Oder wird man dadurch arrogant und ist wieder kein guter Mensch, was zwangsläufig dazu führt, dass man in dem Moment gelogen hat, als man von sich behauptete, ein guter Mensch zu sein? Ein guter Mensch ist schließlich nicht arrogant und darf nicht lügen.
Mich würde so eine Aussage eher misstrauisch machen. "Gut" sein liegt wie vieles Menschliche im Auge des Betrachters. In gewissen Kreisen gilt zum Beispiel nur derjenige als "gut", der seine Frau und seine Kindern bei jeder "Kleinigkeit" verprügelt, um sie zu gottesfürchtigen Gläubigen zu erziehen.
Es kommt also darauf an, in welcher Gesellschaft ich lebe (und weiterhin leben will)

Gute Menschen sind okay, aber Gutmenschen nerven mich ungemein!

ich behaupte von mir nur, dass ich versuche ein guter Mensch zu sein, nicht, dass ich es bin ;-)

Ja, warum denn nicht? Das wäre doch ganz schlimm, wenn man sich als schlecht einstufen würde. Wenn du gläubig sein soltest, wäre es sogar gotteslästerlich, wenn du dich nicht für gut hältst, schließlich bist du so, wie du bist, von Gott geschaffen worden.
Bin nicht gläubig
gottesanbeterin am 4. Februar 2009 17:47 Aber dann glaube doch wenigstens an dich selbst!

das ist natürlich so ne sache... ein guter mensch, vielleicht eher ein ehrlicher mensch oder anständig?

Perfekt ist niemand. Ich denke schon das man das sagen darf. Aber der der es sagt, ist es meistens nicht.
für mich stellt sich die Frage,WANN ist man ein guter Mensch???
Doch eher, wenn man es nicht nötig hat, dies anderen mitzuteilen.

Machen doch alle ein guter Mensch kennt sogar die Hilfstellung einer Lüge