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Das 9. Gebot Gottes...

Frage von Chris60 Chris60

besagt: "Du sollst nicht begehren deines nächsten Weib." Wer gegen die 10 Gebote verstößt sündigt. Wenn aber eine verheiratete Frau sich in einen anderen Mann verliebt, dann begehrt sie den doch auch in gewisser Weise. Sündigt sie dann nicht ? In den 10 Geboten ist vom Begehren nach einem anderen Mann keine Rede oder ?

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Antworten (12)

  • 5
    Antwort von heinmueck heinmueck

    Wie wäre es mit diesem Text:

    "Du sollst nicht nach der Frau deines Nächsten verlangen, nach seinem Sklaven oder seiner Sklavin, seinem Rind oder seinem Esel oder nach irgendetwas, das deinem Nächsten gehört."

    Womit geklärt wäre auf welcher Stufe Frauen für Christen stehen.

    Kommentar von quopiam quopiamquopiam

    Schön, daß wieder Gelegenheit ist, Vorurteile über Christen zu verbreiten. Erstens steht das Gebot im AT und ist zeitgebunden formuliert. Die Stellung der Frau im alten Israel war nun einmal eine solche, daran sind die Christen nicht schuld. Und zweitens zählt für Christen das NT, in dem das Doppelgebot der Liebe steht, welches nach Jesus "das Gesetz und die Propheten" ist. Schlaumeier!

    Kommentar von heinmueck heinmueckheinmueck

    Wie kann es möglich sein mit einem Bibelzitat Vorurteile zu verbreiten??!

    "Und zweitens zählt für Christen das NT..." Klär mich auf: Ist das Alte Testament für Christen ungültig?

    So geht´s nicht quopiam, immer predigen, man solle als Ungläubiger in der Bibel lesen, und wenn die Aufforderung befolgt wird, dann behaupten, man hätte an der falschen Bibelstelle gelesen...

    Kommentar von riara riarariara

    Dein Zitat beweist nur auf welcher Stufe Frauen im Judentum vor 3.000 Jahren standen. Du wirst ja wohl kaum behaupten das waere noch heute so...oder? Ganz nebenbei ist die Gleichstellung der Geschlechter ein langer Kampf, den wir selbst in Deutschland ja erst lange nach dem 2. Weltkrieg erreicht haben, den Schwulenparagraphen gab es bis in die 70er...Bitte nicht verallgemeinern, vor allem nicht mit einem Bezug auf die Antike...:-)

    Kommentar von heinmueck heinmueckheinmueck

    Um das Christentum zu beurteilen, kommt man nicht darum herum sich die Geschichte des Christentums anzusehen. Ich verstehe deine Kommentare so, dass es Christen freigestellt ist, welche Bibelstellen heute Gültigkeit haben. Ich fürchte, das sehen strenggläubige Christen anders.

    Der von dir erwähnte "lange Kampf" um die Gleichstellung der Geschlechter und die Entkriminalisierung von Schwulen wurde nicht von Christen mit Argumenten aus der Bibel geführt. Im Gegenteil - aus der Bibel wurden auch im 20. Jahrhundert von Christen und "Oberchristen" "Argumente" gegen die Gleichstellung von Frauen, Schwulen und anderen zitiert.

    Kommentar von riara riarariara

    Das sehe ich anders. Ich glaube gerade die Gleichberechtigung der Frauen hatte sehr wohl eine breite Unterstuetzung aus den evangelischen Lager. Die EKD weihte bereits in den 50er die ersten weiblichen Pastoren und heutzutage sind nicht nur Bischoefe an der Tagesordnung sondern die EKD wird seit einiger Zeit von einer Frau geleitet...

    Das mit den "strengglaeubigen Christen" ist mal so eine Sache, wir reden von fundamentalen oder extremen Formen, die in der Welt eine Minderheit darstellen. Die katholische Kirche ist da sicher anders angelegt, obwohl man auch dort in den Gemeinden eine sehr starke Stellung der Frauen findet, Religion findet nunmal in den Gemeinden statt und nicht im nur im Vatikan...

