Glaubt jemand, dass das Bild des Tieres, dass die Menschen laut Offenbarung des Johannes in den letzten Tagen anbeten werden, in Wirklichkeit all die bunten Bildschirme sind, in denen wir uns tagein tagaus verlieren und die auf die ganze Menschheit eine scheinbar unüberwindliche Anziehungskraft ausüben?
Antworten (7)
-
2Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom FragestellerAntwort von
AzizamasryaAzizamasrya
Es gibt einen Text in der Offenbarung, der sagt: "Das Tier MACHT, dass dass Bilder reden können!" Das erinnert wirklich an TV und Computer. Ich habe mal einen Kommentar gelesen: "Wenn Gott dem Johannes Häuser und Büros in unserer Zeit gezeigt hat, wo alle Menschen vor den bunten, laufenden, sprechenden Bildern hocken, dann wäre es ihm vorgekommen, als beten sie das Ding an..." Ich denke, wir sollten die Essenz aus dem Ganzen für uns heraus nehmen: Wie viele sinnlose Stunden verbringen wir vor diesen sprechenden Bildern? Wie weit ist schon unsere Moral durch Ansehen solcher Verbrechen und Sex-Filme gesunken? Wie weit ist unsere Meinung dadurch manipuliert, was dort erzählt wird? Im Gegenzug dazu: Wie viel Zeit verbringen wir in Sonne, frischer Luft, beim Beten, Bibel-Lesen und beschäftigen uns mit guten Dingen und Nicht-Manipulierenden Dingen?
-
3Antwort von
biby74biby74
Hallo,
Nein das glaube ich nicht.
Der Apostel Johannes sah in einer Vision ein siebenköpfiges wildes Tier aus dem Meer aufsteigen, und dann hatte er eine Vision von einem zweihörnigen Tier, das aus der Erde aufstieg. Dieses Tier redete wie ein Drache und forderte die Bewohner der Erde auf, „dem [siebenköpfigen] wilden Tier . . . ein Bild zu machen“ (Offenbarung 13:1, 2, 11-14). Tiere werden in der Bibel häufig als Sinnbild für politische Regierungen gebraucht. Das Bild des siebenköpfigen wilden Tieres müßte demnach eine Einrichtung sein, die die charakteristischen Merkmale des die ganze Welt beherrschenden politischen Systems (dargestellt durch das siebenköpfige wilde Tier) aufweist und seinem Willen entspricht. Es müßte logischerweise ebenfalls sieben Köpfe und zehn Hörner haben wie das aus dem Meer aufsteigende wilde Tier, das es darstellt. Interessanterweise wird in Offenbarung, Kapitel 17 ein zweites siebenköpfiges Tier beschrieben, das aber anders aussieht als das wilde Tier aus dem Meer.
Das Bild des Tieres, auf das in Offenbarung, Kapitel 13 zum erstenmal Bezug genommen wird, wird danach stets zusammen mit dem wilden Tier erwähnt, und zwar hauptsächlich in Verbindung mit der Anbetung dieses wilden Tieres und dem Empfangen seines Kennzeichens. An beidem ist das Bild des Tieres beteiligt (Offenbarung 14:9-11; 15:2; 16:2; 19:20; 20:4).
Was ist unter diesem „Bild des wilden Tieres“ zu verstehen, und welchem Zweck dient es? Es soll die Anbetung des siebenköpfigen wilden Tieres, von dem es ein Bild ist, fördern, um so das wilde Tier am Dasein zu erhalten. Dieses Bild wird angefertigt, nachdem das siebenköpfige wilde Tier von seinem Schwertstreich wiederhergestellt ist, also nach dem Ende des Ersten Weltkrieges. Es ist keine leblose Statue wie das Bild, das Nebukadnezar in der Ebene Dura aufrichtete (Daniel 3:1). Das zweihörnige wilde Tier haucht diesem Bild Lebensodem ein, so daß es lebt und seine Rolle in der Weltgeschichte spielen kann.
