Frage von Internetzugriff, 165

Darf man sich an Gott beschweren und tut ihr das?

Diese Frage ist eigentlich an die Gläubigen gestellt, weil Nicht-gläubige immer antworten das es keinen Gott gibt und das geht mir echt aufm Zeiger, weil die nicht auf die Frage antworten können - Solche Kommentare interessieren mich nicht. Aber meinetwegen können die auch antworten. Die Frage lautet nicht existiert Gott, die Frage lautet ob man sich an Gott in den unterschiedlichen Religionen aufgrund einer Krankheit oder schweren Last im Leben,... beschweren darf oder ob man das als "Schicksal" hinnehmen muss und ob ihr das tut?

Und würdet ihr auch Gott anschreien?

Und wie beschwert ihr euch?

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Antwort
von Netie, 19

Jesus Christus will, dass wir Ihm unser Herz ausschütten. Dazu gehört auch Trauer, Hilflosigkeit, Einsamkeit und Schmerz. Das, was drin ist, darf auch rauskommen. Nur so sind wir transparent und aufrichtig vor dem, der uns sowieso durch und durch kennt. Vor Ihm brauchen wir kein Schauspiel treiben.

Wenn der Schmerz übermächtig wird, kann man sich keine Worte mehr zurechtlegen, es kommt so raus, wie es drin ist. Und das darf es auch.

Als Gläubiger weiß man, dass das was man gesagt hat, auch gehört wurde und beantwortet wird, so wie es für mich/dich gut ist. Man darf den Frieden Gottes, der allen Verstand übersteigt erneut erfahren und genießen. Ob der Weg so weitergeht wie bisher oder ob Gott eine Wendung gibt, dass liegt nun nicht mehr als eigene Last auf den Schultern, sondern ist Ihm abgegeben im Gebet.

Das sind wunderbare Gebetserhörungen, die man machen darf.

Antwort
von Metem, 68

Alles böse,  schlimme, negative, was wir erleben, ist ein Produkt unsere Taten. Wenn solche schwierige Zeiten in deinem leben auftauchen, dann solltest du anfangen zu überlegen,  wo in deinem leben du Fehler gemacht hast, oder besser gesagt welche Sünden du gemacht hast. 

Schlechte Dinge / Zeiten sind nur ein Zeichen dafür,  dass es Zeit ist zum beten, und busse zu tun fur schlechte taten, nicht zum beschweren

Antwort
von MatthiasHerz, 91

Du kannst Dich beschweren, wo Du willst. Wenn Du daran glaubst, dass Dein Gott Dir zuhört, mag das so sein.

Allein der Nutzen ist äußerst fragwürdig. Was erwartest Du? Eine bessere Welt durch das Handeln der Götter auf Deine Beschwerde hin?

Vielleicht passt gerade das jemand Anderem nicht und auch der beschwert sich bei seinem Gott. Wohin wird das letztlich führen?

Es gibt Krieg unter den Göttern und Du bist der Auslöser. Aber vielleicht kannst Dich ja irgendwo beschweren ...

Antwort
von AaronMose3, 53

Kannst du tun. Ergibt halt keinen Sinn, weil es nicht Gottes Intuition ist, einzugreifen.

Gott erschuf uns, gab uns einen freien Willen und überließ uns und unser Handeln uns selbst.

Die Erde soll ja eine Prüfung für uns sein. Was würde es für einen Sinn machen, wenn Gott kommt und alles perfekt macht ? Was ist das für eine Prüfung ?

Also was ergibt es für einen Sinn sich zu beschweren ? Beschwerst du dich auch wenn du eine Prüfung in anderen Kontexten durchmachen musst und diese nicht zu 100% deiner Vorstellung entsprechen ?

Ich finde es einfach Unsinn. Wenn Gott uns prüfen will, dann hat das seinen Sinn, das es nun mal Dinge gibt, die aus unserer Sicht nicht gut sind. Aber daran ist Gott nicht Schuld.

