Frage von FameMelli, 104

Darf man in Deutschland Pfeffersprays erst ab 18 mit sich führen und benutzen? Wenn ja, warum?

Wenn ja, warum? Es sollten sich doch auch jüngere schützen können. Und wenn jemand unter 18 nun mal wirklich aus Notwehr Pfefferspray benutzt, bekommt er dann eine Strafe? (welche?)

Antwort
von ES1956, 79

Pfefferspray
Pfefferspray hat in D keine Zulassung als Abwehrspray gegen Menschen erhalten.
Desshalb darf es ausschließlich als Tierabwehrspray verkauft werden. (Muss draufstehen).
Dosen ohne diese Kennzeichnung (z.B. aus dem Ausland) sind in D verbotene Waffen!
Pfefferspray als Tierabwehrspray fällt nicht unter das WaffG und unterliegt somit auch nicht den
Beschränkungen von RSG (ReizstoffSprühGeräte) mit CS/CN- Wirkstoff die erst ab 14 sind.
Es gibt KEINE Altersgrenze für Pfefferspray!
In einer Notwehrsituation darf Pfefferspray auch gegen Menschen eingesetzt werden.
https://www.youtube.com/results?search\_query=pfefferspray+strahl


Der Einsatz von Pfefferspray ist immer eine Körperverletzung. Straffrei nur bei erforderlicher Notwehr.

Expertenantwort
von furbo, Community-Experte für Recht, 15

Sollte es sich bei dem Pfeffespry um ein "Hundeabwehrspray" handeln, unterliegt der Besitz und das Führen keiner Altersbeschränkung, lgediglich auf Versmmlungen darf es nicht geführt werden. 

Die Benutzung des Sprays ist ausschließlich im Notwehrfall (§ 32 StGB) oder Notstandsfall (§ 228 BGB) zulässig.

Bei einer Notwehrsituation spielt es keine Rolle, ob das Spray nur für Hunde zugelassen ist. Erlaubt ist, was erforderlich ist, auch wenn das Vertedigungsmittel an sich verboten wäre. 

Antwort
von Sloterking, 8

Jetzt verschärfe ich die Sache mal ! Wer von euch würde eingreifen wenn er/sie so etwas mitkriegt ? Wie weit würdet ihr gehen um ein Mädchen oder eine Frau aus der Situation zu befreien ? 

Antwort
von Rockuser, 63

Körperverletzung. Das gibt Ärger.

Tierabwehrspray darf man ab 14 bei sich führen, und nicht gegen Menschen einsetzen.

Kommentar von ES1956 ,
Kommentar von Rockuser ,

@ ES1956 , Was? Genau das steht doch auch in deinem Link. Im Notfall darf ich auch eine Axt zur Verteidigung Nutzern.

Kommentar von ES1956 ,

Tierabwehrspray darf man ab 14 bei sich führen, 

falsch.

und nicht gegen Menschen einsetzen.

Bei berechtigter Notwehr schon.

Kommentar von Rockuser ,

Da steht doch, das der Erwerb und das Führen ab 14 erlaubt ist. Liest Du deine eigenen Links nicht ES 1956??

Kommentar von ES1956 ,

Hast du einen Clown gefrühstückt?

Seite 7: Links im Bild: RSG, ab 14. Rechts im Bild: Pfefferspray, ohne Altersbeschränkung.

Kommentar von Rockuser ,

Sorry, hatte nur Links gelesen. Hast recht. Ich wusste nicht, das es so was gibt.

Kommentar von Sloterking ,

Und bei öffentlichen Veranstaltungen verboten ! Was auch bein

Kommentar von FloTheBrain ,

Pfeffersprays sind nur bei Demonstrationen und Aufzügen verboten, bei allen anderen öffentlichen Veranstaltungen sind sie wieder erlaubt. Da es keine Waffen sind!

Kommentar von Sloterking ,

Mit der Axt ? Es muss verhältnismäßig sein . Du kannst nicht hingehen und einen der dich schubst mit der Axt erschlagen . Spuckst du ihm ins Gesicht und nutzt das aus indem du ihn umschubst und dann abhaust ist das verhältnismäßig.  Haust du ihm 'ne Axt auf die Mütze sieht es schlecht aus für dich .

