Frage von fazula11, 328

Das beste und stärkste Argument gegen Religion(nen)?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Andrastor, 90

.) Das Allmachts-Paradoxon zum Beispiel.

.) Oder die Systemlogik Gottes Nichtexistenz

.) Oder das wenn eine der 3 monotheistischen Religionen Recht hätte, mehr als zwei Drittel der Menschheit dem Untergang geweiht sind...

.) Oder dass es die Religionen erst seit wenigen tausend Jahren gibt, die Menschheit aber mehr als 2 millionen Jahre alt ist. Was war mit allen Menschen davor? Ewige Höllenqualen weil Gott sich ihnen nicht offenbart hat?

.) Oder wie wäre es mit der Erpressung durch die Hölle?

.) Oder die logische Schlussfolgerung bezüglich dem "Bösen".

Kommentar von IDC16 ,

Gibt es tatsächlich nur drei monotheistische Religionen? Kann ich mir schwer vorstellen...

Kommentar von Andrastor ,

Zumindest nur 3 anerkannte monotheistische Religionen und ihre verschiedenen Abspaltungen. Das Christentum mit dem römischen Katholizismus und dem Protestantismus z.B., das Judentum mit den orthodoxen Juden und anderen (keine Ahnung welche es noch gibt) und der Islam mit seinen verschiedenen Untergruppen.

Kommentar von Ichthys1009 ,

"...Erpressung durch die Hölle" - das wäre nicht Religion, das wäre ein Missbrauch der Religion. Und der Missbrauch einer Sache spricht nicht gegen die Sache an sich.

Hier mal einige Gedanken zu dem Vorurteil, dass Religionen (oder Gott selbst) uns immer alles verbieten wollen:

Die eigentliche Freiheit

ist mächtig.

Sie hat die Kraft,

zu tun, was sie eigentlich
will.

Der Mensch ist gut
geschaffen.

Was der Mensch eigentlich
will,

ist darum das Gute.

Wer es schafft,

sein Handeln am Guten zu
orientieren,

der ist wirklich frei.

Gott will den Menschen nicht
einengen.

Das wäre ein falsches
Gottesbild.

Im Gegenteil,

Gott will den Menschen frei
machen.

Wer ist freier:

Derjenige, der in ein Casino
gehen darf

und dort sein gesamtes
Monatsgehalt verspielt;

oder derjenige,

der innerlich frei von
Spielsucht ist

und über sein Monatsgehalt
vernünftig verfügen kann?

Kommentar von Andrastor ,

Gott erprisst uns mit der Hölle. Das ist was wir aus der Bibel entnehmen können.

Die Gedanken die du da schreibst sind unlogisch. Wenn Gott zulässt das ein Mensch einem anderen die Freiheit nimmt und sich nicht einmischt, obwohl er es könnte, ist ihm die Freiheit des Täters wichtiger als die des Opfers.

Wenn ein Süchtiger weniger frei ist als ein Nicht-Süchtiger (was dein Text aussagt), obwohl Sucht keine Entscheidung ist, dann ist es Gottes Schuld das er den einen unfreier geschaffen hat als den Freien. Wo ist denn da noch die freie Wahl?

Kommentar von Andrastor ,

danke für das Sternchen :)

Antwort
von Nijori, 148

Es gibt keine echten Argumente gegen jede Religion, es gibt Argumente gegen verschiedene Interpretationen einzelner Religionen, aber Religion an sich ist nur so gut oder schlecht wie der Praktizierende sie macht.

Du kannst sagen das ein Religiöser andersartige hasst und dann wiederum kannst du einem begegen der genau die selbe Religion hat und jeden Menschen ob schwarz, weiß, gelb, rot, homo, hetero, transgender, klein, groß oder was es sonst noch für Unterschiede gibt, mit offenen Armen empfängt.

Das Problem mit Religion ist, das viele religiöse Menschen ihre heilige Schrift für ein zeitloses, fehlerfreies, göttliches Stück Text halten, während es schon längst nicht mehr zeitgemäß ist.
Religion entwickelt sich im Bestfall mit den Menschen mit, ein uraltes Stück Text sind nur die verhallten Worte eines längst Toten, man kann daran Anlehnung finden, aber sie werden sich niemals entwickeln und einen wirklich Religionssuchenden nur behindern wenn er sich dran bindet, in sowas finden nur Menschen Trost die nicht selber denken wollen.

Antwort
von 3plus2, 107

Mahatma Gandhi:" Gott hat keine Religion."

