Darf man vor der Augen von fünftklässlern ein Kanninchen schlachten?
unglaublich aber wahr:
http://web.de/magazine/beruf/bildung/12512962-kaninchen-schlachtung-schulleiter-....A1000107
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Wenn Fünftklässler den Kaninchenbraten essen dürfen, dann dürfen sie auch wissen von wo er kommt und auch wie das möglich ist, dass man ein Kaninchen braten kann.
Und es kommt auf die näheren Umstände bei dieser Schlachtung an.
Kinder begreifen sehr oft mehr als so manche Erwachsene ihnen zutrauen. Und wie sie mit neuen Eindrücken und Erfahrungen umgehen, dass hängt sehr oft vom Einfluß und Vorbild ihrer Eltern und ihrer näheren "Umgebung" ab.
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Kein Gesetz verbietet eine solche Vorführung. Was nicht erlaubt wäre, ist, ein Tier vor den Augen der Kinder zu quälen - "professionelle Tötung" von Tieren ist juristisch erlaubt, zusehen auch, zum Zusehen-Zwingen nicht. Wollte ein Kind fliehen und würde gegen seinen Willen festhalten, um der Schlachtung beizuwohnen, wäre das sicherlich Körperverletzung.
Sicherlich ist die Aktion unethisch, der Kaninchen-Braten sonntags bei der Familienfeier ohne an das Denken daran, was auf dem Teller liegt, ist (für mich) auch unethisch.
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Ob man es darf oder nicht ist so in dem Gesetz nicht geregelt soweit ich weiß. Den Sitten entspricht es nicht so direkt aber warum sollen Kinder jeden Tag Fleisch essen und nicht gleichzeitig sehen wie es "gemacht" wird.
Ich find das in Ordnung und denke nicht dass das Kinder negativ beeinflusst.
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Ganz schön krass, auf was für Ideen Lehrer so kommen ...
Stelle mir gerade vor, wie wohl die nächste Projektarbeit lauten könnte:
"Fraueneroberung in der Steinzeit" ... z.B. Keule auf den Kopp und ab in die Höhle ... ;-) ...
"Bestrafung eines Menschen wegen Ehebruch nach islamischen Maßstäben" ...
Scherz bei Seite, die Lehrer hätten berücksichtigen müssen, dass Kinder in der Steinzeit von Geburt miterlebt haben, wie mit Tieren umgegangen wird. Ob es damals schon freiwilligen Vegetarismus gegeben hat, möchte ich stark bezweifeln (unabhängig von der Trennung nach Jägern und Sammlern) ...
Würde z.B. ein selbstbekennender Vegetarierer in einem Krisengebiet verschleppt werden und richtigen Hunger erleiden, dann würde er wohl auch das erst beste Kaninchen verzeheren, was ihm über den Weg hoppelt (soweit er es denn fangen kann), oder auch Maden aus der Erde ausbuddeln, wenn keine putzigen Äffchen vom Baum fallen ...
In dem Zeitungsartikel war die Rede von "Teilnahme auf freiwilliger Basis", sodass abzuwarten ist, ob sich der aufgezeigte Sachverhalt nachhaltig bestätigt ...
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in anderen länder sind die kids soldaten oder müssen mit ansehen wie ihre eltern abgeschlachtet werden und und und.... und hier wird so ein bohei drum gemacht...
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das finde ich gar nicht gut für die Kidies.
Kommentar von ToxicAngel21ToxicAngel21 05.04.2011Es ist höchstens nicht gut für die Kaninchen.. ^^ Den Kiddis passiert ja nichts.
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Warum sollten Kinder nicht auch schon sehen woher das Fleisch kommt was sie essen? Das ist nunmal der Lauf der Dinge: Ein Tier wird getötet bevor es gegessen wird.
Leider ist das vielen heut nicht mehr bewusst, wir holen uns unsere Schnitzel Kiloweise aus dem Supermarkt, ohne zu wissen, was dahintersteckt. Oft steckt nämlich noch mehr dahinter als das reine Schlachten eines einzelnen Tieres: Massentierhaltung und standardisierte Tötung en Masse, wobei dann nachher eh viel zu viel im Müll landet.
