
Sartire darf eigentlich alles, was zum Nachdenken oder Lachen Anlass gibt. Ein normal empfindener Mensch, kann über die Überzeichnung von Eigenschaften anderer Menschen lachen, aber nicht über Beleidigung. Hier hat die Sartire ihr Ende, denn sie ist nicht für Dumme Menschen gedacht, sondern ganz im Gegenteil.

Der Markt regelt das. Wenn Satire Grenzen überschreitet, kauf nicht mehr die Bücher, lies nicht mehr die Kolumnen und sieh' nicht mehr die Sendungen im Fernsehen. Bestenfalls schreib' den Verantwortichen eine Mail.
Ich verweigere mich Leuten wie Stefan Raab, Oliver Pocher, (wie heißt der Kerl mit dem Haarzipfel im Gesicht? - ganz prominent - ich brauche mich nichtmal an seinen Namen zu erinnern - wunderbar).
Unterstes Niveau wird leicht erreicht.
Es gibt aber auch gute Satire - nur leider verkauft die sich nicht mehr so gut, weil das Publikum die Voraussetzungen nicht mehr mitbringt - also "Holzhammer".
Shag d'Albran

Satire darf auch geschmacklos sein. Und auch heftigst Beleidigen, sogar sich über das Leid andrer lustig machen. Die Grenze ist recht weiträumig gesteckt. Aber es gibt eine. Wenn Abartigkeit, Wiederwärtigkeit erreicht werden zum Beispiel, und das Problem ist, daß diese Grenze bei fast jedem anders gesteckt ist.
collo am 6. November 2007 20:28 ich denke Du hast noch nicht verstanden, was Satire überhaupt ist
DiscoStu am 7. November 2007 19:39 Ah, wirklich? Naja, Dein Kommentar lässt mich hoffen, sie irgentwann zu verstehen. Danke, mache gleich Feierabend, mit einem Lächeln auf den Lippen, Dank Dir!

wenn es tatsächlich Satire ist, darf sie nach meiner Meinung alles. Mir fällt spontan keine Grenze ein. Plumpe Beleidigung ist keine Satire. Sich über das Leid eines Menschen lustig zu machen, ist ebenfalls keine Satire.