Frage von Yve25, 399

Darf mein Vermieter mir die Hundehaltung verbieten obwohl ich starke Depressionen habe und mir der Hund helfen würde?

Mein Freund und ich wohnen seit etwa 3 Jahren in einer 60qm Wohnung. wir hatten nie Probleme mit allen Parteien. Im Mietvertrag ist die Haltung von Hunden und KAtzen verboten. Trotzdem wurde uns aufgrund meiner Erkrankung die Haltung von Katzen erlaubt als wir den Vermieter fragten. In Moment sehe ich keine andere Lösung als mir einen Hund zu holen, der mich zwingt rauszugehen und mir Liebe gibt. Ich bin immer viel alleine und habe nichts zu tun. Wir fragten also vor 1,5 Jahren den Vermieter nach einem Hund und dieser sagte nein. Also haben wir dieses Projekt erstmal auf Eis gelegt obwohl es mir sehr weh getan hat. 2 Parteien bei uns im Haus halten ebenfalls unerlaubt Hunde. Diese wurden nach meiner Anfrage abgemahnt, doch seitdem ist nichts mehr passiert, keinerlei Konsequenz. Die Parteien haben weiterhin Hunde. ich werde mir von meiner Psychotherapeutin eine Erklärung schreiben lassen das mir das in meiner GEnesung helfen wird. Ich habe jetzt vor, mir den Hund einfach anzuschaffen ohne die Zustimmung des Vermieters. Ich bin total verzweifelt weil ich bis auf den Hund schon alles versucht habe. Ich möchte aber die 2 Katzen nicht abgeben da ich sie sehr gern habe. Alle unsere Tiere sind versichert und dem Vermieter würden keine probleme entstehen. Kann er uns trotzdem rauswerfen unter diesen Umständen? Weil ich den Hund auf gar keinen Fall wieder abgeben würde.

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Expertenantwort
von VanyVeggie, Community-Experte für Tiere, 212

Hallo, 

ganz unabhängig davon, ob du Depressionen hast oder nicht - dein Vermieter darf dir auch dann die Hundehaltung verbieten. Er darf sie nur nicht generell verbieten. Sprich er muss dir das begründen. 

Auch wenn es nicht zum Thema passt. aber ein Hund hilft dir eher nicht. Ganz im Gegenteil. Ein Hund braucht eine sichere Bezugsperson. Wenn dir ein Hund psychisch helfen soll, dann mach eine tiergestützte Therapie mit Hunden. Hierbei ist der menschliche Therapeut übrigens von großer Bedeutung, dass der Hund den psychischen Druck standhält. Auch Therapie-Hunde sind Hunde die Sicherheit brauchen. 

Lass es für´s erste zum Wohl des Hundes. Du wirst dir höchstwahrscheinlich eh eine neue Wohnung suchen müssen. 

Mit freundlichen Grüßen

VanyVeggie

Expertenantwort
von dsupper, Community-Experte für Hund, 157

Hallo,

ein Hund ist KEIN Therapeut!

Und ja, ein Vermieter kann einen Hund verbieten - den einzigen Hund, den er nicht verbieten kann, ist ein Blindenführhund (weil der als medizinisches Hilfsmittel gilt).

Alle anderen Assistenz- oder Therapiehunde etc. können verboten, bzw. müssen nicht erlaubt werden.

Und es kann die fristlose Kündigung folgen, wenn der Hund unerlaubt gehalten wird - oder der Hund muss abgeschafft werden. Armer Hund, der dann wieder mal ohne Verschulden die Last tragen muss!

Jemand mit psychischen Problemen ist i.d.R. kein geeigneter Hundehalter. Ein Hund braucht einen Menschen, der ihm die notwendige Sicherheit und Beständigkeit gibt - das stelle ich bei psychischen Erkrankungen infrage.

Und einen Hund sollte man halten, wenn man allen Bedürfnissen des HUNDES gerecht werden kann - ein Hund ist kein Therapiegerät! Er kommt dabei viel zu kurz.


Kommentar von Yve25 ,

Also das geht wohl alles ein bisschen weit hier... Ich will von euch keine Einschätzung ob ich ein geeigneter Hundehalter bin, sondern lediglich nach dem Rechtlichen bezüglich des Vermieters gefragt !!!

Kommentar von dsupper ,

Die rechtliche Seite habe ich dir aufgezeigt.

Du musst aber Hundeliebhabern auch zugestehen, dass sie die Gefahren für den Hund aufzeigen - da Hunde nun einmal keine Therapiegeräte sind.

Kommentar von Yve25 ,

Ja das ist ja alles schön und gut, aber ich denke ihr kennt mich einfach nicht gut genug um irgendwelche Schlüsse über meinen Umgang mit Tieren zu ziehen oder meine Krankheit zu beurteilen. Deshalb ist das hier fehl am Platz. Die sogenannten "Hundeliebhaber" hier, sollten mal lieber auf die Straße gehen und die Leute dort belehren, die absolut keine Ahnung von der Marterie und deren Hunde Neurosen haben. Aber da wird natürlich  wieder nix gesagt... Aber sowie man mal preisgibt das man krank ist, sehen die ihre Chance um ihr Ego ein bisschen zu stärken und sich aufzuplustern. Wenn man Depressionen hat, ist das wohl automatisch so, dass die Tiere verwahrlosen und agressiv/verhaltensauffällig werden?

