Frage von Ronjitsu, 26

Darf man im Internet Täuschung aufdecken und betroffene Homepage nennen (ohne Folgen)?

Ich bin auf die Internetseite einer Firma gestoßen, die anderen Firmen ein Programm anbietet, mit dem sie ihre Kunden täuschen können, um sie so anzulocken und dann zum Kauf von Produkten zu bewegen. Die besagte Firma wirbt selbst auf ihrer Homepage auf der Startseite in einem kleinen Video damit, dass sie dies empfehlen und eben anbieten.

Ich weiß nicht, ob das schon unter "Betrug" fällt, aber ich würde gerne wissen, ob ich mit negativen Folgen rechnen muss, wenn ich auf Facebook darüber "berichte" und die Internetadresse der Firma dabei erwähne...?

Denn eigentlich geben sie ja in dem Video selber öffentlich zu, dass sie Firmen hlefen wollen (und animieren), ihre Kunden zu täuschen, also kann man mir ja auch nichts anhaben, wenn ich das auch auf Facebook "publik" mache, oder?! (Ich denke da z.B. an sowas wie "Rufmord" oder ähnliches)...Aso, droht mir da irgendwas, wenn ich das mache?

Danke für alle ernst gemeinten Antworten!

Antwort
von Crysali, 17

Statt für den eigenen Ruhm und für Aufmerksamkeit könntest du es an entsprechende Behörde melden oder dich bei der Polizei erkundigen.

Kommentar von Ronjitsu ,

ich will weder Ruhm, noch Afmerksamkeit dadurch, sondern einfach nur Leute darauf aufmerksam machen, dass es in dem Bereich solche Täuschungsmanöver gibt (war mir selbst nämlich neu bis vorhin)....und ich glaube, dass es sich nicht direkt um Betrug in strafbarem Maße handelt, (zumal sie dann vermutlich nicht so offen auf ihrer Seite damit werben würden) daher sehe ich das mit der Behörde als sinnlos.
Ich habe die Frage hier gestellt, weil ich mich hier erkundigen möchte und nicht an anderer Stelle. Dafür ist diese Seite schließlich da. Ist ja keiner gezwungen zu antworten.

Kommentar von Brandenburg ,

Auch für FB-Posts u.ä. lautet meine pers. Empfehlung:

- hieb-und stichfeste Beweise für irgendwelche Behauptungen, Anschuldigungen die nicht vom Angeschuldigten widerlegt werden können usw. sammeln bzw. verfügbar halten

Anderenfalls kann der Angeschuldigte

-strafrechtl. z.B. Anzeige u.a. wegen Verleumdung und Geschäftsschädigung erstatten

- kann der Angeschuldigte die Behauptungen rechtskräftig widerlegen, können durchaus zivilrechtl. Ansprüche auf den "Anschuldiger" in erhebl. Höhe zukommen.

Im übrigen: Kunden zum Produktkauf überreden.

Das mag bei einigen Kunden evtl. klappen. Für mich selbst gesprochen klappen "planlose Einkäufe" mit Sicherheit nicht.

Erstens überlege ich, was ich konkret brauche und lasse mir nichts aufschwatzen

Zweitens mache ich mich über "das Produkt meiner "Begierde" vorher sachkundig. Dafür "zapfe" ich unterschiedl. jeweils unabhängige Quellen an.

Drittens wären beim Produktkauf evtl. Folgekosten überdenkenswert. Was hilft mit z.B. ein preiswerter PC-Drucker wenn dafür die benötigten Druckerpatronen erstens nur vergleichsweise wenig hergeben und zweitens unterm Strich gesehen teurer sind als der Drucker selbst?!

Provokant für Firmen jeglicher Couleur gesagt: ich bin kein guter Kunde weil ich als "altes Fossil" nachdenke..Eine schlechte Angewohnheit aus "Analogzeiten" (GRINS)

P.S. Kunden täuschen:

Das machen wie hoffentlich bekannt z.B. div. Autokonzerne bezgl. der Spritverbrauchs-und tatsächlicher Abgaswerte seit Jahren.

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