Höret mich an für eine Minute, geliebte Mutter, geliebter Vater:
Das Medium "Videospiele" fand in den letzten Jahrzehnten beachtlichen Anklang im Epizentrum der Popkultur und so ist es nicht verwunderlich, dass sterbende Generationen, das seid ihr, liebe Eltern, diese Spiele als unpassend, schädlich, sinnlos oder was auch immer empfinden.
Für die heranwachsenden Vertreter unserer Gesellschaft ist es in der Kindheitsphase wichtig, Phantasien auszuleben. Auch wenn das manchem brutal, banal, kindisch oder sogar menschenverachtend erscheint, werden dabei die gleichen Phantasien befriedigt wie vor 100 Jahren. Dort frohlockten jedoch andere Medien, wie das heute fast ausgestorbene Buch.
Also liebe Erzeuger, so sehet es bitte ein, wenn ich mir in "Grand Theft Auto IV" eine AK-47 nehme und damit in eine Menschenmenge reinfeuern will. Oder wenn ich verweste Nazisoldaten bei "Call of Duty: Black Ops" mit einer Ladung Schrot in den Kopf zerstöre! Auch kann es pädagogisch wertvoll sein, wenn man sieht wie Sub-Zero in "Mortal Kombat" seinen Gegnern das Herz rausreist, um es dann zu verspeisen!
Solltet ihr mir weiterhin Zugang zu den Informations- und Medieninhalten verweigern, sehe ich mich zu einer Klage vor dem Bundesverfassungsgericht gezwungen, dass höchstwahrscheinlich als Fall von unterlassener Menschenwürde vor einem UN-Ausschuß geklärt wird.
kan doch mal ein schreibfehler vorkommen!! ich bin 15!!!!!
Na ja, hätte ich mir denken können :-)
Dann ändere ich meine Antwort mal ab in : "Deine Eltern haben Recht, wenn sie Dir Spiele verbieten, die erst ab 16 oder 18 erlaubt sind. Regeln sind Regeln, gewöhn Dich daran."
Besser so ?