Frage von Natasa2016, 128

Darf mein Vermieter mir kündigen, weil er der Meinung ist, daß mein Hund zu wenig raus geht und mein Herd falsch angeschlossen war?

Expertenantwort
von bwhoch2, Community-Experte für Mietrecht, 23

Ja, das darf er und zwar fristlos, wenn der Hund schon mehrmals seine Notdurft in der Wohnung verrichtet hat und dadurch z. B. Fußböden beschädigt wurden und ein Gestank entstand, der auch anderen Hausbewohnern nicht zumutbar ist. Wenn darüber hinaus durch den durch Dich falsch angeschlossenen Herd ein Brand ausbrach, durch den die Wohnung und das Haus arg in Mitleidenschaft gezogen wurden, ist die Kündigung absolut berechtigt.

Expertenantwort
von Gerhart, Community-Experte für Mietrecht, 39

Beide Argumente ergeben noch nicht einmal im Paket einen triftigen Kündigungsgrund für eine ordentliche Kündigung durch den Vermieter. Sitze das aus und huste dem Vermieter was.

Antwort
von berlina76, 66

Wenn es zu Geruchsbelästigung kommt weil dein Hund in die Wohnung macht oder er ständig bellt kann dein vermieter dich abmahnen und später auch kündigen.

Ist das nicht der Fall kann er höchstens den Tierschutz über nicht artgerechte Haltung informieren.

Was den Herd betrifft, hier reicht der nachweis eines Elektikers, der bestätigt das der Herd richtig angeschlossrn ist.

Antwort
von BS3BM, 25

Ein Kündigungsgrund ist das nicht.

Wegen dem Hund kann er das Veterinäramt oder Tierschutz verständigen. Ein E-Herd muss vom Fachmann angeschlossen werden...liefere den Nachweis an den Vermieter.

Ich hoffe sehr, dass es deinem Hund gut geht und es keinen Anlass für Beschwerden gibt und du ihn artgerecht versorgst. Ansonsten suche ihm eine gute Familie!

Antwort
von MrLifeDoctor, 84

Hallo :-)

Wenn das so in dem Mietvertrag feststeht, dass bei Besitz eines Hundes täglich Gassi durchzuführen ist, dann nunja, könnte er sich damit rechtfertigen, aber eventuell vor Gericht scheitern. Du solltest dir hier rechtliche Beratung eines Rechtsbeistandes für Mietrecht einholen.

Komische Situation :D

Viele Grüße :-)

Kommentar von DiplomAnwalt ,

Wenn es eine derartige Klausel in den Mietvertrag geben würde, wäre diese unwirksam.

Kommentar von MrLifeDoctor ,

Deine Antwort ist hingegen der Expertenantwort nichts. Auch wenn du dich DiplomAnwalt nennst ;-)

Kommentar von imager761 ,

OMG :-O Dein selbstsicheres Auftreteten bei völliger Ahnungslosigkeit ist ennavierend.

Kommentar von MrLifeDoctor ,

Ich beziehe mich auf die Experten-Antworten von der Community, die über mir ihre Antworten gegeben haben. Also, still sein und nicht besser wissen, Kleiner ;-)

Antwort
von meini77, 41

Mit Deinen vagen Angaben kann man die Frage nicht beantworten.

Grundsätzlich denke ich nicht, daß Dein Vermieter Dir vorschreiben kann, wie oft Du mit Deinem Hund 'rausgehst, solange dadurch weder die Mietsache beschädigt noch Nachbarn belästigt werden

Des Weiteren kann er "der Meinung" sein, daß Dein Herd falsch angeschlossen ist. Einen Kündigungsgrund stellt dies - solange wiederum weder die Mietsache beschädigt noch Nachbarn beeinträchtigt werden - nicht dar.

Wie kommt er überhaupt dazu? Was hat er an Deinem Herd verloren?

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