hallo bin seit 06/2011 in meiner neuen Firma beschäftigt und hatte mir 07/2011 auf arbeit den schultter rippen bereich geprellt und war in folge dessen auch 2 wochen krankgeschrieben (krankschreibung fristgerecht abgegeben ) und bin jetzt 08/2011 mit einer mandelentzündung krankgeschrieben auch seit einer woche und 2 tagen (krankschreibung fristgerecht abgegeben ) nun bestellte mich mein arbeit geber am montag in den betrieb mit den worten ( mir gefällt deine arbeitseinstellung nicht und entweder du kommst heute noch her oder ....) in sorge meinen arbeitsplatz zuverliehern fuhr ich auf arbeit wo ich zum gespräch gebeten worde in den mir dann gesagt worde das mann nicht mit meiner arbeitseinstellung zufrieden wäre und das mein chef nicht weis wie lange er sich das noch anschauen solle und meinte er gebe mir noch 14 tage in den er sehen will ob sich meine einstellung änder und um den ganzen nachdruck zugeben kürzte er mir auch den lohn so das ich jetzt nur noch mindestlohn habe aber als er mir die vertrags änderung vorlegte sagte er es auch wieder mit den worten entweder du unterschreibst oder ... ich fühlte mich in den moment auch sehr unter druck gesetzt so das ich zur sicherung meines arbeitpatzes unterschrieben habe nun hab ich angst wieder auf abeit zugehen und mich der warscheilichen schickane meines chefs auszusetzen ich hab so viel angst davor das ich selber schon an kündigung gedacht habe ich weis jetzt nicht mehr was ich machen soll ???
Darf mein chef mir den lohn kürzen weil ich krank bin ????
Antworten (9)
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TilexTilex
Also zunächst einmal.. die Vertragsänderung ist nach §123 BGB wegen Drohung anfechtbar.
Dass er dir ohne gültige Vertragsänderung das Gehalt nicht kürzen kann, wusste er wohl auch, sonst hätte er dir den Wisch wohl gar nicht vorgelegt.
Ich würde zunächst einmal der Änderung widersprechen (es gilt eine Jahresfrist nach §124 (1), BGB).
Geh erstmal zum Betriebsrat, wenn dein Betrieb soetwas hat. Der Betriebsrat vertritt deine Rechte als Arbeitnehmer. Da sollte es eine Vertrauensperson geben, mit der du dich über die Sache unterhalten kannst.
Weiter kannst du einer Gewerkschaft beitreten (zum Beispiel IGM), von denen beraten werden und über die rechtsschutzversichert werden. Das alles zu einem äußerst akzeptablen Mitgliedsbeitrag (Höhe abhängig von deinem Einkommen).
So weit erstmal. Viel Glück.
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gesterngestern
Du hast einen sehr dummen Fehler gemacht. Du hast eine Art Änderungskündigung unterschrieben, d. h. der neue Vertrag gilt, frei nach dem Motto unterschreib die neuen Bedingungen oder Du bist entlassen. Solche Verträge sollten nie unterschrieben werden. Geh bitte mit dem alten und dem neuen Vertrag zu einem Anwalt für Arbeitsrecht. Bei einem ordentlichen Arbeitsvertrag gelten die gesetzlichen Bedingungen. Lohnkürzung im Falle einer Krankheit, ist nicht rechtens. Der neue Vertrag kann beinhalten, was er will, unterschrieben oder nicht, die gesetzlichen vorgegebenen Richtlinien stehen immer darüber. Die Vereinbarungen im neuen Vertrag werden (so wie Du ihn beschreibst) gar keine Relevanz bei einem Rechtsstreit haben, wiel zur Unterschrift genötigt. Lass die Verträge bitte prüfen. Einen Vertrag, der unter erpresserischem Druck unterschrieben wurde, muss sofort angegangen werden. Ich sehe bei Euch gar keine Chance mehr auf ein ordentliches Arbeitsverhältnis. Kündige bitte nicht selber, sondern geh gegen den neuen Vertrag an, Dein Arbeitgeber wird Dir sowieso kündigen, er will bis dahin nur Geld sparen. Denk an die Sperrung beim Arbeitsamt bei Selbstkündigung und daran, dass die Berechnungsgrundlage auch vom Einkommen, jetzt z. T. Mindestlohn ausgeht. 1-2 mal krank im Jahr ist nicht oft.