Ich finde es garnicht schlimm, dass man Kindern sowas vor Augen führt, das Leben ist nunmal kein Ponyhof und Fleisch wächst nicht einfach am Baum und kann gepflügt werden. Für Fleisch muss ein Lebewesen sein Leben lassen. Ich finde, manche Erwachsene könnten auch mal so ´nen Crash-Kurs in Sachen "wo kommt mein XXL-Schnitzel eigentlich her?" gebrauchen.
Ich denke die Intention der Schule, die hinter dieser Aktion steckte, ist schon ganz ok. Man kann ruhig wissen, woher das Essen kommt und was dafür nötig ist. Wer dabei so einen Aufstand macht der dürfte theoretisch ja nie wieder Fleisch essen. Das wird bei den wenigstens Kindern und Eltern, die daran beteiligt waren, aber nicht passieren. Deshalb finde ich es völlig unsinnig bei einem geschlachtetetn Hasen so auf die Barrikaden zu gehen, aber Abends liegt dann der Bürger mit ´nem toten Rind zwischen den Brotscheiben doch wieder aufm Teller. Das Rind musste auch sterben, aber das ist ja ok wenn mans nicht mit ansehen musste? Neee, irendwas läuft dann da wohl falsch. Ich denke, dass jeder, der ein Problem damit hat, ein Tier selbst zu schlachten (oder auch nur dabei zuzusehen), sollte konsequenterweise eigentlich auch ein Problem damit haben ein Tier zu essen.
Ich bin in einer Familie groß geworden, in der wir selbstversorgerisch gelebt haben, ich hab von klein auf gelernt, dass vor jeder Mahlzeit erstmal viel gearbeitet werden muss: Gemüse und Obst anbauen und ernten, ein Tier großziehen und schlachten, mein Opa ging sogar ab und zu auf die Jagd. So hab ich gelernt, immer nur soviel zu nehmen wie ich brauche und essen kann. Ich finde sowas zu lernen würde heute jedem gut tun, es wird nämlich viel zu viel "produziert" und anschließend weggeschmissen.
Mir hats jedenfalls nicht geschadet das Schlachten anzusehen oder gar dabei zu helfen. Dadurch lernt man eigentlich nur Respekt vor dem Leben anderer Wesen zu haben und es wert zu schätzen, dass diese für einen sterben damit man satt wird.
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Auch wenn ich sowas schrecklich finde... aber früher war sowas normal. Meinst du die Familien haben ihre Kinder weg geschickt wenn geschlachtet wurde? Die sind auch nicht alle gestört deswegen. Genau genommen möchte jeder Fleisch essen, aber keiner will sehen wie es gemacht wird....
Früher habs auchnoch lustige Erziehungsbücher wie den Struwelpeter ^^ Heute kannst du mit dem Kind dann zum Psychologen fahren wenn es sowas in die Finger bekam... die können alle nichts mehr ab.
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krass! das geht ja mal gar nicht!
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Also nein, das muss wirklich nicht sein, sie sehen eh so auch genug, meine Tochter 11 Jahre, ist nun seit 2 Monaten Veggie, weil sie nicht möchte, das Tiere geschlachtet werden.
Raubtiere sind im Unterschied zu uns Menschen dazu fähig, Ihrer lebendigen Nahrung ins Gesicht zu schauen und sie, so würdevoll als möglich zu töten, das ist ja bei uns Menschne nicht mehr so. Wir essen Fleisch, möchten aber nicht, dass dafür Tiere getötet werden, zumindest möchten wir die Tiere dabei nicht sehen, wie sie sterben, um uns Nahrung und Lebensmittel zu sein.
