Ich soll bei einer guten Freundin auf die 3 Kinder aufpassen, einen ganzen Tag lang, denn sie will wieder angfangen zu arbeiten, da ich im Moment Zeit habe, kann ich das gern häufiger machen. Sie möchte mir auch gern Geld dafür geben. Kann man denn Geld von solchen guten Freunden annehmen? Sie hat mir auch schon häufiger einen Gefallen getan- Geld könnte ich allerdings echt gut gebrauchen, was soll ich tun?

Wenn sie es dir anbietet und es nicht zu viel ist, kannst du es ruhig annehmen. Sie müßte ja wahrscheinlich dann einen Babysitter organisieren, der sie vermutlich wesentlich mehr kosten würde.

Wenn das Geld eher als Anerkennung deiner Leistungen zu verstehen ist und nicht als Lohn, ist es doch okay. Freunschaftsdienste und Nachbarschaftshilfe sind auch steuerfrei im Rahmen der reinen Aufwandsentschädigung.

Wenn sie Dir das freiwillig anbietet und vermutlich auch weiss, dass Du das gut gebrauchen kannst, dann nimm es an.

Bei Babysitten von drei Kindern handelt es sich schon kaum noch um einen Gefallen :-D - nimm das Geld an, sie wird sich besser fühlen und du hast auch was von deiner Mühe.
Aber Vorsicht!
Wenn sie es sich quittieren lässt, ist es möglich, dass sie das bei den Steuern angibt und du es dann auch versteuern musst.
Die einzige legale Möglichkeit, das hier steuerfrei zu regeln ist die, dich als Tagesmutter beim Jugendamt zu melden. Die kommen dann einmal zu dir, du musst ein Gesundheits- und ein polizeiliches Führungszeugnis vorlegen und zu einer kleinen Schulung. Und schon bist du Tagesmutter und kannst erstens die Einnahmen als Aufwandsentschädigung steuerfrei genießen und zweitens wirst du übers Jugendamt noch haftpflicht und BG-versichert. Drittens könntest du noch mehr Kinder annehmen und dann hast du auf Dauer ein richtiges Einkommen....
Is sehr aktuell bei mir, weil gerade gestern abend ne Freundin fragte, ob ich mal 1 - 2 h auf ihre schon schlafende Tochter aufpassen könne. Sie verdient viel mehr als ich und hat gleich mit Geld gelockt. Aber ich meinte, ich sei zufrieden, wenn ich n bißchen surfen und was zu essen bekäme. Ich merkte auch nach ihrer Rückkehr, daß sie mir lieber Geld geben wollte. Wir sind dann so verblieben: gestern hat sie es als n Freundschaftsdienst angenommen, in Zukunft gibts 6 €/h plus die 2 x 10 km Anfahrt. Sie wollte sogar mehr geben, aber ich möchte das nicht. Fazit: Fairness unter Freunden kann manchmal auch in Geld ausgedrückt werden. Schließlich erbringst Du eine Leistung, setzt deine Zeit ein ...
Ich würde auch sagen, dass du ruhig Geld von deiner Freundin nehmen kannst. Ich habe auch eine sehr gute Freundin, sie hat auch schon viel für mich getan und ich habe ihr dafür Geld gegeben, weil ich wusste, sie braucht es. Da muss man kein schlechtes Gewissen haben. Nimm, was sie dir anbietet, sie wird es schon für richtig halten.
meine schwester hat auch mal auf meinen sohn aufgepast.ich habe ihr auch geld gegeben .erstens weil sie auch wenig geld hatund sie hat ja auch die fartkosten.ich finde es völlig in ordnung wenn man jemanden etwas für seine"arbeit" gibt.