Das Amt droht mit Sperre des Unterhaltsvorschuss wegen unterschiedlichem Familienname, ist das rechtens?

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6 Antworten

Verstehe ich dich richtig: Dein Kind trägt zZ den Nachnamen des ursprünglich angegebenen Kindsvaters? Also nicht den Namen seine Mutter, sondern irgendeines Menschen, mit dem es niemals eine Verbindung haben wird? Dann würde ich schon für das Kind eine Namensänderung anstreben...

Das tut aber nichts zur Sache, das der Name des Kindes nichts mit deinem Anspruch auf Unterhaltsvorschuss zu tun hat. Du bist der Vater, das Kind lebt bei dir, fertig.

Wenn die Amtsmitarbeiterin dir weiter blöde kommt, wende dich mal dezent an den Amtsleiter.

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Du musst ja irgendein Dokument haben, das Dich als Vater des Kindes ausweist. Davon schickst Du eine Kopie ans Amt. Weiteren Blödsinn ignorierst Du einfach, sonst wirst Du noch verrückt. Sollte das Amt wirklich die Leistungen sperren, sofort Widerspruch einlegen und beim Sozialgericht einen Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung gegen das Amt stellen. Am Besten mit Anwalt.

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Kommentar von Bessermalfragen
10.02.2016, 19:09

Hallo rasperling1,

danke für deine Antwort. Selbstverständlich habe ich ein Dokument, das haben die auch schon seit 2 Jahren vorliegen – ich habe ja seit 2 Jahren schon UVS erhalten! Es geht hierbei um eine ganz bestimmte Dame vom Amt, die der Meinung ist, mein Junge sei aufgrund des unterschiedlichen Namens seit Neuestem nicht mehr unterhaltsberechtigt. Meine Fage ist also ganz explizit, ob diese Differenz rechtliche Auswirkung auf seinen Anspruch auf den UVorschus hat, was ich nach den Antworten hier verstärkt bezweifle...hab Dank! Ich werde mich weiter um eine definitive Grundlage bemühen, bevor ich dort auflaufe... ;)) thx

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Nun setzt mich seit ca. 1 Jahr das Amt massiv unter Druck und droht mit
Sperrung und Einstellung der Leistung, da der Junge nicht meinen
Familienname trüge.

Namen sind Schall und Rauch. Es kommt nur auf die Verwandschaftsverhältnisse ( =Elternteil ) an. Das Amt kann natürlich die Vorlage des Nachweises der Vaterschaft, sprich des ergangen Urteils verlangen.

Welchen rechtlichen Zusammenhang hat bitte der Name mit dem rechtlichen Anspruch auf Unterhalt?

Überhaupt keinen.

Es ist natürlich so, das der Unterhaltsvorschuss maximal 72 Monate gezahlt wird.

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Wenn ein Paar nicht verheiratet ist, bekommen die Kinder immer den Namen der Mutter.

Da will das Amt wohl wieder stressen ?

Lass Dir von denen den zuständigen Patagraphen nennen.....schätze mal das können die nicht.

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Kommentar von DFgen
11.02.2016, 07:55

Wenn ein Paar nicht verheiratet ist, bekommen die Kinder immer den Namen der Mutter.

Auch bei unverheirateten Eltern kann das Kind den Namen des Vaters erhalten....

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Der Nachname des Kindes spielt keine Rolle, sonder einzig die Tatsche, dass du als Vater eingetragen bist und das Kind bei dir lebt.

Schick dem Amt eine Kopie der Unterlagen - wenn sie dich dann weiter unter Druck setzen, hilft ggf. eine "Dienstaufsichtsbeschwerde".

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Dann solltest Du zum Fachanwalt gehen. Rein logisch kann ich die Begründung des Amtes nicht nachvollziehen. Wenn die Verwandtschaftsverhältnisse hinreichend geklärt sind, sollte der Name keine Rolle spielen. Allerdings kann ich die Namensgebung auch nicht nachvollziehen.

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Kommentar von Bessermalfragen
10.02.2016, 18:23

Hallo Kuno33,

danke für deine schnelle Antwort. Die Namensgebung beruht auf der Tatsache, dass die Kindsmutter irrtümlich den damaligen Freund als Vater und Namensgeber für den Kleinen angegeben hat. Wir hatten und haben keine Beziehung, es gab nur das "eine Mal"... die Schwangerschaft war ungeplant und sie versuchte, diese dem eigentlichen Partner unterzujubeln, wir haben also ein sog. Kuckuckskind. Der Kleine lebt heute bei mir und ich habe logischerweise einen anderen Namen. Ändert aber, wie du auch schon sagtest, nix am Anspruch des Unterhalts....manman ich hab echt nix besseres zu tun ;)) Danke dir*

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