Frage von pferdressur, 158

Darf ich als nicht-Christin in der katholischen Kirche ministrieren?

Hallo. .. Ich bin 14 und "Buddhistin" Bin aber eine sehr gläubige Christin. .. Also, darf man als nicht Getaufte ministrieren? :)

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Eselspur, 93

Es gibt dafür keine klaren Regeln, nur Gewihnheiten. Frag deinen Pfarrer. - Als Taufwillige (="Katechumen") ist es ein besonders schönes Zeichen!

Antwort
von Nordseefan, 71

Nein, darfst du nicht. Aber wenn du an Gott glaubst, dann spricht nichts dagegen, das du dich taufen lässt und somit "ordentliches" Mitglied der katholischen Kirche wirst. Und dann kannst du auch ministrieren. Der Dienst am Altar ist was besonderes, du unterstützt dabei ja den Pfarrer, du empfängst auch die heilige Kommunion. Und dafür ist es notwendig getauft zu sein.

Antwort
von RudolfFischer, 63

Soweit ich weiß, darfst du doch ab 14 deine Religion selbst bestimmen ...

Es hängt im Einzelfall vom Pfarrer ab, ob du Ministrantin sein darfst. Ich habe Messen in internationaler Umgebung erlebt, da hat der sehr menschenfreundliche Priester vorher Leute für die verschiedensten Dienste rekrutiert (Ministrant, Vorbeter, usw.) Wer mitmachen wollte, war willkommen, unabhängig von seiner oder überhaupt einer Religionszugehörigkeit.

Nur einen Punkt sehe ich kritisch: Die Kommunion ist für Christen etwas ganz Besonderes, das nicht zum formalen Akt oder leeren Geste herabgewürdigt werden sollte. Deshalb wird man als Nichtchrist rücksichtsvollerweise nicht zur Kommunion gehen. So wurde das auch bei der o.g. Messe gehandhabt.

Antwort
von chrisbyrd, 45

Die Frage wäre zunächst, ob man Buddhistin und sehr gläubige Christin sein kann...

Im Buddhismus gibt es keinen Gott, Buddha wird verehrt und nach dem Tod soll es eine Wiedergeburt auf der Erde geben (bei gutem Karma als etwas Höheres und bei schlechtem Karma als etwas Niedrigeres). Das Ziel des Buddhismus ist das Aussteigen aus dem Kreislauf der Wiedergeburten und das Erreichen des Nirwana.

Das Evangelium hat eine ganz andere Botschaft: Es gibt einen dreieinigen Gott (Trinität), der uns liebt, auch wenn wir ihn abgelehnt haben. Er ist in der Person von Jesus Christus Mensch geworden, damit wir die Vergebung unserer Sünden und das ewige Leben haben können. Die Bibel lehrt klar, dass wir auf dieser Erde nur einmal leben: "Und so gewiß es den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht, so wird der Christus, nachdem er sich einmal zum Opfer dargebracht hat, um die Sünden vieler auf sich zu nehmen, zum zweitenmal denen erscheinen, die auf ihn warten, nicht wegen der Sünde, sondern zum Heil" (Hebräer 9,27.28).

Wenn Jesus nicht am Kreuz zur Vergebung unserer Sünden gestorben wäre, könnten wir niemals vor einem heiligen, gerechten und reinen Gott bestehen. Viele Religonen versuchen durch eigene Werke den Himmel (oder andere Vorstellungen) zu erreichen. Aber wie könnten wir einem allmächtigen Gott mit unseren Werken gefallen und ihn damit beeindrucken? Wie könnten wir uns durch unsere vermeintlich tollen Werke das Himmelreich erwerben? Die Bibel zeichnet einen anderen Weg. Wir können es aus unserer eigenen Kraft und unserer vermeintlich guten Werke nicht bis in den Himmel schaffen, da wir in Worten, Taten und Gedanken Fehler begehen und sündigen (tagtäglich...). Doch Gott hat uns in aller Freiheit und in seiner Gnade die Möglichkeit zur Vergebung unserer Sünden gegeben und öffnet uns damit die Tür zu ihm in seine Herrlichkeit. Trotz unserer Fehler und Sünden können wir reingewaschen, sauber und heilig vor einem völlig reinen, heiligen und gerechten Gott stehen.