Natürlich kann man ihn fragen wieso Dinge passieren, im Prinzip passiert aber so gut wie alles aufgrund unserer Handlungen. Und alles andere sind Natürliche Gegebenheiten mit denen man (Gott) zu rechnen hat, wenn er eine Natur wie diese Erschafft.

Der Knackpunkt am Ganzen ist DER FREIE WILLE.
Der ist im Prinzip auf alles die Antwort, die Antwort wieso es Dinge gibt, die nicht toll sind. Weil wir (Die Menschheit) entschlossen haben diese zu tun. 

Diese Fähigkeit gab uns Gott, wir können tun was wir wollen. 

Aber er gab uns auch eine "Anleitung", ob man die verfolgt oder nicht... Das ist Jedermanns persönliche Sache.

Kommentar von Whitekliffs ,

Wo findest du in der Bibel, dass das Leben eine Prüfung ist?

Persönlich erlebe ich das nicht so, dass Gott mich komplett mir selbst überlässt. Ich erlebe einen Gott, der sehr an den details meines Lebens interessiert ist und mir oft auf erstaunliche Weise hilft.

Kommentar von AaronMose3 ,

Deshalb seid ihr voll Freude, obwohl ihr jetzt vielleicht kurze Zeit unter mancherlei Prüfungen leiden müsst.“ (1 Petrus Kapitel 1, Vers 7)

„Wir wissen, dass Gott bei denen, die ihn lieben, alles zum Guten führt…“ (Römer 8:28) 

Lesen Sie genau. Nicht ‚Wir hoffen‘, ‚wir nehmen an‘, ‚wir erträumen uns‘, sondern „Wir wissen“!

Sie können sich darauf verlassen, daß Ihr himmlischer Vater alles, aber auch wirklich alles, zum Guten führt. Dauert halt manchmal etwas. Aber Sie werden sehen.

Wie der Tiegel das Silber und der Ofen das Gold, so prüft der HERR die Herzen.  (Sprüche 17,3)

Antwort
von michaivy, 92

Gott gibt es für mich nicht, aber es soll ja jeder selber entscheiden an was er glaubt...es gibt bestimmt etwas..man ist ja auch des eigenen Glückes Schmied...es gibt viele sachen die man nicht versteht..ich habe mich schon oft nach ( ...   ) beschwert..gebracht hat es nix...lebe einfach dass leben wie es ist...du kannst es nur bedingt beeinflussen...so ist es leider...mfg micha

Kommentar von Garfield0001 ,

die Polizei gibt es nicht für mich. Mist: festgenommen. egal ob es Gott für dich nicht gibt, heißt es ja noch lange nicht dass er nicht trotzdem da ist. für alle

Kommentar von michaivy ,

Ich hab ja gesagt das jeder selber entscheiden soll woran er glaubt. ..ICH glaube nich an gott

Antwort
von Andrastor, 75

Sich zu "beschweren" im Sinne von "Oh Gott warum tust du mir das an?" ist doch schon stereotypisch für Gläubige. Natürlich darf man das, ist ja auch nur ein weiteres sinnloses Gebet, das von Milchkartons auf dieselbe Weise beantwortet wird wie von deinem nichtexistenten Fantasiefreund.

Und wenn dich derartige Antworten stören, dann such dir ein Forum wo nur Leute rumwuseln, die deiner Meinung sind. Auf diese Weise kannst du dich stets vor jeglicher Art der Konfrontation mit anderen Meinungen verstecken und wirst niemals dazu verführt über deine Meinung tatsächlich nachzudenken.

Kommentar von Garfield0001 ,

ich glaube du hast nix verstanden. warum sollte ich auf eine Chemie- Frage mit einem sinnlosen Kommentar antworten nur weilu.g. ich gar keine Ahnung von Chemie habe. dann halte ich mich einfach zurück und sage nicht, dass der spinnt oder sich ein anderes Forum suchen soll.

Kommentar von Andrastor ,

Nun, die Sache ist die, dass ich sehr wohl Ahnung von der Materie habe, mehr als so manche/r Gläubige/r.

Daher ist eine Zurückhaltung nicht notwendig.