Kommentar von MaggieundSue ,

Also ganz ehrlich, bei dir befürchte ich dies echt! Meine Meinung! Denn dieser Ton den du hier anschlägst.....du meine Güte.

Kommentar von dsupper ,

Ja, so ähnlich sehe ich das auch. Da Hundeverhalten immer auch ein Spiegel des Halterverhaltens ist - steht leider zu befürchten, dass der Hund auch aggressiv wird ....

Kommentar von Yve25 ,

Ich bin nicht agressiv. Seid ihr wohl nicht gewohnt das eure Antworten mal nicht mit ja und amen abgestempelt werden. Ich hatte eine Frage, und ihr habt nichts besseres zu tun als mich in meiner Persönlichkeit und meinem Leben anzugreifen. Ich denke da habe ich durchaus das Recht mal meine Meinung zu sagen und mich zu verteidigen.

Kommentar von dsupper ,

Deine Antworten hier sind sehr wohl sehr aggressiv - wenn du das noch nicht mal selbst merkst .... Argumente (die du leider nicht bringst) kann man ruhig vortragen, Anmerkungen und Meinungen ebenso .... so lesen sich deine Posts allerdings nicht.

Kommentar von Yve25 ,

Kann ich nichts dafür das du es alles so auslegst wie es dir am besten passt. Und was für Argumente soll ich denn bringen? Ich habe eine rechtliche Frage gestellt :D .

Kommentar von MaggieundSue ,

Du hast recht! Es bringt wirklich nichts, dir etwas zu sagen...denn du hast ja ee recht! Oder?

Das wir aber zum wohle des Hundes, ABER dir auch zeigen wollen, dass der Schuss auch noch hinten los gehen kann...dies willst du nicht akzeptieren / verstehen

Da dein Dickkopf was anderes vor hat! Schließlich bist du krank und nun schau ich halt nur zu mir. Basta

Klar wir der Ton allgemein schroffer! Warum wohl??

Kommentar von Yve25 ,

:D Ok, ihr habt Recht und ich meine Ruhe. Ihr könnt eh nichts dagegen unternehmen das ich mir einen Hund zulege obwohl ich doch so ein schlimmer Mensch bin! Ich werde dem Hund ein super zuhause bieten, und ihr könnt denken was ihr wollt...

Kommentar von MaggieundSue ,

Das ist wahr...zeigt aber, wie unreif du bist.....schade. Hab trotzdem gehofft, dass du was mitnehmen kannst....was soll's

Trotz allem....gute Besserung!

Kommentar von Yve25 ,

Von so Leuten wie euch brauche ich ganz sicher keine Genesungswünsche. Ich kämpfe mich mein Leben lang schon alleine durch, und das mach ich such weiter so! Diese ganze Aktion hier hat mir mal wieder aufs Neue gezeigt wie charakterlos und idiotisch die Menschheit ist...Ich wünsche euch das es euch mal so ergeht wie mir, und dann sehen wir wer als letzter lacht!

Kommentar von Yve25 ,

Denkt immer dran: Karma fickt jeden ! :D

Kommentar von Nishiwaa ,

Wow was ist denn bei dir schief

Kommentar von einfachichseinn ,

man siehe sich nur einmal an, wie recht der Antworter hat und wie viel Zuspruch er erhalten hat... Das ist eigentlich schon aussagekräftig genug. Aber ich möchte auch mal als depressiver Mensch und Hundehalter meinen Senf dazu geben; es ist wirklich nicht clever sich einen Hund in einer solchen Lage anzuschaffen. Und vor allem, wenn deine Argumente mal genauer betrachtet werden. Der Hund zwingt dich nicht rauszugehen. In der Regel beißt er dich nicht und zieht dich nach draußen... Du musst schon selbst die Motivation haben raus zu gehen und wenn du diese jetzt schon nicht hast, wirst du sie mit einem Hund auch nicht haben! Da spreche ich leider aus Erfahrung. Gott sei dank ist mein Hund ein "Familienhund" und er ist nicht auf mich alleine angewiesen. An manchen Tagen habe ich es auch nicht für ihn geschafft aufzustehen und mit ihm rauszugehen. An anderen Tagen hat er einfach gespürt, wie mies es mir ging und es ging ihn auch mies. Ganz ehrlich ich sage dir als depressiver Mensch einmal ganz deutlich : dein Vorhaben grenzt an Tierquälerei! Um eine solche Aussage treffen zu können, muss ich dich gar nicht kennen, den Eindruck den du hier hinterlassen hast, sowie die Depression (die gewiss nicht pauschalisierbar ist) reicht schon aus.

Antwort
von sukueh, 176

Ich hoffe, du bist wegen deiner Depression in Therapie. Dann solltest du diese meiner Meinung nach erstmal gut über die Runden bringen und dann kannst du dich in Ruhe nach einer Wohnung umsehen, in der Hunde erlaubt sind !

