Darf meine Nachbarin nach meinem bellenden Hund schlagen und wie kann ich mich dagegen wehren?

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9 Antworten

Die Nachbarin darf sich nicht über den Zaun lehnen um nach den Hund zu schlagen. Nimms bestenfalls auf und zeig sie an,

Nebenbei solltest du auch mal die Frage klären ob der Stall deiner Nachbarn eine Baugenehmigung hat. Einfach mal an die Grundsücksgrenze bauen geht in der Regel nicht.


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Nein darf sie nicht!
Es ist  (leider nur) Sachbeschädigung wenn sie den Hund schlägt. Sie ist in euren Garten quasi eingebrochen, weil sie sich ja über den Zaun gelehnt hat sonst wäre sie ja nicht an den Hund gekommen.

Du solltest auf jeden Fall zur Polizei. Aber mit beweisen. Installiert eine Kamera die nicht den Nachbarshof filmt, sondern nur euren Garten. Aber alles sollte zu sehen sein. Ist ein bisschen kompliziert aber mit dem richtigen Winkel bekommt man es hin und zur Not kann man eine 2. Installieren.

Oder du filmst es einfach so wenn du es beobachtest mit deinem Handy. Was besser ist musst du entscheiden.

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Kommentar von Bitterkraut
29.08.2016, 18:15

Nein, es ist keine Sachbeschädigung! Einen Hund zu schlagen ist ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Aber scheinbar denken alle, Tiere wären ein Sache. Das sind sie aber nicht, die werden nur in manchen Fällen vor dem Gesetz so behandelt. Und zwar dann, wenn sie beschädigt wurden. Dann kommen ggf. beide Gesetze zum tragen, das Strafgesetz und das Tierschutzgesetz.

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Na ja, ihr versucht hier eurer Nachbarin einen Duck zu tun indem ihr den Hund genau da hin parkt, wo er die sehen kann und habt auch nichts dagegen das der Bellt.

Dumme Nachbarschaftsfeden - die über den Rücken der Tiere ausgetragen werden, ihr solltet euch beide schämen.

Ruf beim Ordnungsamt an und dann setzt ihr euch alle an einen Tisch.

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Kommentar von CaltianeraXx
30.08.2016, 07:25

Du hast recht, wie dumm von mir. Ich werde jetzt ein weiteres Grundstück kaufen und darauf meinen Garten einzäunen, damit der Hund meinen Nachbarn nicht mehr anbellt ;)

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Natürlich darf sie euren Hund nicht schlagen. sie hat am Hund nichts zu suchen.

Zu den Pferden: wohnt ihr im reinen Wohngebiet? Einen Pferdestall genehmigt zu bekommen wenn man neu bauen will ist sehr schwierig. Und dann schon überhaupt nicht direkt an der Grundstücksgrenze.... Würde mal prüfen ob sie überhaupt für den Stall und die Pferde Haltung eine Genehmigung haben.

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Sie dar den Hund nicht schlagen, der Hund darf aber auch nicht Dauerbellen. Laßt ihn einfach nicht allein im Garten, den Streit auf Kosten des Hundes anzuheizen bringt nix.

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Kommentar von CaltianeraXx
29.08.2016, 17:43

Wir sind ja momentan dabei dem Hund das bellen abzugewöhnen, aber wenn die Frau mit den Händen da rumfuchtelt macht sie es nur schlimmer.

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soweit ich weis ist das was sie macht Sachbeschädigung wenn sie euren Hund schlägt. Dann droht ihr doch einfach mit der Polizei und Anzeige wenn die das nochmal macht.

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Kommentar von Bitterkraut
29.08.2016, 17:40

Sachbeschädigung wäre es nur, wenn die Sache auch beschädigt wäre. Den Hund zu schlagen ist ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Nix Sachbeschädigung.

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Nachbarschaftsstreit ... was will man da noch sagen?

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Erstens: Seht zu, dass ihr eurem Hund schleunigst Manieren beibringt! 

Unabhängig vom Nachbarschaftsstreit ist das ewige Kläffen eures Hundes Ausdruck seines Dauerstresses. Das ist für niemanden gut. Für euch und eure Nachbarn nicht; und für den Hund erst recht nicht.

Zweitens: Seht zu, dass ihr euren Nachbarschaftsstreit beilegt! 

Ihr wollt noch ein ganz paar Jahre nebeneinander wohnen. Und Nachbarschaftsstreits sind NIEMALS eine tragfähige Situation, sondern enden sehr oft in Nervenzusammenbrüchen und regelrechten Kleinkriegen. 

