Darf meine frau arbeitgeber klagen?

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5 Antworten

Deine Frau sollte den Arbeitgeber schriftlich auffordern die vereinbarten 40 Wochenstunden zu bezahlen, da er nach § 615 BGB in Annahmeverzug ist, da sie ja arbeiten wollte aber nicht genug Arbeit zugeteilt bekam/bekommt.

Weiter sollte sie dem AG schreiben dass sie, sollte sie den ihr zustehenden Lohn nicht erhalten, diesen beim Arbeitsgericht einklagen wird.

Warum meldet Deine Frau jetzt erst ihre Ansprüche an? Wenn seit Mai zu wenig bezahlt wurde, verstehe ich nicht, dass man erst jetzt nach seinem Geld fragt.

Gibt es im Arbeitsvertrag Ausschlussfristen? Möglicherweise kann es dort einen Vermerk geben, dass Forderungen nur drei Monate rückwirkend verlangt werden können. Solche Vereinbarungen sind legitim. Ohne verkürzte Ausschlussfrist kann man Forderungen drei Jahre rückwirkend stellen

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Kommentar von Hexle2
13.11.2016, 16:05

Danke fürs Sternchen und alles Gute

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Gibt es einen Änderungsvertrag auf weniger Stunden? Ansonsten ist das zu bezahlen, was im Vertrag vereinbart ist unabhängig davon, wieviel sie tatsächlich gearbeitet hat.

Minusstunden dürfen nicht zu lasten des Arbeitnehmers gehen, solange sie nicht selbst verursacht sind. 

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Kommentar von gotico1967
12.11.2016, 15:19

Kein Änderungsvertrag

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kommt drauf an was im Vertrag steht

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Kommentar von gotico1967
12.11.2016, 15:16

In Vertrag steht 40 std wochentlich

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Sie muss ihren Arbeitgeber erst einmal in Annahmeverzug setzen.

Wenn sie einen Vertrag über 40 Stunden hat, muss er sie auch beschäftigen oder aber zumindest für die Zeit bezahlen.

Wenn sie das SCHRIFTLICH getan hat und es erfolgt keine Reaktion, steht ihr der KOSTENLOSE Weg zum Arbeitsgericht offen.

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Grundsätzlich ist der Vertrag einzuhalten, also sind 40 Stunden zu entlohnen. Den richtigen § hast du dazu gefunden.

Wenn der AG nicht zugänglich sein sollte ist der Gerichtsweg geboten. Mit dem AG wird sie doch wohl schon gesprochen haben?!

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