Glaubst du, dass du mit deinem Krankheitsbild eine möglicherweise langwierige (möglicherweise auch gerichtliche) Auseinandersetzung mit deinem Vermieter ertragen kannst ? Ich denke, dass die Gedanken und Sorgen darum, dass man dir den Hund wieder wegnehmen könnte oder ihr die Wohnung verliert und dann kurzfristig eine neue Bleibe suchen müsst, auch nicht gerade förderlich bei Depressionen sind, sondern im Gegenteil, alles noch verschlimmern könnte.

Tiere können einen bei der Bewältigung von derartigen Krankheiten durchaus helfen. Aber man sollte meiner Meinung nach in einer akuten Krankheitsphase das Tier nicht als Allheilmittel ansehen. Mit dem Tier geht schließlich auch eine Verpflichtung einher, die erfüllt werden muss. Und unsichere Menschen ergeben in der Regel entweder unsichere Hunde oder genau das Gegenteil. Damit ist es für dich unter Umständen auch keine Freude, mit dem Hund rauszugehen, wenn z. B. das Miteinander mit anderen Hunden nicht klappt oder der Hund nicht gut zu handeln ist.

Kommentar von Yve25 ,

Ich würde es auf eine Verhandlung auch nicht ankommen lassen. Zur Not ziehe ich halt in mein  Haus. ist allerdings eine Stunde von meiner Arbeit entfernt, weswegen ich das bisher noch nicht in Betracht gezogen hatte. Aber für den Hund würde ich das schon machen.

Kommentar von MaggieundSue ,

"ist allerdings eine Stunde von meiner Arbeit entfernt,"

Wie viel % arbeitest du? Wie lange wäre ein Hund...mit 2 Stunden Arbeitsweg...alleine?

Kommentar von Yve25 ,

Nicht länger als 4-5 Stunden, da mein Freund erst Nachmittags arbeiten geht...

Antwort
von Luzie9, 20

Was im Mietvertrag steht, ist bindend. Das hast du unterschrieben, und danach musst du dich auch richten. So sehen es die Gerichte.

Abgfesehen davon ist ein Hund nicht nur ein Therapiegerät. Er hat Bedürfnisse, Vorlieben, Abneigungen, er braucht Zuwendung und macht Arbeit. Er braucht weitaus mehr Betreuung als Katzen. Bedenke das nochmal gründlich.

Du hast ja schon Katzen - ist die Wohnung denn so groß, dass sie drei Tieren gerecht wird? Kannst du überhaupt garantieren, dass du einem Hund eine artgerechte Haltung und Umgebung bieten kannst? Ich schätze, in deinem Fall ist das wohl kaum so.

Ich würde dir raten, die Wohnung zu wechseln. Und bis dahin im nächsten Tierheim als ehrenamtlicher Gassigeher anzufangen. Da hast du es mit dankbaren Hunden zu tun und tust noch etwas Gutes. Sicher kannst du auch sonst bei ihrer Betreuung und Haltung mithelfen.

Antwort
von DonCredo, 133

Hi Yve25! Du vermengst da verschiedene Themen in Deiner Argumentation. Als erstes Mal möchte ich Dich darauf hinweisen, dass zwei Katzen und ein Hund in einer 60qm Wohnung ein Problem sein könnten - Katzen und Hunde kommen nicht zwangsläufig miteinander klar. Du wirst nur noch mehr Probleme bekommen wenn das nicht funktioniert.

Zum zweiten hat ein Hund einige eigene Bedürfnisse und bei allem Verständnis für DEINEN Therapieansatz: ein Hund ist kein Mittel zum Zweck - man sollte ihn "haben wollen ohne wenn und aber" und nicht "haben wollen, weil man dann gezwungen ist dieses oder jenes zu tun". Zwang artet immer in Belastung aus und davon hat keiner was.

Thema: Verbot des Vermieters: er ist Dir doch bei den Katzen schon entgegen gekommen. Und die Abmahnung der anderen zeigt doch, dass ihm das Verbot eigentlich wichtig ist. Von daher würde ich empfehlen, das nicht auszureitzen - es gibt keine Garantie, dass dann auch nichts passiert. Ausserdem hast Du den Vertrag ja so unterschrieben - vertragsbrüchig und damit in der schwächeren Position bist Du.

Thema: die Anderen: das ist deren Sache. Und nebenbei: wenn Du das auf die Spitze treibst und alle ihren Hund wegen Dir abgeben müssen dann möchte ich nicht in Deiner Haut stecken - die gute Nachbarschaft dürfte dann passe sein.

Zusammenfassend: ich sehe es so, dass Du Dir damit zusätzliche und für Deine Gesundheit unnötige Probleme schaffst. Warum gehst Du nicht einfach regelmässig in ein Tierheim und führst Hunde aus? Vielleicht ist das ja ein guter Kompromiss auch für das Wohl Deiner zwei Zimmertiger? Denk nochmal in Ruhe nach. Hoffe der lange Text konnte Dir etwas helfen bei Deinen Überlegungen. Gruss Don

Antwort
von MuttiSagt, 73

Ein Hund braucht eine sichere, stabile Bezugsperson und darf nicht dein Therapeut sein. Auch eine Arbeit würde dich täglich herausbringen, schon mal darüber nachgedacht? Oder Hunde ausführen im Tierheim! Aber keinen eigenen Hund bitte!