Gott hat den Menschen 10 Gebote gegeben, die Religionen haben daraus über 1000 Verbote gemacht, die Menschen, das menschliche Gewissen fühlt und weiß was gut oder böse ist.

Alle Menschen haben einen Kopf manche denken auch damit.

Kommentar von Maisbaer78 ,

Gott hat den Menschen 10 Gebote gegeben

Die Religion sagt, dass Er/Sie das getan hätte. Das macht es nicht zur Tatsache. Eben darum ja das Zitat von Gandhi, sehr treffend.

Antwort
von blechkuebel, 153

Es gibt keinen stichhaltigen Beweis, dass es Gott gibt. Deswegen heißt es auch "Glaube".

Kommentar von Maisbaer78 ,

Nach dem Glauben an sich hat FS aber nicht gefragt.

Kommentar von blechkuebel ,

Doch hat er, bzw. um genauer zu sein hat der FS nicht spezifiziert, was denn mit "Argument gegen Religion" gemeint ist. Gegen die Wahrheit der Religion? (Diese Frage habe ich beanwortet). Gegen Religion als moralische Lehre? Ist unklar, so wie die Frage gestellt ist.

Kommentar von Maisbaer78 ,

Nein, an Gott zu glauben bedeutet nicht zwangsläufig auch, religiös zu sein.

Ich kann an etwas Glauben und gut ist. Aber erlege ich mir selbst Regeln auf, am besten noch von einer einflussreichen Person "diktiert" dann ist es Religion. Religion legt fest wie und was geschehen ist, geschehen wird und zu geschehen hat.

Glaube bedeutet nur die bloße Existenz von Etwas/Jemandem als gesichert zu erachten.

Kommentar von blechkuebel ,

Stimmt, aber die Regeln sind in den Religionen Christentum, Islam und Judentum meist deswegen verbindlich, weil sie von Gott kommen sollen, und wenn man darauf hinweist, dass es Gott vielleicht nicht gibt, dann nimmt dieses Argument eben diese Verbindlichkeit. Deswegen ist das Argument auch ein Argument gegen diese Religionen (und möglicherweise zieht dasselbe Argument auch bei Hinduismus,nur bei Buddhismus nicht).

Kommentar von Maisbaer78 ,

Natürlich ist das der punctus cnactus in den abrahamistischen Religionen. Jedoch sind es nur Worte die Gott in den Mund gelegt werden und nicht Gottes Worte selbst. Das eben ist Religion.

Der Glaube lässt einen Gott nichts sagen und legt Ihm keine Meinung nahe. Der Glaube an einen Schöpfer bedingt keinerlei weiterführenden Klarheit über dessen Wesen oder Charakter.

Kommentar von comhb3mpqy ,

was wäre denn ein stichhaltiger Beweis?

Antwort
von DottorePsycho, 116

Gegen die Religionen spricht der damit verbundene Zwang, gewisse Dinge zu tun oder zu unterlassen sowie die Androhung von göttlicher Strafe bei Zuwiderhandlung. Zwang und Strafe führen zu Stress und Angst, was ich aus psychologischer Sicht als absolut schädlich bewerte.

Gegen Glauben ist indes nichts einzuwenden.

Kommentar von Chichiri ,

Wo ist für dich der Unterschied zu Gesetzen, die ja auch ein Zwang sind, gewisse Dinge zu unterlassen, weil auch eine Strafe bei Zuwiderhandlung angedroht wird. Dieser Zwang und diese Strafe müssten ja dann ebenfalls zu Stress und Angst führe, was für dich absolut schädlich wäre..

Oder machst du hier einen Unterschied zwischen weltlichen und religiösen "Gesetzen"? 

Kommentar von DottorePsycho ,

Die religiöse Strafe ist ja in der Regel die Hölle o.ä. Da ist die Angst und der Stress ungleich höher für jemanden, der hieran glaubt.

Eine Angst vor dem Finanzamt - als Beispiel für eine irdische/weltliche zwangausübende Gewalt - ist ja nicht real, wie z.B. die Angst vor einem hungrigen Löwen (ohne Gitter zwischen Dir und ihm).

Kommentar von Chichiri ,

Wenn man zum beispiel Steuern hinterzieht, dann ist die Angst vor dem Finanzamt schon real...

Aber so wie ich deinen Eingangskommentar verstanden habe, spielt die Intensität der Angst und des Stresses ja gar keine Rolle. Es war nur die Rede davon, dass Systeme mit Zwang schlecht sind und das ein Argument gegen das System darstellt. 