Ich kaufe nur Biofleisch, wo der Bauer selber schlachtet, kein langer Weg zu einem anonymen Schlachthof, wo Tiere Massenware sind. So mussten die Tiere nicht leiden, es war ein fairer Handel, dem Tier ging es sein Leben lang gut und nun gibt es gutes Fleisch,. Genau so soll es sein und da zahlt man gerne auch mal mehr, das Witzige ist, man isst ja nicht so viel Fleisch, dass man wegen 1 Kiolo Fleisch da besonders sparen müsste, daher habe ich diesen Weg gewählt, weil er der fairere ist meiner Meinung.
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Wenn Kinder in einem ländlichen Umfeld (Dorf, Hof, etc.) aufwachsen ist es für sie selbstverständlich, dass Tiere geschlachtet werden. Aber auch da sollte das sehr professionell ablaufen
Damit nicht zu vergleichen sind Kinder, die in Städten leben und zu der gesamten Tierhaltung nur sehr vage Vorstellungen haben.
Wir haben auf unserem Ökohof in Brandenburg sehr viele Schulklassen und Kindergartenkinder zu Betriebsbesichtigungen bei uns gehabt. Oft war es für die Kinder das erste Mal, dass sie ein Huhn in den Arm nehmen konnten. Wir haben fast immer bei der Anmeldung der Kinder mit den Lehrkräften abgesprochen, wie sie im Unterricht bereits vorbereitet wurden. Fragen zum Schlachten unserer Tiere (Rinder, Schweine, Ziegen und Geflügel) wurden von den Kindern und Jugendlichen immer gestellt und angemessen beantwortet. Schlachtungen vor den Augen der Besucher durchzuführen ist nur in ganz wenigen Fällen gerechtfertigt. Mir ist so ein Fall nicht bekannt.
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das ist barbarisch
vor erwaxenen: ok
denn die sind schon einiges gewöhnt und tut ihnen mal gut, denn zuhause essen sie fleißig weiter fleisch
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Ich ging als Kind mit meinem Vater auf die Jagd, habe geholfen das Tier auszuweiden und den Rest auch, auch wies dann am Ende zubereitet wird... Ich liebe Tiere sehr und respektiere sie. Aber es ist richtig, dass Kits lernen, woher das Fleisch kommt. Und vielleicht lernen sie etwas Respekt zu haben gegenüber dem was sie essen!!
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Hallo. Krass ist das schon in dem Alter sowas zu sehen. ich finde das prägt ein so junges Kind schon nachhaltig für das spätere Leben. Ich durfte als Kind immmer zusehen wenn ein Schwein geschlachtet wurde. Ich fande es schon interessant wo eigentlich unser Fleisch her kommt. Doch mit 10 Jahren hätte dies auch gereicht, diese Erfahrung zu machen, wie ein Kaninchen getötet wird.
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Mein Vater hat mit mir (ich war in der 5. Klasse) ein Huhn geschlachtet.
Ich mußte den Kopf des Huhnes strecken und er schlug mit dem Beil den Kopf ab.
auf den Hackeklotz. Wir wollten ein Hühnerbraten machen und was ist da dabei?
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Klar ist doch ok, die Kinder müssen doch nich denken dass Würstchen an Bäumen wachsen, wird sowieso heutzutage mit den Kindern übertrieben, bloß alles was auch nur einigermaßen nicht positiv sein könnte fernhalten, ob man den damit einen Gefallen tut^^
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So schlimm ist das doch gar nicht in der Bio werden ja manchmal auch frösche oder so aufgeschintten ausserdem essen die kinder ja sowieso alle fleisch.
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gesetzlich nicht geregelt
man darf es
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Nein aber es wurde gemacht.
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Ja. Darf man bestimmt.
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Darf man Kanninchen Essen, nein !
Kommentar von BujinBujin 05.04.2011Hö? Wo steht das denn?
Ich hab als Kind (4-10 Jahre) gesehn wie mein Vater Hühnern den Kopf abschlägt und sie hinterher teilwiese ohne Kopf durch den Garten rennen. Mir hat es soweit ich weiß nicht geschadet!
Muahahahahahha Bluuuuut, ne Scherz^^