Frage von Yavoc, 49

Darf mein Arbeitgeber mir dies als Urlaub anrechnen?

Kurz vorab: Ich habe Anfang diesen Jahres mein Abitur beendet und arbeite nun seit dem 1.08 bei für Leiharbeitsfirma in einer Druckerei. Der Vertrag läuft vorerst bis zum Ende diesen Jahres.

Dies tue ich um mein darauf folgendes Studium, 2017, zu finanzieren. Mir wurde von der Leiharbeitsfirma selber angeboten einen Stapler-Schein, über mehrere Tage, zu absolvieren, um dann in diesem Bereich eingesetzt werden zu können.

Nun habe ich knapp 1 Monat später einen Brief von denen erhalten, indem sie mich auffordern einen nachträglichen unbezahlten Urlaubsantrag für diese Zeit zu unterschreiben.

Haben die ein Recht dazu, mir ohne davon vorher erzählt zu haben, dies nun zu verlangen? Vor allem, da ich eh nur so wenig Urlaub zur Verfügung habe und nun vermutlich mein bereits gebuchter Skiurlaub nicht mehr aufgeht.

Antwort
von Othetaler, 19

Dein Urlaub wird ja nicht weniger, da du ja von unbezahltem Urlaub sprichst. Du würdest für die Tage kein Geld bekommen.

Wie das rechtlich aussieht, solltest du am Besten mit dem Betriebsrat, Gewerkschaft, Arbeitskammer oder einem Anwalt besprechen.

Antwort
von Maximilian112, 10

Gegen die Weiterbildung ist ja nix einzuwenden aber die Spielregeln hätte der AG vorher absprechen sollen/müssen.

Er hat dich zu der Weiterbildung geschickt also muß er sie auch bezahlen.

Aber wieso einen UNBEZAHLTEN Tag Urlaub??

Antwort
von DustFireSky, 24

Für mich gehört das zu einer Weiterbildung und somit auch nicht zu einem Vergnügungsurlaub. Finde das auch ein wenig unverschämt von deiner Firma. Ob das nun rechtens ist weiß ich nicht, kann mir das aber nicht vorstellen.

Antwort
von berndmichael, 19

ich glaube das ist nicht normal am besten gehst du mit dem schreiben und allen unterlagen zum arbeitsgericht und laesst dich kostenlos beraten gegebenfalls schreiben die auch einen brief an den arbeitgeber

ob du allerding dann weiter dort arbeiten kannst ist in frage gestellt

Kommentar von Familiengerd ,

Wie kommst Du denn auf die Idee, dass das Arbeitsgericht hier eine kostenlose Rechtsberatung erteilen (was es gar nicht darf) oder gar einen Brief an den Arbeitgeber schreiben würde?!?!

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community