Expertenantwort
von jww28, Community-Experte für Hund, 49

Hi,

Die Praktiken deiner Therapeutin finde ich etwas skurril, wenn du in einer depressiven Phase bist müsste sie wissen das zusätzliche Arbeit und Verantwortung nicht förderlich für die Therapie ist. Wenn es dir wieder besser geht und die Therapie gut anschlägt, kann man Haustiere zur Stabilisierung des normalen Tagesablaufs durchaus anraten, aber nicht wenn es dir ohnehin schon schlecht geht :( so kann der Hund zur Belastung für dich werden :(

Und der Hund wurde ja nun nach persönlichen Gespräch abgelehnt, damit schaffst du dir womöglich Ärger denn du evtl doch noch nicht verkraften kannst. 

Ich würde vorschlagen die Therapie erstmal weiterzumachen bis du wirklich stabil bist und auch keine Ups und Downs mehr hast. Da tut ein Wohnortwechsel meist auch gut, da könnt ihr euch eine hundefreundliche Wohnung suchen vielleicht sogar mit Garten und holt euch dann ein Hund :) 

In der Zeit schaff dir eine Aufgabe, geh zB im Tierheim mit Hunden Gassi ;) 

Kommentar von Yve25 ,

Aber mir geht es doch besser?! Ich bin schon stabil und in genauso einem Stadium wie du es beschreibst, befinde ich mich. Ich leide in Moment lediglich wegen der Einsamkeit.

Kommentar von Luzie9 ,

Also ganz ehrlich, ich habe den Eindruck, du leidest an wesentlich anderen Dingen als an Einsamkeit...

Du wohnst doch mit deinem Freund und zwei Katzen zusammen, also bist du nicht allein. Gegen deine innere Isolation kann dir nichts und niemand helfen  - außer dir selbst. Da kannst du dir noch so viele Tiere anschaffen.

Dass du so aggressiv auf Kritik reagierst, ist m.E. ein Zeichen von großer Unsicherheit und Schwäche oder von einer Art Autismus (extrem egozentrische Menschen nehmen die Welt nur in Bezug auf sich selbst wahr und können nicht abstrahieren). Beides kann man überwinden, muss aber an sich arbeiten. Und vor allem erstmal einsehen, dass Handlungsbedarf besteht. Naja, in Therapie bist du ja schon.

Mein Rat: Übertreibe es nicht, damit du nicht bei allen um dich herum untendurch bist und sich alle von dir abwenden.

Und geh halt mit Tierheimhunden Gassi, wenn du meinst, dass dir das gut tut.

Antwort
von einfachichseinn, 27

im schlimmsten Fall darf dich der Vermieter mit Recht vor die Tür setzten!

Müsst ihr das wirklich riskieren?

Außerdem ist eine 60qm große Wohnung viel zu klein für 3 Tiere.

Sucht euch eine neue, große Wohnung in der Tiere erlaubt sind und schon habt ihr ein Problem weniger!

Antwort
von ChristianLE, 107

 Ich habe jetzt vor, mir den Hund einfach anzuschaffen ohne die Zustimmung des Vermieters.

Davon kann ich nur dringend abraten!!

Grundsätzlich ist ein generelles Verbot der Hunde- und Katzenhaltung unzulässig. Vielmehr kann der Vermieter eine Haltung nur aus gutem Grund untersagen.

Hat er keinen guten Grund und lehnt die Haltung pauschal ab, bedeutet das aber nicht, dass Du Dir einfach einen Hund anschaffen kannst. Vielmehr müsstest Du dir die Zustimmung auf dem Rechtsweg einklagen.

Schaffst Du Dir nun unerlaubt einen Hund an, stellt das erst einmal einen Vertragsverstoß dar, der mit Abmahnung und mittelfristig mit einer fristlosen Kündigung des Mietverhältnisses geahndet werden kann.

Laut der BGH-Rechtsprechung muss bei der Entscheidung zur Hundehaltung eine Interessenabwägung beider Vertragsparteien vorgenommen werden.

Ist dein berechtigtes Interesse höher, als das des Vermieters stehen deine Chancen nicht schlecht.

Hier würde ich mir mal anwaltliche Beratung einholen.

Kommentar von Yve25 ,

Ich bin mir der Risiken bewusst und habe, wie ich bereits geschrieben habe, Plan B und C in der Hinterhand.

Kommentar von peterobm ,

dann solltest dir schon mal ne neue Wohnung suchen ... ^^

Antwort
von AnimalRs, 118

Natürlich könnte er dir eine Kündigung schicken. Er könnte dich auch erst anmahnen den hund abzuschaffen. Zumal ich dir dringend abraten möchte dir einfach so einen hund zu holen.

Der hund kann und wird nicht verstehen wenn du mal einen scheiß tag hast und das kann man auch nicht von ihm verlangen. Der hund kann deine Situation nicht einschätzen und er wird vermutlich anfangen dich zu beschützen und auf dich aufzu passen und das ist nicht seine aufgabe, der halter muss den hund beschützen und ihm Sicherheit in allen Situationen geben können.

