Mein Ausgangspunkt:
Unser durch Uhren bestimmte 24-Stunden-Tag auf der Erde ist etwas kuerzer als der durch den Umlauf der Erde um die Sonne definierte Sonnentag - oder: Unser Jahr mit 365 Uhrenzeit-Tagen ist etwas kuerzer als ein Sonnenjahr. Daher wird alle vier Jahre ein Schalttag eingefügt, der den Vorsprung der Uhrenzeit vor der Sonnenzeit nahezu ausgleicht. Eine Korrektur dazu gibt es bei den Jahrhundertwenden.
Dann muessten aber nach rund zwei Jahren unsere Uhren der Sonnenzeit rund einen halben Tag voraus sein.
Meine Frage:
Warum geht zwei Jahre nach einem Schaltjahr die Sonne nicht abends auf?
Hallo, vivi2010,
fuer deine Auskuenfte bedanke ich mich sehr, haben sie mir doch deutlich werden lassen, dass meine Frage einem Denkfehler entsprang:
Der Schalttag dient ja nicht dazu, Abweichungen zwischen dem 24-Stunden-Tag und einem Sonnentag auszugleichen. Vielmehr soll er verhindern, dass sich die Jahreszeiten in unserem Kalenderjahr verschieben. Wenn ich es richtig ueberschlagen habe, wuerde sich z.B. der Sommeranfang nach gut hundert Jahren ohne Schalttage auf meinen Geburtstag (Ende Juli) verschieben. Oder?
Mit herzlichem Dank fuer die Denkanstoesse und Gruessen von
umschala
Bitte und gern geschehen. In 100 Jahren wären es 25 Tage. Wenn Du Anfang Juli Geburtstag hast kommt das hin mit ende Juli. Viele Grüße.