Frage von trine2307, 31

Darf Vater ein Kind mit zur Vater Kind Kur nehmen wenn das Kind 12 Jahre alt nicht möchte?

Hallo kann mir jemand helfen? Mein Ex Mann möchte eine Vater Kind Kur machen damit das Verhältnis zwischen Vater und Sohn besser wird und ich mal etwas ruhe habe.. am Anfang fand ich das eine gute Idee. Ich muss dabei sagen das mein Sohn 12 J unter einen Frühkindlichen Autismus leidet und hat sehr große Verlustängste. Ich hatte mit der Psychologin gesprochen bei Ihr ist mein Sohn in Behandlung und Sie fand das auch ganz gut und füllte den Schein aus den man braucht um die Kur zu beantragen. Wir haben die Zusage bekommen haben aber noch kein Termin bekommen.Wir redeten mit unseren Sohn und er rastet voll aus will mit sein Vater nicht fahren.Mein Ex will trotzdem fahren und meinte ein 12 J Kind hätte es nicht zu entscheiden ob er mit fährt oder nicht wurde laut und mein Sohn weinte ich habe voll das schlechte gewissen und möchte alles rückgängig machen. Mein Ex will auf jeden Fall fahren Meine frage ist kann er mein Sohn ( Gemeinsames Sorgerecht ) einfach mit nehmen ?ich habe leider auch unterschrieben .Hoffe um eine schnelle Antwort danke in Voraus

Antwort
von grauewolf, 9

Ich weis gar nicht wo das Problem liegt, es ist doch a)sehr schön wenn sich der getrennt lebende Vater um sein Kind bemüht und in die Kur fahren möchte ( stärkt Vater Kind Beziehung) b)Mutter wir dadurch entlastet 👍🤗 c)da das Kind vorzugsweise mit der Mutter zusammen ist, evt. hat man das Kind keine klaren Grenzen sowie Regel auferlegt, als Kleinkind im Ehebett nächtigen obwohl ein eigenes Bett vorhanden, Kind zu stark an sich binden (versuchen eine gewisse Normalität ins Leben zu bringen , obwohl der frühkindliche Autismus vorhanden ist, Regeln Tagesablauf festlegen, erklären und das immer wieder auch wenn lästig was richtig oder falsch ist. Dem Kind vorleben das man auch gewisse Regeln und Pflichten hat, zum Beispiel: Du gehst zur Schule und ich gehe arbeiten.

Dem Vater den Rücken stärken und Entscheidungen die man getroffen hat sofern sie positiv sind nicht wieder hinterfragen((Herz und Bauch entscheiden) .Auch wenn andere was anderes sagen, man hat bestimmt über einen längeren Zeitraum festgestellt das die Leute(Ärzte Schulamt Jugendamt)im nachhinein ihre Meinungen revediert haben, im Vorfeld mit Sicherheit keine Entscheidungen getroffen haben die man als unwissene Eltern zu diesem Zeitpunkt noch nicht treffen konnte.

Ich nehme an das sich der Vater sich bei schwierigen Entscheiden nicht rausgezogen hat sondern für sein Kind "es gehört auch zu Ihm" gemeinsam mit der Mutter eingesetzt hat zum Beispiel : Integratioskraft Gutachten ect..

Alles im allen sollte man den Vater mit unterstützen da das Kind sich auch abnabeln muss, vorsichtig aber mit einer klaren Linie. Dem Kind passiert nichts da der Vater da ist, evt. bekommt man auch in der Kur (dort existieren auch Fachkräfte für Autisten denn nur da werden Vater und Kind hingeschickt) neue Dinge an der Hand um das gemeinsame Leben zu meistern.

Ich glaube auch nicht das der Vater das Kind einfach so mit nimmt aber auch klar zu erkennen: Regeln Vorgaben und Entscheidungen treffen auch hier gemeinsam die Eltern und nicht das Kind(12Jahre).Darüber sprechen in stärken im erklären auch wenn schwierig müssen die Eltern bzw. der Partner der mehr mit dem Kind Kontakt hat(abnabeln wenn auch in kleinen Schritten) Keiner wird wenn er sein Kind liebt gegen seinen Willen was tun ,aber bei anderen Entscheidungen durfte oder konnte er auch nicht mitentscheiden ,sondern das haben die Eltern für ihn getan. Das ist jetzt bestimmt nicht anders.

Gruß

grauer Wolf

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