Wenn du meinst einen "Therapie" hund haben zu müssen, mach es bitte richtig und lasse den hund als Therapiehund ausbilden, kostet aber ne menge geld.

Und warum das ganze? Wenn der hund merkt dir gehts nicht gut, du bist unsicher usw. Wird er mit hoher Wahrscheinlichkeit ein "problem" hund werden. Das kann deine Situation akut verschlimmern. Ich kenne das selber, ich habe damals 4 suizid versuche hinter mir und hatte zu der zeit auch einen hund. Der hund wurde aber von zeit zu zeit richtig aggressiv auf andere hunde, hat sich nicht mehr von anderen Leuten streicheln lassen und vieles mehr und das hat sie nur getan weil sie gespürt hat wie ich mich fühle und mich beschützt hat.das ganze hat mich noch mehr runtergezogen weil mein baby (also der hund) so aggressiv geworden ist obwohl sie sonst immer sooo brav war, das hat mir mein herz zerrissen aber sie konnte ja nix dafür.

Ich habe mich damals zu einer Therapie mit hund entschieden. Also eine Therapie wo die Therapeuten einen sehr tollen hund hatten mit dem wir gassi gegangen sind wodurch ich mit leuten in kontakt gekommen bin und auch von Sitzung zu Sitzung fröhlicher wurde weil ich mich auch immer sehr auf den hund gefreut habe.

Man muss aber immer an das tier denken. Dem hund gehts auch schlecht wenn es seinem herrchen/Frauchen schlecht geht, man kann den hund auch nicht veräppeln, er spürt immer wie es dir innerlich wirklich geht.

Was ist denn mit den katzen? Die geben einem doch auch liebe und man kann auch mal Zuhause bleiben wenn man einen miesen Tag, mit hund MUSST du aber immer merhmals am tag raus,egal was ist. Versuche doch mal dich intensiv mit deinen katzen zu beschäftigen zb. Clickern, versuchen gib pfote oder sitz beizubringen oder einfach nur bürsten und kuscheln, das hilft doch bestimmt etwas.
Ich hoffe du hast alles gut verstanden und ich kann deinen Wunsch wirklich nachvollziehen aber das kann unter Umständen ganz schlimm für beide enden. Ganz liebe grüße und lasse dich von nichts und niemanden unterkriegen :-)

Kommentar von AnimalRs ,

eins habe ich noch vergessen, du könntest auch zum tierheim gehen und dort regelmäßig mit einem hund gassi gehen :-)

Antwort
von schelm1, 86

Der Vermieter kann die Haltung von Hunden und Katzen untersagen und auch eine einmal erteilte Genehmigung begründet widerrufen.

Die Abgemahnten wie auch Sie laufen Gefahr, dass bei einem Verstoß gegen den Abmahngrund das Mietverhältnis gekündigt wird; das, wie auch ein zwangsläifig folgender nerviger  Rechtsstreit könnte in Ihrem Falle Ihrer Genesung wenig zuträglich sein; das Schiksal der Anderen geht Sie nichts an.

Antwort
von MaggieundSue, 122

Armer Hund!

Hast du echt das Gefühl, der Hund schmust dir deine Depressionen weg? Und sicherlich sollte es auch noch ein Welpe sein!?

Aber, der Vermieter kann dir ohne Probleme eine Kündigung geben

Kommentar von Yve25 ,

:D nein ein älterer aus dem Tierheim mit dem ich in meiner Freizeit arbeiten kann... Es geht auch nicht ums "wegschmusen" sondern um das rausgehen und die Aktivität.

Kommentar von MaggieundSue ,

Ich fasse mal zusammen. Depressionen....eventuell ärger mit dem Vermieter....Arbeit (wie lange wäre der Hund alleine)....Neuer Hund muss man auch zu erst mal kennenlernen....Ist die Vergangenheit des Hundes bekannt?

Tust du dir da nicht ein bisschen zu viel zumuten...denn bedenke, du bist Krank....könnte zuviel werden....Klinikaufenthalt....(wünsche ich dir nicht!).....ach ja, Katzen sind ja auch noch da.....

Antwort
von Goodnight, 65

Depression ist kein guter Grund für einen Hund, darauf würde ich mich als Vermieter auch nicht einlassen.

Das Risiko, dass du die Hundehaltung mit Depression auf die Reihe bekommst ist einfach zu hoch.

 Damit setzt du deinen Vermieter sicher nicht unter Druck die Hundehaltung zu erlauben.

Kommentar von Yve25 ,

Das ist doch nicht der Grund für die Anschaffung eines Hundes. Ich möchte einen Freund mit dem ich alles machen kann und viel in der Natur bin..Vermutlich wird sich dann meine Krankheit nochmals verbessern. Vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt. Die Depression ist definitiv nicht der Hauptgrund!

Kommentar von Goodnight ,

Trotzdem ist man mit einer Depression nicht zuverlässig in der Lage den Bedürfnisse eines Hundes nachzukommen. 

Die Frage war klar, darf mein Vermieter mir die Hundehaltung verbieten wenn ich starke Depressionen habe?

