschen finden die erfüllung auch in ihrer arbeit, aber ich habe so den verdacht, dass sich viele (!) dass eher einreden, damit sie nicht ganz so unglücklich sind. bei mir klappt das jedenfalls nicht. auch nicht bei lohnarbeiten die mir tendenziell spaß machen würden.

    müsste ich nicht um meine existenz bangen, ich hätte genügend andere dinge zu tun ausser für essen & wohnen zu arbeiten - langweilig wäre mir auch ohne brotjob nicht.

  • 0
    Antwort von ziuwari ziuwari

    das leben ist manchmal so und manchmal so... ich habe in meinem berufsleben, wegen des berufs, oft "die wichtigsten" konzerte meines lebens verpaßt, die "wichtigsten" freunde nicht getroffen...

    sonstwen vernachlässigt ...

    aber es geht nicht anders

    Kommentar von Denise180685 Denise180685Denise180685

    was für konzerte? neugierig frag

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    Antwort von Moonie1970 Moonie1970

    Doch, man gewöhnt sich dran, denke ich. Ich meine, die Freunde sind doch auch in der Ausbildung oder arbeiten, oder? Die haben doch das gleiche in grün. Ich fand es eigentlich noch ganz gut machbar alles, war aber auch in der Woche abends oft unterwegs.

    Richtig heftig wird es erst, wenn man Kinder hat und noch nebenbei arbeitet, dann Haus und Garten versorgen soll, nebst diversen Tieren... Aber auch das geht.

    Musst du denn wirklich jeden Abend so viel lernen? Ehrlich gesagt, ich habe vor den Arbeiten gelernt... Naja, vor der Prüfung auch. Sonst nicht.

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    Antwort von juttag juttag

    Mußte halt zurückstecken, das wird noch ganz anders, falls du mal Kinder haben solltest. Man gewöhnt sich daran, jedenfalls mit der Zeit. Mußt auch mal nein sagen können, z.B. zu deinen Freunden, wenn du deine Ruhe haben willst, zum Musik hören usw.

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    Antwort von Rudi2009 Rudi2009

    Ich habe das große Glück meine Berufung zum Beruf zu haben. Daher die Überlegung: Kannst du mit deinen Hobbys nicht Geld verdienen?

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