Wenn dir meine Antwort nicht gefällt, ist es nicht mein Problem, wenn sie dir nicht gefällt, weil du sie nicht verstehst, deines, da du dann Rückfragen stellen solltest.

Kommentar von michaivy ,

Danke andrastor...gleiche meinung..

Antwort
von Weinberg, 24

Wenn du dich bei einem Gott beschweren willst, ist das genauso wirksam, als wenn du dich zb wegen einer behördlichen Fehlleistung beim Salzamt beschwerst

Antwort
von josef050153, 9

Natürlich kannst du dich bei ihm beschweren und er hört dir sogar zu.

Ich habe Gott öfters gesagt, dass ich eine Situation schlichtweg Sch***e finde. Meist hat ermir aber gezeigt, dass es genau das Richtige für mich ist.

Antwort
von Whitekliffs, 32

Ich denke, du könntest in den Psalmen (Mitte der Bibel) viel Hilfe finden. Dort schreien Menschen zu Gott, schütten ihm ihr Herz aus, ....die ganze Gefühlsskala!

Obwohl du dein Herz vor Gott ausschütten darfst und er das sogar möchte, vergiss aber bitte die Ehrfurcht nicht. 

Antwort
von Kars036, 22

Also ich beschwere mich nie bei Allāh, ich sag immer Alhamdulilah und danke ihm dafür, weil man könnte ja auch statt dieser Sache einfach etwas schlimmeres bekommen können so wie Krebs etc. immer positiv denken

Antwort
von Mandarinenherz, 73

Man darf sich natürlich "beschweren"! Man kann ihm alles erzählen und beten... Es passiert nicht, weil Gott will dass uns z.B etwas schlimmes passiert. Nein. Es wird immer kommen, wie es kommen soll.

Kommentar von Garfield0001 ,

Gott will nicht dass und etwas schlimmes passiert. Gott will das es uns gut geht. ob alle Antworten die Gott und gibt, die antworteten sind die wir meinen dass sie gut für uns sind, ist ja noch was ganz anderes :-)

Kommentar von Mandarinenherz ,

Das denke ich auch...

Antwort
von musti190339, 18

Du darfst ihn natürlich nicht beleidigen oder so etwas in der Art, aber du kannst mit Sicherheit z.B. sagen:"Oh Gott, was habe ich getan?" Aber dann musst du auch dankbar zu Gott sein, wenn du glücklich bist oder dir etwas gutes passiert.

Antwort
von Philipp59, 7

Hallo Internetzugriff,

um sich mit Recht bei Gott beschweren zu dürfen, müsste man logischerweise auch einen Grund dafür haben. Viele denke, Krankheiten und andere schwere Lasten seien eine Bürde von Gott. Das stimmt aber nicht! Gott lässt zwar zu, dass viele schlimme Dinge geschehen, doch er verursacht sie niemals.

Nun könntest Du ja einwenden, warum Gott daran nichts ändert, wenn er doch die Macht dazu hat. Diese Frage ist durchaus berechtigt und wird auch immer wieder vorgebracht. Gestatte mir bitte, etwas näher darauf einzugehen; dann wirst Du erkennen, dass wir eigentlich keinen berechtigten Grund haben, Gott irgendetwas vorzuwerfen oder sich bei ihm zu beschweren.

Aufgrund des vielen Leides auf der Erde ist es eigentlich völlig normal, sich zu fragen, warum Gott es zulässt. Selbst einige Bibelschreiber stellten sich diese Frage, wie z. B. der Prophet Habakuk, der Gott einmal fragte: "Wie lange, o Jehova, soll ich um Hilfe schreien, und du hörst nicht? [Wie lange] werde ich zu dir [wegen der] Gewalttat um Beistand rufen, und du rettest nicht? Warum läßt du mich Schädliches sehen und schaust ständig auf nichts als Ungemach? Und [warum] sind Verheerung und Gewalttat vor mir, und [warum] entsteht Gezänk, und [warum] wird Streit geführt?" (Habakuk, Kapitel 1, Vers 2, 3). Da Gott diesem treuen Mann wegen seiner Fragen nie Vorwürfe gemacht hat, versteht er gut, warum Menschen diese Frage beschäftigt. Es ist ihm auch nicht egal, dass soviel Leid geschieht. Woher weiß man das?