Daher die Nachfrage ^^

Kommentar von DottorePsycho ,

Bei meiner ursprünglichen Antwort bin ich auf die Intensität lediglich nicht eingegangen. Ich bin davon ausgegangen, dass es selbstredend ist, dass größere(r) Zwang und Strafe zu mehr Stress und Angst führen.

Kommentar von Chichiri ,

Sicherlich führt größerer Zwang zu mehr Stress. 

Aber wieso ist das dann ein Argument gegen Religionen und nicht gegen Staaten und gegen unsere Gesetze? Dann müsstest du ja auch sagen, dass du gegen unsere Gesetze bist - nicht in dem Maßen wie gegen Religionen - aber dennoch dagegen.

Was man vielleicht auch einer anderen Perspektive betrachten muss: Es gibt zum einen die Androhung der Hölle auf der einen Seite. Auf der anderen Seite steht die unendliche Geduld und die Vergebung durch Gott. (Beides natürlich immer unter der Prämisse, dass man glaubt) 

Daher hat mich das Argument nicht so ganz überzeugt.

Kommentar von DottorePsycho ,

Wenn DU keine Angst vor der Hölle hast, ist ja alles gut für Dich. Trotzdem bleiben Zwang und Strafandrohung grundsätzlich schädlich.

Wenn Du z.B. glauben würdest, dass Dir die Hölle droht, wenn Du vorehelichen GV hättest oder masturbieren würdest, dann wäre das ungesund, weil Du Dir dann entweder ein gesundes Sexuelleben verbieten würdest oder Angst vor der Strafe Gottes hättest.

Der "Zwang" seine Steuern abzuführen oder andernfalls ins Gefängnis zu wandern, ist damit nicht vergleichbar. Und ich behaupte mal, das weisst Du auch genau.

"Dann müsstest du ja auch sagen, dass du gegen unsere Gesetze bist"

Müsste ich gar nicht. Gute Nacht!

Antwort
von 1988Ritter, 88

Es gibt kein Argument gegen Religionen. Religion ist reine Kopfsache. 

Antwort
von Ryuuk, 60

Die Tatsache, dass in der ganzen Geschichte der Menschheit, niemand auch nur dem geringsten Beweis, für die objetive Richtigkeit von irgendeiner Religion, hat finden können.

Kommentar von Maisbaer78 ,

Naja aber leider existiert auch die Tatsache, das diese Religionen alle so ausgelegt sind, dass man Ihnen einen eventuellen Irrtum ebenso wenig nachweisen kann.

Etwas nicht beweisen zu können, bedeutet nicht, man habe automatisch Unrecht, erst recht dann nicht, wenn die konträre Meinung dazu ebenfalls ohne Argumente da steht.

Soll doch jeder der Religion folgen, die er für richtig hält. Es gibt auch Religionen die keine Gottheit brauchen, bzw sich einen nicht personifizierten Gott geschaffen haben. Kapitalismus zum Beispiel. Die Wurzel der Schöpfung ist hier das Geld und das bedingungslose Wachstum.

Antwort
von vonGizycki, 21

Grüß Dich fazula11! 

Ich würde eher sagen, gegen Religion an sich kann man nichts haben. Dafür muss man aber Religion definieren.

Es gibt nur eine Definition, die meines Erachtens am Besten dem nahe kommt, was Religion wirklich ist:

„Religion ist erlebnishafte Begegnung mit dem Heiligen und antwortendes Handeln des vom Heiligen bestimmten Menschen“.

Da wäre aber noch zu klären, was heilig bedeutet:

Wikipedia:

Heilig bezeichnet etwas Besonderes, Verehrungswürdiges und stammt wortgeschichtlich von Heil ab, was sich abgeschwächt noch in heil („ganz“) wiederfindet. Im allgemeinen Sprachgebrauch ist heilig ein im Zusammenhang mit Religion gebrauchter Begriff mit der zugedachten Bedeutung „einer Sphäre des Göttlichen, Vollkommenen oder Absoluten angehörig“, ...

Heilig muss aber nicht unbedingt ein Gott oder irgendwelche Götter sein, sondern kann auch das Leben selbst sein, mit all seiner Vielfalt oder die Welt und das Universum, welches als besonders verehrungswürdig erlebt und angesehen werden kann.

Danach kann man nichts gegen Religion haben, nur etwas gegen dogmatische Inhalte die verbreitet werden und das wiederum ist etwas anderes.