Kommentar von FameMelli ,

WEIßT oder DENKST du, dass das als Körperverletzung zählt? Mal angenommen ein Mädchen wird aufs ärgste sexuell belästigt. Dann hat sie es ja zu ihrer eigenen Sicherheit angewendet

Kommentar von ES1956 ,

Sicher ist das eine Körperverletzung. Aber bei berechtigter Notwehr nach §32StGB straffrei.

Kommentar von Sloterking ,

Wenn es wirklich arg wird darf das Mädchen alles nehmen um sich zu verteidigen.  Bei Pfefferspray ist das Problem wenn der Angreifer etwas Ahnung hat kann er die Belästigte wegen Körperverletzung und evtl. unerlaubten Waffenbesitz anzeigen . Ausserdem nimmt man kein Pfefferspray sondern Pfeffergel . Pfefferspray kann ,je nach Wind , ins Auge gehen, das eigene Auge 😯

Antwort
von FloTheBrain, 17

Pfeffersprays (nicht mit CS verwechseln, das ist ab 14) gibt es legal nur als Tierabwehrmittel und unterliegt damit nicht dem Waffenrecht. KEINE Altersbeschränkung was führen und Besitz angeht.

Es ist das beste (legale) Mittel um sich zu verteidigen.

Antwort
von DerEierSalat0, 51

Versteh ich auch nicht.. Was heutzutagen auf den STraßen passiert! Jeder Mensch (am meisten die Frauen) sollten immre etwas zum schützen dabei haben!!

Kommentar von ES1956 ,

Was heutzutagen auf den STraßen passiert

Ja, unbedingt anschnallen.

Antwort
von tryanswer, 54

Für den Schutz der Kinder sind deren Eltern verantwortlich. Sollte wirklich eine Gefahr bestehen reicht es aus den Kindern zu verbieten ohne Begleitung das Haus zu verlassen. Die Begleitperson ist dann berechtigt Abwehrmittel bei sich zu führen für dessen Handhabung Kinder die notwendige geistige Reife nicht besitzen.

Kommentar von FameMelli ,

Meiner Meinung nach besitzt aber z.B. ein/e 15-Jährige/r die geistige Reife so etwas sinnvoll und mit Bedacht einzusetzen

Kommentar von tryanswer ,

Meiner Meinung nach besitzt die Mehrheit der 20 Jährigen die notwendige geistige Reife immer noch nicht. Ich freue mich auch schon auf die nächste Großveranstaltung bei der sich Horden von Besoffene gegenseitig mit Pfefferspray einnebeln.

Und zur Notwendigkeit: Warum hält sich eine minderjährige Person an Orten auf, an denen ihre körperliche Unversehrtheit durch Dritte gefährdet werden könnte - und das ohne erwachsene Aufsichtsperson?

Kommentar von ES1956 ,

Schulpflicht !

Kommentar von tryanswer ,

Ja? Und in der Schule braucht man Pfefferspray, obwohl es dort gemäß Hausordnung ohnehin verboten wäre?

Kommentar von ES1956 ,

Es soll Schüler geben die nicht in der Schule wohnen.

Kommentar von tryanswer ,

Wenn sie wirklich einen so gefährlichen Schulweg haben (wer 's glaubt!) - warum lassen ihre Eltern sie dann allein zur Schule gehen.

Kommentar von ES1956 ,

Es soll auch Eltern geben die Arbeiten müssen.

Kommentar von tryanswer ,

Eine Ausrede findet am Ende jeder, zumal es ja sicher unmöglich ist so etwas mit anderen Eltern gemeinsam zu organisieren.

Kommentar von Sloterking ,

Und zur Notwendigkeit: Warum hält sich eine minderjährige Person an Orten auf, an denen ihre körperliche Unversehrtheit durch Dritte gefährdet werden könnte - und das ohne erwachsene Aufsichtsperson? So viel zur geistigen Reife ! Aber ich halte mich nicht in einem brennenden Haus auf , ich mache mich aus dem Staub ! 

Kommentar von Sloterking ,

Waffen sind grundsätzlich erst ab 18 . Ausser wenn die Waffe zu Sportzwecken genutzt wird . Pfefferspray ist in Deutschland nicht zugelassen ausser zur Abwehr von Tieren , eine Zulassung braucht es auch . Angenommen ich würde eine Frau belästigen , die sprüht mir Pfefferspray ins Gesicht . In dem Fall wurde ich ermittelt und in U-Haft genommen .Nur als Beispiel !  Da ich weiß das PS in Deutschland verboten ist würde ich die Frau auf Körperverletzung und Benutzen einer verbotenen Waffe verklagen . Auch als Opfer ist man vor Strafe nicht sicher. 

