Darstellung von Gott in der Bibel?

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11 Antworten

Grüß Dich Cheeky09!

Um das richtig beantworten zu können, müsste man auf eine Uni gehen. Das ist ziemlich komplex das Thema. Ich will damit sagen, das so, wie sich das für den Religionsunterricht darstellt, nur ein Gottesbild herauskommen soll, das außerordentlich positiv oder außerordentlich negativ ist. Eine Stelle allein reicht da nicht. Das Gottesbild in der Bibel stellt sich nämlich zweideutig dar. Einmal ist es ein rachsüchtiger Gott, der wüsteste Veschimpfungen und Strafen ausspricht, wenn man ihm nicht folgt. Hier ist genau das, was du suchst:

1) http://www.gottwissen.de/bibel/gott/grausam.htm

Über die Liebe Gottes gibt es nirgendwo etwas. Auch das hier ist keine Liebe:

Der Vers lautet in der Lutherbibel:

„Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“

Johannes 3,16

In der Einheitsübersetzung wird er wiedergegeben als:

„Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat.“

Johannes 3,16 EU


Du meine Güte: Gott opfert seinen Sohn, damit man an seine Liebe glaubt? Was ist das denn für ein Gott. Schlimm - grausam!So einen Gott darf es nicht geben und das darf nicht geglaubt werden.

Viel Spaß und herzlichen Gruß

Rüdiger

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Kommentar von vonGizycki
02.01.2016, 21:22

Ergänzung:

Das Gottesbild in der Bibel stellt sich nämlich zweideutig dar. Einmal ist es ein rachsüchtiger Gott, der wüsteste Beschimpfungen und Strafen ausspricht, wenn man ihm nicht folgt.

Die Zweideutigkeit ist nur dadurch bestimmt, das im anderen Fall behauptet wird, Gott sei Liebe - siehe Zitat über die Hingabe seines Sohnes.

Ansonsten gibt es nur allgemeines über Liebe in der Bibel:

Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf, sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit; sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles.

Die Bibel, 1. Kor 13,4-7

Das ist aber auch fraglich, denn zur Liebe gehört ebenso die Selbstliebe, die eben duldet nicht alles. Darf es auch nicht. Eigentlich ist sie gar nicht gewollt, was Gott angeht, weil nur Gott gefürchtet werden soll. Gott lieben und gleichzeitig Angst vor ihm haben? Wie geht das denn? 

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Eine Charakterisierung Gottes findest du im Gleichnis Jesu vom Vater und den beiden Verlorenen Söhnen (üblicherweise als "Gleichnis vom verlorenen Sohn" bezeichnet. Der Vater in der Geschichte steht für Gott. Wobei intereessant ist, wie die Söhne ihren Vater charakterisieren.

Auch in anderen Gleichnissen Jesu kommt Gott als Vater, König, Landbesitzer, Veranstalter eines Festmahlen usw. vor.

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Kommentar von JuengerJesu
02.01.2016, 14:53

du hast vergessen die klammer zuzumachen.

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Kommentar von scatha
03.01.2016, 16:58

Das gefällt mir, Quivittoq. Ich vermute, daß alle Gleichnisse, die irgendwie "Das Himmelreich" beschreiben, einen Aspekt Gottes erklären.

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Ja - das ist so ein Ding. Gott beschreiben (wahrscheinlich was daher labern)
Jesus wurde aufgefordert : " .. zeig (beschreibe) uns den Vater (Gott)".
Und was sagt (macht) er ? "..wenn ihr mich (den Menschen) gesehen habt, habt ihr den Vater gesehen". Seltsam, nicht ?
Wenn also Jesus keine erwartete Antwort geben kann, so kannst du dies schon garnicht.

Vielleicht kannst du (statt zu "labern")  vorstehendes einbringen in dem Sinne, daß jede Beschreibung Gottes nur eine unrealistische Vorstellung ist - Bibel hin oder her - und er uns in unserem Mitmenschen (Nächsten) begegnet.
So ähnlich hat sich Jesus auch weiter ausgesprochen (s. Mat.25,31-46)
http://www.bibleserver.com/text/EU/Matth%C3%A4us25

Thema ''Menschen fragen nach Gott''

Ja, genau wie die Jünger Jesu (s.o.)

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Um es kurz zu machen: In der Bibel wird JHWH als übler Kriegsgott dargestellt und nicht als Gott der Liebe. Und ein Kriegsgott war er in der realen Geschichte von Moses bis heute.

Wie könnte es sonst sein, dass Männer, die in den Krieg ziehen, um andere Männer zu töten, im Namen dieses Gottes gesegnet werden während Männer, die Männer lieben, verdammt werden.

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Dann schildere doch die Bibelstelle 2.Mose 20,4.

Die Menschen sprechen zwar mit Gott, aber ihr Herz ist fern von Ihm (Mt.15,8).

Da wären auch "Bildnisse" nutzlos, denn Gott kann man nicht "beschreiben" oder "malen", es wäre in allen Dingen "nichts" (Micha 5,12). 

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Komm doch auf das Gleichnis von Jesus zurück, wo Jesus Gott mit einem ungerechten Richter vergleicht, der von der armen Witwe erst genervt werden muss, bis er mal seinen faulen Allerwertesten hochkriegt.

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Nach der Bibel ist Gott gerecht, Liebe, barmherzig, gnädig, ewig u. v. m. Er ist unser Schöpfer ist und wir ein Teil seiner Schöpfung (1. Mose 1,1; Psalm 24,1). Die Schöpfung ist durch den ‘Sündenfall’ verunstaltet worden, aber gewährt dennoch einen Blick in seine Werke (1. Mose 3,17-18; Römer 1,19-20). Indem wir die Grösse, Zusammensetzung, Schönheit und Ordnung der Schöpfung betrachten, gewinnen wir einen Eindruck von der ehrfurchts-vollen Grösse Gottes.

Das Lesen einiger Namen Gottes kann bei der Suche nach dem Wesen Gottes helfen:

- Elohim - der Starke, Göttliche (1. Mose 1,1), - Adonaj - Herr, das die Beziehung zwischen Meister und Knecht anzeigt (2. Mose 4,10.13), - El Elyon - der Allerhöchste, der Stärkste (1. Mose 14,20), - El Roi - der Starke, der sieht (1. Mose 16,13), - El Schaddaj - der allmächtige Gott (1. Mose 17,1), - El Olam - der ewige Gott (Jesaja 40,28),- Jahwe - HERR “Ich bin”, d.h. der ewige, selbstexistente Gott (2. Mose 3,13-14).

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z.B. brennender Dornbusch oder bei der Übergabe der 10 Gebote an Moses.

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2.Mose 20,4
4 Du sollst dir [a ] kein Bildnis noch irgendein Gleichnis[A] machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist:

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Die Psalmen sind voll von Versuchen, Gott zu umschreiben. Such dir was aus...

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ist doch ganz einfach...:)

nimm das alte testament und schreibe dann nur noch folgendes:

gott = menschenbeeinflusser, kriegsverbrecher, machtgierig, mordend, eifersüchtig, unwissend, bestrafend = monster

wenn dein lehrer fragen hat, einfach mit entsprechenden bibelzitaten begründen...........falls du keine hast, ich kann dir genug hier reinsetzen.............*zwinker*

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