Guten Morgen,
heute mal im Auftrag :-) Was haltet ihr hiervon, bzw. kann jemand dazu was sagen???
Darlehenssumme: 170.000.- Zinsfestschreibung: 10 Jahre Anfangstilgung: 1% Nominalzins: 5% Effektivzins: 5,12% Gesamtzinskosten: 80.002,61.- Monatliche Rate: 850.-
Nimmt man an das die Darlehenskonditionen über den Zinsbindungszeitraum hinaus bestehen, wäre das Darlehen mit der Zahlung der letzten Rate nach 35 Jahren und 11 Monaten vollständig getilgt.
Ich kenne mich nicht aus, wäre dankbar für eure Meinungen !!!!
Also für eine Finanzierung, bei der alles finanziert wird, auch die Nebenkosten (Aussage: kein EK), hört sich das erst mal nicht so schlecht an. Eine genaue Beurteilung ist jedoch erst möglich, wenn sämtliche Rahmenbedingungen bekannt sind und dann auch alles zu den Zielen und Wünschen der Freundin passt. Das richtige Konzept ist viel wichtiger als die letzten Zehntel der Kondition für die erste Zinsfestschreibung.

das ist eine darlehnsberechnung. ich würde für 15 jahre festschreiben lassen. da liegst du bei der ing diba zur zeit bei 5,04 effektiv. vorausgesetzt du hast eigenkapital. ich finde dein angebot zu teuer. was ist mit sondertilgungsmöglichkeiten?

Richtig, sofern da keine Dynamik im Vertrag ist. Sind recht gute Konditionen. Kling nach Bausparvertrag, liege ich richtig?
flirtheaven am 27. Oktober 2009 08:39 es gibt z.zt wesentlich bessere kond. auch ohne bausparvertrag.
Hypothekendarlehen? Ausreicehnd besichert? da kann am Zins noch gut was gedreht werden - ich habe gestern Nom 4,27% angeboten bekommen, bei 2% Tilgung und 215.000€ darlehnssumme
Mehr weiß ich leider nicht, eine Bekannte hat mich gestern gefragt, die wollen ein Haus finanzieren. Ich hab ihr nur gesagt, das ich glaube wenn der Eff.zins so um 5% liegt ist es ganz gut... lach... bin wirklich ein Laie.

Der Zinsssatz ist mindestens 0,5 Prozentpunkte zu hoch, die Tilung mit 1% zu niedrig gewählt, bei Zinssteigerungen nach Ablauf der Zinsbindungsfrist hat man nämlich keine Chance, durch Senkung des Tigungssatzes auf die höhere Rate zu reagieren.
Wenn ich gerade auch noch in einem Kommentar lese, dass kein EK zu Verfügung steht, sträuben sich mir die Nackenhaare...
Bei Vollfinanzierung ist der Zins aber immer höher oder ??? blödfrag
YuLy42 am 27. Oktober 2009 08:12 Die Finanzierung ist viel zu knapp kalkuliert, ich würde den Rahmen auf höchstens 130.000€ reduzieren, ein neues Objekt muss also her.
Auch wenn meine Kommentare gelöscht wurden, nochmals meine Beanstandung der Antwort. Aufgrund der Fragestellung ist eine Aussage, dass die Finanzierung "viel" zu knapp kalkuliert sei und der Finanzierungsrahmen gesenkt werden sollte eine (wie schon bestätigt) falsche Annahme und somit ein schlechter Rat an die Fragestellerin (wenn das hier gewünscht ist, bitte). Auch die Aussage, dass der Zins mindestens 0,5% zu hoch sei, ohne die genauen Rahmenbedingungen zu kennen, entbehrt jeglicher Realitätsnähe. Ebenfalls problemlos ist (bei ausreichender Bonität) eine Vollfinanzierung ohne Eigenkapital. Klassischer Fall: Person X hat Studium mit Diplom abgeschlossen, aufgrund des Studiums bisher keine Möglichkeit gehabt viel Geld anzusparen. Jetzt jedoch, mit guter Anstellung, möchte Person X ein Haus kaufen. Ein ganz normaler Fall bei dem es keinen Grund gibt, dass eine Finanzierung zum Problem werden könnte. Das einzige Problem sehe ich in Beratern, die anstelle genau nachzufragen, sich lieber durch Falschannahmen zu Aussagen bewegen lassen, die eventuell überhaupt nicht zutreffend sind.
Ja, Marion79, bei einer Vollfinanzierung ist der Zins in der Regel höher, da das Risiko für das Unternehmen grösser ist.
flirtheaven am 27. Oktober 2009 08:40 ich habe vor 10 jahren auch ohne ek finanziert. wir haben allerdings vor dem hausbau etw 450 € mehr miete gezahlt als wir dann an abtrag hatten. von daher war es kein problem.
Inwiefern knapp kalkuliert ? Die verdienen beide wirklich gut ;-) also von der Belastung her denke ich schon dass sie sich das leisten können. Letztendlich steht es mir auch nicht zu das zu beurteilen, ist ja denen ihre Finanzierung.
Also was ich mal weitergeben kann wäre sie soll nach Sondertilgung fragen ? Und nach längerer Zinsbindung ??

ich habe gerade ein angebot von meiner hausbank bekommen, da liegt der zinssatz nominal bei 4,5%. diese 0,5%-pnkte kann man doch besser in die tilgung stecken als in die zinsen. ähnlich gutes angebot gab es von der bw-bank. du solltest auch darauf achten, dass sondertilgungen möglich sind!
Also es wird das Haus und die Renovierung finanziert. Den Notar + Grd.Buch Eintrag das bezahlen sie ja selbst. Ich als Laie fand eigentlich auch das sich das ganz gut anhört, aber wenn man keine Ahnung hat kann man ja schnell in eine Falle tappen.
Also nimm folgendes für Deine Freundin mit:
Nimm einen anderen Banker, falls die Sachlage genau so war und er nicht in der Lage war, Deiner Freundin deutlich günstigere KfW-Mittel (selbst Wohneigentumsprogramm z.Zt. 4,05% nom (4,11% eff.) 10 Jahre fest) anzubieten.
Sie soll sich auf dem Landratsamt informieren, ob evtl. Landesfördermittel für sie in Frage kommen, die sind meist am billigsten.
Sie sollte 2-3 Angebote einholen und hier darauf achten, ob der Berater sich nach ihren Wünschen erkundigt, oder ob ein ein "Angebot von der Stange" macht, so eines ist das von Dir geschilderte.
Die Finanzierung sollte aufgeteilt werden, gerade für Modernisierungen (Stichwort CO2-Einsparung) gibt es von der KfW-Bank spezielle, zinsgünstige Fördermittel.
Nicht das Angebot mit der auf den ersten Blick günstigsten Zinskondition für die erste Zinsfestschreibung nehmen, sondern dort unterschreiben, wo sie ein ordentliches Konzept bekommt, sich gut aufgehoben fühlt. Eine Finanzierung des Hauses geht oft über 30 Jahre, da stellt die erste Kondition meist nur einen Teil davon dar. Grüsse.
Vielen Dank, das werde ich weiter geben.