Kommentar von ES1956 ,

@Sloterking:

Du irrst was die rechtliche Seite bei Pfefferspray angeht. Lies meine Antwort.

Kommentar von tryanswer ,

Was die meisten offenbar nicht Wissen:

Belästigung ist kein Vergehen! (Arbeitsrecht mal ausgenommen) Eine Straftat beginnt erst bei körperlichen Übergriffen, aber selbst dann rechtfertigt das noch nicht automatisch den Einsatz irgendwelcher Verteidigungsmittel.

Du würdest also noch nicht einmal in U-Haft kommen, während die Frau einer Verurteilung wegen gefährlicher (weil mit Tatwerkzeug) Körperverletzung entgegensehen müßte.

Kommentar von FloTheBrain ,

Für Pfefferspray gibt es keine Altersbegrenzung und es ist hervorragend geeignet um sich bei körperlicher Unterlegenheit gegen einen Angreifer zu wehren.

Aber es ist natürlich besser wenn kleine Mädchen entführt, vergewaltigt und ermordet werden. Nachher könnte noch jemand mit einem Pfefferspray verletzt worden sein und das wäre gefährlich.

Kommentar von tryanswer ,

Weil auch kleine Mädchen reihenweise entführt und vergewaltigt werden! Selbst in den wenigen Fällen, in denen das passiert ist selten Gewalt im Spiel - in den meisten Fällen handelt es sich um einen "netten Onkel" häufig aus dem näheren Umfeld des Kindes.

Kommentar von FloTheBrain ,

Hast du dich mal mit jungen Frauen / Mädchen unterhalten? Fast alle können eine Geschichte erzählen wie sie mal abends auf der Straße belästigt worden sind. Mal harmloser, mal ernster.

Und eine 16 Jährige, die ich kannte kann nichts mehr erzählen, die wurde vom Fahrrad gezogen, vergewaltigt und mit einem Stein erschlagen.

Das war nicht der nette Onkel, sondern ein Freigänger, der im Knast ordentlich Druck aufgebaut hat und den schwachsinnigen Psychiatern alles erzählt hat was die hören wollten.

In dieser Gesellschaft ist es eben wichtiger Gewalttätern noch die 3. und 4. Chance zu geben, als die Bevölkerung zu schützen.

Und daher sollten möglichst viele Frauen und Mädchen mit der Einstellung durchs Leben gehen kein Opfer zu sein und sich mit den richtigen Mitteln zur Wehr zu setzen.

Kommentar von tryanswer ,

Belästigung rechtfertigt nicht den Einsatz von Pfefferspray! Auch das es einige Fälle gibt, in denen Vergewaltigungen in Zusammenhang mit Gewaltdelikten stehen ist unbestritten. Die Wahrscheinlichkeit Opfer eines solchen Delikts zu werden ist hierzulande jedoch mehr als gering. Zumal es mehr als einfach ist entsprechende Situationen zu vermeiden.

Bleibt noch die Frage, wie Pfefferspray in der Praxis helfen soll. Ich kenne genug Frauen, die das Zeug mit sich rumschleppen und ich garantiere dir, keine von denen ist auch nur annähernd in der Lage dieses im Notfall auch konsequent einsetzen zu können, selbst wenn sie es nach diversen Minuten in ihrer Handtasche gefunden haben. Ich bezweifle nun stark, das Kinder sich in einer Notsituation besonnener verhalten würden.

Am Ende schafft Pfefferspray so nur ein falsches Gefühl von Sicherheit, was wieder ein Risiko in sich trägt. Hinzu kommen noch die juristischen Folgen für einen unrechtmäßigen Einsatz.

Mir ist schon klar, daß Menschen grundsätzlich einfache Lösungen auch für eingebildete Probleme suchen und auch weiterhin ihr Geld für so ein Zeug ausgeben. Wirklich helfen wird es ihnen im Notfall aber nicht. 

Kommentar von FloTheBrain ,

Selbstverstädnlich rechtfertigt Belästigung den Einsatz von Pfefferspray, da man immer argumentieren kann, dass ein rechtswidriger Angriff unmittelbar bevorstand.

Pfefferspray hält man in der Tasche schon mit der Hand umschlossen einsatzbereit, wenn man so eine Situation auf sich zukommen sieht. Die Dummheit einiger Frauen es in der Handtasche zu vergraben spricht nicht gegen Pfefferspray. Es ist das beste legale Mittel um sich zu verteidigen.

