Meine Frau will in ihr Heimatland unseren gemeinsamen Sohn taufen lassen, worüber ich gar nicht einverstanden bin. Darf sie das trotzdem tun? Ich möchte meinen Sohn hier in Deutschland taufen lassen wo ich auch dabei sein kann.
Wenn es Dir wichtig ist, dann fahr mit - was spricht dagegen?
Die Familie Deiner Frau versteht vermutlich kein Deutsch, da wäre es ein gute Signal - sie haben schon ihre Tochter nach Deutschland gehen lassen, was liegt näher, als wenigstens die Taufe in ihrer Heimat durchzuführen, als Zeichen der Verbundenheit mit ihrer Familie?
Hast Du schon einmal überlegt, wie es ist, immer fremd zu sein in Deutschland, und bei so einem wichtigen Fest einmal die Chance zu haben, sich "zuhause" zu fühlen???
Ich würde das schon SEHR sonderbar finden, wenn der Pfarrer den Sohn tauft, ohne dass der Vater dabei ist. Offenbar müssen wohl noch andere Gründe vorliegen (bitte nichts gegen dich!), warum deine Frau so vehement das Vorhaben betreibt.
Sie meint das sie hier in Deutschland keinen hat der bei der Taufe dabei sein könnte von ihrer Verwandtschaft, ich allerdings habe meine Eltern und meinen Bruder hier.
damm muss eine Familie entgegenkommend sein!
Was bedeutet denn "damm muss eine Familie entgegenkommend sein!" ???? Heißt das dann das meine Frau meinen Sohn taufen kann ohne meine Erlaubnis? Und auch ohne meine Anwesenheit?
NEIN , es sollte dann doch möglich sein, dass eine Familie die andere besucht und man sich eventuell das Fahrgeld teilt - entweder deine Fam. zu der der Frau oder umgekehrt...
Die Eltern meiner Frau sind finanziell nicht ausgelastet um sich eine Reise nach Deutschland sich zu leisten. Und meine Eltern sind dazu auch nicht bereit.
Es gibt rechtlich nichts dagegen einzuwenden, dass ein Kind ohne Anwesenheit des Vaters getauft wird; offenbar hast Du aber für Dich beschlossen, dass Du das nicht akzeptieren willst und setzt Deine Frau sehr unter Druck ... Die Taufe dauert nur eine Stunde, mit Feier also einen Tag, meistens ein Samstag oder Sonntag; wie wäre es, wenn Du und die Paten in die Heimat Deiner Frau fahren? Deine Arbeitssuche spricht jedenfalls nicht dagegen, und für die Paten wäre es sicherlich auch eine interessante Erfahrung. Zumal, wenn es vielleicht sogar um eines unserer nahen Nachbarländer geht, wie z.B. Polen.
Mir scheint, dass Ihr ein Kommunkationsproblem habt: Du entscheidest ohne Zustimmung Deiner Frau (und vielleicht auch umgekehrt) und stellst ihr ein Ultimatum: entweder hier oder gar nicht. Und offenbar habt Ihr Euch auch noch nicht auf die Paten geeinigt.
Es geht nicht darum, dass einer sich durchsetzt, sondern dass Euch die Taufe wichtig ist, und für das Kind müsst Ihr einen Kompromiss finden!!! Mein Rat: VERSUCHT EINANDER ZU VERSTEHEN!
Meine Frau hat ganz plötzlich entschieden (ohne mich zu fragen was ich dazu denke, schließlich ist es UNSER Sohn und nicht nur ihres) das sie in ihr Heimatland das Kind taufen lassen will. Wer die Taufpaten sein werden oder wieso dort und nicht hier wo auch ich dabei sein kann, hat sie sich nicht die Mühe gemacht mir zu erklären. Ich will bei der Zeremonie dabei sein und das ganze soll hier stattfinden. Wieso ist es so schwierig zu verstehen? Ich will nicht das mein Sohn später um seine Pateneltern zu sehen ins Ausland fahren muß, sondern er soll sie hier haben wo er aufwächst. Mein Sohn aber auch wir als Eltern haben doch nichts davon wenn die Taufe in einem anderem Land stattfindet mit Paten die dort leben.
Wieso sollen die Paten nicht von hier sein und die Taufe dort stattfinden??? Das verstehe ich nicht.
Wilkommen im Club! Frag doch meine Frau! Ich verstehe es auch nicht!
Moment mal - ich verstehe DICH nicht - wieso kannst Du nichtmit Deinen Verwandten dorthin mitfahren, die Taufe dort feiern, und Deine Verwandten und ihre Verwandten beide als Paten anwesend sein? Dann hat Dein Kind doch Paten hier in Deutschland, nämlich Deine Verwandten!
Also ehrlich, wenn ich Deine Frau wäre, ich würde jetzt so langsam die Nerven verlieren; das klingt ja gerade so als ob Du und Deine Familie nicht bereit wären, einmal ihre Familie dort zu besuchen!?

Wie alt ist Dein Sohn? Wie schlimm kann denn diese "Taufzeremonie" sein, dass Du solche Angst hast ?
Mein Sohn ist jetzt (heute) 8 Monate geworden. Meine Frau ist katholisch ich aber orthodox. Ich wünsche mir eine Taufe in einer deutschen Kirche in Deutschland, wo ich wenigstens dabei sein und die Worte verstehen kann.
eltenjohn am 30. Juni 2008 19:24 Aber Du wirst doch nicht getauft, sondern Dein Sohn.Er wird die Worte eh nicht verstehen.Dem Seelenheil Deines Sohnes tut das keinen Abbruch.Wenn er älter ist, und nicht auf den Kopf gefallen, wird er sich für das Richtige entscheiden.
Ja er soll ja auch getauft werden, dennoch in MEINER Anwesenheit und mit MEINER Erlaubnis. Sonst geht gar nichts. Das mein Sohn das nicht versteht was der Pfarrer so bei seiner Taufe sprechen wird, ist klar. Aber es geht um den Respekt gegenüber dem Vater des Kindes und seine Meinung zu der Taufe, die er in seiner Anwesenheit führen will. Keiner hat davon gesprochen das eine Taufe nicht in Frage kommt.
gottesanbeterin am 3. Juli 2008 03:22 Und wie steht es mit dem Respekt gegenüber der Mutter des Kindes?
Und wieso respektiert die Mutter des Kindes die Tatsache das eine Taufe in Deutschland nur mit meiner Anwesenheit Sinn macht?
Nein.
Mit der Taufe müssen BEIDE Eltern versprechen, das Kind im Glauben dieser Religion/Kirche zu erziehen.
Ich bin auch fremd hier in Deutschland, denn ich bin kein Deutscher daher kann ich mit deinem Argument nicht viel anfangen. Ich kann nicht nach ihrem Heimatland fahren, da ich mich um Arbeit bemühen will und muß. Außerdem würde ich mir wünschen das die Taufpaten hier in Deutschland sind, damit auch das Kind später näheren Kontakt hat zu ihnen. Also noch ein Argument das die Taufe hier in Deutschland stattfinden muß.