    Ich finde solche Pauschalaussagen nicht fair, kein Mensch verurteilt alle Fussballfans anhand der wenigen Hooligans. Mein Glauben hat nichts mit Vorurteilen, Dogmen oder Engstirnigkeit zu tun, jeder der mich kennt, weis das und das gleiche gilt fuer die Mehrheit der Christen mit denen ich in etwa einer Stunde hier in Nairobi im Gottesdienst sitzen werde, alles andere sind Pauschalurteile, die nicht gerade ein positives Bild auf den Verurteiler werfen...:-)

  • 3
    Antwort von quietprof quietprof

    Da kann man mal sehen, wie es um die (Pseudo)gleichberechtigung bestellt ist. Aber wer glaubt auch an die 10 Gebote, wenn sowieso jeder dagegen verstösst bzw. wenn gesagt wird, Du darfst nicht töten, kannst aber trotzdem in den Himmel kommen. Was für ein Blödsinn schon ansich :-)

    Kommentar von Raubkatze45 Raubkatze45Raubkatze45

    Da hast du Recht, es wäre ein Widerspruch. Wir kommen aber nicht alle in den Himmel, das steht schon im Evangelium. Gott ist barmherzig u n d gerecht und seine Botschaft wäre nicht ernstzunehmen, wenn es keine Entscheidung und keine Vergeltung gäbe. Ein Mörder ohne Reue z.B. kann eben nicht in das Reich Gottes kommen, egal ob Frau oder Mann. Das hätten die Menschen nur gerne, es ist eine tolle Rechtfertigung für den bequemeren Weg einer Spaßgesellschaft.

    Kommentar von quietprof quietprofquietprof

    Ja nee, ist klar. Sorry, in meinen Augen, was für ein Blödsinn. Wenn ein Mörder bereut, kommt er trotzdem in den "Himmel" oder in das Reich Gottes? Wenn ein Pädophiler bereut, kommt er trotzdem in den Himmel? Ok, würde bedeuten, die ganze Aggression gegen Mörder, Pädophile ist ein rein menschliches Vergehen? Die ganze Aufregung, die Ihr begeht, nur umsonst? Na denn, ein Mörder oder pädophiler hätte kurz seinen Spass gehabt, bereut und fühlt sich wohl. Na denn, מזל־טוב.

  • 3
    Antwort von Wally1 Wally1

    In der Zeit als die 10 gebote entstanden sind, gab es noch keine Gleichberechtigung!!

    Kommentar von Rehbilein RehbileinRehbilein

    Deswegen braucht das Gesamte Bibelwerk mal ein Update.

    Kommentar von drsnuggles1980 drsnuggles1980drsnuggles1980

    naja besser wäre sie käme glcieh ganz ins museum

    Kommentar von Rehbilein RehbileinRehbilein

    Es gibt ja noch ein paar die dran Glauben

    Kommentar von drsnuggles1980 drsnuggles1980drsnuggles1980

    was bei einem veralteten text leider noch schlimmer ist als sowieso schon

    Kommentar von quietprof quietprofquietprof

    @drsnuggles1980 DH

    Kommentar von Raubkatze45 Raubkatze45Raubkatze45

    Es sind nur einige Milliarden!

    Kommentar von quietprof quietprofquietprof

    Leider "Gottes", und genau diese Milliarden sind die Gefahr.

  • 2
    Antwort von riara riara

    Das Gebot richtet sich eindeutig auf das Begehren. Ehebruch wurde generell mit dem Tode bestraft, wie es noch heute im Islam praktiziert wird (Steinigen).

    Das verwerfliche an der Begierde ist nichts anderes als Gier, Eifersucht oder Missgunst, die ja im eigentlichen Schuld an vielen Auseinandersetzungen ist.

    Frauen wurde z.Zt. der mosaischen Gesetze so eine Handlung wohl nicht zugetraut, die damalige Gesellschaft war von der Gleichstellung der Geschlechter etwa soweit entfernt wie von der Kernfusion. Wie bereits des oefteren gesagt, man sollte den geschichtlichen Kontext miteinbeziehen, immerhin sind die 10 Gebote mehr als 3000 Jahre alt...

  • 2
    Antwort von Leisetreter Leisetreter

    Gilt aber auch für die Frau. Diese Gebote hat ein Mann gemacht und hat nicht mit der Emanzipation gerechnet.

  • 2
    Antwort von KRU3M3L KRU3M3L

    Die Bibel ist ein Widersrpuch in sich. Das ist doch gar kein problem! Du kannst auch töten und in den Himmel kommen, schließlich hat Jesus ja alle Sünden mit seinem Tod von der Menschheit genommen.