Daran ändert auch nicht dein unreflektiertes Geschreibe etwas.

Kommentar von tryanswer ,

Pfefferspray kann nur ein Mittel im Rahmen der Notwehr sein - jeder andere Einsatz gegen Menschen ist ohnehin gefährliche Körperverletzung. Notwehr bedeutet aber immer: einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff abzuwenden - und umfasst eben nicht die Abwehr eines möglicherweisen zukünftigen Angriffs.

Also hätte die Anwenderin sich in deinem Beispiel schon strafbar gemacht. Selbst in einem minder schwerem Fall bedeutet das eine Freiheitsstrafe von drei Monaten. (selbst der Versuch ist strafbar, siehe §224 StGB).

Kommentar von FloTheBrain ,

Dann eben hier die kostenlose Nachhilfe:

Gegenwärtigkeit des Angriffs

Ein Angriff ist gegenwärtig, sobald diese Bedrohung unmittelbar bevorsteht, gerade stattfindet oder noch andauert.

Grundsätzlicher Maßstab für das „unmittelbare Bevorstehen“ ist hier die  Wertung (unmittelbares Ansetzen zur Tatbestandsverwirklichung) des § 22 StGB (Versuch). Die Verteidigung ist bis zur Beendigung
der Tat möglich (z. B. Verfolgungsrecht beim flüchtenden Dieb). Ein
fehlgeschlagener oder untauglicher Versuch berechtigt diesbezüglich zu  keiner Notwehrhandlung (mehr).

https://de.wikipedia.org/wiki/Notwehr_%28Deutschland%29#Gegenw.C3.A4rtigkeit_des...

Wenn also eine Frau / ein Mädchen belästigt wird und der Täter nun sehr nahe kommt, dann ist die Möglichkeit eines unmittelbar bevorstehenden Angriffs real und als gegeben zu betrachten.

Oft finden solche Belästigungen auch mit Beleidigungen und Drohungen statt. Kein Richter würde hier eine Frau für den Einsatz von Pfefferspray verurteilen (und kaum ein Täter würde die dafür Notwendige Strafanzeige stellen!).

Kommentar von tryanswer ,

Ich bin mir sicher, daß wir dafür in der nächsten Zeit die ersten Urteile zu erwarten haben. Wobei ich mir absolut nicht sicher wäre, dass eine Belästigung als unmittelbares Anzeichen für einen körperlichen Übergriff zu werten ist. Auch bin ich davon überzeugt, daß der Anwalt eines vermeintlichen Täters, diesen schon hinsichtlich seiner Möglichkeiten umfassend beraten wird.

Kommentar von FloTheBrain ,

Zum Thema Urteile:

Der BGH hat schon Opfer frei gesprochen, die unbewaffnete Angreifer getötet haben, nachdem diese eine unmittelbare Tötungsabsicht gegen ihre Opfer ausgesprochen hatten.

Kommentar von tryanswer ,

Das ist im Einzelfall immer abhängig von der Kausalität. Und um es noch einmal zu betonen, eine Belästigung stellt keinen Straftatbestand dar! - Das macht auch Sinn zumal nicht auszuschließen ist, das es sich um einen unbeholfenen Flirtversuch handeln könnte.

Wenn also keine weiteren Faktoren hinzutreten, rechtfertigt eine Belästigung nicht den Einsatz von Pfefferspray.Vermag also die betroffene Frau die Situation angemessen zu beurteilen - erst Recht wenn es sich dabei um ein unerfahrenes Kind handelt?

Es muß am Ende jeder für sich entscheiden. Ich für meinen Teil kann nur jedem entschieden von Pfefferspray abraten und statt desse raten, entsprechende Situationen im Vorfeld durch das eigene Handeln gar nicht erst entstehen zu lassen.

Kommentar von tryanswer ,

* ich meine natürlich "Verhalten" anstatt "Handeln"

Kommentar von FloTheBrain ,

Jetzt wird es echt hanebüchen.

Vergewaltigungen finden richtig oft statt, nicht einmal alle werden zur Anzeige gebracht. Gefährliche Situationen kann man im Vorfeld nicht verhindern. In einer freien Gesellschaft ist das eben nicht möglich.

Du argumentierst hier ernsthaft, dass die Opfer Schuld haben. Genau das ist dein Argument, nur anders formuliert.

