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Darf man während der Arbeitszeit Privatgespräche führen?

gefragt von Steph Smith am 19.05.2007 um 12:03 Uhr

Oder private E-mails schreiben, oder bei Ebay stöbern, usw, natürlich nur wenn man gerade nichts zu tun hat versteht sich!


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Edgar Niklaus
beantwortet von Edgar Niklaus am 19. Mai 2007 13:23
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Rein rechtlich gesehen nicht. Denn du erhältst während der Arbeitszeit eine Leistung von deinem Arbeitgeber. Mit anderen Worten er hat einen Anspruch auf deine ungeteilte Arbeitsleistung. Gegen Ausnahmen hat wahrscheinlich kein Arbeitgeber etwas einzuwenden. Aber bei der heutigen allgemeinen Telefonitis kann man nicht mehr von Ausnahmen sprechen.


anonym
beantwortet von karlhorst am 19. Mai 2007 12:36
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Privat geführten Telefongespräche, E-Mails oder sogar surfen im Internet haben in der Regel eine Abmahnung zur Folge. Im Wiederholungsfall riskiert man den Rausschmiss! Übrigens auch Internetspielen/Computerspielen am Arbeisplatz ist genau so riskant! Beim Arbeitsgericht hat man dann auch keine Chance!


Katzentatze
beantwortet von Katzentatze am 19. Mai 2007 12:08
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Ich denke, das kommt ganz auf den Arbeitgeber an. Aber Grundsätzlich sind Privatsachen während der Arbeitszeit verboten. Es heißt ja nicht umsonst "Privat". Aber wenn man sich z.B. während einer Tätigkeit mit seinem Arbeitskollegen unterhält, ohne dass die Arbeit gestört wird, wird wohl kein Chef schimpfen.


UlfDunkel
beantwortet von UlfDunkel am 19. Mai 2007 12:56
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Diese Frage setzt voraus, dass es sich um ein Angestellten-Arbeitsverhältnis handelt (denn ich als Selbständiger kann in meiner Arbeitszeit machen, was ich will).

Wenn Du angestellt arbeitest, verkaufst Du Deine Arbeitsleistung in der Regel als zeitgebundene Arbeitsleistung -- d.h., Du verkaufst Arbeitszeit. Daher kann Deine Arbeitgeberin oder Dein Arbeitgeber davon ausgehen, dass Du auch in der Arbeitszeit, für die Du Geld bekommst, auch zur Verfügung stehst.

Private Handlungen während der Arbeitszeit bedeuten also völlig wertfrei erstmal, dass Du Deinen Arbeitsvertrag nicht korrekt erfüllst. Denn wenn Du z.B. 8 Stunden am Tag für jemand arbeiten sollst, aber davon 1 Stunde mit privaten E-Mails und eBay-Kram verdödelst, dann hat Dein Chef Anspruch auf Mehrleistung oder auf Kürzung seiner Geldleistung.


Soweit die Theorie. In der Praxis ist es auf jeden Fall eine Sache des "Wie viel, wie oft, weshalb". Wenn es zu viel wird, wird jedem Chef irgendwann der Kragen platzen und er wird einfordern, dass Du die Zeit nacharbeitest, weniger Geld bekommst oder zumindest die privat geführten Telefonate und Internetbenutzung irgendwie ausgleichst.

In größeren Firmen gibt es mittlerweile Mechanismen, die dafür sorgen sollen, dass Angestellte nicht unbemerkt privat telefonieren, surfen oder E-Mails schreiben. Da kann es durchaus schon nach 1-2 Verstößen zu drastischen Maßnahmen seitens der Geschäftsleitung kommen.


RalfK
beantwortet von RalfK am 19. Mai 2007 12:34
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Bedenke: Für jede Minute auf der Arbeit bekommst Du Gehalt. Daneben muss dieser noch Versicherungen, Lohnnebenkosten und Büromiete für Dich berappen. Also ich finde, private Aktivitäten gehören nicht auf die Arbeit!


anonym
beantwortet von stefvol am 19. Mai 2007 19:23
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Die Arbeitszeit ist zum Arbeiten da - wofür Du letztenendes auch vom Boss bezahlt wirst. Insofern ist das private Surfen im Internet, Privatgepräche etc. in gewisser Weise Betrug und hat eine Abmahnung mit Androhung der fristlosen Kündigung im Wiederholungsfall zur Folge. In den meisten Betrieben ist das sogar ausdrücklich verboten.


daddbr3
beantwortet von daddbr3 am 20. Mai 2007 10:33
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Wie schon gesagt wurde: Theorie und Praxis sind unterschiedliche Paar Stiefel. Der Mensch ist ein kommunikatives Wesen und es wäre schon eine traurige Welt, wenn sich Menschen im Geschäftsleben, wie Roboter benehmen würden. Rechtlich ist alles klar gesagt, aber letztlich kommt es auf den Leistungswillen und die tatsächlich geleiste Arbeit an. Ich habe oft erlebt, dass die, die immer überlastet waren, wenn Arbeit drohte die eifrigsten Privatgesprächs-Führer (oder -innen) waren - besonders das Telefon ist da sehr gefährlich. Aber ein paar nette Worte und auch ein paar Erfahrungen austauschen - das gehört zum menschlichen Umgang und bereichert - Aber in der Arbeit muss etwas geleistet werden - sonst geht nichts im Wirtschaftssystem.


Jaguar
beantwortet von Jaguar am 9. August 2007 02:39
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das darfst du nicht, wenn du es trotzdem machst, hat dein chef einen kündigungsgrund


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