    Kommentar von drsnuggles1980 drsnuggles1980drsnuggles1980

    jaja so ist das, er vergibt uns allen...pfff

    Kommentar von Raubkatze45 Raubkatze45Raubkatze45

    @ KRU3M3L: Der Widerspruch liegt nicht in der Bibel, sondern in deinen Worten! Vergebung setzt Reue voraus und den Vorsatz, das Böse zu meiden.

  • 1
    Antwort von kurtjohann kurtjohann

    Hallo Chris entschuldige dass ich dir erst jetzt annworte. zum 9 gebot ist zunächst zu sagen, dass ers das 10 gebot ist. du sollst nicht begehren deines nächsten frau, knecht , magd noch alles was sein ist. diese gebot stammt aus patriarchalicher Zeit der Bibel, in dem die frau, eigentum, besitz des mannes war. wir müssen also dieses gebot in die heutige zeit übertragen und dann ist es sehrt eindetuig, dass das natürlich für beide gilt. diskussionswürdig ist sicherlich was mit diesem begehren gemeint ist. ist es nur der wunsch, oder ist die tatsache in die ehe eines paares einzubrechen. ich denke heute sagt das gesetz uns, dass wir bestehende partnerschaften respektieren sollten.

    vg kurt

    Kommentar von Chris60 Chris60Chris60

    Hallo kurtjohann, vielen Dank für deine Antwort. Ich habe mich auf die Seite bezogen. Dort steht es als 9. Gebot. "Die Zehn Gebote GOTTES sind das Grundgesetz des Lebens: 1 Du sollt keine anderen Götter haben neben mir
    2 Du sollst den Namen des Herrn nicht missbrauchen
    3 Du sollst den Feiertag heiligen
    4 Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren
    5 Du sollst nicht töten
    6 Du sollst nicht ehebrechen
    7 Du sollst nicht stehlen
    8 Du sollst nicht falsch Zeugnis reden ...
    9 Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib 10 Du sollst nicht begehren deines Nächsten Hab und Gut"

    http://web246m.dynamic-kunden.ch/maria/gebote.html. Bin ja auch nicht bibelfest. Darauf erhebe ich keinen Anspruch. Es ist vielmehr so, dass ich mich u.a. mit der Bibel auseinandersetzen möchte um zu Erkenntnissen zu gelangen.Mit Begehren meinte ich nur den Wunsch. Es betrifft nicht meine Situation, da ich in einer überaus glücklichen Beziehung lebe. Vielmehr hat mich das schon immer beschäftigt, wieso in der Bibel die Frau nicht in solche Aussagen mit einbezogen wurde. Das fand ich schon immer bedenkenswürdig.lg Chris60

    Kommentar von Chris60 Chris60Chris60

    Es ist auch nicht die einzige Seite, wo das als 9. Gebot steht. Also z.B bei http://www.kirchenweb.at/ministranten/christentum/gebotegottes.htm auch, usw....9.Gebot:"Du sollst nicht begehren deines nächsten Frau." lg Chris60

  • 1
    Antwort von Darklight Darklight

    Ich denke mal, früher war das für die Frauen einfach nicht drin, sich in einen anderen Typen zu verlieben, des kam einfach nicht in Frage. Deshalb hat Gott gnädig drüber hinweggesehen und das einfach nur für die Typen verallgemeinert... Aber ich glaube, auch Frauen "dürfen" das nach dem katholischen Glauben nicht... Aber irgentwie ist es doch besser, einen andern Mann zu lieben, als ewig unglücklich zu sein, oder etwa nicht?!

    Kommentar von Chris60 Chris60Chris60

    ...ja aber Gefühle kann man nicht immer steuern. O.k. man muß den Gefühlen nicht nachgeben aber wenn man sich verliebt, wächst auch das Begehren oder ist es nicht so?Man kann nur darum kämpfen, dass man sich so schnell wie möglich wieder "entliebt".

  • 1
    Antwort von norbi22 norbi22

    ist das Gleiche!

  • 1
    Antwort von Saarland60 Saarland60

    Das ist dann sozusagen nicht bußgeldbewehrt. Man darf ja auch gelegentlich den Rasen betreten.

  • 1
    Antwort von Rehbilein Rehbilein

    Dann hat der andere Mann gegen das Gebot verstoßen.

    Frauen dürfen fast alles.

  • 1
    Antwort von swallowtail swallowtail

    Hurra, Freie Fahrt für die Frau!

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