Frage von karla44, 91

Darf meine lehrerin gegen mrinen willen mit artzt und eltern uber mrine gesundheitlichen propleme reden?

Hi bin 12 j und leide an magersucht und bulimie meine sportlehrerin hat neulich mich beim umziehen gesehen das knochen schon rausgucken nun will die mit meinen eltern und meinem artzt daruber reden trotzt das ich das nicht will darf sie das?

Antwort
von EinNarr, 35

Deine Lehrerin ist sogar dazu verpflichtet, mit deinen Eltern darüber zu sprechen. 

Ob du das möchtest, spielt vorerst keine Rolle bei diesem Gespräch. Mit der Volljährigkeit sieht das wiederum anders aus aber von dieser bist du mit 12 Jahren noch weit entfernt - dementsprechend greift diese Regelung bei dir nicht.

Schlussendlich, so hart das klingt, befindest du dich jetzt in einer Position, in der du dich damit anfreunden musst, dass deine Probleme thematisiert werden und das ist, auch wenn es sich gerade anders anführt, nicht schlimm. Über den Kontakt mit einem Arzt ergibt sich womöglich die Möglichkeit Unterstützung in Anspruch zu nehmen, die dir schlussendlich helfen wird - auch, wie gesagt, wenn es sich jetzt anders anfühlt.

Du hast, für deine Frage, folgenden Einstieg gewählt:

"Hi bin 12 j und leide [...]"

Du leidest und das sagst du von dir selbst, direkt zu Beginn. Leiden zu müssen ist ein grausames Gefühl, insbesondere dann, wenn das Leiden "in einem selbst steckt" und man sich dem Leid nicht einfach entziehen kann, in dem beispielsweise das Zimmer wechselt. 

Dieses Leiden lässt sich jedoch lindern und sogar, mit etwas Geduld und dem Willen sich auf Neues einzulassen, komplett "ausmerzen". Dafür ist es jedoch wichtig, auch unangenehme Situationen, gerade zu Beginn, in Kauf nehmen zu müssen - zum Beispiel der Moment, wo auch andere davon erfahren. Bevor in dir der Gedanke hoch kommt "Ach, der hat doch keine Ahnung wovon er redet." - ich kenne die Situation nur zu gut und bin mir sehr wohl der Tatsache bewusst, als jemand der sich Jahrelang dagegen gewehrt hat, was für eine Überwindung das kostet und wie viel es einem abverlangt, solche Schritte zu gehen.

Rückblickend kann ich heute sagen, dass es mit einer der größten Fehler war, sich so lange dagegen zu wehren. Unterstützung nicht annehmen, alles versuchen zu verheimlichen und sich konsequent quer stellen hat im Endeffekt die Situation nur verschlimmert und dem Leiden nur noch mehr Freiraum gegeben. Schlussendlich und das ist der entscheidende Punkt, kann man es nicht ewig so handhaben. Ob man möchte oder nicht, es fällt auf, Menschen in eigenen Umfeld werden aufmerksam und zumindest im nachhinein kann man sich glücklich schätzen, wenn sie auch reagieren.

Ich möchte dir nicht sagen, was du zu tun oder zu lassen hast. Diese Entscheidung obliegt schlussendlich dir und ich bin nicht in der Position, dir etwas vorschreiben zu können. Jedoch möchte ich dir den Rat mitgeben, dich auf das was folgt einzulassen. Höre dir an, was der Arzt zu sagen hat und wenn die Empfehlung für eine therapeutische Unterstützung ausgesprochen wird - nehme sie an. 

Du kannst dadurch nicht verlieren. 

Es soll nicht dein Schaden sein, es zu versuchen. Seine Optionen auszuschöpfen, die eine Situation bietet, ist eigentlich immer eine gute Maßnahme, um das bestmögliche aus dieser Lage zu holen. Außerdem wird es für dich auch sehr viel angenehmer, wenn du dich nicht radikal quer stellst und damit Konflikte entfachst, die im Endeffekt nirgends hinführen. 

Gebe dir selbst eine Chance und schaue was passiert - schlimmer wird es nicht, wenn, dann nur besser.

Ich wünsche dir alles Gute und hoffe sehr, dass du die für dich beste Entscheidung triffst.

Liebe Grüße.

Antwort
von PhilipsPanasoni, 55

Hey also so kann sie nicht einfach was raus plaudern und mit deinen Arzt reden schon mal gar nicht aber bei diesen Ernährungsstörungen kann ich dir wirklich mal ein Gespräch mit deinen Eltern empfehlen oder mit deinen Arzt glaub mir das kann gefährlich werden gerade wenn dein Körper im Wachstum ist 

http://www.bzga-essstoerungen.de/

da ist auch eine Beratungsnummer da wird alles anonym behandelt 

viel glück und viel Gesundheit

Antwort
von Midgarden, 69

Sie darf das nicht nur, sie muß das - dazu ist sie auf Grund der Fürsorgepflicht für die Schüler verpflichtet

Kommentar von piumina ,

mit den Eltern muss sie reden, aber ob sie auch mit dem Arzt reden darf, bin ich mir nicht sicher.

Kommentar von Midgarden ,

Mit dem Arzt kann sie reden - der hat Schweigepflicht, nicht die Lehrerin. Aber reden kann sie nur mit ihm, wenn das Mädel ihn der Lehrerin gegenüber benennt ;-)

Anderfalls kann die Lehrerin auch den Schularzt einschalten - das ist auch nicht besser

Antwort
von Nicbur,

Ja auf jeden Fall!

Passiert leider nicht immer.Es ist gut das Sie hinkuckt hätten sich viele Menschen gewünscht....

Antwort
von Fairy21, 32

Stimmt, was hier schon erwähnt wurde.  Es gehört zu ihrer Fürsorgepflicht mit deinen Eltern zu reden. 

Gut gemeinter Tipp von mir, :

"Lass dir unbedingt helfen. "

Antwort
von Tetris9925, 57

Du solltest auf jeden Fall zum Arzt gehen... Und der Lehererin wird das ziemlich egal sein ob dir das unangenehm ist...

Magersucht ist und bleibt ne Krankheit, da muss man etwas dagegen unternehmen.

Antwort
von Repwf, 47

Sie MUSS sogar! 

Antwort
von LittleMistery, 50

Es ist besser, wenn sie das tut. Du gehörst in Therapie.

Antwort
von konzato1, 66

Ja das darf sie und sie muß es auch.

Antwort
von gn58827, 24

Egal ob sie das darf oder nicht, es ist besser so und ich glaube das weißt du. :)

Antwort
von huldave, 40

Ja klar, das muss sie sogar

Antwort
von Dilo12345, 57

Sie darf deine Eltern kontaktieren

Antwort
von LovelyShiba, 56

Wenn du das nicht willst, darf sie das nicht. 

ES IST DEINE SACHE & DIE DEINER ELTERN!

Kommentar von Midgarden ,

Falsch - sie darf nicht, sie muß!

Und es ist nicht "ihre Sache", weil sie zu jung ist, um die Folgen ihres Tuns zu erkennen

Antwort
von Beton10, 20

Das darf sie und muß iss gescheiter

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