Das geht aus einer Aussage Gottes in 2. Mose, Kapitel 3, Vers 7 hervor, wo es heißt:" „Zweifellos habe ich die Trübsal meines Volkes, das in Ägypten ist, gesehen, und ich habe ihr Geschrei über die gehört, die sie zur Arbeit antreiben; denn ich weiß wohl, welche Schmerzen sie leiden."
Kann man aus diesem Beispiel nicht deutlich erkennen, das Gott sieht, wie Menschen leiden? Wenn man sich noch einmal den letzten Teil des zitierten Verses ansieht - da sagt Gott: " Ich weiß wohl welche Schmerzen sie leiden." Würde das ein Gott sagen, der kalt und distanziert ist?

Gott sieht aber nicht nur das Leid, sondern es berührt ihn auch. Als es einmal darum ging, das Gottes Volk, die Israeliten, zu leiden hatten, heißt es gemäß Jesaja, Kapitel 63, Vers 9: "Während all ihrer Bedrängnis war es für ihn bedrängend. Und sein persönlicher Bote, er rettete sie. In seiner Liebe und in seinem Mitleid kaufte er selbst sie zurück, und er hob sie dann empor und trug sie all die Tage von alters her." Kann man nicht daraus schließen, dass Gott das Leid dieser Menschen sehr nahe ging und sollte man nicht daraus auch ableiten, das Gott wirklich mit uns fühlt und es ihn schmerzt, wenn wir leiden?

Du könntest nun fragen: Warum tut denn Gott nichts, wenn ihn das Leid der Menschen so sehr berührt? Liegt es wohl daran, dass er nicht über genügend Macht verfügt, es zu ändern? Nicht, wenn man das berücksichtigt, was in Jeremia, Kapitel 10, Vers 12, über ihn steht: "Er ist es, der die Erde durch seine Kraft gemacht hat, der das ertragfähige Land durch seine Weisheit fest gegründet und der durch seinen Verstand die Himmel ausgespannt hat." Wenn man bedenkt, wie viel Macht nötig war, um das riesige Universum, mit allem, was darin ist, zu erschaffen, müsste man dann nicht logischerweise auch erwarten, dass er seine Schöpfung im Griff hat?

Da Gott also in der Lage ist, dem Leid mit einem Mal ein Ende zu bereiten, müsste man da nicht annehmen, dass er gute Gründe hat, warum er noch nicht eingegriffen hat? Die Bibel lässt uns darüber nicht im Ungewissen.

Um die Frage umfassend zu beantworten, muss man an den Anfang der Menschheitsgeschichte zurückgehen. Dazu wäre es wichtig, folgende Begebenheit nachzulesen, die sich damals zutrug. In 1. Mose 3, Vers 1 - 5 heißt es: "Die Schlange nun erwies sich als das vorsichtigste aller wildlebenden Tiere des Feldes, die Jehova Gott gemacht hatte. So begann sie zur Frau zu sprechen: „Sollte Gott wirklich gesagt haben: Ihr dürft nicht von jedem Baum des Gartens essen?“   Darauf sprach die Frau zur Schlange: „Von der Frucht der Bäume des Gartens dürfen wir essen. Aber von der Frucht des Baumes, der in der Mitte des Gartens ist, hat Gott gesagt: ‚Ihr sollt nicht davon essen, nein, ihr sollt sie nicht anrühren, damit ihr nicht sterbt.‘  “   Darauf sprach die Schlange zur Frau: „Ihr werdet ganz bestimmt nicht sterben.   Denn Gott weiß, daß an demselben Tag, an dem ihr davon eßt, euch ganz bestimmt die Augen geöffnet werden, und ihr werdet ganz bestimmt sein wie Gott, erkennend Gut und Böse.“

Auch wenn heutzutage viele diesen Bericht belächeln, liegt doch gerade hier der Schlüssel zur Beantwortung der Ausgangsfrage. Dass bei dieser Begebenheit nicht eine buchstäbliche Schlange sprach, sondern in Wirklichkeit jemand anderes dahinter stand, zeigt ein Vergleich mit Offenbarung, Kapitel 12, Vers 9. Dieser Text verdeutlicht, dass sich Satan der Teufel im Garten Eden einer Schlange bediente, sie sich quasi zu einem Werkzeug machte.