Die Bibel sagt:

"Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben." Johannes 3,16

"Größere Liebe hat niemand als die, dass er sein Leben hingibt für seine Freunde." Johannes 15,13 

"Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit." 1. Johannes 1,9

"Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen." Johannes 5,24

"Gott will, dass allen Menschen geholfen wird und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen." 1. Timotheus 2,4

"Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn." Römer 6,23

"Dies habe ich euch geschrieben, damit ihr wisst, dass ihr ewiges Leben habt, die ihr glaubt an den Namen des Sohnes Gottes." 1. Johannes 5,13

Kommentar von RudolfFischer ,

Christentum und Buddhismus sind nicht einfach einander ausschließende Glaubenskonzepte. Einiges lässt sich schon vereinbaren.

Dass man nur einmal lebt, lässt sich nicht aus einem unklaren Satz in der Bibel ableiten. Wer sagt denn, dass es überhaupt nur eine einzige Wirklichkeit gibt? Gott kann alles, auch Dinge ungeschehen oder anders geschehen sein lassen. Ich kann mir vorstellen, dass jemand, der aus der Rückschau des Jenseits über ein falsche Entscheidung in seinem Leben entsetzt ist, die Chance haben könnte, freiwillig das noch einmal zu leben und sich anders zu entscheiden.

Die zwangsweise Wiedergeburt des Buddhismus lehne ich allerdings ab, denn sie führt dazu, dass man einem Menschen, dem es schlecht geht, nicht helfen sollte, weil er es "verdient" hat und sonst sein schlechtes Karma nicht ausgleichen kann. Das ist zweifellos nicht christlich.

Mein Ziel im Leben ist auch nicht, alles Leiden dadurch zu vermeiden, indem ich mich von allen Gefühlen trenne. Lieber will ich Leiden in Kauf nehmen, wenn ich dann lieben kann. Nichts zu fühlen, wäre ein Entferntsein von dem liebenden Gott.

Christen haben den Vorteil, an den liebenden Gott zu glauben, der für sie in die Welt kam. Ich kann mir aber vorstellen, dass man sich auch im Jenseits so entwickelt, dass man am Ende in Gott aufgeht (ob unter Beibehaltung der eigenen Identität oder nicht), was sich mit der Idee des Nirwana im Buddhismus vereinbaren lässt.

Antwort
von blabla020, 53

Nein , du kannst keine Christin sein wenn du nicht getauft wurdest.

Antwort
von nachdenklich30, 44

Da musst Du Deinen Pfarrer fragen.

Christ oder Christin ist man eigentlich erst mit der Taufe.

Antwort
von BOZZZZ, 81

Nein, man muss vorher zur Erstkommunion gehen und das kann man nur wenn man getauft wurde

Antwort
von SimonSepp, 63

Nein, dazu muss man katholisch sein! Du darfst aber de, Gottesdienst normal beiwohnen, mitbeten und mitsingen. Nur von der Hl. Kommunion (und damit auch den Gabendiensten der Ministranten) bist du ausgeschlossen. Sieh das aber weniger als Ausgrenzung, sondern als weiteren Schritt zu deinem Glauben.

Antwort
von josef050153, 42

Du bist Buddhistin und gläubige Christin? Irgend etwas stimmt da wohl mit deiner Ehrlichkeit nicht.

Wenn der Pfarrer das im Einzelfall zuläss, kannst du aber ministrieren. Allerdings ist dazu vorher eine Unterweisung notwendig - zumindest war es bei mir so - und einiges an Auswendiglernen angesagt. Du musst da nämlich einige lateinische Dinge runteerrasseln können.

Kommentar von pferdressur ,

ähhh....ich bin nur von der konfession Buddhistin...glauben tu ich an gott

Kommentar von josef050153 ,

Dass du an Gott glaubst macht dich zu keiner Christin. Der Teufel glaubt auch an Gott.

Antwort
von FlyingCarpet, 50

Nein...

Antwort
von nowka20, 15

wenn du konvertierst, ja

Antwort
von OIivix, 60

Nee...aber wenn du gläubige Christin bist, dann wechsle doch einfach zum Christentum..?(:

Antwort
von Derultraboyz, 93

Nein, du musst Mitglied in der Kirche sein

Antwort
von MaggieSimpson91, 49

Wie soll das bitte gehen?

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