Herzlichen Gruß

Rüdiger

Antwort
von Maisbaer78, 100

Gegen Religionen hat man am besten gar kein Argument, dann bleibt auch alles friedlich.

Religion ist ein oft enorm tief verwurzeltes und sehr persönliches Prinzip.

Wann immer man daran Kritik übt, verletzt man einen Menschen.

Diskussionen müssen erlaubt sein, aber eine generelle Ablehnung finde ich, sollte nicht statt finden.

Antwort
von Akainuu, 125

Religionen basieren auf einer Lebenseinstellung.

Sich in die Lebenseinstellung anderer Menschen einzumischen, spricht mehr gegen einen als für einen.

Folglich stellt sich mir die Frage, warum man irgendein starkes Argument gegen fremde Lebensweisen braucht, da diese niemanden etwas angehen.

Kommentar von Maisbaer78 ,

Wunderbar formuliert. Und ich mag deinen Avatar. Könnt mich jedesmal kringeln wenn ich den seh :)

Kommentar von BlauerSitzsack ,

Ja stimmt, dein Avatar ist echt zu goldig :))

Kommentar von Maisbaer78 ,

Das ist ja nur ein Teil des Gesamtbildes :D

http://www.buzzfeed.com/karstenschmehl/bad-pun-dog-beste#.xfjMB4e3G

Kommentar von Akainuu ,

Ich liebe diesen Hund :DDD

Ja, die Memes kenne ich haha

Antwort
von nowka20, 14

wer argumente gegen religionen sich ausdenkt, ist ein unwissender, vielleicht auch ein dummer mensch.

denn der hat das prinzip des gläubigseins nicht verstanden

Antwort
von BlauerSitzsack, 131

Jeder darf glauben, was er will.

Ob man an Gott glaubt oder nicht ist seine Sache.

Es nervt einfach nur noch, immer das gleiche Getue, meine Güte!

Antwort
von asidani, 107

So viele Tote, So viele Kriege, Missachtung, Hass und das nur auf Grund verschiedener Religionen deren Beweise für Götter/Gott noch nichtmal existiert

Kommentar von comhb3mpqy ,

Es gibt Dinge, die man untersuchen und beweisen kann. Wenn ein Mensch von der katholischen Kirche heilig gesprochen werden soll und es die Bedingung gibt, dass ein Wunder passiert sein muss, dann wird das von Ärzten untersucht. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann ist ein Schritt getan, damit das Wunder auch bestätitg wird. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind. Wenn man dazu etwas lesen möchte, dann kann man im Internet ja mal nach "Atheist bestätigt Wunder katholische Kirche Interview" suchen (ohne Anführungszeichen) und das lesen.

Kommentar von asidani ,

Jo wenn du meinst jeder hat ein Recht auf seinen Glauben

Antwort
von DerBuddha, 14

die entstehungsgeschichte der religionen selbst und der fakt, dass jeder gläubige, der sich vorstellt wie sein gott wäre, gerade einen eigenen gott erschaffen hat.............:)

Antwort
von IDC16, 84

Religion tötet keine Menschen.

Menschen töten Menschen.
Und ohne Hass tötet der Mensch nicht.

Ob mit oder ohne Religion.

Wofür brauchst du Argumente gegen Religionen?
In Deutschland darf jeder glauben, was er will.

Und das, was du Wissen nennst, ist auch nur Glauben, im Endeffekt.

Kommentar von Ryuuk ,

Mit oder ohne Religion würden gute Menschen Gutes tun und böse Menschen Böses, aber damit gute Menschen Böses tun braucht es Religion.

- Steven Weinberg

Kommentar von IDC16 ,

@Ryuuk ganz genau.

Antwort
von Nijori, 66

Wieso stellen hier eigentlich alle immer Religion mit den großen monotheistischen Religionen gleich?

Sobald das Wort Glaube oder Religion irgendwo steht kommen Antworten zu dem Gott eben dieser 3 Religionen, die sind nicht das Zentrum der religiösen Welt.

Um mal ganz offen zu sein: Bekommt euren Kopf aus dem Ar sch es geht hier z.B. um Religion im allgemeinen.

PS: Das ist nicht meine Antwort auf die Frage, nur mal so eine Randaussage, meine Antwort ist......irgendwo anders hier^^

Antwort
von Cupcake4444, 89

Durch Religion gibt es zwar Arbeitsplätze aber Krieg, Tot und mehr Schule.

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