Wenn wir die vorhin zitierte Bibelstelle ( 1. Mose 3:1-5) analysieren, fällt auf, dass der Teufel mit seiner Behauptung "ihr werdet ganz bestimmt nicht sterben" Gott als Lügner darstellte, denn Gott hatte ja zu Adam gesagt, auf seinen Ungehorsam stünde der Tod. Damit stand plötzlich eine Behauptung im Raum, die geklärt werden musste. Dazu wurde Zeit benötigt. Mit der Behauptung Satans war mehr verbunden, als es zunächst scheint. Da er Gott als Lügner abstempelte, behauptete er im Grunde, er wäre ehrlicher als Gott. So sagte er eigentlich sinngemäß zu Eva: Gott lügt euch an, aber ich sage euch die Wahrheit. Damit hatte er eine Streitfrage sittlicher Natur aufgeworfen. Gott entschied sich dafür, den Ankläger nicht sofort zu vernichten, da dadurch die erwähnte Streitfrage nicht mehr hätte geklärt werden können. Außerdem wusste er, dass es am besten war, Zeit vergehen zu lassen, damit die Wahrheit letztendlich ans Licht kommen würde.

Kehren wir noch einmal zum Ausgangstext aus 1. Mose 3:1-5 zurück. Was behauptete Satan, was noch passieren würde, wenn Eva von der verbotenen Frucht äße? Er sagte, Ihr würden "die Augen geöffnet werden" und sie würde "wie Gott" werden, "erkennend Gut und Böse". Damit unterstellte der Teufel Gott, er würde den Menschen etwas Gutes vorenthalten. Das war somit eine weitere, heftige Anschuldigung. Mit anderen Worten ließ Satan durchblicken, dass es Eva - und im weiteren Sinne allen Menschen - besser erginge, wenn sie ein Leben frei von göttlicher Bestimmung leben würden.

Damit diese Anklage widerlegt werden konnte, entschied sich Gott auch in diesem Fall dafür, Satan den entsprechenden Beweis erbringen zu lassen. Damit sind wir beim zentralen Punkt: Gott erlaubte Satan, eine gewisse Zeit lang über die Welt zu herrschen. Das erklärt, warum es heute und in all den Jahrhunderten zuvor, so viel Leid gegeben hat, denn tatsächlich beherrscht nicht Gott diese Welt, sondern Satan der Teufel. Das geht deutlich aus folgendem Bibeltext hervor: " Wir wissen, daß wir von Gott stammen, aber die ganze Welt liegt in der [Macht] dessen, der böse ist." (1. Johannes, Kapitel 5, Vers 19).

Obwohl also Gott das Leid eine bestimmte Zeit zulässt, heißt das nicht, dass er nur gleichgültig zusieht.Aus der Bibel geht nämlich hervor, dass Gott für uns da ist, wenn wir Ängste und Sorgen haben. Das zeigt beispielsweise, was der berühmte König David, der in seinem Leben viel durchmachte, gemäß Psalm, Kapitel 31, Vers 7 sagte: "Ich will frohlocken und mich freuen in deiner liebenden Güte, Da du meine Trübsal gesehen hast; Du hast gewußt von den Bedrängnissen meiner Seele."

Für David war es also ein echter Trost, zu wissen, das Gott alles sah, was er durchmachte. Da Gott sich seit den Tagen Davids nicht geändert hat, nimmt er ebenso das Leid in der heutigen Zeit wahr, und er hat beschlossen, es nicht auf ewig zuzulassen. Die Bibel zeigt mehrfach sehr deutlich, dass Gott dem Teufel bald das Handwerk legen wird und dann dem Leid für immer ein Ende machen wird. Interessant dazu ist folgende Aussage: "Zu diesem Zweck ist der Sohn Gottes offenbar gemacht worden, nämlich um die Werke des Teufels abzubrechen" (1. Johannes 3:8). Ja, es kommt der Zeitpunkt, da Gott bald dafür sorgen wird, dass der Teufel keinen weiteren Schaden mehr anrichten kann. Ist das nicht ein sehr tröstlicher Gedanke?