Die Grenze zur Notwehr ist bei einer Frau überschritten wenn sie klar und deutlich gesagt hat, sie will in Ruhe gelassen werden und dann irgend eine Berührung gegen ihren Willen stattfindet. Ebenso, wenn ihr der Weg versperrt wird.

Zum Glück hast du nichts zu melden was die Gesetzgebung, Rechtsprechung und juristische Einschätzung solcher Fälle angeht. Das wäre keine schöne Welt.

Kommentar von tryanswer ,

Häufig ist relativ und die Zahlen sind rückläufig. Natürlich sind die Opfer nicht schuld, aber jeder (ganz gleich um welches Verbrechen es sich handelt) ist in der Lage die Gefahr für sich weiter zu minimieren.

Jetzt sprichst du auch schon von einer Berührung, das ist etwas anderes als bspw. eine verbale Belästigung. Auch eine Nötigung (Weg versperren) ist ein ganz anderes Thema.

Und ob ich nichts zu melden habe, wer weiß das schon ...

Kommentar von FloTheBrain ,

Was ist rückläufig?

Die Zahl der Anzeigen steigt, die Zahl der Verurteilungen ist rückläufig, stimmt.

Von geschätzten 160 000 Fällen pro Jahr in Deutschland werden knapp 8000 zur Anzeige gebracht. 1000 Verurteilungen sind dann die Folge.

Und was glaubst du denn wie eine Belästigung abläuft???? Der Täter hält 3 Meter Abstand und wird niemals zudringlich?

https://pbs.twimg.com/media/CZoTytBWEAMXz4T.jpg

So Schluss jetzt, bleib bei deiner "Meinung". Diese Meinung ändert aber zum Glück nichts an der Realität in der ich lebe.

Kommentar von tryanswer ,

Die Anzahl der Anzeigen sagen nur nichts aus und wir sollten uns schon an die nachgewiesenen Fälle halten.

Die stereotypischte Form der Belästigung ist der Bauarbeiter, der von seinem Gerüst aus einer vorbeigehenden Frau hinterherpfeift. Genau so gut ist es der abgewiesene Verehrer, der den Korb nicht akzeptieren will. Da ist es doch ehr selten, das diese Personen als nächstes über die entsprechende Frau herfallen oder auch nur im entferntesten zudringlich werden.

Kommentar von Sloterking ,

Ja , die Dunkelziffer ist weit aus höher ! Wenn alle vergewaltigten Frauen Anzeige erstatten würden hätte die Polizei und das Gericht Nachtschichten einzulegen . Wieviele Frauen werden von ihren Ehemänner missbraucht , Nichte vom Onkel usw. da steckt eine Menge Angst und Verzweiflung dahinter . 

Kommentar von Sloterking ,

Ich denke mal das es bei diesen Urteilen schon um mehr ging als um Belästigung . Ausserdem wenn man in einer Notsituation ist setzt man/frau alles dran um möglichst heil aus der Sache rauszukommen . Machst du , mache ich , macht jeder ! Also verteidigt man sich nicht verhältnismäßig aufgrund von Angst , Panik usw. deshalb geben die Richter auch einen größeren Raum in Sachen Notwehr . Wer denkt schon über verhältnismäßigkeit nach wenn ihm der Hals zugehalten wird ? 

Kommentar von FloTheBrain ,

Bei Notwehr gibt es keine Verhältnismäßigkeit. Das Mittel muss erforderlich sein, stehen mehrere zur Auswahl, dann ist das mildeste zu wählen, was noch sicher den Erfolg verspricht.

Steht nur eine illegale Schusswaffe zur Wahl, und ist die Notwehr gerechtfertigt, dann benutzt man eben straffrei die illegale Schusswaffe. Nur wegen dem Verstoß gegen das Waffenrecht wird dann getrennt geurteilt.

Kommentar von Sloterking ,

Sarkasmus ist nicht angebracht , junger Mann ! Es ist Sch . . . das sowas passiert und ganz ehrlich wenn sowas in meiner Familie passieren würde , würde ich ALLES dransetzen daß die Polizei zu langsam ist . Egal ob meine Schwester , Nichte , Cousine . . . Ich bin auch dafür das sich Mädchen und Frauen verteidigen ! Und zwar so das der Angreifer nicht nochmal auf die Idee kommt . Am schönsten wäre es wenn es sowas gar nicht erst gäbe ! 

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