Ja darf er und mal ehrlich, welcher Züchter gibt seine Hunde in so eine Situation?

Antwort
von Kandahar, 135

Damit riskierst du die Kündigung und du bringst auch die anderen Nachbarn mit den Hunden in eine sehr schwierige Situation, denn auch denen könnte dann die Kündigung oder die Abgabe der Hunde drohen. Ich finde dein Verhalten - sorry - egoistisch.

Du hast ja bereits zwei Katzen. Auch die geben Liebe und Zuwendung.

Daneben bin ich nicht der Ansicht, dass ein depressiver Mensch, der sein eigenes Leben nicht in den Griff bekommt, die richtige Person für einen Hund ist.

Denn ein Hund braucht ein starkes Herrchen, der ihm Geborgenheit und Sicherheit vermittelt, nicht anders herum. Das kann ein Hund nicht leisten.

Kommentar von Yve25 ,

Ich bin mit Hunden aufgewachsen und weis genau was ich tue. Nur weil es mir nicht gut geht heißt das nicht das ich keine Stärke gegenüber des Hundes zeigen kann. Ich hab mein Leben im Griff, da ich trotz Depression einen Job habe. Das kann ja wohl auch nicht jeder von sich sagen...

Kommentar von Kuestenflieger ,

und der wuff bekommt depressionen wenn er allein im käfig wohnung ist .  dazu noch katzen ;-((

sehr tierlieb .

Kommentar von Kandahar ,

Wie kannst du einen Job haben?

Gerade hast du noch geschrieben, dass du einen Hund brauchst, damit der dich zwingt raus zu gehen.

Das passt alles nicht zusammen.

Kommentar von Yve25 ,

Es geht um meine Freizeit. Solange ich fremdbestimmt Dinge tun muss, wie z.B auf die Arbeit gehen funktioniert das. Nur ohne Hund stundenlang draußen zu sein alleine, macht für mich nicht wirklich Sinn

Kommentar von Luzie9 ,

Genau da liegt der Hund begraben: Du brauchst einen Vorwand, um etwas zu tun, was dir eigentlich Freude macht. Warum gehst du nicht einfach nach draußen und machst lange Spaziergänge, auch ohne Hund? Was passiert dir denn dabei? Der Sinn ist eben, draußen zu sein, für dich selbst. Glaubst du, dass irgendjemand das "komisch" oder auch nur bemerkenswert findet und dich negativ beurteilt? Und selbst wenn, was schert es dich? 

Den inneren Antrieb dazu musst du aber schon selbst aufbringen. Das kann kein Tier der Welt dir abnehmen.

Kommentar von dsupper ,

in einem anderen Kommentar schreibst du:

Ich glaube ihr habt alle keine Ahnung wie schlimm das ist und wie oft ich schon kurz vor dem Suizid stand...

Du hast Recht - das klingt ungeheuer gesund.

Kommentar von Kandahar ,

... und so stark!

Kommentar von Yve25 ,

Ja das ist auch ein Zeichen von Stärke, dass ich es eben nicht gemacht habe. Jeder von euch wäre in meinem Fall mit Sicherheit schon im Jenseits. Die Frage ist halt echt warum man unnötige Kommentare abgibt über Themen über die man überhaupt keine Ahnung hat.

Kommentar von ErsterSchnee ,

"Jeder von euch wäre in meinem Fall mit Sicherheit schon im Jenseits."

Und das weißt du jetzt woher so genau? Wie kommst du auf die absurde Idee, dass nur du Schlimmes ertragen und aushalten kannst - und niemand sonst? Kennst du von irgendjemandem hier den Hintergrund, dass du so eine abgrundtief dämliche These aufstellen kannst?

Ich wette, dass es Menschen gibt, die viel Schlimmeres durchgemacht haben - und trotzdem noch leben und keine so großen Egoisten geworden sind...

Kommentar von MaggieundSue ,

Ich frage mich nur, wie man dies alles unter einem Hut bringen soll! Da Yve ja auch noch arbeitet! Dies ist ja schon für einen "gesunden" Menschen ein Belastung....

Und meinst du wirklich, du bist die einzige hier, die ein Schweres Leben hat? 

Nur an sich denken...haupstache man kann es durchzwängen....ich denke, du bist noch zu wenig unten.....ich weiss von was ich spreche! Da kommt noch was auf dich zu....schade.

Kommentar von Yve25 ,

Das mit dem "nur an sich denken" ist wohl etwas überspitzt gesagt. Ich habe mittlerweile gelernt auch mal an mich zu denken, weil mir bisher nie eine eigene Meinung zugestanden hat. Ich bin stolz darauf auch mal an mich denken zu dürfen.

Kommentar von dsupper ,

Zwischen Egoismus und "an sich selbst denken" besteht aber ein himmelweiter Unterschied.

Wenn "an sich selbst denken" bedeutet, dass man einen Hund als Mittel zum Zweck benutzt, wenn einem egal ist, dass man gegen geltendes (Miet)-Recht verstößt, auf die Gefahr, dass der Hund dann darunter zu leiden hat (wenn man die Kündigung bekommt, bzw. der Hund wieder weg muss), wenn man seine Mitmenschen reinreißt usw. - danke, dann will ich lieber nicht "an mich selbst denken"!