Ja, es wird ein völlig neues Zeitalter anbrechen, das im letzten Teil der Bibel, der Offenbarung, wie folgt beschrieben wird:"Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein.   Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3,4). Dann wird auch die schon seit langem geäußerte Bitte aus dem "Vater-unser" erfüllt werden, die da lautet: "Dein Wille geschehe wie im Himmel, so auch auf der Erde" (Matthäus 6:9,10). Wenn Gottes Wille auf der ganzen Erde geschehen wird, dann wird es überhaupt kein Leid mehr geben und das für immer!

Diese Zusammenhänge zeigen also deutlich, dass niemand Gott irgend etwas vorzuwerfen hätte und jede Beschwerde, gleich welcher Art, völlig unberechtigt wäre.

LG Philipp

Antwort
von wickedsick05, 10

das ist bei Religösen so:

Alles böse,  schlimme, negative, was diese erleben, ist ein Produkt der eigenen Taten/Versagens oder des ungehorsams also des nicht gläubig genug seins. Denn wer ganz feste glaubt und sich an die Regeln der Bücher hällt begegnen keine negativen ereignisse und wenn doch ist der Mensch schuld und muss zur wieder gut machung noch fester in den Büchern lesen und noch öfter beten...

Alles Gute kommt von Gott daher beschwert sich auch keiner...

nur so kann man seine Sklaven bei laune halten und gefügig machen.

Antwort
von Ichthys1009, 20

Gott möchte die Beziehung zu uns. In einer Beziehung sollte alles offen ausgesprochen werden. Wenn du schlimme Erfahrungen machst, darfst du Gott das genau so sagen, wie du es erlebst.

Dafür gibt es sogar Vorbilder in der Bibel. Zum Beispiel im Buch Hiob wird von einem Menschen erzählt, der Gott auch all sein Leid und sein Unverständnis klagt.

Wir sollen nicht resigniert einfach alles hinnehmen. Wenn du deine Wut und deinen Schmerz Gott zeigst, und dann eben auch ihn anschreist, wird er dir das sicher nicht verübeln. Gott kennt dich ja und weiß, wie du fühlst.

Natürlich ist es irgendwann das Ziel, dein Leben und dein Schicksal anzunehmen. Aber das braucht Zeit. Gott geht diesen Weg mit dir. Gott wird dich ganz langsam dahin führen, dass du wieder klarkommst. Und auf dem gesamten Weg kannst du Gott deine Gefühle und Gedanken, deinen Ärger und deine Trauer, dein Nichtverstehen und deine Auflehnung, gerade so rüberbringen, wie es in deinem Inneren im Moment aussieht.

Antwort
von alexander329, 10

Natürlich kann man sich als Christ bei Gott beschweren und die Frage "Warum" steigt bei jeden Mensch auf, der leidet.

Aber ich denke, dann hat man Gott noch nicht verstanden.

"Für uns Christen ist entscheidend, dass Gott alle anderen durch uns retten will. Er kann es aber nur in dem Mass, wie wir durchlässig für ihn werden, weil wir in Christus ihm gehören, weil wir als Reben in den Weinstock eingepfropft sind. Sind wir aber in der Welt verhaftet, lassen wir es und gut gehen, vergessen wir alles und schieben alles beiseite, was uns nicht passt, dann gehen viele verloren. 

Wenn man im Bereich des Geldes so handeln würde, wäre das Leichtsinn. Vielmehr wird jeder alles ausnutzen, um zu Geld zu kommen. 

Ähnlich bedeutet aber Christsein, alles auszunutzen, jede kleine Überwindung, jedes kleinste Kreuz, damit es zum Heil für die Menschen wird."