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NevermiindNevermiind
Krank zu werden, sucht sich keiner aus. Dennoch darf dein Arbeitgeber so handeln, da er schließlich für das "krank sein" den vollen Lohn auszahlt, ohne volle Leistung dafür zu sehen. Und die meisten Arbeitgeber sehen es nunmal nicht gerne, wenn man oft fehlt. Versuch in den 14 Tagen nochmal alles zu geben, um ihm zu beweisen, dass du den Job brauchst/willst.
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Tabaluga1961Tabaluga1961
nein, daß geht nicht. Bis zu 6 Wochen Lohnfortzahlung. Aber wieso läßt du dich so einschüchtern und unterschreibst was. Kann ich nicht verstehn.
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JaskanJaskan
Du solltest schnellst möglich in die Gewerkschaft eintreten und Dir über denen einen Fachanwalt zu Rate ziehen. Solche Arbeitsmethoden gehen ja mal gar nicht.
Kommentar von
moon23456 Naja wollte hier erst mal noch nachfragen habe mir schon so gedacht das ich zum arbeitsgericht gehe. Habe das unterschrieben während ich krank war und starke Schmerzmittel eingenommen habe...macht das noch was anderes aus... habe das aus dem grund unterschrieben weil ich davor über ein halbes jahr arbeitslos war und jetzt glü+cklich war endlich wieder mein eigenes geld zu verdiehnen.
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NightfeistNightfeist
wenn du in der probezeit bist kann er dich wirklich rauswerfen, den lohn zu kürzen ist nicht richtig, wenn du aber unterschrieben hast ist das dein fehler, allerdings im bezug auf die probezeit hattest du wohl keine andere wahl -.-
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evakiatipisevakiatipis
Du hast kein Zukunft in diesem Betrieb ,dein Chef wird dich öfters unter Druck setzen .
Deine Gedanken zu kündingen sind berechtigt ,denn wer geht schon mit Angst arbeiten ?
Deine Lohn zu kürzen geht nicht das weisst du auch ,das zeigt wie skrupellos dein Chef ist. Dein größter Fehler war, dass du diesen Vertrag unterschieben hast, aber dafür ist es leider zu spät. Informiere dich gewerkschaftlich über deine Rechte.
Es wird keine gute Zusammenarbeit geben mit dein Chef. Am bestens ist es für Dich wo anderes Arbeit zu suchen ,denn diesen Zustand ist belastbar für dich.Alles Gute
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ralosavivralosaviv
Wohl nicht wenige Betriebe reagieren etwas unterkühlt bei Krankheit innerhalb der Probezeit. Da die Vertragsänderung ja jetzt schon unterschrieben wurde, ist zumindest daran wahrscheinlich jetzt erstmal nichts zu ändern. Es sei denn du gehst zum Anwalt und damit dürfte dieses Arbeitsverhältnis sich dann schon erledigt haben.
Man hätte auch die Probezeit um die Krankheitszeit nochmal verlängern können. Es sei denn, die Probezeit beträgt sowieso schon 6 Monate, dann macht das keinen Sinn.
ich habe das jetzt nicht so verstanden, dass dir die Lohnfortzahlung verweigert wird, sondern dass der Chef nur noch den Mindestlohn zahlt. Das macht die Sache nicht nur insofern "richtiger", als dass er eine unterschriebene Vertragsänderung von dir hat.
Vielleicht gibt es ja neuen Verhandlungsspielraum wenn du jetzt mal ein paar Wochen richtig Gas gibst!? Wenn der Chef dich dann auflaufen läßt, kannst du immernoch über Kündigung oder Anwalt nachdenken.
mit Goldrand.
Das ist überdeutlich ausgedrückt, seh ich im Ergebnis aber genau so, weil sämtliche rechtlichen Möglichkeiten, die in der Theorie existieren bei tatsächlicher Anwendung schlicht und ergreifend den Job kosten werden.