Die geschichtliche Entwicklung läßt erkennen, daß dieses Bild die von Großbritannien und den Vereinigten Staaten beantragte, befürwortete und unterstützte Organisation ist, die anfänglich als Völkerbund bekannt war. In Offenbarung, Kapitel 17 erscheint es unter einem anderen Symbol: als ein lebendiges, atmendes scharlachfarbenes wildes Tier, das selbständig existiert. Diese internationale Vereinigung „redet“ in dem Sinne, daß sie kühn behauptet, allein in der Lage zu sein, für die Menschheit Frieden und Sicherheit herbeizuführen. In Wirklichkeit ist sie aber für ihre Mitgliednationen zu einem Forum geworden, vor dem man sich in Tiraden ergeht und sich beschimpft. Völkern und Nationen, die sich ihrer Gewalt nicht beugen, droht sie mit Boykott oder anderen Maßnahmen, durch die ihnen sozusagen die Lebensader durchgeschnitten wird. Der Völkerbund hat Staaten, die nicht an seinen Ideologien festgehalten haben, sogar ausgeschlossen. Zu Beginn der großen Drangsal werden militaristische „Hörner“ dieses Bildes des wilden Tieres eine Verwüstung herbeiführen (Offenbarung 7:14; 17:8, 16).
Seit dem Zweiten Weltkrieg hat das Bild des wilden Tieres in Form der Organisation der Vereinten Nationen bereits buchstäblich getötet. (teilentnommen aus "Unterredungen anhand der heiligen Schrift" und " Die Offenbarung - Ihr großartiger Höhepunkt")
lg bibi
-
2
Nein, das glaube ich nicht. Computer werden nicht angebetet, sie sind Werkzeuge. Sie können ein Suchtmittel sein für viele Menschen, aber ein Suchtmittel wird auch nicht angebetet. Sucht ist eine Krankheit und man kann sie therapieren. Im Computer steckt nichts Widergöttliches und die Offenbarung des Johannes hatte sicher etwas anderes im Blick mit dem Bild vom Tier als ausgerechnet ein Schreib- und Lesewerkzeug. Es gab übrigens auch mal eine Zeit, in der man die Übersetzung der Bibel ins Deutsche als einen teuflischen Akt betrachtete... ;-)) Gruß, q.
Kommentar von
4what24what2 Nun, ich weiß es nicht. Denke aber, dass das schmachtende Sich-verzehren nach einer Substanz wie bei der Sucht schon einiges gemeinsam hat mit dem wie ich Anbetung sehe. Ob im Computer nicht Widergöttliches steckt kann ich ebenfalls nicht beurteilen. Anbetung hat für mich viel mit Zuwendung zu tun. Mit Betrachtung. Und sich selbst verlieren. Und Computern auch.
-
-
1Antwort von
Maik2Maik2
Ich hoffe und bin mir ziemlich sicher das ich es nicht erleben werde. Jedenfalls nicht von hier aus. Auch wenn die Zeichen aus Brüssel immer deutlicher werden. Ich weiss nicht ob bunte Bildschirme ein Objekt der Anbetung sein werden. Ich meine nicht jeder hat soziale Probleme, so das er einen Computer unbedingt benötigt. Es wird wohl eher das Geld sein. Die Wünsche werden vom Kapital im Menschen immer höher angesetzt, aber mehr Geld hat der Mensch dadurch auch nicht. Dadurch wächst natürlich die Unzufriedenheit und damit die Abhängigkeit. Aber (noch) haben wir eine Art von Freiheit in der die Armen nicht dem Tod ausgeliefert sind. Nicht jeder hat einen Fernseher im Haus und ich werd meinen das nächste Jahr auch abschaffen. Nicht zuletzt wegen der letzten Rechnung vom Stromanbieter.
-
1Antwort von
FalbeFalbe
Wenn die Zeit gekommen ist , dann wird Anbetung verlangt und natürlich weiß jeder zu der Zeit , wem das gilt . Warte es ab , bete heute schon dafür , daß du Kraft bekommst das " Tier" nicht anzubeten .
-
0Antwort von
kleineKirsche96 hhmmm also ich bin gläubig aber .. dass is schon ne schwere Frage .. meiner sicht nach könnte es aber gut möglich sein in solchen situationen frage ich immer meinen Prediger um Rat =)
Kommentar von
4what24what2 Hab ich früher auch gemacht, bekam aber immer recht neutrale Antworten wie "es kommt drauf an, wie man die Sache gebraucht", hatte aber trotzdem immer den Eindruck, dass die, die´s "richtig" gebrauchen, genauso stark in diesem Bann stehen.
-
Ich denke in dieser Hinsicht oft ähnlich.