(Hans Buob aus "Gott, wo warst du")

Gott handelt durch uns - mit unserem Willen, durch unsere Gebete und durch unsere aufgeopferten Kreuze. Dafür schenkt er uns aber auch eine Menge - Gewissheit im Glauben, Sicherheit in allen Entscheidungen des Lebens, inneren Frieden, Trost und Liebe. Und einst werden wir uns über die "Geretteten" mit Gott freuen.

Gott mutet jeden der vertraut nur soviel zu, wie er auch tragen kann und trägt es selbst mit.

Diejenigen, die sich aber vom Guten, also von Gott der Liebe ist abwenden, von denen wendet sich auch Gott irgendwann ab. Dann werden die Menschen sozusagen mit ihren eigenen Entscheidungen und Sünden bestraft. Aber das läßt Gott auch nur aus Liebe zu um aufzurütteln.Er hofft dann immer noch auf Umkehr.

Antwort
von pinkyitalycsb, 14

Es würde mir nie in den Sinn kommen, mich bei Gott zu beschweren!

Wir befinden uns nun mal mit einem sterblichen Körper in einer sterblichen Welt, und dazu gehören auch Krankheiten und Schwierigkeiten aller Art. Wir sammeln dadurch Erfahrungen und werden auf die Probe gestellt, ob wir trotz allem unserem Schöpfer treu bleiben.

Das ist nicht immer leicht! Aber statt uns zu beschweren, können wir unser Schicksal vertrauensvoll in Gottes Hand legen und Ihn um Hilfe bitten, die schwierigen Zeiten durchzustehen. Er wird uns immer beistehen und die nötige Kraft geben, alles gut zu bewältigen!

Antwort
von aliumei13, 26

Beschweren an Gott? Niemals würde ich dies tun, weil Gott hat dir ein Leben geschenkt, Organe die du niemals ersetzen kannst und er hat dir alles gegeben das einzige was du tun kannst ist Ihm Danken

Antwort
von Rekkarma, 64

Also, so was hab ich noch nie gemacht. Wenn etwas extrem Schlimmes passiert ist, bete ich höchstens mal, dass ich das nicht ganz in Ordnung fand. Ich glaube aber allgemein, dass alles im Leben seinen Sinn durch Gott hat und bete das dann gleich hinterher, entschuldige mich also sofort wieder dafür, dass ich mich "beschwert" habe. Ich denke, dass man sich schon beschweren dürfte. Ich mache das nur nie bzw. entschuldige mich gleich wieder, da ich sonst ein schlechtes Gewissen hätte. Kenne mich mit dem wichtigsten Buch der Christen zwar nicht so aus und kann das nicht genau sagen, aber ich vermute, dass richtig anschreien und sich aufregen dann vllt. doch ein bisschen zu weit geht. Ist schwierig zu sagen. Ich denke aber, dass Gott dich dafür nicht gleich in die Hölle schickt, immerhin ist eine schwere Krankheit ein nachvollziehbarer Schicksalsschlag.

Antwort
von Giustolisi, 19

Welchen Sinn hätte das aus der Sicht eine Gläubigen? Glauben die meisten Gläubigen nicht, ihr Gott hätte einen Plan? Glauben sie, der würde ihn ändern, wenn sie sich nur laut genug beschweren?
Christen haben doch ihre Bibel. Darin ist zum Beispiel die Geschichte von Hiob. Der wird abartig gequält, seine Familie wird getötet und er siecht am ende nur noch vor sich hin. Wenn du also alles verlierst und es dir richtig beschissen geht, hat dein Gott vielleicht nur gerade wieder eine Wette am laufen. Da kannst du dich beschweren wie du willst, dein Leid ist ihm in diesem Fall scheißegal.

Die Alternativtheorie möchte ich natürlich nicht unterschlagen. Wenn man annimmt, dass es keinen Gott gibt, kann man sich genau so beschweren wie man will und es wird nichts besser. 