Eigene Bedürfnisse zu erkennen, zu artikulieren und diese im Einklang mit den Mitmenschen und Mit-Lebewesen zu erfüllen, das ist der einzig richtige Weg für ein glückliches eigenes und glückliches gemeinsames Leben.

Kommentar von Yve25 ,

Wie oft habe ich jetzt schon gesagt das ich den Hund in so einem Fall nicht wieder abgeben würde sondern noch andere Lösungen habe?!

Ich verstehe nicht wieso ich andere Menschen mit reinreisse? Die dürfen sich einfach Tiere anschaffen ohne zu fragen und ich nicht? Wo ist da die Gleichberechtigung? Ich habe vor den Katzen gefragt, und das hatte alles seine Berechtigung. Die fragten lieber gar nicht.., und jetzt soll ich wegen denen zurückstecken? Ganz sicher nicht...

Kommentar von MaggieundSue ,

Ich hoffe doch sehr, dass du es besser machen willst, als die ANDEREN die einfach ohne Hirn ein Hund holen?

Kommentar von Yve25 ,

Nein. Ich probiere einfach mal ob ich damit durchkomme und wenn nicht bleibt mir immernoch mein EIGENES HAUS (wo ich im übrigen auch Vermieter bin und den Mietern nichts vorschreibe)

Man kann ja auch mal Glück haben, zumal wir in 2 Jahren hier sowieso weg sind sobald wir genügend Geld für ein schönes Einfamilienhaus haben mit Garten wo es allen super gehen wird.

FRECHHEIT SIEGT!

Kommentar von einfachichseinn ,

wie alt bist du 3?

So agierst du hier.

Du kannst auch nicht einfach die Mieter aus deinem Haus rauswerfen, nur weil DU aus der Wohnung geflogen bist. Das kann dir aufgrund deines Vertragsbruch definitiv passieren. Dann sitzt du immer noch 3 Monate auf der Straße. 

Antwort
von Maimaier, 173

Wenn im Mietvertrag steht, das jede Tierhaltung verboten ist, ist das unwirksam, da z.B. die Haltung von Hamstern ja im Normalfall keine Probleme macht.

Wenn im Mietvertrag steht, das große Tiere wie Hunde nicht gehalten werden dürfen, könnte er sich zwar theoretisch darauf berufen, aber praktisch scheut er den Weg vor das Gericht. Eine Abmahnung reicht nicht für die Kündigung aus, es muß zuvor auf Unterlassung geklagt werden. https://www.anwalt.de/rechtstipps/die-rechte-des-vermieters-und-des-mieters-bei-...

Ich vermute mal, das eine Unterlassungsklage vor Gericht wohl auch nicht durchkommen würde, eben wegen dem therapeutischem Nutzen des Hundes.

Kommentar von ErsterSchnee ,

Der therapeutische Nutzen des Hundes wird von ihr lediglich vermutet!

Warum sollte ein Hund besser helfen als zwei Katzen, Medikamente, Psychotherapie und sonstiges? Und vor allem - was wird mit dem Hund, wenn EG nichts hilft? Und sie sogar noch aus der Wohnung fliegt? Wobei - so ein Hund hat mit dem Leben unter einer Brücke vermutlich weniger Probleme als ein Mensch...

Kommentar von Yve25 ,

Solange ich meinen Hund hatte damals ging es mir gut. Seit dem er gestorben ist, geht es mir schlecht. Ich bin mir also dessen zu 100 % sicher das es mir hilft.

Kommentar von ErsterSchnee ,

Ist klar - Hund ist gleich Hund... Und damit tut jeder Hund automatisch gut... 

Du hast noch immer nicht geschrieben, wie du dem Hund Sicherheit geben willst! Und wie du ihn eingewöhnen willst. Oder nimmst du zwei Wochen Urlaub und danach bleibt er alleine Zuhause, wenn du arbeiten gehst?

Wie soll sich der Hund in seinem neuen Zuhause heimisch fühlen können, wenn solche Ansprpche an ihn gestellt werden, die er nicht mal ansatzweise erfüllen kann? Und wie willst du mit dem Hund glücklich werden, wenn er so gar nicht deinen Vorstellungen entspricht?

Davon ab wirst du in einem seriösen Tierheim, denen das Wohl der Tiere am Herzen liegt, gar keinen Hund bekommen.

Kommentar von Maimaier ,

Entscheidend ist doch, ob der Vermieter sich traut vor Gericht zu ziehen, und das scheint hier nicht der Fall zu sein.

Kommentar von dsupper ,

Worauf man sich nicht verlassen sollte! Und ein Assistenz- oder Therapiehund ist nichts, was der Vermieter dulden muss, wenn er nicht will. Nur gegen Blindenführhunde (weil anerkannte "medizinische Hilfsmittel") kann er nichts machen.

