Darf meine ex Vermieterin einfach meine Sachen auf die Strasse stellen wenn ich die Miete nicht gezahlt habe?

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4 Antworten

Dein Anwalt ist keinen Fünfer wert. Du zahlst eine Miete nicht, damit riskierst du zwar die ordentliche Kündigung durch die Vermieterin, du bleibst aber Mieter, weil du selbst nicht kündigst. Letztlich bist du wohl immer noch Mieter, weil du hier nichts über eine Kündigung schreibst. Du kannst Sachen aus deiner Mietwohnung holen wie du willst. Wieso brauchst du dazu die Vermieterin? Hast du mit deiner Geldbörse auch deine Schlüssel verloren?

Ein Mietvertrag ist kein Wursteinwickelpapier. Du kannst sonstwas machen, deinen Mietvertrag kannst du nicht durch "ich bin dann mal weg" eliminieren.

Deine Vermieterin ist nicht viel besser in Vertragsdingen. Sie begeht Hausfriedensbruch, Nötigung, Beihilfe zum Diebstahl und das alles, weil Sie keinen Durchblick bei dieser verfahrenen Situation hat. Ihre Anwältin gibt dazu auch noch grünes Licht. Es ist kaum zu glauben.

Wenn sich das alles so abgespielt hat, wie du es hier dargestellt hast, dann kannst du Schadensersatzansprüche nur sehr, sehr schwer durchsetzen.

Das Beste wäre, du und die Vermieterin lösen den Mietvertrag auf, du bekommst alle deine Sachen bezahlst aber die Miete bis zum Datum der Vertragsauflösung.

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Die Leute werden immer dreister...

Du ziehst wo ein, zahlst schon die 1. Miete nicht,

lässt dich da dann nicht mehr blicken, erzählst das Du das Geld irgenwann in Raten zahlst und der Vermieter solle dafür im Gegenzug auf sein Vermieterpfandrecht verzichten und ne sperrige Waschmaschine zwischenlagern und dann rennste sogar zum Anwalt um deine Sachen rauszuverlangen?

Die Anwaltkosten hättest Du lieber zur Begleichung deiner Schulden genutzt...

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Schadensersatz ansprüche machen so gehts das nicht das einige wert sachen weg sind sag das dein Anwalt wichtig ist der Zeuge der Dabei war mit zum Anwalr nehmen

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Kommentar von FLUPSCHI
22.04.2016, 20:26

Der Vermieter muss dir alle deine Wert sachen die weg gekommen sind bezahlen alle :)

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Kommentar von Arjiroula
23.04.2016, 16:04

Ich schenk dir ein paar Satzzeichen. Die erleichtern das Lesen ungemein!

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Frage gelesen? Demnach hat die M mit Ankündigung ihres Auszugs (!) Rückgabe der Schlüssel (!) konkludent Aufhebungsvertrag angeboten, der stillschweigend angenommen wurde. In dem Zeitpunkt bestand kein Mietverhältnis mehr.

Die VM hat ein Pfandrecht wg. rückständiger Mietzahlung an den eingebrachten werthaltigen Sachen (Waschmaschine, Wertsachen) ausgeübt. Darüber mag sie eine gerichtliche Verwertung (öffentliche Versteigerung) herbeiführen.

Eine übereinstimmende Ratenzahlungsvereinbarung hat es hingegen nie gegeben. Vielmehr besteht ein Mietrückstand, der derart beigetrieben werden darf.

Der anwaltlich vereinbarte Termin zur Abholung des restlichen Hausrats, der mit wirksamer Beendigung des MV aus der Wohnung geräumt werden durfte und zur Abholung fristwahrend bereitgestellt war, wurde schuldhaft nicht eingehalten.

G imager761


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Kommentar von Gerhart
23.04.2016, 11:18

Das passt nur, wenn Hausschlüssel und Wohnungsschlüssel identisch sind. 

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