Bekannte von meinen Eltern haben einen 17-jährigen Sohn, der mitten in seiner Ausbildung steckt. Da er noch zu Hause wohnt und auch die Autos der Eltern mitbenutzen darf, wollen die Eltern unterbinden, dass er sein Gehalt sinnlos verpulvert und haben einen Dauerauftrag eingerichtet, dass jeden Monat ein Teil seines Gehalts auf ein Sparkonto wandert. Ich finde es schon sinnvoll, aber dürfen die das?
Er ist ja noch minderjährig. Daher dürfen die Eltern das.

Noch ist er ja nicht ganz erwachsen. Ich finde es eher positiv...LG
Bei Minderjährigen ist das schon noch erlaubt und in dem Fall bestimmt auch sinnvoll.

er ist zwar minderjährig und die eltern sind für ihn zuständig aber ihm geld abnehmen und dies sozusagen zu zwingen dürfen sie denke ich nciht weil der sohn verdient sein eigenes geld und dies gehört ihm obwohl es sinnvoll wäre zu sparen.

Theoretisch dürfen sie ja auch, wenn er sich zu teure Sachen kauft, die Sachen zurückbringen. Weil er noch beschränkt geschäftsfähig ist. Sparen ist sinnvoll, Sinnvoller finde ich es aber, wenn er damit einverstanden ist und das einsieht.

Was für eine Frage! Die müssen das sogar, das ist ein Teil der Erziehung, wenn auch recht spät! Im Übrigen nennt man das "zum Sparen anhalten" - nicht zwingen. Zwang wäre z.B. der Entzug der Fahrzeuge gegen die Aufgabe zu sparen.
SOlange er noch nicht volljährig ist: Ja. Wenn der junge Mann allerdings nicht hinter dieser Aktion steht, ist es relativ sinnlos, leider. Er wird wahrscheinlich, kaum das er 18 ist, das angesparte Geld verpulvern. Schade.

also dürfen werden sie es schon noch - bis er 18 ist. Ich hab selbst einen 17jährigen. Als er seine Ausbildung begann und monatlich 500 Euro auf sein Konto gingen, hab ich erst mal ein Gespräch mit ihm geführt und ihm erklärt, dass ich es richtig fände, wenn er etwas sparen würde, weil er ja noch den Führerschein machen will und später ein Motorrad und ein Auto besitzen möchte. Er stimmte zu und machte das mit der Ansparung selber. - Also quasi nicht Zwang aber ein leichtes Hinweisen auf Möglichkeiten ;) Hätte ich ihn gezwungen, könnt ich damit rechnen, dass er ab seinem 18. alles rausschmeißt was geht!

Dürfen sie und haben wir ganz ähnlich gemacht. Allerdings in Absprache mit unserem Sohn. Ein Teil geht auf eine Anlage, ein Teil geht in die Altersvorsorge und den Rest kann er verjubeln!
nein das darf man nicht. wenn er sparen will is es seine sache, aber sinvoll is es doch

alles was erzwungen wird ist gelinde gesagt Sch.....,zum Sparen auffordern und erziehen wäre sinnvoller,auch für die Zukunft...,:-)

dürfen schon, aber ob es sinnvoll ist?
Was passiert, wenn er 18 ist? Räumt er das Sparbuch ab?
Gibt er einen Teil seines Verdienstes zu Hause ab als Kostenbeitrag?
noch eine andere Frage, nur interessehalber:
Wieso darf er mit 17 die Autos "benutzen" ? Da muss doch immer einer der Eltern mitfahren?
also zwang ist ja nie so sinnvoll. meine eltern haben es so gemacht: als ich die ausbildung anfing, haben sie mich vor die wahl gestellt, entweder monatlich 150 euro kostgeld zu zahlen oder 200 euro auf ein von ihnen eingerichtes konto zu überweisen, das ich dann ausbezahlt bekomme, wenn ich ausziehen will, für möbel und was halt anfällt. was meinst du wohl, hab ich genommen. :) es waren übrigens knapp 5.000 euro und es hat für die wohnung, den führerschein und eine anzahlung fürs auto gereicht! so funktioniert das viel eher mit dem sparen!

wie soll das gehen,rein technisch???
BirgitAltmann am 3. April 2009 10:51 rein technisch ist das einfach! Als Miderjähriger brauchst zu allem die Unterschrift der Eltern, also auch zur eröffnung eines Kontos - und die Eltern haben dann meist Vollmacht fürs Konto - können also auch alleine hingehen und einen Ansparauftrag erteilen! Der Jugendliche kann das erst an seinem 18. Geburtstag unterbinden und die vollmacht der Eltern streichen lassen.

Mache es doch geschickter. Sage ihm, der soll Kostgeld - vielleicht 100 Euro abgeben. Lege ein Sparkonte darüber an - ohne es ihm zu sagen. Und wenn er mal flügge wird - überrascht Du ihn mit einem ganzen Batzen Geld;-) Schöne Sache.