Antwort
von nowka20, 6

kann man mache, bringt aber gar nichts

Antwort
von susan327, 26

Ich denke, es ist okay, solange man Gott nicht für den Müll verantwortlich macht, den wir selber gemacht haben. Schon in der Bibel haben einige mit Erfolg mit Gott gerungen, zB Jakob (Bruder von Esau), der dann später den Namen Israel von Gott bekommen hat, weil er mit den Menschen und mit Gott gekämpft hat.
Allerdings: wenn wir Gott nicht wirklich in unser Leben lassen, d.h. wenn wir total gegen seine Gebote verstoßen, wie die hier:
Kolosser 3:14: »Über alles aber zieht an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit.«
Galater 5:14: »Denn das ganze Gesetz ist in einem Wort erfüllt, in dem: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!"«
Heißt: wenn wir zB ständig andere wegmobben und uns Gottes Meinung nicht interessiert und wir nur unseren Weg gehen und nicht den Weg Gottes, dann kann es halt mal passieren, dass man zB von den Anderen zurückgemobbt wird und dann darf man natürlich nicht auf Gott zeigen.
Hoffe ich konnte Dir ein wenig helfen!
LG

Antwort
von RonnyFunk, 12

"Darf man sich an Gott beschweren und tut ihr das?"

Ja. In der Bibel sind ja auch Psalmen, wo sich der Beter beschwert.

Allerdings kommt er nicht zum Schluss, Gott zu verwerfen, sondern sagt "Dennoch bleibe ich an dir"

Antwort
von Garfield0001, 21

natürlich kann ich mich bei Gott beschweren. warum auch nicht? er möchte ja für uns da sein. und warum soll er dann nicht einfach seine Arme für uns öffnen wenn wir uns beschweren. er ist doch unser Vater. und ich freue mich sogar wenn sich meine Kinder bei mir beschweren. dann weiß ich dass sie vertrauen haben und nachdenken. und dann zeige ich Ihnen dass ich sie lieb habe.

Antwort
von Fantho, 30

Gott ist ein guter Zuhörer...  ;-)

Und ja, auch ich hatte in meiner Jugend häufig mit Gott geschimpft, ihn angeschrien, mit ihm gehadert, jedoch

nie verflucht...

Doch dies alles geschah aus Unwissenheit...

über das Warum und Weshalb...

Bis man verstanden hat, dass 'Schicksale' zum Leben und zur Weiterentwicklung des Selbst und des Bewusstseins dazu gehören...

Gruß Fantho

Antwort
von FatihBa, 21

Das beste ist zu danken das man gesund ist Gegensatz zu krankeren Menschen.
Du kannst Bittgebete machen das du Heilung willst.
Aber verboten sollte es nicht sein.

Antwort
von bachforelle49, 3

der (dein) Gott ist in dir.. du haderst also - gewissermaßen - mit dir selbst

du darfst trefflich darüber nachdenken, ob Gott vielleicht auch nur ein Teil von dir ist oder ob der `liebe Gott ` eher abstrakt über dir oder neben dir steht, aber er begleitet dich dein Leben lang, auch, wenn du deinen letzten Atemzug machst (.. lieber Gott: danke.., daß du mich beschützt hast..)

auch ein Selbstgespräch ist drin.. bis hin zum Beten.., aber jede Schuld(frage) verbietet sich, denn eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als daß du dich dann ändern würdest, wenn du Gott als Schuldigen ansiehst..

du mußt Rechenschaft ablegen und wenn du es auf Erden nicht schaffst, dann vor dem Throne Gottes.. hier wacht er über dich, seit du noch ein Baby warst - mach also das Beste draus...

Antwort
von fricktorel, 21

Warum sollte ich mich bei Gott "beschweren" ?

Er gibt mir doch alles (Jak.1,17; 2.Petr.1,4) ?

Sogar das Opfer Seines Sohnes, ohne das ich /wir alle/ sterben müssten (Röm.6,23) !

Antwort
von JohnOldman, 62

Selbstverständlich beschwere ich mich bei ihr, oder storniere den ein oder anderen Segen. 

Sie kann ja so ein Biest sein 😳😏

Antwort
von DatNigguhDaz, 84

Ich habe Gott schon so oft angesch*issen...Ich benehme mich glaube an ihn habe noch nie verwerfliches getan nicht mal feiern gegangen und er tritt mir permanent in den Arsch

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