Frage von 08julchen15, 189

Darf sich eine Verkäuferin weigern noch vor Ladenschluss einen Kaffee "to go" zu verkaufen?

Hei, waren um 19:40 bei einem Bäcker in einem Rewe-Markt, welcher bis 20 Uhr geöffnet hat und wollten uns einen Kaffee "to go" holen. Die Verkäuferin weigerte sich mit der Begründung, dass die Kaffeemaschine schon gesäubert wäre und ein Wiedereinschalten zu viel Zeit in Anspruch nehmen würde. Auf welchen Paragraphen könnte ich mich hierbei beziehen, um einen Kaffee zu bekommen?

Antwort
von peterobm, 133

Auf gar keinen. Auch die Verkäuferinnen wollen ihren verdienten Feierabend. 

Wenn die Maschine sauber ist, dauert das locker 5 Minuten um das Programm hochzufahren, anschliessend wieder ne Reinigung von etwa 15 Minuten. 

Irgendwo fangen die mit der Reinigung an. Komm nächstes mal etwas früher. 

Antwort
von ASRvw, 96

Moin.

Ja, darf sie. Das Angebot ist letztlich dem Laden überlassen. Will sagen, Du hast kein gesetzlich verbrieftes Recht darauf einen Kaffee zu bekommen, nur weil da eine Kaffeemaschine steht.

Zu früheren Zeiten durfte ein Brot auch vor Ladenschluss mal ausverkauft sein, statt wie heute, wo es am nächsten Tag frisch in den Müll geworfen wird, weil jeder sein Brot zwar bis Ladenschluss kaufen können, gleichzeitig am nächsten Tag aber keines vom Vortag haben will.

Um auf Deine Frage zurück zu kommen: Es liegt einzig im Ermessen des Ladenbesitzers bzw. seines Personals, wann er den Verkauf eines bestimmten Produktes einstellt oder Reinigungsarbeiten beginnen lässt.

ASRvw de André

Antwort
von Schwoaze, 121

Julchen sollte nächstes mal früher kommen. Das macht kein böses Blut und alles ist gut. Oder dort Kaffee kaufen, wo man länger offen hat.

Antwort
von franneck1989, 74

Es gibt keinen Paragraphen, der den von dir gewünschten Inhalt hat. In Deutschland herrscht grundsätzlich Vertragsfreiheit, daher steht es dem Laden - vertreten durch die Verkäuferin - frei, dir einen Kaffee zu verkaufen oder eben nicht.

Antwort
von ichweisnix, 84

Hier muß man zwei Dinge unterscheiden. Der Rewe Markt bzw der Bäckerladen vertreten durch die Verkäuferin ist nicht verpflichtet, Ihnen einen Kaffee "to go" zu verkaufen.

Sie können sich natürlich beim Chef der Verkäuferin beschweren. Möglicherweise hat die Verkäuferin hier gegen ihre Verpflichtungen aus den Arbeitsvertrag verstoßen. Hier kommt es darauf an, welche Weisungen der AG diesbezüglich erteilt hat und welche Arbeitszeiten vereinbart wurden.

Antwort
von signk, 68

..auf welchen Paragraphen..?? 

Lächerlich sowas!!   Kann man nur den Kopf schütteln.  Solche Kunden wie du braucht kein Mensch.   Versetz dich in die Lage der jeweiligen Person.., kannste das nicht., kauf deinen jeweiligen Artikel woanders oder komm dann wenn alles noch an / betriebsbereit ist. 

Paragraphenreiter sind in keinem Geschäft gerne gesehen. 

Wenn ich der Chef dieser Bäckerei wäre, ich würde dich auslachen und dich bitten, meine Geschäfte nie wieder zu betreten.   Auf die 1,50 - 2,50€ könnte ich dankend verzichten.   Dürftest die Mitbewerber mit deiner Paragraphenreiterei nerven. 😁 

Antwort
von nicinini, 95

Was meinst du wie viele Leute MC Donalds verklagen würden weil dort fast nie die eismaschine angeschaltet ist^^

Kommentar von 08julchen15 ,

verklagen wollte ich sie jetzt nicht ;)

Antwort
von schellsche, 119

Stell dir mal vor du würdest da arbeiten. Kurz vor Feierabend käm noch jemand und wollte noch einen Kaffee. Die Maschine wäre schon gereinigt und du müsstest wegen dem einen Kaffee, die ganze Machine wieder reinigen. Ich glaube du würdest dich auch bedanken. Wenn du Feierabend hast,biste bestimmt froh wenn du pünktlich gehen kannst oder? Und genauso ist das auch bei einer Verkäuferin. Das die bei manchen Kunden die Krise bekommen ist voll und ganz nachvollziehbar.

Kommentar von 08julchen15 ,

Stellt sich die Frage, welche Arbeitseinstellung die jeweilige Person hat, schließlich bekomm ich am ende des Monats mein wohlverdientes Geld auf mein Konto überwiesen, über meine erbrachte Arbeit. Genauso werden Überstunden gutgeschrieben.

Kommentar von schellsche ,

Verkäuferinnen bekommen die Zeit die sie nach Feierabend länger da stehen müssen nicht bezahlt. Sicherlich hättest du die Maschine auch nicht wieder angeschmissen,nur weil jemand meinte er müsse um kurz vor acht mal noch einen Kaffee trinken.

Kommentar von 08julchen15 ,

Erstens komme ich aus dem Einzelhandel - wir bekommen Überstunden!!! Zweitens, würde ich keinen ärger mit meinem Chef oder Kunden riskieren wollen und würde sie kurz vor Feierabend zu Reinigung bereitstellen und nicht schon 20 Minuten früher. 

Kommentar von DrKingpin ,

Es ist in Deutschland so, dass es die Vertragsfreiheit gibt. Im Umkehrschluss heiß das es ist keiner gezwungen einen Vertrag zu schließen. Hier einen Kaufvertrag über den Kaffee-to-go.

Die Verkäuferin fungiert dabei als Vertretung. In deinem Fall hat sie sich entschlossen keinen Vertrag zu schließen, dir also keinen Kaffee zu verkaufen.

Egal ob sie nun bezahlt wird, ob es spät ist oder sie gerade keine Lust hat. Sie muss mit dir keinen Vertrag schließen. Das der Arbeitgeber irgendwann ihre Kompetenz infrage stellt. Das ist dann eine andere Sache, sollte sie nie jemanden einen Kaffee verkaufen.

DrKingpin

Antwort
von AnonymerBaer, 107

Auf gar keinen. Du könntest dich höchstens bei Ihrem Chef beschweren.

Antwort
von Nemesis900, 92

Auf keinen. Niemand ist verpflichtet dir irgendetwas zu verkaufen.

Antwort
von me2312la, 99

es ist nicht besonders kundenfreundlich, aber völlig legitim

kein verkäufer MUSS dir etwas verkaufen

Antwort
von Bestie10, 84

einfach mal nachdenken !

gibt es einen gesetzlichen Anspruch, dass die ueberhaupt was (an dich) verkaufen muessen

dass der Laden nicht, aus welchen Gruenden auch immer,frueher zumacht ... Urlaub macht

sind die deine Haussklaven

Antwort
von steinpilzchen, 60

Sie ist zu nochts verpflichtet.

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