Findet Kompromisse, sucht Lösungen für eure Probleme. ... Und ihr werdet schnell feststellen, dass das Leben sehr viel bunter und schöner wird, wenn man sich nicht ständig streitet, noch dazu wegen irgendwelcher lächerlichen Nichtigkeiten...

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Vielleicht ist das Folgende ja eine Motivation, einen Weg zu suchen: Eure Nachbarn können euch unter anderem wegen der Lärmbelästigung ordentlich in die Suppe spucken. Dann ist es für euren Husky schnell vorbei mit 5 Stunden im Garten herumkläffen. Und die Bußgelder können mit bis zu 5.000 Euro ziemlich saftig ausfallen. 

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Kommentar von Prettylilthing
29.08.2016, 21:49

Also wenn die sich trauen über den Zaun zu greifen und den Hund zu schlagen, dann würde ich an der Stelle des Hundes auch bellen wenn ich die sehe! Sicher muss er das lernen, allerdings sehe ich das eher so, dass die Nachbarn provozieren und zwar mit Absicht.

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Moin,

zuersteinmal kann man nicht allergisch gegen Pferdegeruch sein, höchstens gegen die Haare (Fett im Haar), solange deine Verwandten nicht in direkten Kontakt mit den Pferden kommen, gibts eigentlich auch keine allergische Reaktion. Mit anderen Worten, viel passiert da nicht, solange sie nicht grade mit den Pferden kuscheln. 

Zum Hund. Viele Pferde sind sehr scheu gegenüber Hunden, durch ihren ausgeprägten Fluchtinstinkt. Da die Reaktionen der Tiere dadurch unberechenbar werden, können sie schnell sich selbst oder andere verletzen, wenn euer Hund den ganzen Tag im Garten Bellt. 

Die Reaktion euerer Nachbarin, scheint so natürlich erstmal überzogen den Hund zu schlagen, ich weiß ja aber auch nicht ob sie nicht auch ähnliche Dinge tun, so wie es in einem solchen Streit oft vorkommt.

Am besten währe es, Sie reden mit ihrer Nachbarin über die Probleme und versuchen zu einer gemeinsamen Lösung zu kommen. (Soweit das hoffentlich noch möglich ist)


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Kommentar von Bitterkraut
29.08.2016, 18:19

solange deine Verwandten nicht in direkten Kontakt mit den Pferden kommen, gibts eigentlich auch keine allergische Reaktion.

Wenn du dich da mal nicht irrst!  Sog. Pferdeallergien sind sehr argressiv, eine Freudnin von mir ist allergisch, die bekommt Erstickungsanfälle, wenn sie nur in die Nähe von Pferden kommt. Oder wennsie an einem Stall vorbeigeht. Sie hat schon in meinem Beisein einen schweren Asthmaanfall, als wir mit dem Auto über trockene Pferdeäpfel gefahren sind, da war kein Pferd weit und breit. Hinterhher haben wir die Reste der Pferdeäpfel gesehen..

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Hallo,

zwischen "schlägt nach" und "schlagen" gibt es einen großen Unterschied. Es ist auch nicht explizit im TSchG verboten einen Hund zu schlagen, stoßen, stupsen, ziehen oder was auch immer, und die Nachbarin könnte durchaus argmuntieren dass sie sich bedroht gefühlt hat und Sorge hatte dass das Tier über den Zaun setzt. Ist natürlich trotzdem nicht die feiner englische Art.

Wenn nichts am Hund "beschädigt" ist, ist es auch keine SB, da wirds glaub ich auch schwer einen Versuch zu begründen.

Ich habe selbst Hunde und mich würde ein Hund der permanent anschlägt sobald ich meinen (!) Garten betrete auch gehörig nerven.

Wie das mit den PFerden aussieht, nun wenn eine Baugenehmigung vorliegt, es sich nicht um ein reines Wohngebiet handelt, wird es schwierig. Es gibt aber durchaus urteile, dass Ställe, Misthaufen und Co umgesetzt werden musste, weil sich Nachbarn belästigt gefühlt haben - könnte klappen, da hilft euch der Fachanwalt. Auf ein angenehmes Nachbarschaftverhältnis könnt ihr dann aber wohl eher nicht mehr hoffen - wie es in den Wald hineinschallt...

Schaurt euch doch ansonsten mal nach einem Mediatoren um

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