Antwort
von UserDortmund, 63

Ja darf er. Und das auch völlig zu Recht. Wenn keine Tierhaltung erwünscht ist, dann ist es so. Egal welche Gründe eventuell dafür sprechen könnten

Antwort
von Joergi666, 136

deine ganze Geschichte ist zwar komplett verwirrend, dennoch ist gerade in deinem Fall die Chance groß, dass der Vermieter dir die Tierhaltung nicht verbieten kann, siehe:  http://www.immonet.de/umzug/wissenswertes-rechtliches-mietvertrag-wohnung-hund.h...

Kommentar von peterobm ,

Ich möchte aber die 2 Katzen nicht abgeben da ich sie sehr gern habe

jetzt noch einen Hund dazu holen; die Grenze ist da voll überschritten - egal ob Depressionen oder nicht

wohl überlesen

Kommentar von Joergi666 ,

...hatte das irgendwie so verstanden, dass es früher 2 Katzen gab.

Antwort
von ErsterSchnee, 116

Ja, er kann euch rauswerfen. Und wird es vermutlich auch, denn viel dreister geht es ja kaum noch!

Und an den armen Hund denkst du gar nicht? Das ist ein Lebewesen - und kein Therapie-Gerät!

Kommentar von Pfote23 ,

Natürlich ist er kein Therapiegerät, aber es schadet so einen Tier überhaupt nicht, als eines benutzt zu werden. Es wird den Hund eher glücklich machen, zu sehen, dass sein Freund immer glücklicher wird. Außerdem kann dadurch noch ein Tier mehr aus den Tierheimen geholt werden; es ist sehr schlimm für einen Hund, dort zu leben. Und rauswerfen wird man Yve25 deswegen nicht, wenn sie Therapeutin das unterschreibt. Und, ErsterSchnee, das ist nicht dreist, sondern ein guter Grund, sich einen Hund zu holen! Hab du doch mal Depressionen.

Kommentar von Yve25 ,

Danke Pfote23 :)

Kommentar von ErsterSchnee ,

"Darf ich einen Hund haben? "

"Nein."

"Ach egal, ich hol mir trotzdem einen."

Das IST dreist!

Außerdem schreibt sie selbst, dass sie viel alleine ist. Wer kümmert sich dann um das Tier? Sie, dir mit ihrem eigenen Leben alleine schon nicht zurecht kommt? Ein Hund gehört ins Rudel und braucht einen Rudelführer - das kann sie mit ihrer Erkrankung doch gar nicht leisten.

Kommentar von dsupper ,

Pfote23 - leider hast du so gar keine Ahnung! Erstens kann der Vermieter einen Mieter, der ohne Erlaubnis einen Hund hält, fristlos kündigen bzw. die Abschaffung des Hundes sofort verlangen. Da nutzt auch kein "Schreiben" etwas - lediglich Blindenhunde bedürfen keiner Genehmigung.

Und Hunde aus dem Tierheim sind zumeist selbst gestört und "geschädigt". Grade diese Hunde brauchen ein verlässliches, sicheres Zuhause, wo man ihnen den Schutz und die Sicherheit gibt, die sie dringend benötigen.

Und wer schreibt, es "schadet einem Hund überhaupt nicht, als eines benutzt zu werden" - sorry, aber dem geht jegliche Tierliebe und jede Empathie völlig ab!

Kommentar von Goodnight ,

Da ein Hund immer die Stimmung seines Besitzers aufnimmt, geht es einem Hund bei einem Menschen mit starker Depression sicher nicht gut.

Antwort
von peterobm, 135

du hast bereits Katzen; willst nun noch einen Hund dazu holen? Das kann der Vermieter verbieten.

Du verstösst auch gegen das Verbot der Tierhaltung

nun halt den Ball ganz flach. 

Antwort
von MalinoisDogBlog, 125

Nein.
So könnte jeder sagen ich habe Depressionen obwohl die Hunde Haltung Verboten ist.

Kommentar von Yve25 ,

Nein das kann mit Sicherheit nicht jeder sagen, da gesunde Menschen niemals einen Therapieplatz bekommen würden. Bei einem Blindenhund sagt wohl niemand was, ne?! Ich glaube ihr habt alle keine Ahnung wie schlimm das ist und wie oft ich schon kurz vor dem Suizid stand...

Kommentar von ErsterSchnee ,

Ein Blindenhund ist ein ausgebildeter Therapiehund!

Du HOFFST lediglich, dass ein Hund gegen deine Depressionen hilft. So wie die Katzen, die Therapie, die Medikamente und was du sonst noch so ausprobiert hast.

Kommentar von VanyVeggie ,

Ein Blindenhund ist was ganz anderes....

Kommentar von MalinoisDogBlog ,

Ja aber wenn du einen Hund ohne erlaubnis haltest wirst du rausgeschmissen bzw auch der Hund.

Antwort
von Sachbearbeiter2, 66

In Moment sehe ich keine andere Lösung als mir einen Hund zu holen, der mich zwingt rauszugehen und mir Liebe gibt.

ein hund ist keine "lösung". dein freund soll dich lieben und motivieren
oder hol dir einen hund aus dem tierheim, um damit hin und wieder gassi
zu gehen..und such dir beschäftigung.. wieso arbeitest du nicht?

Antwort
von minecrafter340, 33

Ja klar sein Haus seine regeln.

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