Darf man sein Smartphone in der Firma mit Strom aufladen?

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13 Antworten

Hier fließen eigentlich zwei Dinge ein:

  1. Wenn Du dein Privathandy im Betrieb auflädst, dann wäre das - ungefragt - nicht anderes als ein Stromdiebstahl und kann mit einer Abmahnung geahndet werden.
  2. Gemäß DGUV Vorschrift 3 muss jedes Elektrogerät im Betrieb vor der Inbetriebnahme von einer Elektrofachkraft geprüft werden. Das gilt grundsätzlich also auch für den Anschluss eines Handys an das Stromnetz des Betriebs. Explodiert also dein neues Galaxy Note 7, bzw. es kommt zu einer Kontrolle in dem Unternehmen, kann das für den Betrieb teuer werden.
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Kommentar von Rekin2876
26.09.2016, 15:05

Beste Antwort!

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Kommentar von Tommentator
04.11.2016, 13:13

DGUV A3, ja und nein. Netzteil ja, Handy nein, das hat keinen Netzstecker. Die Prüfung des NT ist bei CE gekennzeichneten neuen Geräten auch nur Sichtprüfung. Der Brandfall des Handy ist aber viel komplizierter, den es ist kein elektr. Betriebsmittel im Sinne der BetrSichV. Die Frage ist dann, ob es auch dienstlich oder nur privat genutzt wird. Im 1.Fall zahlt den Schaden dann der AG im 2. Fall der Eigentümer bzw. Nutzer des Smartphones SELBST. M.w. zahlt seine Haftpflicht, aber das ist nicht eindeutig...Juristenstreitpunkt

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Das kommt darauf an, was in deinem Unternehmen erlaubt ist und was nicht. Einige Unternehmen dulden es, wenn Mitarbeiter ihr privates Handy laden, andere Unternehmen untersagen dies strikt und manche krönen das ganze noch mit einer Abmahnung. Also am besten: Nachfragen!

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Darüber wird kaum ein Arbeitgeber ernsthaft diskutieren. Die Aufladung des Handys kostet etwa 0,5 Cent. Die fünfminütige Diskussion darüber kostet etwa 5 Euro an Arbeitszeit. Damit kannst Du das Handy eintausend mal aufladen.

Da wäre es schon sinnvoller, die Klopapierbogen zu nummerieren oder den in das Büro eingeführten Schmutz an den Schuhen abzuwiegen und die entsprechenden Reinigungskosten aufzurechnen.

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Das solltest du deinen Vorgesetzten fragen. Einfach so machen ohne jemanden zu fragen kann zur Abmahnung oder Schlimmerem führen.

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Nein, denn genau genommen ist das Diebstal ( Hört sich seltsam an, ist aber so). Wenn Handys von vornherein bei euch nicht verboten sind, kannst du aber sicherlich auch mal fragen ob du aufladen darfst.

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ungefragt nein...

aber die meisten arbeitgeber werden nichts dagegen haben. ins besondere dann nicht, wenn du das telefon auch dienstlich nutzt d.h. erreichbar sein sollst, wenn du im außendienst bist, oder der gleichen.

genrell muss ich christian recht geben. jedes elektrische betriebsmittel im betrieb, auch von zuhause mitgebrachtes muss entsprechend geprüft sein. hier gilt das aber nur für das netzteil. das telefon selbst gilt auf grund seiner betriebsspannung von kleiner 50 volt als "Kleinspannungsgerät" und unterliegt dem entsprechend nicht der prüfpflicht.

die prüfung des ladegerätes dürfte sich aber sehr schnell erledigt haben. gucken obs gehäuse noch ganz ist - fertig...

lg, Anna

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du hast auf Arbeit zu arbeiten und nicht mit dem Smartphone zu spielen; das Privathandy aufzuladen ist im Grunde Stromdiebstahl; bei großen Firmen; so 1500 Mitarbeiter - das geht ins Geld

schaff dir ne Powerbank an

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Kommentar von augsburgchris
26.09.2016, 14:38

Im Grunde hast du natürlich recht. Jedoch den Satz mit dem Teil "das geht ins Geld" kann ich so nicht stehen lassen. Was denkst du was es kostet ein Jahr lang sein Handy jeden Tag einmal komplett aufzuladen? 

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Wenn es der Chef erlaubt ja. Einfach so ohne zu fragen nein.

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Tja, wenn Dein Arbeitgeber die Deutsche Bahn wäre :

Die hat doch glatt mal einen Studenten wegen 'Stromdiebstahl' verurteilen wollen, weil er sich im Bahnhof an einer öffentlich zugänglichen und nicht weiter markierten Steckdose mit seinem Laptop bedient hat.

Normalerweise sollte das vollkommen unkritisch sein.
Aber man sollte sich - je nach Firma - das Okay vom Vorgesetzten holen.
Dann geht man auf Nummer sicher ...

Weil spätestens wenn sich jeder Mitarbeiter die eignen Kaffeemaschine auf den Schreibtisch stellen will, ist es wohl vorbei mit dem 'Stromverbrauch' auf Kosten des Arbeitgebers ...

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Da würde ich lieber nachfragen. Kann unter Umständen problematisch sein.

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Nicht, ohne zu fragen. Und die Genehmigung solltest du Dir schriftlich geben lassen. Es geht ja um Mini-Beträge, so etwa ein halber pfennig je LAdung,.

Kann mir nicht vorstellen, daß das verweigert wird. Falls aber doch, verzichte aufs aufladen, ist sonst ein Kündigungsgrund.

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Wenn du den AG fragst, die Begründung, also Facebook und Spiele, sollte noch überarbeitet werden.....

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In den letzten jahren gab es immer wieder "Bagatellkündigungen"

Pfandcoupons für unter 1 Euro: kündigung.

Auch ein Fall von einem Mitarbeiter, der wegen 0,0014ct. Stromrechnung fürs Handly aufladen, gekündigt wurde findet sich online.

Für Arbeitsgerichte gilt so etwas als Extremfall und ist doch eher selten, ABER es kam schon vor.

Daher: lieber in der Firma fragen.

Unter Uns: Ich denke nicht, dass ein Arbeitsgeber tatsächlich den WUNSCH entwickelt einem Mitarbeiter zu kündigen, weil dieser das Mobiltelefon aufläd, ABER: sollte ein Arbeitgeber jemandem Kündigen wollen und nur einen Grund dafür suchen, könnte es sein, dass er das Aufladen als "Stromklau" ankreidet und versucht damit zu Kündigen.

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